Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage

Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen, Anis Mičijević, Ben Mendelson
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Aug 22, 2024 • 37min

Nvidia, Microsoft & Co: „Big-Seven-Aktien“ im Check / Hält der Harris-Hype? Vor Ort beim US-Demokraten-Parteitag

Die Aktien der „Glorreichen Sieben“ in den USA verzeichnen seit Jahren rasante Kursgewinne. Gemeint sind Apple, Microsoft, Nvidia, Alphabet, Amazon, Meta und Tesla. Einige von ihnen haben es laut dem Handelsblatt-Aktienexperten Ulf Sommer geschafft, in die „beste aller Börsenwelten“ aufzusteigen, da ihre Unternehmensgewinne noch schneller wachsen als die Aktienkurse. „Das macht die Aktien gemessen am Kurs-Gewinn-Verhältnis günstiger“, so Sommer – und damit sehr attraktiv für Anleger. Doch der Gewinnrausch der Tech-Größen schwächt sich ab. Das zeigen Daten des laufenden Jahres und Prognosen für die kommenden zwölf Monate. „Wenn die Unternehmen nur noch weniger stark wachsen, dann ist es umso wichtiger, dass die Aktien in ihre hohe Bewertung hineinwachsen“, sagt Sommer. Wem der sieben das am besten gelingt, wem gar nicht und welche Aktie am besten bewertet ist, erfahren Sie im Podcast. Zum Artikel: Wie sich das Kurs-Gewinn-Verhältnis von Nvidia, Meta & Co. wandelt Außerdem: USA-Reporterin Annett Meiritz berichtet vom Parteitag der US-Demokraten in Chicago – hält der Harris-Hype? Zum Artikel: Harris' Wirtschaftspläne werden zum Test im Wahlkampf Moderation: Nele Dohmen Produktion: Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Aug 21, 2024 • 25min

Klamme Kassen? Staat sitzt auf rund 76 Milliarden Euro / Trotz Inflation: Lebensmittel in Deutschland relativ günstig

Wer den monatelangen Haushaltsstreit in der Ampelregierung verfolgt hat, der könnte auf die Idee kommen, der Staat hätte nicht genug Geld. Die Debatten über eine Lockerung der Schuldenbremse oder die Kürzung des Bürgergelds verstärken diesen Eindruck. Gleichzeitig sitzt der Staat auf einem großen Geldschatz, den er nicht heben kann. Bund und Länder schaffen es nicht, rund 76 Milliarden Euro auszugeben – „Ausgabereste“ nennt sich das auf Beamtendeutsch. Das geht aus einer neuen Aufstellung des Bundesfinanzministeriums hervor, die dem Handelsblatt vorliegt – und aus einer Handelsblatt-Umfrage unter den 16 Finanzministerien auf Landesebene. Aber wie ist es möglich, dass der Staat in Zeiten angeblich klammer Kassen auf einem so riesigen Geldberg sitzt? Zum Vergleich: Laut einem aktuellen Regierungsentwurf klafft im Haushalt ein Loch von „nur“ zwölf Milliarden Euro. Was es mit den 76 Milliarden Euro auf sich hat, das erklärt Handelsblatt-Hauptstadtkorrespondent Martin Greive im Gespräch mit Handelsblatt-Volontärin Clara Thier. Im zweiten Teil der Podcast-Folge geht es um Lebensmittelpreise. Die sind laut einer Analyse des Londoner Marktforschers Circana trotz des Frusts über die Inflation hierzulande immer noch deutlich niedriger als in anderen europäischen Ländern. Florian Kolf, Teamleiter Handel und Konsum, erklärt, warum das so ist. Zum Artikel: Wieviel zahlen Deutsche im EU-Vergleich für Lebensmittel? Moderation: Anis Micijevic Produktion: Lukas Teppler Mitarbeit: Clara Thier Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Aug 20, 2024 • 39min

Ökonom zu Notenbanker-Treffen: Ohne Zinssenkung drohe „großes Risiko“ / Neues Bahn-Drama: Werden Tickets bald teurer?

Das jährliche Notenbanktreffen in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming steht kurz bevor. Von Donnerstag bis Samstag werden Vertreter der US-Notenbank Fed und der Europäischen Zentralbank vor allem über eine Frage diskutieren: Wann und in welchem Umfang könnten die Leitzinsen gesenkt werden? Es wird erwartet, dass Fed-Chef Jerome Powell sich zu einer Senkung im September äußern wird. „Jerome Powell muss eigentlich nur die Erwartungen einer Zinssenkung bestätigen“, sagt Harm Bandholz, Professor für Volkswirtschaftslehre an der FH Kiel. „Das große Risiko ist aus meiner Sicht, dass er das aus irgendeinem Grund nicht tut.“ Etwa, weil die Mehrheit des entscheidenden Gremiums der Fed im Moment vielleicht doch gegen eine Zinssenkung sein könnte. Doch Bandholz warnt diesbezüglich vor weitreichenden Folgen: „Wenn die Fed die Zinsen nicht senken sollte, müssen wir davon ausgehen, dass die Märkte das als Politikfehler interpretieren.“ Außerdem: Die Probleme bei der Deutschen Bahn, wie Signalstörungen und Zugausfälle, erreichen gerade einen neuen Höchststand. Die „Süddeutsche Zeitung“ spricht von einem Kontrollverlust und schätzt, dass die Fahrpläne in diesem Jahr insgesamt zwei bis drei Millionen Mal geändert werden müssen. Fahrpläne würden nicht mehr gerechnet, sondern nur noch geschätzt. Hinzu kommt noch eine weitere Nachricht: Um der Bahn eine Finanzspritze zu geben, die den Haushalt nicht belastet, hat sich die Bundesregierung eine kreative Lösung ausgedacht. Das Brisante daran: Am Ende müssten die Rechnung womöglich die Bahnfahrer über höhere Ticketpreise bezahlen. Alle Hintergründe erklärt die Handelsblatt-Politik-Korrespondentin Josefine Fokuhl. Zum Artikel: Haushaltseinigung könnte Bahnfahren teurer machen Zum Artikel: Bahn-Chef unter Druck – Letzte Chance für Lutz? Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Aug 19, 2024 • 33min

TSMC-Werk Dresden: Im „Silicon Saxony“ entstehen Tausende Jobs – doch Fachkräfte sind rar / So investieren Sie in Uran

Während in manchen anderen Regionen Deutschlands schon der Abgesang auf den Industriestandort angestimmt wird, rechnet Dresden mit Tausenden neuen Jobs in den kommenden Jahren. Die Region rund um die sächsische Landeshauptstadt profitiert massiv von Milliardeninvestitionen in der Chipindustrie. An diesem Dienstag startet der Bau des neuen Werks des taiwanischen Konzerns TSMC in Dresden. „Dieses Werk ist auch für ganz Deutschland und Europa wichtig, weil TSMC der weltweit technologisch führende Auftragshersteller der Chipindustrie ist“, sagt Handelsblatt-Korrespondent Joachim Hofer im Podcast. Frank Bösenberg, Chef des Branchenverbands Silicon Saxony, rechnet durch die neue Fabrik mit 6000 zusätzlichen Jobs in den kommenden Jahren. Hofer erklärt: „Im Werk selbst sollen 2000 Jobs entstehen, und für einen Fabrikjob werden normalerweise drei Jobs bei Zulieferern aufgebaut.“ Im Podcast spricht er über die Rolle staatlicher Subventionen und die Frage, wo die benötigten Fachkräfte herkommen sollen. Zum Artikel: Chipfabriken werden zum Jobmotor im „Silicon Saxony“ Außerdem erklärt Rohstoffexpertin Judith Henke, wie Anleger auf steigende Uranpreise wetten können. Moderation: Anis Micijevic Produktion: Florian Pape Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Aug 16, 2024 • 33min

VW und Co. unter Druck: Absatz deutscher Verbrenner in China bricht ein / Hörerfragen: Nvidia und Dax-Halbjahresbilanzen

Immer weniger Autofahrer in China fahren einen Verbrenner. Das zeigt sich ganz gut an ein paar Zahlen: Im Jahr 2020 lag der Anteil der Verbrenner-Autos in China bei stolzen 94 Prozent, Elektro- und Plug-In-Hybride mussten sich irgendwie mit den übrigen sechs Prozent begnügen. Innerhalb von nur drei Jahren hat sich viel verändert: E-Autos, vor allem chinesische Modelle, sind auf dem Vormarsch und hatten im Jahr 2023 schon einen Marktanteil von fast einem Drittel. Verbrenner machten nur noch zwei Drittel aus - Tendenz sinkend. Für deutsche Autobauer ist das ein veritables Problem: Denn auf dem größten Pkw-Markt der Welt sind es eben hauptsächlich Verbrenner, die VW oder Mercedes dort verkaufen. „China ist mit Abstand der wichtigste Absatzmarkt bei allen deutschen Marken“, erklärt Unternehmensreporter Roman Tyborski. „Bei der VW-Kernmarke finden mehr als 40 Prozent des Absatzes in China statt. Bei BMW und Mercedes sind es auch gut 30 Prozent.“ Wie die deutsche Autoindustrie das Problem lösen will, was deutsche E-Autos ausrichten könnten und ob die Autobauer und der deutsche Staat sich verzockt haben, hören Sie in dieser Folge. Zum Artikel: Verbrenner-Absatz in China bricht ein – VW und Co. straucheln Das zweite Thema in dieser Folge: Alle zwei Wochen ist der Handelsblatt-Börsenexperte Ulf Sommer in diesem Podcast zu Gast und beantwortet die Fragen, die unsere Hörerinnen und Hörer uns schicken. In dieser Folge es geht um die Bewertung oder Überbewertung von Tech-Aktien wie Nvidia, um die frischen Halbjahresbilanzen der Dax-Konzerne und warum fast 13 Prozent weniger Nettogewinn als im Vorjahr in dem Fall trotzdem eine gute Nachricht sind. Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Christian Heinemann Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Aug 15, 2024 • 34min

Warren Buffett und Michael Burry bauen Depots komplett um / Kredite per Handynummer: Mobile Money in Afrika

Das Mobile-Payment-System M-Pesa ermöglicht es Afrikanern, Finanztransaktionen über ihre Handynummer abzuwickeln, ohne auf herkömmliche Bankkonten angewiesen zu sein. „Kenia hat 54 Millionen Einwohner, 50 Millionen davon nutzen M-Pesa“, sagt Handelsblatt-Reporterin Kathrin Witsch, die sich gerade im Rahmen eines internationalen Journalistenprogramms in der kenianischen Hauptstadt Nairobi aufhält. Witsch spricht im Podcast über den Boom, den die Fintech-Branche in Afrika derzeit erlebt und den Einfluss von Start-ups, die Milliardenbewertungen erreichen. Sie berichtet auch über die Möglichkeiten, die Smartphone-Banking im Alltag bietet – von der Begleichung von Stromrechnungen bis hin zur Aufnahme von Krediten. Trotz des Erfolgs von M-Pesa ist Bargeld in Kenia aber noch weitverbreitet. Warum das so ist und warum Mobile-Payment-Systeme in Europa weniger Wachstumspotenzial als in Afrika haben, erklärt Witsch in der neuen Folge von Handelsblatt Today. Außerdem spricht Andreas Neuhaus, Co-Teamleiter Geldanlage & Märkte, über die neue Depot-Zusammensetzung der Star-Investoren Warren Buffett und Michael Burry. Zu den Artikeln: Star-Investor baut Depot umfassender um als bislang bekannt „The Big Short“-Investor verkauft elf Aktien und kauft fünf neue ein Moderation: Solveig Gode Produktion: Christian Heinemann Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Aug 14, 2024 • 34min

Nord-Stream-Anschläge: Haftbefehl gegen verdächtigen Ukrainer / Yen-Risiko: Könnte sich das Börsenbeben wiederholen?

Fast zwei Jahre nach den Sprengstoffanschlägen auf die Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee hat die polnische Generalstaatsanwaltschaft einen Europäischen Haftbefehl aus Deutschland zur Festnahme eines Verdächtigen erhalten. Eine Sprecherin in Warschau bestätigte entsprechende Recherchen von ARD, „Süddeutscher Zeitung“ und der „Zeit“. Bei dem Verdächtigen soll es sich um den Ukrainer Wolodymyr Z. handeln, der sich zuletzt in Polen aufgehalten haben soll. Allerdings konnte er sich dem „Spiegel“ zufolge dem Zugriff der Behörden entziehen. Es werde weiter nach ihm gefahndet. Die neuen Entwicklungen stellen die diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und der Ukraine auf die Probe. Handelsblatt-Chefreporter Martin Murphy glaubt aber nicht, dass die Ukraine jetzt Konsequenzen fürchten muss, zum Beispiel mit Blick auf Waffenlieferungen aus Deutschland – „zumindest bei der jetzigen politischen Konstellation“. Zum Artikel: Nord-Stream-Anschläge – Haftbefehl gegen verdächtigen Ukrainer Außerdem: Ein erstarkender Yen birgt Gefahren für die japanische Wirtschaft und die Börsen. Tokio-Korrespondent Martin Kölling ordnet die Lage ein. Zum Artikel: Starker Yen wird zum Crashtest für Japans Wirtschaft Moderation: Anis Micijevic Produktion: Christian Heinemann Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Aug 13, 2024 • 32min

Musks Gespräch mit Trump: Schimpftiraden und Fake News – USA-Expertin ordnet ein / Unabhängigkeit der Fed in Gefahr?

Mehr als zwei Stunden lang haben sich der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump und Tech-Milliardär Elon Musk am Montagabend (Ortszeit) auf der Plattform X (früher Twitter) vor einem Millionenpublikum unterhalten. Sie sprachen über das versuchte Attentat auf Trump, die Migration und die Wirtschafts- und Sicherheitspolitik. Trump ließ es sich nicht nehmen, seine Kontrahentin Kamala Harris und US-Präsident Joe Biden immer wieder verbal anzugreifen. Mit der Wahrheit nahm es Trump Medienberichten zufolge nicht so genau. Der TV-Sender CNN zählte mindestens 20 Fälle, in denen der Republikaner während des Gesprächs mit Musk unwidersprochen Fake News verbreiten konnte. „Es war ein Wohlfühlgespräch. Es gab überhaupt gar keine harten Nachfragen“, sagt Politikwissenschaftlerin Andrea Römmele im Podcast. Musk brachte sich für den Fall eines Wahlsiegs von Trump als Mitglied einer Regierungskommission zur Überwachung der Staatsausgaben selbst ins Spiel. Trump reagierte wohlwollend auf den Vorschlag. Was sich beide Seiten im Vorfeld von diesem Gespräch versprochen haben und ob das Kalkül aufgegangen ist, ordnet Römmele in der neuen Folge von Handelsblatt Today ein. Zum Artikel: Elon Musk will in Trump-Regierung den Haushalt überwachen Außerdem: Die US-Notenbank Fed gerät im Wahlkampf immer stärker unter Druck – und zwar von beiden politischen Seiten. Geldpolitik-Experte Stefan Reccius erklärt, warum sowohl Republikaner als auch Demokraten versuchen, auf die Fed einzuwirken und warum das gefährlich ist. Zum Artikel: Schlagabtausch über Unabhängigkeit der US-Notenbank Fed Moderation: Anis Micijevic Produktion: Johannes Grote Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Aug 12, 2024 • 30min

Sabotageziel Deutschland: Wie groß ist die Gefahr russischer Anschläge? / Immobilienmarkt: Mieten steigen immer weiter

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) will das Land besser schützen – und bringt ein neues Gesetz zum Schutz kritischer Infrastruktur auf den Weg. Dahinter steckt die Sorge, Deutschland könnte zum Opfer hybrider Kriegsführung werden – also einem Konflikt, der nicht offen auf dem Schlachtfeld, sondern im Geheimen über Sabotageakte und Desinformation ausgetragen wird. Im Blick hat Faeser dabei vor allem Russland. So wurde etwa vor einigen Wochen bekannt, dass Russland einen Anschlag auf Rheinmetall-Chef Armin Papperger geplant haben soll. Politik-Korrespondentin Dana Heide ordnet bei Handelsblatt Today die Lage ein: „Bislang werden die Betreiber von kritischer Infrastruktur weitgehend allein gelassen.“ In Zukunft könne sich durch verbesserte Meldepflichten aber ein genaueres Gesamtbild ergeben – auch wenn Experten kritisieren, dass Faesers Vorschlag noch nicht weit genug geht. Lesen Sie hier den Artikel zur Gefahr durch russische Sabotage auf deutschem Boden. Außerdem: Hält die Trendwende am Immobilienmarkt? Neue Daten vom Verband der Pfandbriefbanken geben ein detailliertes Bild über verschiedene Immobiliensegmente. Lesen Sie hier mehr dazu. Moderation: Kevin Knitterscheidt Produktion: Florian Pape Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Aug 9, 2024 • 32min

Nvidia, Microsoft, Alphabet: Platzt bald die KI-Blase? / Pharma könnte Auto als deutsche Schlüsselbranche überholen

Nvidia, Alphabet, Microsoft: Zahlreiche große Tech-Unternehmen mussten in den vergangenen Tagen herbe Kursverluste hinnehmen. Ein Grund für die Marktverwerfung: Die Zweifel am Renditepotenzial von KI-Anwendungen wächst – und immer mehr Anleger fragen sich, ob die Milliardeninvestitionen in die neue Technologie sich eines Tages wirklich rechnen werden. Aus Sicht von Handelsblatt-KI-Reporterin Luisa Bomke war diese Entwicklung zu erwarten. „Die Ernüchterung hat auch mit den unrealistisch hohen Erwartungen zu tun, die lange mit der Technologie verbunden waren.“ So liege etwa die Entwicklung einer allgemeinen Künstlichen Intelligenz, die das geistige Vermögen von Menschen übersteigt, noch in weiter Zukunft. „Was es jetzt braucht, sind vor allem fokussierte Anwendungen, die reale Probleme lösen.“ Und derer gebe es aktuell noch zu wenig. Zum Artikel: Die Angst vor dem Platzen der KI-Blase Zum KI-Briefing: Geht der KI-Blase die Luft aus? Außerdem: Die Automobilindustrie gilt als deutsche Schlüsselbranche. Doch schaut man sich Kennzahlen wie Umsatz, Beschäftigtenzahl oder Investitionen an, dann wächst die Pharmabranche hierzulande sehr viel schneller als die Autohersteller. Bald also könnte Pharma die Autoindustrie als wichtigste Branche der Bundesrepublik ablösen. Wann es soweit ist? Handelsblatt-Pharmareporterin Theresa Rauffmann gibt eine Prognose. Zum Artikel: Pharma wird in Deutschland zur Schlüsselbranche Moderiert von Kevin Knitterscheidt Produziert von Florian Pape Für alle Hörerinnen und Hörer, die Zugriff auf die kompletten Handelsblatt-Inhalte genießen möchten, ist die Zeit jetzt günstig: Nur wenige Tage lang erhalten Sie das Handelsblatt gedruckt oder digital 12 Monate mit 50% Rabatt. Wer also alles wissen, aber nur die Hälfte zahlen will, sollte sich schnell unter handelsblatt.com/rabatt50 sein Vorteilsabo sichern. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

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