Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage

Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen, Anis Mičijević, Ben Mendelson
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Apr 15, 2024 • 29min

Iran attackiert Israel: Wie groß ist die Kriegsgefahr? / Aktien, Gold, Öl: Wie die Märkte auf die Nahost-Lage reagieren

„Wir können nur alle warnen, insbesondere den Iran, so weiterzumachen.“ So kommentierte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) die aktuelle Lage im Nahen Osten am Rande seiner China-Reise. Scholz ist wie die gesamte internationale Staatengemeinschaft in großer Sorge um einen drohenden Flächenbrand in der Region: In der Nacht zum Sonntag hat der Iran zum ersten Mal in der Geschichte Israel direkt angegriffen. Rund 300 Raketen und Drohnen wurden abgefeuert, die meisten konnten jedoch vom israelischen Abwehrsystem abgefangen werden. Auch die USA, Jordanien, Frankreich und Großbritannien waren an der Verteidigung beteiligt. Weitere Angriffe vom Iran gelten jetzt als eher unwahrscheinlich. „Iran hat klar gemacht, dass es jetzt keine weiteren Schläge gegen Israel verüben wird“, sagt Korrespondentin Inga Rogg, die für das Handelsblatt aus Israel berichtet, im „Today“-Podcast“. Die große Frage ist nun, wie Israel reagieren wird. Mehr zum Thema: Außerdem im Podcast: Robert Halver, Kapitalmarktanalyst bei der Baader Bank ordnet ein, was die bedrohliche Lage im Nahen Osten für die Märkte bedeutet. Mehr zum Thema: Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Florian Pape Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Apr 12, 2024 • 34min

Kanzler Scholz reist nach China – Klartext oder Kuschelkurs? / Börsenexperte Ulf Sommer beantwortet Hörerfragen

Bundeskanzler Olaf Scholz bricht am Samstag zu seiner zweiten China-Reise seit seinem Amtsantritt auf. Begleitet wird er von drei Mitgliedern des Kabinetts und einer hochrangig besetzten Wirtschaftsdelegation. Seit seinem Antrittsbesuch im November 2022 ist die Liste der strittigen Themen in den Beziehungen zwischen Deutschland und China länger geworden. Beispiel Ukraine-Krieg: Peking unterstützt den russischen Aggressor, Deutschland wiederum liefert Waffen in die Ukraine zu ihrer Verteidigung. Im Fokus der Gespräche wird außerdem die starke Abhängigkeit der deutschen Wirtschaft von China stehen. Die chinesische Regierung beeinflusst systematisch Produktionspreise und -kosten, um heimischen Unternehmen in strategisch wichtigen Sektoren einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. So heißt es jedenfalls in einem neuen Bericht der EU-Kommission, der am Mittwoch veröffentlicht wurde. Auch deutsche Unternehmen in China klagen zunehmend über unfaire Wettbewerbsbedingungen. Sowohl aus der Politik als auch der Wirtschaft gibt es viele, die Klartext von Scholz in Peking fordern. Ob es auch so kommt, bleibt abzuwarten. Denn der Kanzler reist mit einigen Dax-CEOs an – und die wollen sich darum bemühen, die Beziehungen zu China nicht weiter zu verschlechtern. Martin Greive, der stellvertretende Leiter des Handelsblatt-Hauptstadtbüros, spricht über den Balanceakt des Kanzlers. Im zweiten Teil der Folge beantwortet Börsenexperte Ulf Sommer die Fragen aus der Today-Community. Es geht unter anderem um das Thema Quellensteuer und Dividendenüberraschungen aus dem Dax. Vier außergewöhnliche Dividenden-Überraschungen Hier geht es zum Handelsblatt-Steuerdossier Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Christian Heinemann Stimmen Sie für Handelsblatt Today beim Publikumsvoting des Deutschen Podcast Preises: https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/handelsblatt-today-3/ Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Apr 11, 2024 • 33min

USA, Japan und Philippinen schmieden Anti-China-Allianz / KI-Wettlauf: Besuch in Microsofts Geheimlabor

Während China seinen Einfluss im indopazifischen Raum ausbaut, geraten die USA und Japan zunehmend unter Handlungsdruck. Bei einem erstmaligen Dreiergipfel mit den Philippinen kamen die Staaten deshalb in Washington zusammen, um eine engere Kooperation zu vereinbaren und so Chinas Einfluss zu schwächen. „Bei dem Besuch geht es darum, die verschiedenen Ebenen der Streitkräfte und des Militärs enger miteinander zu verzahnen“, erklärt US-Korrespondentin Annett Meiritz im Podcast. So soll eine schnelle gemeinsame Reaktion ermöglicht werden, falls China seine vagen Drohungen, in Taiwan einzumarschieren, wahr macht oder falls Nordkorea mit seinen Raketentests weiter voranschreitet. „Das ist schon ein ziemliches Novum auf der internationalen Bühne“, so Meiritz. Zusätzlich wollen die USA und Japan ihre Lieferketten unabhängiger machen und den Handel mit strategischen Gütern erleichtern. Die Philippinen spielen dabei wegen des hohen Vorkommens an kritischen Mineralien eine wichtige Rolle. Mehr zum Thema: So sieht die historische Allianz zwischen den USA und Japan aus Außerdem spricht US-Korrespondent Felix Holtermann über die neuesten KI-Anwendungen und Chip-Pläne von Microsoft, Google und Co. Mehr zum Thema: Wie Microsoft die Tech-Vorherrschaft erringen will Google und Intel stellen neue KI-Chips vor Moderiert von Sandra Groeneveld Produziert von Christian Heinemann Stimmen Sie für Handelsblatt Today beim Publikumsvoting des Deutschen Podcast Preises: https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/handelsblatt-today-3/ Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Apr 10, 2024 • 37min

Sinkende Strompreise dank Wind und Solar? Studie weckt Zweifel daran / Einmalanlage versus ETF-Sparplan: Was mehr bringt

Was lohnt sich aus Anlegersicht mehr? Einen hohen Einmalbetrag zu investieren oder lieber monatlich kleinere Beträge in einen Sparplan einzuzahlen? Aus der Sicht des ETF-Experten und Bestseller-Autoren Gerd Kommer gibt es auf diese Frage eine eindeutige Antwort: „Wenn ich historische Daten aus den vergangenen 100 Jahren zugrunde lege, dann hat der Einmalinvestor in rund drei Viertel der Fälle einen höheren durchschnittlichen Vermögensendwert am Ende der jeweiligen Betrachtungsphase erzielt als der Phaseninvestor“, sagt Kommer. Er verweist auf Hunderte wissenschaftliche Studien aus den vergangenen Jahrzehnten. Allerdings sei es eben so, dass die meisten Menschen nur einen kleinen Betrag von ihrem monatlichen Gehalt entbehren können. Für die gebe es gar keine Alternative zum Sparplan. Im Podcast erklärt Kommer, welchen Spareffekt er für überbewertet hält und welche psychologischen Vorteile ein Sparplan gegenüber dem Einmalinvestment hat. Außerdem spricht Hauptstadtkorrespondent Julian Olk über eine neue Studie der Wirtschaftsweisen Veronika Grimm. Die Ergebnisse wecken Zweifel an der Hoffnung auf sinkende Strompreise im Zuge des Ausbaus erneuerbarer Energien. Mehr zum Thema: Warum Strom langfristig teuer bleiben dürfte Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Christian Heinemann Gerd Kommers Literaturtipps: Hartmut Walz: „Ihre Finanzen fest im Griff: Vermögen aufbauen, statt Geld verschenken“ (2023) Gerd Kommer: „Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs: Ein Investmentbuch für fortgeschrittene Privatanleger“ (2024) Stimmen Sie für Handelsblatt Today beim Publikumsvoting des Deutschen Podcast Preises: https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/handelsblatt-today-3/ Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Apr 9, 2024 • 25min

Gericht erhebt Klimaschutz zum Menschenrecht - Klagewelle droht / CO2-Zertifikate für Privatanleger sind ein Flop

Ein Menschenrecht auf Klimaschutz – gibt es das? Und wenn ja, können Bürgerinnen und Bürger mehr Klimaschutz von Staaten erzwingen? Das hatte heute der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte zu entscheiden. Und zwar in drei verschiedenen Fällen. Am Ende hatte nur eine Klage Erfolg, nämlich die von rund 1200 Schweizer Frauen, die sich die „Klimaseniorinnen“ nennen und ihr Heimatland verklagt haben. Ihr Vorwurf: Die Schweiz tue zu wenig, um sie vor den Folgen des menschengemachten Klimawandels zu schützen. Und gerade sie selbst seien besonders gefährdet: In der extremen Hitzewelle im Sommer 2022 seien überproportional viele Frauen über 75 gestorben, sagen sie. Und der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte konnte dieser Argumentation folgen. Warum die anderen zwei Klagen abgewiesen wurden und was das Urteil jetzt alles nach sich ziehen könnte, erklärt die Handelsblatt-Politikkorrespondentin Heike Anger im Today-Gespräch. Mehr zum Thema lesen Sie hier: Mangelhafter Klimaschutz verstößt gegen Menschenrechte Außerdem im Podcast: Dass der CO2-Preis stark gefallen ist, merken auch Privatanleger, die sich am CO2-Handel beteiligen wollen. Floppen CO2-Zertifikate also? Handelsblatt-Volontärin Henrike Adamsen ordnet die aktuelle Lage ein. Mehr zum Thema lesen Sie hier: So trifft der Einbruch des CO2-Preises Privatanleger Übrigens: Ab heute können Sie als Hörerinnen und Hörer über den Publikumspreis beim Deutschen Podcastpreis bestimmen – und wir würden uns natürlich sehr freuen, wenn Sie für uns stimmen würden. Hier geht es zur Abstimmung: https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/handelsblatt-today-3/ Moderiert von Nele Dohmen Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Apr 8, 2024 • 33min

Aktien, die Profis jetzt verkaufen / Konzernumbau bei EY: Wirecard-Anleger fürchten um Schadensersatz – und klagen

Trotz vieler Warnzeichen testierte die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY fast zehn Jahre lang die Bilanzen des skandalträchtigen Finanzdienstleisters Wirecard – bis kurz vor dem Zusammenbruch des Unternehmens. Den Prüfern werden deshalb schwere Fehler vorgeworfen. EY sieht sich mit Schadenersatzforderungen in Milliardenhöhe konfrontiert. Erst kürzlich hat EY die Struktur seiner Tochterunternehmen neu aufgestellt – was ehemalige Wirecard-Anleger so sehr beunruhigt, dass sie dagegen klagen. Denn durch die neue Unternehmensstruktur könnten sich auch Vermögenswerte und Haftungsstrukturen verlagert haben. Die Anwälte der geschädigten Wirecard-Anleger vermuten: EY will mit der neuen Struktur Schadenersatzklagen umgehen. Das Unternehmen hat diesem Vorwurf bereits widersprochen. Allerdings: „Am Ende muss man sagen, milliardenschwere Zahlungen wird EY nicht leisten können. So viel Vermögen hat die Gesellschaft nicht“, erklärt Handelsblatt-Teamleiter Industrie, Bert Fröndhoff. Außerdem im Podcast: Welche Aktien Profis gerade kaufen oder verkaufen. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Apr 5, 2024 • 32min

Ölpreise auf Höchststand seit Hamas-Attacke auf Israel / Wie sich Profi-Anleger auf den Börsenabschwung vorbereiten

Nach dem mutmaßlich israelischen Angriff auf die iranische Botschaft in der syrischen Hauptstadt Damaskus wächst die Sorge, dass sich der Konflikt im Nahen Osten zu einem größeren Krieg ausweiten könnte. Am Freitag hat US-Präsident Joe Biden die israelische Regierung zu mehr humanitärem Engagement aufgerufen. Denn das Verständnis für das harte Vorgehen von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gegen die Hamas in Gaza ist nicht nur bei Israels Nachbarstaaten, sondern auch im Westen langsam aufgebraucht. Zu spüren sind die zunehmenden Spannungen zwischen Israel und dem Iran nicht nur auf dem internationalen Parkett, sondern auch im alltäglichen Leben. Denn die Sorge vor einem Flächenbrand in Nahost führt aktuell zu deutlich steigenden Ölpreisen. Mit mehr als 90 Dollar pro Barrel kostet die Nordseesorte Brent so viel wie seit Oktober nicht mehr. Damals hatte die Hamas den Terroranschlag auf Israel verübt, der den Beginn des jüngsten Konfliktes markiert. Handelsblatt-Finanzredakteurin Judith Henke erklärt, wie die übrigen ölproduzierenden Länder neben dem Iran auf die derzeitige Marktlage reagieren – und warum es unwahrscheinlich ist, dass die Preise in naher Zukunft nennenswert sinken. Außerdem: Viele Vermögensverwalter bereiten sich auf einen Abschwung an den Aktienmärkten vor. Finanzredakteurin Anke Rezmer hat mit ihnen gesprochen – und verrät, mit welchen Strategien die Profi-Anleger ihre Portfolios dagegen schützen. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Apr 4, 2024 • 30min

Inflation sinkt – vier Zins-Szenarien / Was der Chip-Streit zwischen USA und China für Infineon und AMD bedeutet

Im Chip-Streit zwischen den USA und China muss sich die Branche auf neue Beschränkungen einstellen: Seit Donnerstag gelten in den USA neue Ausfuhrregeln, die nicht nur die Chips selbst, sondern auch Geräte betreffen, in denen sie verbaut werden. Auf 166 Seiten ist dargelegt, welche Produkte nicht mehr nach China exportiert werden dürfen. China wiederum will Prozessoren von AMD und Intel aus den Rechnern in Behörden verbannen. Anleger reagierten nervös. Nach Bekanntwerden der Maßnahmen gaben die Aktienkurse von Infineon, Intel und AMD nach. „Die Chip-Industrie ist weltweit verteilt, jeder ist von jedem abhängig. Und genau das wird jetzt unterbrochen“, sagt Handelsblatt-Reporter Joachim Hofer. Doch das Ganze hat auch positive Effekte für die Branche. Mehr zum Thema: Das sind die Gewinner und Verlierer im Chip-Streit der Supermächte Und: Die Inflation im Euro-Raum ist auf 2,4 Prozent gesunken. Finanzkorrespondent Stefan Reccius erklärt, welche Szenarien für die Zinswende nun am wahrscheinlichsten sind. Mehr zum Thema: „Ostereffekt“ bleibt aus – Vier Szenarien zur Zinswende Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Apr 3, 2024 • 24min

Taiwan: So wirkt sich das Erdbeben auf die Chipbranche aus / Warum sich Börsengänge für Anleger nur selten lohnen

Wer 1980 zum Börsenstart 1000 Dollar in Apple investiert und die Aktien bis heute gehalten hätte, der hätte heute Anteile im Wert von knapp 1,7 Millionen Dollar im Depot. Solche hellseherischen Fähigkeiten hat allerdings kaum jemand. Selbst Apple-Mitgründer Ronald Wayne verkaufte seinen Anteil von zehn Prozent wenige Tage nach der Firmengründung für sage und schreibe 800 Dollar. Heute wäre er damit Multimilliardär. Viele Anlegerinnen und Anleger hoffen, beim nächsten Apple von Anfang an dabei zu sein. Doch Börsennewcomer lohnen sich aus Anlegersicht nur selten. Das gilt insbesondere für Börsengänge in Deutschland. Zu diesem Schluss kommt der Vermögenverwalter HQ Trust in einer umfassenden Analyse. Handelsblatt-Finanzkorrespondent Peter Köhler hat sich die Analyse genau angeschaut und erklärt die Ergebnisse im Podcast-Gespräch. Mehr zum Thema: Warum sich Börsen-Newcomer für Anleger nur selten lohnen Außerdem spricht Asien-Korrespondent Martin Kölling über die Lage in Taiwan. Dort hat sich am Mittwoch das schwerste Erdbeben seit 25 Jahren ereignet. Kölling erklärt, welche Folgen die Naturkatastrophe für die Menschen vor Ort hat und wie sie sich auf die dortige Chipindustrie auswirkt. Mehr zum Thema: Schweres Erdbeben vor der Ostküste Taiwans Moderiert von Anis Micijevic Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Apr 2, 2024 • 27min

E-Auto-Aktien crashen – was Anleger jetzt tun können / Vernova: GE bringt Konkurrenz für Siemens Energy an die Börse

Die Hoffnungen waren groß, jetzt bleibt Ernüchterung: Wer Aktien von Rivian, BYD oder Tesla im Portfolio hat, dem liefern die gerade wenig Grund zur Freude. Die Aktienkurse von vielen E-Auto-Herstellern weltweit sind abgerauscht. Längt ist vom „Börsen-Crash der E-Auto-Aktien“ die Rede, Anlegerinnen und Anleger stehen vor Milliardenverlusten, denn E-Auto-Hersteller haben seit der Boomphase im Jahr 2021 an der Börse knapp eine Billion Dollar verbrannt. Das zeigen Berechnungen des Handelsblatts. Der Grund: Damals herrschte ein überdimensionierter Hype. Das zeigt das Beispiel des E-Auto-Bauers Rivian: „Als Rivian an die Börse gegangen ist, da war das Unternehmen zeitweise mehr wert als Volkswagen. Und Rivian hat damals gerade mal ein paar Hundert Autos verkauft und Volkswagen Millionen“, erklärt Handelsblatt-Finanzredakteur Andreas Neuhaus. Was Experten für den Sektor erwarten und was Anleger jetzt tun sollten, hören Sie in dieser Folge von Handelsblatt Today. Mehr zum Thema lesen Sie hier: Der Börsen-Crash der E-Auto-Aktien Außerdem geht es um General Electric (GE): Das Unternehmen hat zwei Sparten an die Börse gebracht – und eine, Vernova, könnte für Siemens Energy unbequem werden. Mehr zum Thema lesen Sie hier: Noch mehr Druck auf Siemens Energy – GE bringt Konkurrenten Vernova an die Börse Moderiert von Nele Dohmen Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

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