Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage

Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen, Anis Mičijević, Ben Mendelson
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Apr 29, 2024 • 31min

Solarwatt stoppt Produktion – war’s das für die deutsche Solarindustrie? / Warum Urlaub in Japan jetzt so günstig ist

Die Krise in der deutschen Solarindustrie verschärft sich: Nachdem das Photovoltaik-Unternehmen Meyer Burger seine Modulproduktion im sächsischen Freiberg schon Ende März eingestellt hat, stehen die Bänder bei Solarwatt ab dem 1. August vorerst still. 190 Jobs sind direkt betroffen. „Eine Produktion, die sich wirtschaftlich lohnt, ist hier in Deutschland nicht möglich, weil die chinesischen Marktführer gerade ganz viele Module auf den europäischen Markt werfen – und das zu Preisen, zu denen sie selbst kein Geld mehr verdienen“, sagt Kathrin Witsch, Leiterin des Handelsblatt-Energieteams. Die heimischen Hersteller hatten bis zuletzt auf Hilfen aus der Politik gehofft. Doch das Solarpaket I wurde am vergangenen Freitag ohne jegliche Unterstützung für die Hersteller im Bundestag verabschiedet. Ob das der Todesstoß für die Branche war, erklärt Energie-Expertin Witsch. Mehr zum Thema: Ende der Solarindustrie – Solarwatt stoppt Produktion in Deutschland Außerdem: Der Yen verliert seit Monaten an Wert. So wird der Japan-Urlaub für ausländische Touristen zum Schnäppchen. Tokio-Korrespondent Martin Kölling und Auslandschefin Nicole Bastian sprechen über die Hintergründe. Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Lukas Teppler Stimmen Sie für Handelsblatt Today beim Publikumsvoting des Deutschen Podcast Preises: https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/handelsblatt-today-3/ Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Apr 26, 2024 • 34min

Microsoft und Alphabet präsentieren starke Zahlen – welchen Anteil hat KI daran? / Ulf Sommer beantwortet Hörerfragen

Microsoft und der Google-Mutterkonzern Alphabet haben starke Quartalszahlen vorgelegt. Microsoft konnte seinen Umsatz im vergangenen Quartal um 17 Prozent auf 61,8 Milliarden Dollar steigern, während der Umsatz von Alphabet im Jahresvergleich um 15 Prozent auf 80,5 Milliarden Dollar stieg. Das trieb auch die Aktienkurse nach oben. Hat sich dieser Erfolg trotz oder gerade wegen der Milliarden-Investitionen der beiden Unternehmen in Künstliche Intelligenz (KI) eingestellt? Lohnt sich KI also schon finanziell? Einiges deutet darauf hin. „Das Geschäft der Cloud-Plattform Azure von Microsoft ist im vergangenen Quartal um 31 Prozent gewachsen. Das ist also sehr beeindruckend. Und laut Microsoft hat künstliche Intelligenz immerhin sieben Prozentpunkte dazu beigetragen“, sagt Handelsblatt-Technologie-Reporter Christof Kerkmann. Dennoch sei Vorsicht geboten: Beide Unternehmen hätten ein Interesse daran, den Eindruck zu erwecken, dass die hohen Investitionen in KI gerechtfertigt gewesen seien – bei Microsoft waren es allein im vergangenen Quartal 14 Milliarden Dollar, bei Alphabet zwölf Milliarden Dollar. Hinzu kommt: Beide Unternehmen verkaufen KI-Produkte. Wie die Quartalszahlen von Microsoft und Alphabet zu interpretieren sind, warum deren Aktienkurse im Anschluss deutlich besser reagiert haben als der von Facebook-Mutter Meta und was es mit der überraschenden Ankündigung von Alphabet auf sich hat, künftig eine Dividende an Aktionäre auszuzahlen, hören Sie in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today. Mehr zum Thema Außerdem: Börsenexperte Ulf Sommer beantwortet Fragen unserer Hörerinnen und Hörer. Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Lukas Teppler Stimmen Sie für Handelsblatt Today beim Publikumsvoting des Deutschen Podcast Preises: https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/handelsblatt-today-3/ Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Apr 25, 2024 • 37min

Deutschland ist Vize-Weltmeister – bei Steuern und Abgaben / N26-Co-Gründer Maximilian Tayenthal im Interview

Die Neobank N26 ist seit ihrer Gründung im Jahr 2013 so rasant gewachsen, dass die Finanzaufsicht Bafin dem Unternehmen 2021 geldwäscherechtliche Maßnahmen auferlegte. Seitdem dürfen die Berliner maximal 50.000 Neukunden pro Monat aufnehmen. N26-Co-Gründer und Co-Chef Maximilian Tayenthal kann dem Ganzen sogar etwas Positives abgewinnen: „Wir haben in den letzten zwei Jahren sehr viele unserer Ressourcen in Compliance-Themen investiert“, sagt er im Gespräch mit Handelsblatt-Moderatorin Sandra Groeneveld auf dem Fintech-Festival FIBE in Berlin. Damit sei die Grundlage für weiteres Wachstum geschaffen worden. Das Ziel sei es, Kunden eine vollständige Alternative zur klassischen Hausbank zu bieten. Wie Tayenthal auf den Wettbewerb mit klassischen Banken und neuen Herausforderern wie Scalable Capital und Trade Republic blickt, das erfahren Sie in der neuen Folge von Handelsblatt Today. Außerdem spricht Hauptstadt-Reporter Jan Hildebrand über eine neue OECD-Studie, die Deutschland eine sehr hohe Steuer- und Abgabenlast attestiert. Mehr zum Thema Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Florian Pape Stimmen Sie für Handelsblatt Today beim Publikumsvoting des Deutschen Podcast Preises: https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/handelsblatt-today-3/ Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Apr 24, 2024 • 36min

Ifo-Chef Clemens Fuest: Stimmung in der Wirtschaft aktuell besser als die Lage / Solarpaket: bald negative Strompreise?

Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im April um 1,5 Punkte gestiegen – von 87,9 Punkten im März auf aktuell 89,4 Punkte. Die Stimmung in der Wirtschaft hat sich insgesamt verbessert. Das dürfte aber nichts an der Kritik ändern, die die deutsche Industrie an der Ampelregierung übt. BDI-Präsident Siegfried Russwurm fordert „wettbewerbsfähige und langfristig planbare Energiepreise“ sowie niedrigere Unternehmenssteuern. Die Kritik scheint jedoch an Bundeskanzler Olaf Scholz abzuprallen. Das Zerwürfnis wurde zuletzt bei der Hannover Messe deutlich – Scholz und Russwurm attackierten sich öffentlich. „Beide haben ein bisschen recht“, sagt Ifo-Chef Clemens Fuest. Als Gründe für die angespannte Lage in der deutschen Industrie nennt Fuest unter anderem auch die EU als Bürokratieverursacher: „Viel kommt da von der europäischen Ebene, die in den letzten Jahren eine sehr, sehr schlechte Politik gemacht hat.“ Im Podcast erklärt er, was er von den Plänen der Politik für mehr Wirtschaftswachstum hält – beispielsweise dem 12-Punkte-Papier der FDP. Außerdem: Warum das „Solarpaket I“ der Bundesregierung die Strompreise ins Bodenlose fallen lassen könnte. Mehr zum Thema: Solarpaket könnte Strompreise massiv fallen lassen Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Lukas Teppler Stimmen Sie für Handelsblatt Today beim Publikumsvoting des Deutschen Podcast Preises: https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/handelsblatt-today-3/ Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Apr 23, 2024 • 34min

Weiterer China-Spion? Mitarbeiter von AfD-Politiker Krah festgenommen / ETFs & Co: FDP will Aktienrente ausbauen

Die FDP will das Rentensystem stärker als bisher von der Ampelkoalition geplant auf den Kapitalmarkt ausrichten. Dazu hat die Fraktion ein Papier zu einem sogenannten Zukunftsfinanzierungsgesetz II vorgelegt. Das Gesetz soll Teil der von Bundesfinanzminister und FDP-Chef Christian Lindner geforderten Wirtschaftswende werden. In dem Papier schlagen die Liberalen ein gefördertes privates Altersvorsorgedepot vor. Doch innerhalb der Regierungskoalition dürfte die FDP das Vorhaben kaum durchsetzen können. Jan Hildebrand, stellvertretender Leiter des Handelsblatt-Hauptstadtbüros, spricht im Podcast über die inhaltlichen Gräben innerhalb der Ampelkoalition, die vor ihrer nächsten Zerreißprobe steht. Mehr zum Thema Außerdem sorgt ein weiterer mutmaßlicher Spionagefall für Aufsehen: Ein Mitarbeiter des AfD-Spitzenkandidaten für die Europawahl, Maximilian Krah, ist in der Nacht zum Dienstag wegen des Verdachts auf Spionage für China festgenommen worden. Was bisher dazu bekannt ist, weiß die Hauptstadtreporterin und langjährige China-Korrespondentin Dana Heide. Mehr zum Thema Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Florian Pape Stimmen Sie für Handelsblatt Today beim Publikumsvoting des Deutschen Podcast Preises: https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/handelsblatt-today-3/ Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Apr 22, 2024 • 30min

Mutmaßliche China-Spione in Deutschland festgenommen / VW, BMW und Mercedes verlieren Marktanteile in China

Der Verfassungsschutz hat bekannt gegeben, dass drei deutsche Staatsbürger festgenommen wurden, die im Auftrag Chinas spioniert haben sollen. Ihnen wird vorgeworfen, Technologien ausgeforscht und an China geliefert zu haben. Zudem sollen sie auch technische Gerätschaften illegal nach China transferiert haben. Martin Murphy, Co-Ressortleiter Investigativ, erklärt bei Handelsblatt Today, was den drei Beschuldigten vorgeworfen wird. So sollen die drei etwa einen bestimmten Laser nach China geliefert haben, dessen Ausfuhr illegal war. „Nach unseren Erkenntnissen sind die Beschuldigten dabei schlicht durch Geldgier motiviert gewesen“, so Murphy. Die Festnahmen haben bisher keine direkten Auswirkungen auf das Verhältnis zwischen Deutschland und China. So ist bislang weder der chinesische Botschafter einbestellt noch eine Protestnote veröffentlicht worden. Aus Sicht von Murphy seien die neuerlichen Festnahmen allerdings als Signal an Peking zu werten, „dass Deutschland Spionageaktivitäten nicht toleriert“. Außerdem: Deutsche Autobauer verlieren vor der großen Automesse in Peking immer mehr Marktanteile an chinesische Wettbewerber. Moderiert von Kevin Knitterscheidt Produziert von Florian Pape Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Apr 19, 2024 • 34min

Israel-Iran-Konflikt: Was für eine Deeskalation spricht / Home Bias: Deutsche Anleger lassen 200 Milliarden Euro liegen

Israel soll in der Nacht zum Freitag den Iran angegriffen haben. Das berichten mehrere US-Medien. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist aber noch fraglich, ob das nun Israels Vergeltung für den iranischen Drohnen- und Raketenbeschuss vom vergangenen Wochenende war. Die „Washington Post“ beruft sich auf einen namentlich nicht genannten israelischen Regierungsbeamten, der die Frage bejaht. Allerdings gab es bislang noch kein offizielles Statement der israelischen Regierung dazu. Möglicherweise ist das ein Grund zur Hoffnung, denn auch der Iran spielt den Vorfall bislang herunter: In den Staatsmedien ist lediglich die Rede davon, dass im Zentrum des Landes über der Stadt Isfahan drei Drohnen abgeschossen worden seien. Ein ranghoher Armee-Kommandeur sprach im Staatsfernsehen von einem nächtlichen Angriff, bei dem es aber keine Schäden gegeben habe. Eine direkte Vergeltung plant der Iran laut einem ranghohen offiziellen Vertreter zunächst nicht. Nach seiner Darstellung sei bislang nicht klar, wer hinter dem Vorfall stecke, sagte er der Nachrichtenagentur Reuters. Trotzdem ist die Unsicherheit groß, wie es nun im Konflikt zwischen Israel und dem Iran weitergeht. Das zeigt sich auch mit Blick auf die Lage an den Märkten, die Andreas Neuhaus, Co-Teamleiter Geldanlage und Märkte, im Podcast einordnet (ab 09:17 min). Handelsblatt-Auslandschefin Nicole Bastian spricht darüber, wie sie die Lage in Nahost aktuell einschätzt (ab 03:00 min). Handelsblatt Live Plus: Droht ein großer Krieg zwischen Israel und dem Iran? Das sagen Experten Im Anschluss nennt US-Korrespondentin Katharina Kort die wichtigsten Punkte bei der anstehenden Abstimmung über die Ukraine-Hilfen im US-Repräsentantenhaus am Wochenende (ab 14:55 min). Außerdem erklärt Finanzkorrespondent Ingo Narat, warum der sogenannte Home Bias, also ein zu starker Fokus auf heimische Aktien, für deutsche Anleger seit der Jahrtausendwende ein regelrechter Rendite-Vernichter war (ab 20:10 min). Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Lukas Teppler Stimmen Sie für Handelsblatt Today beim Publikumsvoting des Deutschen Podcast Preises: https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/handelsblatt-today-3/ Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Apr 18, 2024 • 27min

„Kostenlose“ Girokonten: Wie Sie versteckte Gebühren erkennen / G7-Außenministertreffen: Gipfel der Überforderung

Inmitten der idyllischen Kulisse von Capri versammeln sich die Außenminister der G7-Staaten, um über die zunehmende Eskalation im Nahen Osten und den Krieg in der Ukraine zu beraten. Die Stimmung ist angespannt, denn die drohende Konfrontation zwischen Israel und dem Iran könnte zu einem regionalen Krieg führen, mit weitreichenden Auswirkungen auf die globale Stabilität. Dabei sei die Unterstützung der G7 für Israel trotz der klaren Parteinahme für das Land nicht bedingungslos, so Politik-Redakteurin Dana Heide in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today. „Es wird betont, dass man hinter Israel steht, aber es gibt auch Kritik an dem harten Vorgehen gegen die Hamas und den Leiden der Zivilbevölkerung in Gaza.“ So haben die USA bereits deutlich gemacht, dass sie einen harten Gegenschlag gegen den Iran, der Israel am Wochenende mit Raketen bombardiert hatte, nicht unterstützen würden. Neben dem Konflikt im Nahen Osten beraten die G7-Außenminister auch über die Lage in der Ukraine. Angesichts dieser vielen Krisen sei die Überforderung der G7 mittlerweile spürbar, so Heide. „Die Krisenherde auf der Welt binden derzeit viel Aufmerksamkeit und Ressourcen.“ Außerdem: Viele Banken werben mit kostenlosen Girokonten – doch im Kleingedruckten finden sich dann oft doch noch Gebühren. Wie Sie versteckte Kosten finden und was es bei einem Wechsel zu beachten gilt, verrät Nutzwert-Chefreporter Markus Hinterberger. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Apr 17, 2024 • 29min

EU-Gipfel zur Wettbewerbsfähigkeit: Wie realistisch ist ein Comeback Europas? / Deutsche Wachstumsschwäche sorgt IWF

Nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird die Weltwirtschaft in diesem Jahr um 3,2 Prozent wachsen. Das ist mehr als noch vor einem halben Jahr erwartet. Aber gut steht die Weltwirtschaft damit trotzdem nicht da. Der IWF warnt vor einer anhaltenden weltweiten Schwächephase und steigenden Risiken. Lesen Sie hier mehr dazu… „Es ist keine Zeit zum Aufatmen“, sagt Hauptstadtkorrespondent Julian Olk im Podcast. Es gebe eine Reihe an Risikoszenarien angesichts der vielen geopolitischen Spannungen in Nahost, der Ukraine und in Russland, insbesondere aber auch zwischen China und den USA. „Diese 3,2 Prozent könnten so kommen. Es könnten auch mehr werden. Wenn es eine Eskalation in einem der genannten Konflikte gibt, können es aber schnell auch deutlich weniger werden“, so Olk. Besonders Deutschland bereite dem IWF mit Blick auf dessen Wachstumsschwäche aktuell Sorgen. Die Bundesregierung wisse, dass das Wachstumschancengesetz nicht der große Game-Changer sei, der benötigt werde, so Olk. Deshalb arbeite die Ampel-Koalition im Moment an einem neuen Wachstumspaket. Lesen Sie hier mehr dazu… Außerdem: Der EU-Sonderbeauftragte Enrico Letta hat einen Reformkatalog vorgestellt, um die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken. Brüssel-Korrespondent Carsten Volkery ordnet im Podcast ein, wie genau Europa im internationalen Vergleich da steht - und was die Reformvorschläge wirklich verbessern könnten. Lesen Sie hier mehr dazu… Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Apr 16, 2024 • 33min

Tesla-Aktie fällt: Trauen die Anleger Elon Musk nicht mehr? / Ukraine und Handelsstreit: Scholz' Kritik prallt an Xi ab

Bundeskanzler Olaf Scholz hat zum Abschluss seiner Chinareise in Peking mit dem Staats- und Parteichef Xi Jinping gesprochen. In einem mehr als dreistündigen Gespräch arbeiteten die beiden eine lange Liste von Streitthemen ab, die Scholz im Gepäck hatte: Der Kanzler rief Xi dazu auf, seinen Einfluss auf Russland zu nutzen, um Frieden in der Ukraine zu ermöglichen. Mit Blick auf eine Teilnahme an einem für Mitte Juni von der Schweiz geplanten Ukraine-Friedensgipfel zeigte sich Xi zunächst zurückhaltend. Auch die deutschen Bedenken zu den chinesischen Überkapazitäten auf dem Weltmarkt wischte Xi laut der offiziellen chinesischen Gesprächszusammenfassung einfach weg. Entsprechend nüchtern fällt auch das Fazit von Chinakorrespondent Martin Benninghoff im Podcast aus: „Es ist natürlich besser, ein vernünftiges, pragmatisches Verhältnis zu China zu haben, als nicht mehr miteinander zu reden“, sagt er. Darüber hinaus gebe es aber keine ambitionierten Ziele, die erreicht worden seien. Mehr zum Thema lesen Sie hier: Xi warnt Scholz vor Protektionismus und nennt Bedingung für einen Ukraine-Gipfel Außerdem erklärt Technologie-Teamleiter Thomas Jahn, warum die Tesla-Aktie fällt, obwohl am Montag bekannt geworden ist, dass Unternehmenschef Elon Musk mehr als zehn Prozent der weltweiten Belegschaft entlassen will. Mehr zum Thema lesen Sie hier: Kursrutsch von sechs Prozent – Anleger verlieren die Geduld Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

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