Working Draft

Vanessa Otto, Peter Kröner, Hans Christian Reinl, Stefan Baumgartner, Christian »Schepp« Schaefer
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Nov 25, 2025 • 1h 26min

Revision 690: AI Frontend Generatoren

Hans und Schepp sprechen darüber, wie weit „Vibe-Coding“ im Vergleich zu AI-Assist in der IDE wirklich trägt. Hans bringt sein Experiment mit, dokumentiert im Blogpost, und wir ordnen ein, wo AI uns Tempo schenkt, wo wir kontrollieren und nachschärfen müssen und warum die Dead Framework Theory im Code-Output der Generatoren so sichtbar wird. Unser Sponsor Maximale Performance für all deine Projekte? Bei mittwald brauchst du dir nie wieder Sorgen um Performance-Einbrüche machen. Der Traffic kann ruhig durch die Decke gehen, deine Seite bleibt immer rasend schnell. mittwald hat Hosting neu gedacht und alles auf die besonderen Anforderungen und Workloads von Agenturen und Freelancern optimiert – inklusive Infrastruktur, benutzerfreundlicher Oberfläche und flexiblen Tarifen. Egal, ob du deinen Server selbst konfigurieren möchtest oder das mittwald-Team sich um die optimalen Specs kümmern soll. Der persönliche Kundenservice unterstützt dich 24/7 bei allen Fragen rundum WordPress, TYPO3, Shopware oder was auch immer dich gerade beschäftigt. Im firmeneigenen und TÜV-zertifizierten Rechenzentrum sind deine Daten in sicheren Händen. Und das Beste? Wer seine Projekte bei mittwald hostet bekommt nicht nur die besten Server, sondern ein Hosting mit Strom aus 100 % erneuerbaren Energien. Also, worauf wartest du? Geh jetzt auf mittwald.de/workingdraft und buch dein erstes Projekt! Schaunotizen [00:01:42] AI Code Generators Frontend Comparison Als Testbett nutzt Hans wir eine kleine Reader-Web-App („Speak it“), die Webseiten- und PDF-Texte per Web-Speech-API vorliest. Dabei startet er jeweils mit einer kompakten Markdown-Featureliste und lässt daraus ein MVP bauen. Wir vergleichen anschließend, wie gut sich die Apps ausrollen lassen, wie sauber der Code ist und wie viel Nacharbeit bei Accessibility, Security, State-Management und Architektur nötig bleibt. Parallel diskutieren wir „AI-infused Coding“ in der IDE: Da hilft die AI beim Refactoring, beim Verstehen von Brownfield-Code und bei Fleißarbeit, während Vibe-Coding komplette Gerüste hinstellt – die Qualität steht und fällt aber mit Specs, Review und Tests. Bei den Tools landet v0 vorne, vor allem wegen der sehr nahtlosen Integration in das Vercel-Ökosystem: Prompt rein, Code raus, Previews, Deploy, plus Plug-and-Play-Anbindung von Diensten wie Supabase für Auth und Daten und Stripe für Billing. Lovable wirkt stabil, setzt ebenfalls sinnvoll auf Supabase und punktet mit einem europäischen Setup. Replit überrascht mit einem Design-First-Flow, bei dem wir erst UI und Flows grob abstecken und danach generieren lassen. In der IDE-Ecke ist Cursor aktuell Hans’ Favorit, während GitHub Copilot sich mehr wie ein solider Pair-Programming-Assistent für Funktionen und kleine Refactors anfühlt. Claude Code glänzt im Reasoning, bleibt aber – wie alle – auf gute Prompts, klare Ziele und unseren Code-Review angewiesen. Base44 fällt für uns ab, weil Sichtbarkeit und Versionierung ohne größere Subscription eingeschränkt sind. Im Code sehen wir überall das gleiche Muster: React beziehungsweise Next.js mit TypeScript und oft Tailwind. Das ist bequem, beschleunigt Onboarding und führt schnell zu ansehnlichen Ergebnissen, zementiert aber die Stack-Monokultur, die die Dead Framework Theory beschreibt. Spannend: v0 erzeugt im Vergleich recht kompakten, fokussierten Output, während andere Generatoren deutlich verboser werden – bei ähnlicher Feature-Abdeckung. Lighthouse-Werte sehen oft gut aus, verleiten aber zur falschen Sicherheit; wir finden typische A11y-Lücken wie fehlende Labels, suboptimale Focus-Flows und zu dezent deklarierte Namen. Unser Fazit bleibt: AI liefert Tempo und Gerüst, aber wir sichern Qualität mit Review, Tests, Monitoring und gezielten Verbesserungen. Preislich bewegen sich viele Angebote um 20–25 Dollar im Monat. Für uns zählt, was wir dafür praktisch bekommen: gute Exporte, nachvollziehbare Diffs, belastbare Integrationen, EU-Hosting-Optionen und die Möglichkeit, bestehende Designsysteme einzubinden. Gerade im europäischen Kontext achten wir auf Datenstandorte und DSGVO-Konformität; mit Azure-gehosteten OpenAI-Modellen lässt sich beispielsweise vollständig in EU-Regionen arbeiten. Unterm Strich nutzen wir Vibe-Coding wie eine Welle: Wir lassen uns Scaffolding, CRUD-Wege und Settings-Screens generieren, steigen bei komplexen Stellen oder übertriebener Abstraktion selbst ein und wechseln dann wieder zurück zur AI, wenn es um Tempo und Variationen geht. Zum Weiterlesen und Nachbauen: Hans’ vollständiger Vergleich steht im Blogpost. Die Tools aus der Folge findet ihr unter v0, Replit, Cursor, GitHub Copilot und Supabase; die Hintergründe zur Stack-Monokultur bündelt die Dead Framework Theory. Wir bleiben dran und schauen, wie sich Qualität, Kosten und Integrationen in den nächsten Monaten weiter entwickeln.
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Nov 19, 2025 • 1h 49min

Revision 689: React – Heilsbringer oder Höllenmaschine?

In dieser Diskussion teilt Hans-Christian Otto, Gründer von Suora und erfahrener React-Anwender, seine Einsichten über React und die Herausforderungen in Kundenprojekten. Er argumentiert, dass React sowohl Vorteile als auch Nachteile hat, und thematisiert die Bedeutung des richtigen Tech-Stacks. Zudem wird die Problematik von Onboarding und Kohärenz in Teams angesprochen. Die Gäste diskutieren auch über State-Management, die Nutzung von Redux sowie die Frage, wann React wirklich notwendig ist, und warum viele Entwickler keine eigenen Hooks schreiben.
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Nov 11, 2025 • 1h 18min

Revision 688: Browser-Engine-Diversity

Diese Revision greifen wir eine Hörerfrage zu Browser-Engine-Diversity auf und ordnen sie gemeinsam ein: Wie steht es um Vielfalt, Governance und Einfluss großer Konzerne auf Blink, WebKit und Gecko? Wie steht es um die Zukunft von Mozilla? Und wir gehen den praktischen Fragen nach – von Marktanteilen über Contribution-Realität bis hin zu Modellen, wie Features trotzdem in alle Browser kommen. Wir sind auf der T3CON Am 25. November sind wir auf dem Community-Day der TYPO3 Conference T3CON in Düsseldorf. Schaut auch gerne vorbei! Mehr Infos auf t3con.typo3.com. Schaunotizen [00:01:11] Browser-Engine-Diversity In der Folge schildern wir zunächst die Ausgangsfrage: Was passiert, wenn eine Engine ausfällt? Und ist es überhaupt möglich, eine neue Engine „from Scracth“ zu bauen?. Wir sprechen über die faktische Kontrolle bei Blink, WebKit und Mozilla, vergleichen das Governance-Modell mit dem Linux-Kernel und diskutieren, warum „Open Source“ auf dem Papier nicht automatisch breite Mitbestimmung bedeutet. Wir beleuchten die Interop-Initiative, den Einfluss von Firmeninteressen auf Prioritäten und warum externe Beiträge in der Praxis selten sind – trotz positiver Beispiele. Dazu zählen Igalia als Dienstleister für Implementierungen quer durch die Engines sowie Yoav Weiss‚ Weg zur Umsetzung des <picture>-Elements in Blink bis hin zu seinen aktuellen Arbeiten an Speculation Rules in WebKit. Wir schauen auf Marktanteile, reden über iOS-Restriktionen und darüber, warum wir uns eher regulatorische Einbußen bei Apple vorstellen können, als ein „Firefox geht hops“. Zum Thema neue Engines fallen uns Servo und Ladybird ein: technisch überhaupt erst machbar dank präziser Specs und Tests – „nur sehr viel Arbeit“. Aber die Frage nach dem nachhaltigen Geschäftsmodell bleibt. Am Ende geben wir konkrete Tipps: Issues schreiben, sich in Standards einbringen, gezielt Implementierungen finanzieren – und dabei die eigene Zeit trotzdem nicht verschenken.
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Nov 4, 2025 • 1h 1min

Revision 687: Valides HTML, mehr als Liebhaberei?

In dieser Revision haben wir Webentwickler, Engineering-Manager und Autor Jens Oliver Meiert (Mastodon / Bluesky / LinkedIn) zu Gast und besprechen, weshalb HTML-Konformität die Basis professioneller Frontend-Arbeit ist, wo Validatoren und Tooling heute klemmen, wie optionales Markup und sinnvolle Minifizierung echte Gewinne bringen – und weshalb sauberes HTML die Voraussetzung bleibt, bevor wir über Semantik, Accessibility und DX diskutieren. Schaunotizen [00:01:10] 0 of the Global Top 200 Websites Use Valid HTML Anlass unseres Gesprächs ist Jens´ alljährlich stattfindende Datenerhebung zu der HTML-Konformität der Top 200 Webseiten. Das Ergebnis ist Jahr für Jahr niederschmetternd. In 2025 schafft es keine der getesteten Webseiten keine HTML-Fehler zu haben. Wir vergleichen Beispiele mit wenigen Fehlern à la Wikipedia mit Seiten, die Hunderte Issues auf der Startseite sammeln, und was das als Proxy über Codequalität verrät. Wir reden über die Tücken von Tools und Validatoren, über False Positives, neue Elemente wie <search> und darüber, wieso die Entfernung des ehemaligen WCAG-Kriteriums „Parsing“ zwar die Zugänglichkeit nicht torpediert, die Disziplin „valide liefern“ aber trotzdem nicht optional macht. Wir schauen auf HTML-Minifizierung in der Praxis, auf Projekte wie den aktiven Fork von HTML-Minifier, und darauf, wie viel Performance schon dadurch möglich wird, dass wir Defaults nutzen und Überflüssiges streichen. Kurz: Wir plädieren dafür, HTML wieder ernst zu nehmen – als Sprache, die wir prüfen, optimieren und bewusst schreiben, bevor wir über Semantik-Feinschliff, Accessibility und DX diskutieren. Links Blog von Jens Oliver Meiert Seine Essays und Forschungsnotizen zu HTML, CSS, Standards und Professionalität in der Webentwicklung liefern den Tiefgang zur Folge. Frontend Dogma Jens’ kuratierte Quelle und Archiv für Frontend-Artikel – ideal, um Trends, Historie und Handwerk im Blick zu behalten. W3C Markup Validator Unser Referenzwerkzeug, um HTML-Konformität zu prüfen und Fehler schnell sichtbar zu machen. WHATWG HTML Standard Die maßgebliche, lebende Spezifikation für HTML – inklusive Neuerungen wie dem <search>-Element. Understanding the Removal of 4.1.1 Parsing in WCAG 2.2 Hintergrund, warum die WCAG das alte Kriterium 4.1.1 gestrichen hat und was das für den Zusammenhang zwischen Validität und Zugänglichkeit bedeutet. WebAIM Million Jährliche Bestandsaufnahme von Accessibility-Fehlern auf den Top-Websites – gut als Vergleich zu Validierungsbefunden geeignet. HTML Minifier Next Aktiv gepflegter Fork des ursprünglichen HTML-Minifiers, mit dem wir optionales Markup und Defaults konsequent in kleinere, schnellere Dokumente übersetzen.
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Oct 28, 2025 • 1h 51min

Revision 686: Neues in den Browsern

Alle paar Monate setzen sich Peter und Schepp für eine neue Runde „Neues in den Browsern“ zusammen: Was hat Chrome gepusht, wo hat Safari nachgezogen, was ist frisch in Firefox – und vor allem: Was davon ist heute schon praxistauglich? Wir sortieren Release Notes, testen Features im Alltag und teilen konkrete Einsatzideen aus echten Projekten. In dieser Ausgabe geht’s u. a. um den IntersectionObserver mit scrollMargin, präziseres Rechnen mit Math.sumPrecise, explizites Ressourcen-Management, Scheduling für bessere INP-Werte, sowie Dialog/Popover-Feinschliff, @starting-style, View Transitions und eine schnelle Lightning-Round am Schluss mit kleinen, feinen Browser-Updates. Unser Sponsor Maximale Performance für all deine Projekte? Bei mittwald brauchst du dir nie wieder Sorgen um Performance-Einbrüche machen. Der Traffic kann ruhig durch die Decke gehen, deine Seite bleibt immer rasend schnell. mittwald hat Hosting neu gedacht und alles auf die besonderen Anforderungen und Workloads von Agenturen und Freelancern optimiert – inklusive Infrastruktur, benutzerfreundlicher Oberfläche und flexiblen Tarifen. Egal, ob du deinen Server selbst konfigurieren möchtest oder das mittwald-Team sich um die optimalen Specs kümmern soll. Der persönliche Kundenservice unterstützt dich 24/7 bei allen Fragen rundum WordPress, TYPO3, Shopware oder was auch immer dich gerade beschäftigt. Im firmeneigenen und TÜV-zertifizierten Rechenzentrum sind deine Daten in sicheren Händen. Und das Beste? Wer seine Projekte bei mittwald hostet bekommt nicht nur die besten Server, sondern ein Hosting mit Strom aus 100 % erneuerbaren Energien. Also, worauf wartest du? Geh jetzt auf mittwald.de/workingdraft und buch dein erstes Projekt! Schaunotizen [00:03:25] IntersectionObserver: scrollMargin in allen Browsern Endlich auch in Firefox: Beobachtungsbereich in versteckte Scrollzonen erweitern – z.B. für Lazy-Loading in Slidern (früheres Laden vor Sichtbarkeit). Abgrenzung zu rootMargin, graceful Degradation. Use-Cases: Performance-Moderation, Header ein-/ausblenden, lazy Komponenten initialisieren. [00:15:42] JavaScript: Math.sumPrecise Verhindert aufgesammelte Floating-Point-Fehler beim Aufsummieren (aktuell in Firefox, Standardisierung läuft). Kontext: 0.1 + 0.2 ≠ 0.3, Reihenfolge-Unterschiede bei Floats. Weiteres: Falsehoods programmers believe about money – Sarah Dayan, Floating Point visually explained. [00:29:07] Explicit Resource Management (using, Symbol.dispose) Deterministische Aufräumlogik (z.B. Temp-Dateien/Streams): Klassen implementieren Symbol.dispose/Symbol.asyncDispose, verwendet mit using. Abgrenzung zu GC-/Finalization-Registry; im Frontend selten nötig, im Backend super nützlich. [00:30:12] WeakRefs/WeakMaps/WeakSets State an DOM-Knoten hängen, ohne Leaks; nicht iterierbar by Design. Talk-Empfehlung: Dan Shappir – Strength in weakness. [00:35:57] Partytown & Atomics mit SharedArrayBuffer Third-party-Skripte in Web-Worker „so tun als ob DOM“ – Synchronisation über Atomics. (Historisch Fallback: synchrone XHR via SW-MitM – bitte nicht mehr.) [00:39:46] Prioritized Task Scheduling API await scheduler.yield() setzt freiwillige Sollbruchstellen in heavy Main-Thread-Tasks. Hilft INP („Interaction to Next Paint“), ohne jeden Schritt in Microtasks zu verpacken. Safari hinkt noch; Alternative/Ergänzung: requestIdleCallback. [00:52:50] navigator.deviceMemory (Chromium) & RUMVision: Device Memory als Proxy RAM-Buckets (1/2/4/8+ GB) als Proxy für Geräteleistung: Auf schwachen Geräten Third-Party (Analytics/Sentry) später oder gar nicht laden. Hintergrund/Lesetipp: INP-Analyse – RUMVision. SEO-Seitenthema: Scraper-Traffic & „Great Decoupling“ → Analyse von Brodie Clark. [01:02:29] Dialog & Popover: Invoker-API, Fokus & Feinschliff Invoker-/Command-Mechanik (commandForElement) für ohne JS-Boilerplate öffnen/schließen; nicht alle DOM-Methoden „automatisch“ als Command. Neues: closedBy (wer schloss den Dialog?) und showPopover({source}) – wichtig fürs Fokus-Return. Fokusmanagement bleibt knifflig. [01:18:15] @starting-style Saubere „from-state“ Transitions (z.B. Dialog-Entry) – alle großen Browser dabei. Stolpersteine: Josh W. Comeau: The big gotcha. [01:19:17] View Transitions API Nutzen für MPA-Flows (z.B. Button → Dialog „verwandeln“, List-Reorders). Praktisch auch für Exit-Animationen, wo Dialog selbst limitiert ist. [01:24:43] HTTP: Clear-Site-Data Gezielt Caches/Storage per Header leeren (Logout, harte Resets). [01:29:51] CSS random() und tree-counting Funktionen. Zufall in CSS für Effekte/Variationen; siehe auch Kizu: Tree counting & random. [01:32:35] URL Pattern API Bequemes URL-Matching in JS; neu in Firefox 142 & Safari 26. [01:34:00] CSS :heading (Firefox) Ein Selektor für alle Überschriften-Level – vereinfachtes Typo-Styling. [01:35:00] CSS field-sizing Eingabefeld-Autogröße und positionsgenaue Overlays/Tooltips – feineres UI-Layouting. [01:35:50] Anchor Positioning Feineres UI-Layouting für Overlays/Tooltips. [01:37:35] CSS animation-timeline Scroll-/View-gekoppelte Timelines – jetzt auch in Safari. [01:38:10] Interop 2025 Gemeinsam priorisierte Feature-Arbeit der Browser-Teams – Grundlage dafür, dass vieles „überall benutzbar“ wird.
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Oct 21, 2025 • 1h 6min

Revision 685: TypeScript 5.9

Sobald „TypeScript“ im Titel steht, ist das quasi die Lizenz zum Abschweifen. Schnallt euch also an, die Alten Herren nehmen euch mit in den statisch typisierten Mindpalast. Unser Sponsor Ende Oktober ist es so weit: Die programmier.con lädt ein – und zwar nach Bad Nauheim, nördlich von Frankfurt! Zwei Tage, zwei Tracks, ein Abendprogramm – und jede Menge praxisnahe Talks zu Webentwicklung und angewandter AI. Von Svelte über lokale LLMs bis zu Developer Experience, A/B-Testing, Security und AI-Agenten: Die programmier.con bringt die Community zusammen – und das auf Augenhöhe. Die meisten Vorträge sind auf Deutsch, internationale Highlights wie Svelte-Macher Rich Harris inklusive. 🎟 Dank Sponsoring gibt’s die Tickets aktuell schon ab 249 € (zzgl. MwSt.). 👉 Alle Infos und Tickets auf con.programmier.bar Schaunotizen [00:01:35] TypeScript 5.9 Da das nächste TS-Release gelandet ist, sinnieren Peter und Stefan mal wieder über Architektur, Fehlermeldungs-Ergonomie und frische TypeScript-Details. Ausgangspunkt: Browser-Errors vs. Rust („FromEntries + Sparse Array“ lässt grüßen) und warum viele DevTools dabei schwächeln. Danach geht’s in die 5.9-Notes: das verschlankte tsc --init, „Deferred Module Evaluation“ (import defer) als reine Syntax-Durchreiche, sowie der neue Zielwert module: node20 inkl. Import-Attributes (vormals Assertions) für JSON/CSS/WASM & Co. Wir sprechen über Modul-Laden in Browsern vs. Node, warum Bundler zunehmend nach Legacy riechen, ob Import-Maps und ein „print module graph“ aus TSC den Build-Step ablösen könnten – und wieso Lighthouse-Scores dabei wenig helfen. Auf Editor-Seite freuen wir uns über MDN-Kurzbeschreibungen in DOM-Tooltips, expandierbare Typ-Hovers (endlich beides: kompakt und detailliert) und ein konfigurierbares Hover-Limit. Unter der Haube gibt’s Performance-Gewinne und ein wichtiges Typing-Fix: ArrayBuffer ist nicht länger (fälschlich) Supertyp diverser Typed Arrays. Am Ende blicken wir nach vorn: 6.x als „Glattbügel-Serie“ auf dem Weg zu TS 7 (Go-Rewrite), nebst den unvermeidlichen Ecosystem-Reibungen zwischen Node, Deno, Web-Streams & Freunden.
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Oct 14, 2025 • 1h 35min

Revision 684: Ecosystem Performance (e18e)

Diese Revision plaudern wir mit Alexander Lichter (LinkedIn / Mastodon) und Ulrich-Matthias „Ulima“ Schäfer (LinkedIn) über Ecosystem Performance, kurz „e18e“: Warum es sich lohnt, das JavaScript-Ökosystem aufzuräumen, wie die Community organisiert ist und wo jede:r sofort mitmachen kann. Unser Sponsor PDFs aus HTML – schnell, skalierbar, datenschutzkonform. Mit EuroPDF erstellt ihr hochwertige PDFs direkt aus modernem HTML, CSS und JavaScript – inklusive Fußzeilen, Seitennummern, sauberen Tabellenumbrüchen und Barrierefreiheit. Perfekt für Rechnungen bis hin zu komplexen Reports. Auch tausende PDFs pro Tag? Kein Problem! EuroPDF ist das einzige europäische SaaS, das PrinceXML einsetzt – mit durchgängig europäischer Infrastruktur bleiben eure Daten in Europa. Hinter EuroPDF steht Die Antwort: ein Team mit 20+ Jahren Erfahrung in maßgeschneiderter Webentwicklung für Firmenkunden. Sichere dir 20 % Ersparnis auf deine Subscription mit dem Code WORKINGDRAFT unter europdf.eu/workingdraft. Schaunotizen [00:02:00] Ecosystem Performance (e18e) Im Fokus der e18e-Bewegung stehen die Themen Cleanup, Speedup, Level-Up: alte Dependencies durch moderne, kleinere Alternativen ersetzen (z. B. Lodash-Funktionen/-ES, Tiny Globby statt Globby), Dev-Tooling messbar beschleunigen (u. a. neue Prettier-CLI, schnellere Lint-Setups) und Bibliotheken so gestalten, dass sie klaren Scope haben und aktuelle Node-LTS/ESM-Realität widerspiegeln. Wir sprechen über Grenzen (Deep-Deps, Battle-testing, Baseline-Support), über Publint für saubere Exports und über die neue e18e-CLI, die Codemods und Checks bündelt. Außerdem: Wie man Einstiegshürden senkt (gute Doku, Replacement-Guides), warum Dev-Dependencies oft den größten Hebel haben, und welche Trade-offs Toolchains heute treiben (ESLint ↔︎ oxlint/Biome, Type-aware-Linting, Plugins in JS vs. Rust/Go). Praxisstories gibt’s zu Renovate, Pre-Commit-Hooks („no-verify“ lässt grüßen) und zu Contribution-Etikette gegenüber Maintainer:innen. Links e18e.dev – Website & Guides Offizielle Infos, Replacement-Guides, Manifest und Community-Einstieg. github.com/43081j – James Garbutt Initiator, Maintainer und Treiber vieler e18e-Tools. publint.dev – Publint Prüft, ob deine Package-Exports sauber konsumierbar sind (CJS/ESM/Typings). npmgraph.js.org – npmgraph Visualisiert Abhängigkeitsbäume und hilft, Ersetzungs-Kandidaten zu finden. docs.renovatebot.com – Renovate Automatisiert Dependency-Updates; sinnvoll konfiguriert spart es viel Pflegearbeit. github.com/antfu/tinyglobby – Tiny Globby Kleiner, schneller Globbing-Ersatz, häufige Cleanup-Empfehlung. lodash.com – Lodash Beispiel für gezieltes Function-Importing bzw. Ersatz durch spezialisierte Utilities. porffor.dev – Porffor Experimentelle JS/TS-Engine mit AOT-WASM-Ansatz – spannendes Performance-Forschungsprojekt.
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Oct 7, 2025 • 1h 19min

Revision 683: ARIA-Glücksrad

Marco Bretschneider ist Frontend-/Design-Systems-Engineer und Daniela Kubesch ist Accessibility Engineer. Sie diskutieren spannende ARIA-Attribute wie aria-placeholder und deren Herausforderungen in Formularen. Warum native Checkboxen vorzuziehen sind, wird erklärt und die Bedeutung von aria-labelledby sowie aria-describedby beleuchtet. Zudem geht es um den Einsatz von aria-posinset und aria-setsize bei großen Listen sowie um die effiziente Gestaltung von modalen Dialogen. Ein Highlight ist die Vorstellung des neuen aria-brailleroledescription aus WAI-ARIA 1.3.
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Sep 30, 2025 • 1h 15min

Revision 682: Nuxt 4 und die Akquisition von NuxtLabs

Nuxt 4 markiert einen wichtigen Meilenstein für das populäre Vue-Framework. Obwohl das Release keine großartigen Breaking Changes mitbringt, steckt unter der Haube viel Neues, das den Workflow und die Performance nachhaltig verbessern soll. Unser Sponsor Ende Oktober ist es so weit: Die programmier.con lädt ein – und zwar nach Bad Nauheim, nördlich von Frankfurt! Zwei Tage, zwei Tracks, ein Abendprogramm – und jede Menge praxisnahe Talks zu Webentwicklung und angewandter AI. Von Svelte über lokale LLMs bis zu Developer Experience, A/B-Testing, Security und AI-Agenten: Die programmier.con bringt die Community zusammen – und das auf Augenhöhe. Die meisten Vorträge sind auf Deutsch, internationale Highlights wie Svelte-Macher Rich Harris inklusive. 🎟 Dank Sponsoring gibt’s die Tickets aktuell schon ab 249 € (zzgl. MwSt.). 👉 Alle Infos und Tickets auf con.programmier.bar Für diese Folge haben wir nochmal Alexander Lichter (LinkedIn / Mastodon) zu Gast, der uns als Nuxt-Core-Team-Member tiefere Einblicke in den Nuxt 4 Release, die technischen Hintergründe und die aktuelle Situation mit Vercel gibt. Schaunotizen [00:01:41] Nuxt 4 Das neue Nuxt bringt, anders als seine Vorversion, keine umfangreichen Breaking Changes mit. Einzige sichtbare Änderung ist die neue Verzeichnisstruktur, die man aber nicht übernehmen muss – bestehende Strukturen funktionieren weiterhin problemlos. Der Hauptfokus lag unter der Haube. Die CLI wurde verbessert, wie auch das Data Fetching. Die neue Version der Nitro-Engine, die für API-Routing, Build-Prozesse, Middleware und Deployment zuständig ist, steckt leider noch in der Entwicklung und hat das Nuxt 4 Release deutlich verzögert. Bis heute gibt es keine finale Version von Nitro, was auch hier und da Auswirkungen auf das weitere Ökosystem hat. Alex erklärt, wie die Abhängigkeit von Nitro entstand und welche Herausforderungen das für Entwickler:innen von Frameworks bedeutet, die darauf setzen. [00:52:40] Die Akquisition von NuxtLabs durch Vercel Sodann schwenken wir um auf das heißdiskutierte Thema der Akquisition von NuxtLabs, also der Wiege von Nuxt, durch Vercel. Wir beleuchten, was es heißt, dass Nuxt ein Multi-Company Open-Source-Projekt ist und wie die Übernahme von NuxtLabs durch Vercel die Entwicklung in diesem Kontext beeinflusst. Wir spekulieren über Vercels Motivation, NuxtLabs zu übernehmen und warum das Unternehmen aktuell möglicherweise versucht, seinen Ruf im Open-Web-Bereich zu verbessern – auch durch die Unterstützung von Community-Projekten wie TanStack. Überraschend ist, dass trotz der Übernahme Netlify weiterhin Hauptdeployment-Partner von Nuxt bleibt. Links Offizieller Blogpost: Nuxt 4 Release Detaillierte Infos zu neuen Features und der optionalen Verzeichnisstruktur. Nuxt 4 Roadmap Übersicht über geplante Weiterentwicklungen und Zeitplan. GitHub Diskussion zu Nuxt 4 Community-Diskussionen und Q&A rund um das Release.
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Sep 23, 2025 • 1h 18min

Revision 681: JSCraftCamp – Blaupause für Community-Events

In dieser Folge nehmen wir euch mit hinter die Kulissen des JSCraftCamp – einer der sympathischsten Community-Konferenzen im deutschsprachigen Raum. Gemeinsam mit den Organisatoren Wolfram Kriesing und Jörn Bernhardt sprechen wir über das Konzept, die Organisation und was das Event so besonders macht. Schaunotizen [00:01:03] Das JSCraftCamp Wie einleitend erwähnt, sprechen wir in dieser Folge mit Wolfram und Jörn über das JSCraftCamp – ein kostenloses Barcamp für JavaScript-Interessierte, das seit 2016 jährlich in München stattfindet. Wir erfahren, wie sich das Event über die Jahre entwickelt hat, warum es sich wie ein Klassentreffen anfühlt und wie neue Teilnehmende durch Pull Requests über GitHub direkt in die Community einsteigen. Wir reden darüber, wie das Orga-Team die Sessions plant (Spoiler: gar nicht – das machen alle zusammen vor Ort, siehe Sessionplan), wie neun parallele Tracks trotzdem überschaubar bleiben und warum es keine festen Themenvorgaben gibt. Auch Themen abseits von JavaScript, wie CSS, Projektmanagement oder das Programmieren mit Kindern, sind willkommen. Wolfram und Jörn geben Einblicke in ihre GitHub-basierte Orga-Struktur, sprechen über Herausforderungen bei der Sponsorensuche, Nachhaltigkeit beim Catering und warum veganes Mittagessen alle glücklich macht. Außerdem berichten sie von ihren Ideen zur besseren Inklusion und Diversität, von spontanen Sessions mit Kindern, Kaffee-Fails, T-Shirt-Verteilung per Motivationstrick – und wie jede:r ihr Format einfach forken kann. Links JSCraftCamp Discord Hier bleiben die Organisatoren und Teilnehmenden des JSCraftCamp unterjährig in Kontakt, und hier wird das Camp im Offenen geplant. CSSBattle The funnest multiplayer game with 300K+ web designers & developers. Replicate the target images using CSS – the shorter your code, the higher your score! Happy coding!

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