Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage

Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen, Anis Mičijević, Ben Mendelson
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Jan 2, 2023 • 31min

So viel mehr Netto haben Sie 2023 / HRI-Prognose: Deutschland steckt in der Stagflation fest

Handelsblatt Today vom 02.01.2023 Steuerzahlerinnen und Steuerzahler können im neuen Jahr mit umfangreichen Entlastungen rechnen. Die Ampelkoalition hat wegen der hohen Energiekosten 2022 drei Pakete aufgelegt, die sich auf 95 Milliarden Euro summieren. Unter anderem steigen der Grundfreibetrag und der Sparerpauschbetrag, Familien profitieren darüber hinaus von einer Kindergelderhöhung. Hinzu kommen 200 Milliarden Euro in einem Krisenfonds, mit denen vor allem die Gas- und Strompreisbremse finanziert werden. Doch reicht das alles aus, um die massiv gestiegenen Lebenshaltungskosten auszugleichen? „Es kommt natürlich immer auf die Einzelfallkonstellation an, aber insgesamt würde ich sagen, dass die Maßnahmen der Bundesregierung die Belastungen nicht ausgleichen können“, sagt Jan Hildebrand, stellvertretender Leiter des Handelsblatt-Hauptstadtbüros. Ein großer Teil der Steuerentlastung sei eigentlich eine Vermeidung einer Steuererhöhung durch die Inflation. „Beim Ausgleich der kalten Progression sorgt der Staat einfach dafür, dass ich nicht zusätzlich belastet werde“, sagt Hildebrand. Und auch mit Blick auf die stark gestiegenen Energiekosten könnten die Preisbremsen nur einen Teil davon ausgleichen. Mehr zum Thema lesen Sie hier. Außerdem: Deutschland wird 2023 doch nicht in eine Rezession abrutschen – davon geht die neueste Prognose des Handelsblatt Research Institutes (HRI) aus. Die Ökonomen des HRI erwarten für das neue Jahr ein Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent. Die Krise werde wohl nicht so heftig ausfallen wie befürchtet, aber dafür länger andauern als erwartet, erklärt HRI-Ökonom Dennis Huchzermeier im zweiten Teil des Podcasts. Sechs Quartale lang werde die deutsche Wirtschaft nahezu stagnieren. „Das alles Entscheidende ist, dass die Energiepreise runterkommen müssen, besonders in der Industrie“, sagt Huchzermeier. Erst dann könne Deutschland wieder aus der Stagflation herauskommen. Mehr zum Thema lesen Sie hier. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
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Dec 30, 2022 • 24min

Jahresausblick 2023 – und ein Blick hinter die Mikrofone

Handelsblatt Today vom 30.12.2022 In der letzten Folge des Jahres gibt das Team von Handelsblatt Today einen Einblick in die eigene Arbeit und was 2023 noch passieren wird. Wird Deutschland in eine Rezession rutschen? Ist die deutsche Wirtschaft gut vorbereitet? Werden Unternehmen ins Ausland abwandern? Über diese Themen diskutieren die Hosts Lena Jesberg, Anis Micijevic und Ina Karabasz in der letzten Handelsblatt Today Folge des Jahres – aber nicht alleine, sondern mit Christian Heinemann und Alexander Voss, die als Producer den Podcast und auch die Themen das ganze Jahr begleitet haben. Die Fünf erzählen auch, was sich im Podcast in diesem Jahr verändert hat, was sich im kommenden ändern wird – und auch darüber, was nicht so gut geklappt. Und sie stellen ein neues Mitglied im Team vor: Sandra Groeneveld wird das Team ab Januar verstärken. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
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Dec 29, 2022 • 33min

Jahresrückblick 2022: Tech-Aktien und Rohstoffe

Handelsblatt Today vom 29.12.2022 In dieser Woche lässt das Team von Handelsblatt Today das Jahr Revue passieren und diskutiert sechs Themen, die dabei im Vordergrund standen. Schon 2021 hatten es Tech-Aktien nicht so einfach, doch zu Beginn des Jahres waren Experten noch optimistisch, dass sich die Kurse 2022 solider entwickeln werden. Doch mit Kriegsausbruch hat sich diese Hoffnung nicht bewahrheitet. Für viele Technologie-Anbietern ging es an der Börse deutlich nach unten. In der dritten Folge des Handelsblatt-Today-Jahresrückblicks 2022 besprechen die Hosts Lena Jesberg, Anis Micijevic und Ina Karabasz, welche Tech-Unternehmen zwischenzeitlich trotzdem gewonnen haben und warum. In diesem Zusammenhang diskutieren sie auch den Krypto-Einbruch. Schließlich ist FTX ist nach dem Terra-Crash und der Insolvenz der Kryptoplattform Celsius der dritte große Skandal. Das Gegenteil zu dem trüben Tech-Aktien-Jahr war 2022 bei den Rohstoffen der Fall. Dort feierten Anleger einen Superzyklus. Doch, bei aller Euphorie: Auch der Rohstoffmarkt ist volatil, die durch den Kriegsausbruch gestartete Rally wurde zwischenzeitlich wieder korrigiert. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
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Dec 28, 2022 • 34min

Jahresrückblick 2022: Geldpolitik und Immobilien

Handelsblatt Today 28.12.2022 In dieser Woche lässt das Team von Handelsblatt Today das Jahr Revue passieren und diskutiert sechs Themen, die dabei im Vordergrund standen. Noch im März, also nach dem russischen Angriff auf die Ukraine, hatte die Europäische Zentralbank für 2022 mit einer Inflationsrate von 5,1 Prozent gerechnet. Diese lag zu Jahresende jedoch bei 10 Prozent. Vor allem auch die hohen Energiepreise trieben die Rate nach oben. In der zweiten Folge des Handelsblatt-Today-Jahresrückblicks 2022 diskutieren die Hosts Lena Jesberg, Anis Micijevic und Ina Karabasz, ob die EZB früher hätte reagieren können und ob es für sie schwieriger ist zu reagieren als die amerikanische Notenbank Fed. Sie besprechen auch, ob die Inflation gekommen ist um zu bleiben und welche Auswirkungen das auf den Immobilienmarkt hat: Baukredite werden teurer, die Nachfrage sinkt und somit kommt es auch zu einer Trendwende bei der Preisentwicklung. Die Hosts erzählen, warum das allerdings nicht unbedingt bei Metropolregionen gilt und ob es für sie ein guter Zeitpunkt wäre, selber eine Immobilie zu kaufen. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
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Dec 27, 2022 • 32min

Jahresrückblick 2022: Ukrainekrieg und die Energiekrise

Handelsblatt Today vom 27.12.2022 In dieser Woche lässt das Team von Handelsblatt Today das Jahr Revue passieren und diskutiert sechs Themen, die dabei im Vordergrund standen. Am 24.Februar 2022 begann der russische Angriffskrieg auf die Ukraine. Russland schoss die ersten Raketen, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat landesweit den Kriegszustand ausgerufen. In der ersten Folge des Handelsblatt-Today-Jahresrückblicks 2022 zeichnen die Hosts Lena Jesberg, Anis Micijevic und Ina Karabasz die Chronologie des bisherigen Verlaufs des Krieges und die Auswirkungen auf die gesamt Welt nach. Sie erzählen auch, wie sie persönlich den Kriegsausbruch erlebt haben. Der Angriff Russlands war in einer Kettereaktion auch der Auslöser für die derzeitige Energiekrise. Darüber wurde 2022 in Handelsblatt Today viel und häufig gesprochen, lange gab es keinen konsequenten Plan der Bundesregierung. Unter anderem besprechen die drei daher das Thema Gasumlage, Blackouts und den „Doppel-Wums“. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
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Dec 23, 2022 • 20min

Das Handelsblatt wählt die Menschen 2022 – Teil 2

Handelsblatt Today vom 23.12.2022 Viele Menschen waren von großer Bedeutung für das Jahr 2022 – und werden auch im kommenden Jahr eine tragende Rolle spielen. Auch in diesem Jahr hat das Handelsblatt die Persönlichkeiten gewählt, die für 2022 maßgeblich waren. Wer dazu zählt und auch 2023 noch wichtig ist, schildern Handelsblatt-Chefreporterin Tanja Kewes und Redakteurin Claudia Panster im Podcast. Darunter sind auch die Unternehmer des Jahres 2022: Sie haben mit ihrem jungen Unternehmen deutsche Erfolgsgeschichte geschrieben. „Es gehört zu den Top 20 der wichtigsten privaten Cloud Companies weltweit“, erklärt Panster. „Was bei ihnen zum Tragen kommt, ist eine wirklich moderne Führungskultur.“ Der Erfolg werde sich auch 2023 fortziehen, denkt Panster. „Alles andere wäre eine Überraschung.“ Wer zu den Menschen des Jahres 2022 zählt, können Sie hier nachlesen. Und falls Ihnen noch ein Last-Minute-Weihnachtsgeschenk fehlt, hat Claudia Panster noch eine Literatur-Empfehlung unter den Büchern des Jahres für Sie. Diese Podcast-Folge ist der zweite Teil des Handelsblatt-Specials zu den wichtigsten Menschen 2022 und 2023. Hören Sie in Teil eins, wie die Handelsblatt-Jury die spannendsten Persönlichkeiten 2022 ermittelt hat. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
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Dec 22, 2022 • 18min

Das Handelsblatt wählt die Menschen 2022 – Teil 1

Handelsblatt Today vom 22.12.2022 Auch in diesem Jahr hat das Handelsblatt Menschen erkoren, die prägend für das Jahr 2022 waren – und die auch 2023 noch wichtig sein werden. Im Podcast erklären Handelsblatt-Chefreporterin Tanja Kewes und Redakteurin Claudia Panster, wie die Handelsblatt-Jury die spannendsten Persönlichkeiten ermittelt hat: Welche Eigenschaften verbindet die Politiker, Unternehmer und Investoren, die uns auch im kommenden Jahr beschäftigen werden? „Es waren drei große Themen, die uns stark beschäftigt haben: Einmal der Krieg in der Ukraine, dann die Energiekrise und natürlich die Transformation der deutschen Wirtschaft“, erzählt Kewes zum Auswahlprozess. Aber selbst in einem so krisengeplagten Jahr wie 2022 lässt sich in einigen Bereichen ein positives Urteil fällen: „Früher war es in Deutschland so: Einmal gescheitert und raus bist du. Das kann man eigentlich nicht mehr sagen: Da sind wir ein bisschen amerikanischer geworden“, so Kewes. Diese Podcast-Folge ist der erste Teil des Handelsblatt-Specials zu den wichtigsten Menschen 2022 und 2023. Der zweite Teil folgt am Freitag. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
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Dec 21, 2022 • 20min

Das Ende der Mega-Deals? Was 2023 den M&A-Markt prägen wird

Handelsblatt Today vom 21.12.2022 Um 36 Prozent geschrumpft ist in diesem Jahr der weltweite M&A-Markt (Mergers & Acquisitions) im Vergleich zum Vorjahr. Im Rekordjahr 2021 sind noch sechs Billionen Dollar durch Übernahmen und Fusionen umgesetzt worden. Doch Lieferengpässe, Russlands Krieg gegen die Ukraine und die Zinswende haben die Anzahl der Transaktionen einbrechen lassen. Eine Übernahme, die 2022 für viel Aufsehen gesorgt hat, war der Kauf von Twitter durch Tesla-Chef Elon Musk. Für 44 Milliarden Dollar hat der Tech-Milliardär im Oktober die Social-Media-Plattform übernommen. Für Redakteur Arno Schütze ist das einer der schlechtesten Deals des Jahres gewesen, wie er in dieser Folge „Handelsblatt Today“ sagt: „Im Nachhinein war das ein sehr hoher Kaufpreis, und noch dazu haben die Banken riesige Abschreibungen auf die Finanzierungen hinnehmen müssen. Auch was nach dem Deal passiert ist, hat für viele negative Schlagzeilen gesorgt.“ Im Gespräch mit Host Agatha Kremplewski schätzt Schütze außerdem, dass es im kommenden Jahr besonders im Bereich der Infrastruktur und der Pharmaindustrie viele Übernahmen geben wird. Beide Bereiche stünden im Fokus, da die Nachfrage unabhängig von der konjunkturellen Lage stabil sei. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Außerdem haben wir ein exklusives Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt-Today-Hörerinnen und -Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen erhalten Sie hier. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
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Dec 20, 2022 • 34min

Wie geht es weiter im Iran und der Ukraine?

Handelsblatt Today vom 20.12.2022 Das Jahr 2022 war auch geprägt vom Krieg und Krisen. Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine wird sich bald jähren. Im Iran protestieren seit rund drei Monaten große Teile der Bevölkerung gegen das islamistische Regime. In dieser Folge von Handelsblatt-Today spricht Handelsblatt-Korrespondent Mathias Brüggmann über die besondere Lage in den beiden Ländern. Nach dem demonstrativen Besuch von Russlands Präsident Putin in Minsk bei seinem weißrussischen Pendant Lukaschenko am Montag, fürchtet die Opposition einen Kriegseintritt auf Russlands Seite zur Sicherung der belarussischen Wirtschaft, "Weißrussland hängt an den Finanzen Russlands, an billigem Öl und Gas und an vielen Milliardenkrediten. Und Putin wird irgendwann die Schlinge immer enger ziehen", bewertet Brüggmann den Handlungsspielraum von Belarus. Er glaubt, es könnte eine nächste Angriffswelle bevorstehen. Im Herrscherregime im Iran sieht Brüggmann Parallelen zum Kreml-Chef: "Es will die Theokratie erhalten und ist null zu Kompromissen bereit." Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
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Dec 19, 2022 • 24min

Was die Wirtschaft 2023 bewegen wird/ Uniper-Aktionäre stimmen Verstaatlichung zu

Handelsblatt Today vom 19.12.2022 Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich den dritten Monat in Folge verbessert. Das zeigt der am heutigen Montag veröffentlichte Geschäftsklimaindex des ifo-Instituts. So ist im Dezember das Geschäftsklima im Vergleich zum Vormonat um 2,2 Punkte auf 88,6 Zähler gestiegen. Allgemein bewerten die Unternehmen in Deutschland ihre aktuelle Lage also besser bewerten als noch im November. „Der Pessimismus ist nicht mehr ganz so groß für die nächsten Monate. Selbst im Einzelhandel, einer Branche, der es sehr schlecht ging, haben wir jetzt ein paar positive Zeichen“, sagt ifo-Präsident Clemens Fuest in dieser Folge Handelsblatt Today. Lediglich im Bausektor hat sich die Lage verschlechtert. Grund dafür sind vor allem die gestiegenen Baupreise und Zinsen. Außerdem geben die positiven Ergebnisse Hoffnung, dass die für Anfang 2023 erwartete Rezession schwächer ausfallen könnte, als bisher angenommen: „Wir sind sowieso davon ausgegangen, dass die Rezession relativ flach ausfallen wird, jetzt könnte sie noch ein bisschen flacher werden oder mit sehr viel Glück nicht stattfinden“, so Fuest im Gespräch mit Host Ina Karabasz. Weitere Faktoren, die gegen eine schrumpfende Wirtschaft sprechen seien zudem die Entlastungsmaßnahmen der Regierung und die konstant bleibenden Arbeitslosenzahlen. Uniper-Aktionäre stimmen Verstaatlichung zu Seitdem Russland die vereinbarten Gaslieferungen nach Deutschland gestoppt hat, ist Uniper in eine finanzielle Schieflage geraten. Rund ein Drittel der deutschen Gasversorgung werden über den Energiekonzern abgewickelt. Um diese zu sichern werden nun 99 Prozent des Konzerns verstaatlicht. Darüber haben auf einer außerordentlichen Hauptversammlung die Aktionäre am heutigen Montag abgestimmt. Handelsblatt-Redakteurin Catiana Krapp ordnet die Lage ein. Wie hat Ihnen diese Folge gefallen und wie gefällt Ihnen dieser Podcast? Hier machen wir gerade eine Umfrage. Außerdem haben wir ein exklusives Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt-Today-Hörerinnen und -Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen erhalten Sie hier. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427

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