

Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage
Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen, Anis Mičijević, Ben Mendelson
Handelsblatt Today ist der börsentägliche Podcast aus dem Newsroom des Handelsblatts. Wir analysieren die relevantesten Themen des Tages und beschreiben deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Dafür sprechen wir mit Analysten, Branchenexperten, Politikern und Handelsblatt-Korrespondenten aus aller Welt.
Wir schauen auf die spannendsten Entwicklungen an den Leitbörsen und sprechen mit unseren Experten über verschiedene Anlageformen wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffe. Außerdem ordnen wir die wichtigsten geldpolitischen Entscheidungen und Nachrichten aus der Unternehmenswelt für Anlegerinnen und Anleger ein.
Handelsblatt Today finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen – und natürlich auf der Handelsblatt-Website.
Jetzt reinhören: Von Montag bis Freitag um 17.30 Uhr mit den Hosts Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen und Anis Mičijević.
***
Falls Sie Kritik oder Anregungen loswerden möchten, dann schreiben Sie uns eine Mail an today@handelsblatt.com.
Sound-Design: Christian Heinemann
Logo-Design: Henrik Balzer, Michel Becker
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Dec 18, 2022 • 16min
Diese Top-Aktien sind derzeit besonders günstig zu haben
Handelsblatt Today Extended vom 18.12.2022
Hohe Energiekosten, Lieferkettenprobleme, die hohe Inflation und die drohende Rezession haben im Börsenjahr 2022 die Kurse gedrückt. Für viele Anlegerinnen und Anleger ergibt sich dadurch aber auch die Chance, Aktien von Unternehmen günstiger zu kaufen, die ihnen bislang zu teuer waren.
Handelsblatt-Aktienanalyst Ulf Sommer hat zehn Aktien ausgesucht, die aus seiner Sicht eine Idealkombination aus Wachstum, steigenden Gewinnen, niedriger Verschuldung, attraktivem Geschäftsmodell und günstiger Bewertung bieten.
Dazu zählt Sommer unter anderem die Aktie der US-Baumarktkette Home Depot. Es gebe kaum einen anderen großen Weltkonzern, über den so wenig in deutschen Medien berichtet werde, findet der Börsenexperte. „Aber dieser Konzern erfüllt praktisch alle Kriterien, die ich aufgestellt habe“, sagt Sommer.
In der neuen Folge des Podcasts Handelsblatt Today Extended stellt er im Gespräch mit Host Lena Jesberg einige weitere Beispiele vor und erklärt seine Vorgehensweise bei der Auswahl.
Mehr Informationen finden Sie in diesem Artikel: https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/trends/aktien-kaufen-2022-diese-zehn-top-aktien-sind-jetzt-deutlich-guenstiger/28840804.html
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Dec 16, 2022 • 28min
Energiepreisschock, Fachkräftemangel, Bürokratie: Droht Deutschland die Deindustrialisierung?
Handelsblatt Today vom 16.12.2022
Die Industrie nimmt in Deutschland eine wichtigere Rolle ein als in allen anderen großen Volkswirtschaften der EU. Das verarbeitende Gewerbe macht gut ein Fünftel an der Wertschöpfung aus – das ist auch mehr als in Großbritannien und den USA.
Deutschlands Wohlstandsmotor droht jedoch ohne das billige Gas aus Russland ins Stottern zu geraten: „Das betrifft alle metallverarbeitenden Industrien, die beispielsweise Stahl aufwärmen müssen, bevor sie es weiterverarbeiten“, erklärt Handelsblatt-Reporter Kevin Knitterscheidt im Podcast Handelsblatt Today.
Das gelte aber auch für Grundstoffindustrien wie Glas, Ammoniak, Zement oder die Chemiebranche. „Das geht einmal querbeet durch die gesamte Industrie“, sagt Knitterscheidt.
Wegen der hohen Gaspreise hatte BASF seine Ammoniakproduktion am heimischen Standort Ludwigshafen über mehrere Monate zurückgefahren und den Stoff am Weltmarkt eingekauft – und das billiger, als es bei einer Herstellung in den eigenen Anlagen möglich gewesen wäre.
„Für den Kunden ist das erstmal keine schlechte Nachricht, aber es ist natürlich eine schlechte Nachricht für alle, die in den entsprechenden Fabriken arbeiten“, sagt Knitterscheidt im Gespräch mit Host Anis Micijevic.
Es gebe durchaus einige Arbeitsplätze in Deutschland, die an der Ammoniakproduktion hängen. „Insofern ist es schon im deutschen Interesse, bestimmte Stufen der Wertschöpfungskette im eigenen Land zu halten.“ sagt Knitterscheidt.
Wie es mit der deutschen Industrie weitergehen könnte, erklärt der Reporter aus dem Handelsblatt-Industrieteam in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today.
Mehr zum Thema lesen Sie hier.
Lesetipps – das sind die meistgelesenen Handelsblatt-Artikel der Woche:
Darum ist mehr Gas in den Speichern als angegeben
Sieben wichtige Trends, die Käufer von Immobilien kennen sollten
Chef Christian Klein räumt im Portfolio von SAP auf
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Dec 15, 2022 • 22min
EZB erhöht Leitzins/ Medikamente werden knapp / Warum Apple & Co. trotz Börsenverfall noch zu teuer sind
Handelsblatt Today vom 15.12.2022
Das Börsenjahr 2022 hat Anlegerinnen und Anlegern einige Kursverluste beschert. Weltweit haben Aktien in diesem Jahr im Schnitt 15 Prozent an Wert verloren. Doch sinkende Kurse bergen auch Chancen.
Im Podcast Handelsblatt Today erklärt Aktienanalyst Ulf Sommer, dass sich dadurch die Möglichkeit biete, vielversprechende Aktien zu einem geringeren Preis zu erwerben.
Viele Anlegerlieblinge wie Apple, Microsoft und Co. seien jedoch immer noch zu teuer: "Ihre Kurse sind gefallen, aber sie sind immer noch höher bewertet als im Durchschnitt der vergangenen zehn und zwanzig Jahre".
Top-Aktien wie diese zeichnen sich laut Sommer dadurch aus, dass "ihre Produkte und Marken weltbekannt sind und ihre Umsätze und Gewinne steigen". Die Nachfrage nach diesen Wertpapieren ist entsprechend hoch - und so auch die Preise.
Wann es dennoch sinnvoll sein kann überbewertete Aktien ins Portfolio aufzunehmen, erfahren Sie im Podcast.
Außerdem: Laut Robert-Koch-Institut leidet jeder zehnte Deutsche derzeit an einer Atemwegserkrankung. Mitten in der Krankheitswelle registrieren Ärzte und Apotheken vielerorts in Deutschland einen Mangel an Medikamenten. Insbesondere fehlt es an Antibiotika, Schmerzmitteln oder Fiebersäften.
Jürgen Klöckner, Handelsblatt-Redakteur für Gesundheitspolitik, kennt die Pläne des Gesundheitsministeriums. Er erklärt, was die Bundesregierung unternehmen will, um die medizinische Versorgung wiederherzustellen.
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Dec 14, 2022 • 34min
Wann ist ein guter Zeitpunkt für den Verkauf von Aktien?
Handelsblatt Today vom 14.12.2022
2022 ist kein gutes Börsenjahr gewesen: Corona, Russlands Krieg gegen die Ukraine und eine zweistellige Inflation haben die Kurse abstürzen lassen. Viele Anleger haben sich in den vergangenen Monaten gefragt, ob es sinnvoll ist, Einzelwerte aus dem eigenen Depot zu verkaufen oder doch lieber abzuwarten und die Verluste auszusitzen.
Bei starken Verlusten sei ein Verkauf wichtig, betont Handelsblatt-Finanzredakteur Jürgen Röder in der neuen Folge von Handelsblatt Today. „Wenn meine Aktie beispielsweise nur noch zehn Prozent wert ist, muss sie um 900 Prozent steigen, um den Einstandskurs wieder zu erfüllen. Wenn ich schlecht laufende Einzelwerte nicht verkaufe, löst sich das Portfolio auf“, erklärt Röder.
Mit sogenannten Orders lassen sich solche Szenarien verhindern. Dabei wird eine Aktie automatisch verkauft, wenn ihr Wert einen bestimmten Punkt unterschreitet. „Wenn man einen spekulativen Wert hat, wo man sich nicht ganz sicher ist, wie er sich entwickelt, sollte man eine Stopp-Order setzen“, rät Markus Hinterberger, Chefreporter im Geldanlage-Team des Handelsblatts.
Röder und Hinterberger sprechen zusammen mit Host Lena Jesberg im Podcast über den richtigen Zeitpunkt für einen Aktienverkauf und geben Tipps, worauf Anlegerinnen und Anleger dabei achten sollten.
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Dec 13, 2022 • 32min
Siemens Energy im Aktiencheck: 60 Prozent Kursplus in acht Wochen / US-Inflationsrate sinkt auf 7,1 Prozent
Handelsblatt Today vom 13.12.2022
Investoren schöpfen offenbar wieder Hoffnung, dass der kriselnde Dax-Konzern Siemens Energy zwei seiner größten Probleme angehen kann: die Sanierung der verlustreichen Tochter Siemens Gamesa und die Unsicherheit über den weiteren Fahrplan für den Rückzug des Großaktionärs Siemens. Der Kurs der Siemens-Energy-Aktie ist in den vergangenen zwei Monaten um mehr als 60 Prozent gestiegen.
Nach mehreren Chefwechseln bei Siemens Gamesa ruhen die Hoffnungen nun auf dem neuen CEO: „Jetzt hat man Jochen Eickholt nach Madrid geschickt. Das ist ein knochenharter Troubleshooter. Er wird intern ‚Zwei-Wochen-Jochen‘ genannt, weil er wenig Geduld hat und die Probleme schnell behoben haben will“, sagt Handelsblatt-Reporter Axel Höpner im Podcast.
Außerdem erklärt er, warum auch der katarische Staatsfonds als ein möglicher Kandidat für die Rolle des neuen Ankeraktionärs bei Siemens Energy gehandelt wird. Beim Thema Staatsfonds sei allerdings noch keine Entscheidung gefallen.
Mehr zum Thema lesen Sie hier.
Im zweiten Interview spricht Ifo-Ökonom Joachim Ragnitz über die Inflationsgewinner der deutschen Wirtschaft. Er hat nämlich herausgefunden, dass einige Unternehmen die hohe Inflation nutzen, um ihre Gewinne zu steigern. In welchen drei Sektoren das Phänomen besonders ausgeprägt ist, erklärt er im Podcast.
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Dec 12, 2022 • 30min
Machtverschiebung bei der EZB / Korruptionsskandal belastet EU
Handelsblatt Today vom 12.12.2022
Die historische Zinswende hat viele Diskussionen innerhalb der EZB ausgelöst und die Machtverhältnisse verschoben. Außerdem: Wie es im EU-Korruptionsskandal weitergeht.
Die Stimmung in der Europäischen Zentralbank (EZB) kriselt. Im Vorfeld der Ratssitzung der EZB am Donnerstag sorgt ein interner Streit zwischen der EZB-Gewerkschaft und dem Vorsitz für Aufsehen. Wegen der gestiegenen Inflation fordern die Mitarbeiter höhere Löhne. Der Vorstand um Präsidentin Christine Lagarde hat hingegen in den vergangenen Monaten wiederholt vor einer Lohn-Preis-Spirale gewarnt. In diesem Jahr sind die Löhne in der EZB bisher um 1,5 Prozent gestiegen, bei einer aktuellen Inflationsrate im Euro-Raum von zehn Prozent.
Der Streit zeigt, dass die Inflation nun auch die EZB in eine schwierige Lage gebracht hat. Lange hatten Verfechter einer lockeren Geldpolitik die Oberhand, während sie aber mit Prognosen zur Inflation oftmals daneben lagen. Handelsblatt-Redakteur Jan Mallien in dieser Folge Handelsblatt Today: „Die historische Zinswende in den vergangenen Monaten hat für Konflikte und letztlich einen Machtumbruch innerhalb der Notenbank gesorgt.“ So soll vor allem Chefvolkswirt Philip Lane hat an Reputation verloren haben, zum Teil aber auch Christine Lagarde. Dagegen ist EZB-Direktorin Isabel Schnabel noch wichtiger geworden.
Am Donnerstag wird die EZB mit aller Wahrscheinlichkeit erneut die Zinsen anheben, obwohl Lagarde das noch vor einem Jahr defacto ausgeschlossen habe, wie Mallien im Gespräch mit Host Ina Karabasz sagt.
Außerdem: Es ist einer der größten Skandale in der Geschichte des EU-Parlaments. Laut Medienberichten steht Katar unter Verdacht EU-Politiker und andere Personen bestochen zu haben, um die Interessen ihres Landes in Brüssel zu vertreten. Katar weist das deutlich von sich. Im Fokus bei den Vorwürfen steht vor allem EU-Parlamentsvizepräsidentin Eva Kaili sowie mehrere italienische Politiker. Handelsblatt-Brüssel-Korrespondent Carsten Volkery ordnet die Affäre und deren Auswirkungen ein.
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Dec 9, 2022 • 26min
Die Immobilienpreise sinken: Lohnt sich ein Kauf jetzt?
Handelsblatt Today vom 09.12.2022
Die Trendwende am Immobilienmarkt sorgt für Verunsicherung. Kaufinteressenten und Eigentümer sollten sich nicht von Impulsen leiten lassen.
Seit einigen Monaten sinken die Preise am Immobilienmarkt. Das liegt unter anderem am Strategieschwenk der Notenbanken. Deren Zinserhöhungen machen es für Kaufinteressenten teurer, sich Geld bei ihrer Bank zu leihen. Die Folge ist, dass viele Menschen den Traum vom Eigenheim nicht mehr finanzieren können. Die Nachfrage nach Wohneigentum geht zurück. Eine Trendwende.
Doch nicht überall dürften sich die Preise entspannen. Handelsblatt-Immobilienexperte Markus Hinterberger gibt in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today zu bedenken, dass der Immobilienmarkt sich nicht verallgemeinern lässt: „Man muss jede Stadt, jede Region für sich betrachten." Das bedeutet auch: Dort, wo die Nachfrage hoch und das Angebot knapp bleibt, könnten die Preise sogar noch steigen.
Vor allem gilt das für die sieben deutschen Metropolen – Berlin, Hamburg, München, Köln, Stuttgart, Frankfurt am Main und Düsseldorf – und ihre Speckgürtel. „Was man aber sagen kann: Bei Immobilien, die schon ein paar Jahre auf dem Buckel oder einen schlechten energetischen Zustand haben, werden die Preise rapide sinken können", ergänzt Hinterberger im Gespräch mit Host Lena Jesberg.
Überdies könnte manch ein Kreditnehmer laut Hinterberger Glück bei den Bauzinsen haben: „In den kommenden Monaten werden die Zinsen vielleicht sogar ein bisschen runtergehen." Die Banken sind nämlich bemüht, Volumen aufzunehmen, also viele Kredite auszugeben. Mit einem zeitweise geringeren Satz könnten sie also versuchen, Kunden anzulocken.
In Anbetracht all dieser Entwicklungen wird der Kauf von Eigentum, aber auch dessen Veräußerung zur Frage des richtigen Timings. Im Interview wägt Hinterberger deshalb ab, wie gut der Zeitpunkt für ein solches Geschäft aktuell ist.
Mehr zum Thema lesen Sie hier.
Die Handelsblatt-Leserfavoriten in dieser Woche:
Volkswagen: So will Chef Oliver Blume jetzt bei VW durchgreifen
Rohstoffe: Ölpreise steigen zunächst nach Embargo der EU
VW, BMW, Mercedes: Wie China deutsche Elektroautos abstraft
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Dec 8, 2022 • 30min
Ausländische Dividenden-Aktien: So holen Sie sich Steuern zurück / Wirecard-Prozess: Diese Fragen werden wichtig
Handelsblatt Today vom 08.12.2022
Am Donnerstag hat am Münchener Landgericht der Prozess gegen den ehemaligen Wirecard-Chef Markus Braun und zwei Mitangeklagte begonnen. Seit fast zweieinhalb Jahren sitzt Braun nun schon in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Untreue, Bilanzfälschung, Marktmanipulation und gewerbsmäßigen Bandenbetrug vor. Die Anklageschrift ist 474 Seiten lang. Markus Braun war einst der Chef des wertvollsten Finanzkonzerns in Deutschland, doch davon ist nach der spektakulären Pleite von Wirecard nichts mehr übrig. Jetzt drohen ihm bis zu fünfzehn Jahre Haft.
Ob es wirklich so weit kommt, hängt davon ab, ob vor Gericht einige wichtige Fragen beantwortet werden können, die nicht nur Zehntausende Anlegerinnen und Anleger umtreiben. Welche Fragen das sind, das weiß Sönke Iwersen, der Co-Chef des Handelsblatt-Investigativteams.
Das umfangreiche Dossier zum Wirecard-Skandal finden Sie hier.
Außerdem: Wer sich ausländische Aktien ins Depot holt, zahlt auf Dividenden meist zu viel Steuern. Der Grund: Bei der Dividendenzahlung behält der Fiskus des jeweiligen Heimatlands des Unternehmens einen Teil der Dividende als Quellensteuer ein. Trotz Doppelbesteuerungsabkommen müssen sich Anlegerinnen und Anleger die zu viel gezahlten Steuern faktisch selbst zurückholen. Doch das ist so komplex, dass die Deutschen lieber jährlich eine Milliarde Euro liegen lassen.
„Da sind viele Anleger verständlicherweise sehr enttäuscht und lassen die Finger von ausländischen Dividenden-Titeln“, sagt Handelsblatt-Finanzredakteurin Laura de la Motte im Podcast. Viele blieben dann bei ihren deutschen Aktien – das sei aber mit Blick auf die Risikodiversifikation suboptimal. Es gebe die Möglichkeit, sich bei Banken oder Steuerberatern Hilfe zu holen. Für viele Privatanlegerinnen und Anleger lohne sich das aber wegen der Gebühren nicht.
Welche weiteren Möglichkeiten es gibt, sich die zu viel gezahlten Steuern vom ausländischen Fiskus zurückzuholen, verrät Laura de la Motte im Gespräch mit Host Anis Micijevic.
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Dec 7, 2022 • 26min
Porsche-Beitritt verschärft Klumpenrisiko im Dax / Dax-Jahresbilanz: Was Anleger für 2023 lernen können
Handelsblatt Today vom 07.12.2022
Der Autobauer verdrängt im Dax den Sportartikelhersteller Puma. Damit wird der deutsche Leitindex noch autolastiger.
Der Sportwagenhersteller Porsche hat seine Aktionäre nicht enttäuscht. Seit dem Börsendebüt am 29.September hat die Aktie rund 30 Prozent gewonnen und sich damit einen Platz in der ersten Börsenliga erspielt. Am Montagabend hat die Deutsche Börse mitgeteilt, dass die Porsche Automobil Holding SE zukünftig Teil des Dax-40 sein wird.
Ab dem 19. Dezember ersetzt die Volkswagentochter damit den Sportartikelhersteller Puma, der fortan im MDax notieren wird. Mit dem Dax-Beitritt von Porsche gewinnen die Autokonzerne einmal mehr an Gewicht. Sieben der 40 Dax-Werte kommen dann aus der Branche, darunter die großen Hersteller BMW, Volkswagen und Mercedes-Benz.
Damit steigt das Klumpenrisiko, erklärt Finanzmarktspezialist Ulf Sommer in der aktuellen Folge Handelsblatt Today: „Wir hatten durch die ganzen Autobauer schon vorher ein Klumpenrisiko im Dax, aber durch den hohen Börsenwert von Porsche verschärft sich das noch einmal.“
Wenngleich die Autoindustrie zu den Kernkompetenzen Deutschlands zählt, kann das ein Problem werden, wie Sommer im Gespräch mit Host Lena Jesberg sagt. Unter vielen Investoren gelte die Branche hierzulande nämlich nicht mehr als zukunftsträchtig – und damit zu Teilen auch nicht der Dax.
Im zweiten Teil der Sendung geht es um die Jahresbilanz 2022 des Dax. Ulf Sommer identifiziert Verlierer sowie Gewinner und leitet daraus potenzielle Anlagestrategien für das kommende Jahr ab.
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Dec 6, 2022 • 21min
Preiserhöhungen bei Strom und Gas: Was tun? / Die Auf- und Absteiger im Dax, MDax und SDax / CEO-Wechsel bei FMC
Handelsblatt Today vom 06.12.2022
Viele Strom- und Gaskunden müssen mit teils kräftigen Preiserhöhungen zum Jahreswechsel rechnen. Nach Angaben des Vergleichsportals Check24 müssen sich rund elf Millionen Haushalte ab dem 1. Januar auf stark steigende Preise bei der Grundversorgung einstellen. Doch was können Kunden dagegen tun?
Handelsblatt-Energieexpertin Kathrin Witsch erklärt im Podcast, warum es in der aktuellen Lage aus Verbrauchersicht nicht besonders sinnvoll ist, sofort von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen: „Alle Versorger erhöhen derzeit ihre Preise. Erstens ist es nicht garantiert, dass man einen günstigeren Tarif findet und zweitens könnte auch beim neuen Versorger der Preis innerhalb der nächsten sechs Wochen deutlich erhöht werden.“
Verbraucherschützer verdächtigen die Energieversorger, die Einführung der Strom- und Gaspreisbremse und die damit verbundene Wettbewerbshemmung ab Januar zu nutzen, um überzogene Preiserhöhungen durchzusetzen.
Die Gesetze zur Strom- und Gaspreisbremse enthalten jedoch Regelungen, die Missbrauch bei der Preisgestaltung verhindern sollen: „Früher lag die Beweislast beim Kartellamt. Jetzt muss der Energieversorger nachweisen, dass die Höhe der Tarife gerechtfertigt ist“, sagt Witsch im Gespräch mit Host Anis Micijevic. Mehr zum Thema lesen Sie hier.
Im Marktbericht erklärt Handelsblatt-Finanzredakteur Christian Schnell, wie sich der Wechsel an der Spitze von Fresenius Medical Care auf die Aktie des Unternehmens auswirkt. Mehr zum Thema lesen Sie hier.
Außerdem listet er die Auf- und Absteiger im Dax, MDax und SDax auf.
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