Thema des Tages

DER STANDARD
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Apr 8, 2024 • 29min

Sind 30 Grad im April das neue Normal?

So früh so heiß – das hat es in Österreich noch nie gegeben. Was bedeutet das für den Sommer? Und die zukünftigen Winter? 30 Grad hatte es dieses Wochenende in Bruck an der Mur – und das im April. Für uns Menschen ist das vielerorts ganz angenehm. Doch die Natur kommt immer stärker unter Druck – von Honigbiene bis Gletscher. Die große Frage: Wenn wir im April schon 30 Grad haben – was blüht uns dann im Hochsommer? Und haben wir in einigen Jahren überhaupt noch einen Winter, wie wir ihn aus unserer Kindheit kennen? Darüber sprechen Gudrun Springer aus der STANDARD-Chronikredaktion und Tanja Traxler, Ressortleitung Wissenschaft. Thema des Tages ist live am Journalismusfest in Innsbruck! Beginn ist am 4. Mai um 19:00 bei freiem Eintritt. Mehr Infos auf journalismusfest.org. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at
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Apr 5, 2024 • 20min

Die dubiosen Deals des Sebastian Kurz

Als Kanzler machte Kurz viel Werbung für Unternehmer wie Benko und Technologien wie Wasserstoff – das sollte sich später auch privat lohnen Ein neuer Stil für Österreich. Getragen von Leistungsträgern – das war das Versprechen, das Sebastian Kurz seinen Wählern gegeben hat. Als Bundeskanzler hat er sich dann nur zu gern mit den großen Wirtschaftsbossen des Landes gezeigt und für österreichische Unternehmen im Ausland Werbung gemacht. So weit bekannt – doch wie Recherchen des STANDARD zeigen, dürfte sich Kurz' Engagement als Kanzler für Unternehmer wie René Benko und auch den Einsatz von Wasserstoff tatsächlich auch privat bezahlt gemacht haben. Und darüber sprechen wir heute. Über die umstrittenen Deals unseres Ex-Kanzlers Sebastian Kurz. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at
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Apr 4, 2024 • 29min

Unsichtbare Attentate: Das Havanna-Syndrom, erklärt

Seit Jahren mehren sich Berichte über Schallwellenangriffe auf US-Diplomaten und -Agenten. Die Spuren führen nach Russland Schwindel, Vergesslichkeit, Kopfschmerzen – seit einigen Jahren nun häufen sich Berichte über plötzlich erkrankte US-Geheimdienstmitarbeiter und Diplomatinnen westlicher Regierungen. Fälle, die unter dem Begriff "Havanna-Syndrom" bekannt wurden. Der Verdacht dahinter: Feindliche Agenten beschießen Zielpersonen mit Schallwellen, um sie handlungsunfähig zu machen. Wer hinter diesen unsichtbaren, aber effektiven Angriffen steckt, ist nach wie vor Gegenstand von Ermittlungen. Doch neue Recherchen führen nun zu einer russischen Spezialeinheit und einem bislang geheimen Forschungsprojekt. Manuel Escher gibt Antworten, er ist Außenpolitikredakteur und Chef vom Dienst beim STANDARD. In diesem Podcast werden Audioinhalte von folgenden Medien zitiert: "New York Times", "MSNBC", "NBC News", "CBS", "Al Jazeera English". Mehr hören: Der Fall Egisto Ott: Russlands Spion im Verfassungsschutz Jan Marsalek enttarnt (1/3): Der russische Spion Jan Marsalek enttarnt (2/3): Das geheime Netzwerk Jan Marsalek enttarnt (3/3): Putins Werkzeug Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at
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Apr 3, 2024 • 35min

Sind die ORF-Gehälter zu hoch?

Die Spitzengehälter im Öffentlich-Rechtlichen liegen jenseits von 400.000 Euro im Jahr. Das regt viele Menschen auf. Ist die Kritik berechtigt? 444.000 Euro pro Jahr. Rund so viel verdient der Spitzenverdiener im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk Österreichs (ORF), Ö3-Moderator Robert Kratky. Dazu kommen im Monat noch über 8.000 Euro an Nebenbezügen. Warum wir das wissen? Aus Transparenzgründen hat der ORF hat eine Liste veröffentlicht, in der die Spitzengehälter im Konzern nachzulesen sind. Und auch auf den hinteren Plätzen schaut es da nicht all zu schlecht aus. Und das wirft einige Fragen auf: Sind solche Gehälter gerechtfertigt, in einem Unternehmen, das durch eine verpflichtende Haushaltsabgabe finanziert wird? Wie kommen die Rekordgagen zustande? Und wird die aktuelle Diskussion darüber etwas ändern? Antworten gibt Harald Fidler, Medienexperte beim STANDARD. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at
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Apr 2, 2024 • 35min

Der Fall Egisto Ott: Russlands Spion im Verfassungsschutz

Ein ehemaliger Verfassungsschützer aus Österreich soll sensible Daten direkt an Russland verkauft haben. Warum fiel das so lange nicht auf? Sommer 2022: In einer Wohnung in Wien liegen drei Handys und ein Laptop zum Abholen bereit. Sie enthalten brisante Daten über Österreichs Politik und Sicherheitsbehörden. Doch an diesem Tag werden diese Informationen Österreich verlassen. Agenten im Dienste Russlands betreten mutmaßlich die Wohnung, nehmen die Geräte mit und bringen sie zum russischen Geheimdienst in Moskau. Ungefähr so soll es sich damals abgespielt haben – so der Verdacht des Bundeskriminalamts in Wien. Und der Strippenzieher hinter der Aktion soll ein Mann gewesen sein, der eigentlich gegen russische Spionage arbeiten sollte. Der ehemalige Verfassungsschützer Egisto Ott. Heute ist er in Untersuchungshaft. Und mit seinen mutmaßlichen Machenschaften kommen auch geheime auch Verbindungen nach Russland zurück in den Fokus, und zum meistgesuchten Österreicher und mutaßmlichen Wircard-Betrüger Jan Marsalek. Darüber spricht im Podcast Fabian Schmid, leitender Redakteur Investigativ beim STANDARD. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at
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Mar 29, 2024 • 31min

Wie kranke Pferde illegal nach Österreich kommen

Mit Pferden, die geschlachtet werden sollen, lockt ein Verein Tierliebhaber zum Kauf der Tiere. Doch dann kommt die böse Überraschung Ein dunkelbraunes Pferd mit wallender heller Mähne, ein tiefschwarzes Fohlen oder ein klassischer hellbrauner Haflinger. In einer Facebook-Gruppe werden verschiedenste Pferde zum Verkauf angeboten. Aber es handelt sich dabei nicht um reguläre Verkäufe – die Tiere sollen gerettet werden, ihnen droht der Schlachter. Wer damit angesprochen werden soll, ist klar: Pferdefans und Tierliebhaber. Aber die Sache ist weit weniger romantisch, als sie auf den ersten Blick scheint. Die aus Bulgarien stammenden Tiere kommen zum Teil illegal nach Österreich und Deutschland. Die Tiere sind krank, haben keine oder mangelhafte Papiere, oder es kommt überhaupt ein ganz anderes Pferd an als vereinbart. STANDARD-Redakteurin Melanie Raidl spricht heute darüber, wer hinter diesem dubiosen Handel steckt und warum die Geschäfte scheinbar unentdeckt bleiben. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at
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Mar 28, 2024 • 37min

Was wir über Christian Pilnaceks Tod nicht wussten

Ende 2023 ist der einflussreiche Justizbeamte verstorben. Die Umstände geben bis heute Rätsel auf. Genauso wie die Ermittlungen rund um den Fall Er war einer der einflussreichsten Beamten in Österreich. Egal ob Kontrolle über Staatsanwaltschaften, Einfluss auf Gesetze oder enge Kommunikation mit der Politik: Bei Christian Pilnacek liefen unzählige Fäden zusammen. Im Oktober 2023 ist der ehemalige Generalsekretär des Justizministeriums verstorben. Die Umstände warfen schon damals viele Fragen auf. Und jetzt kommen noch weitere dazu. Brisante Fragen. Im Podcast sprechen Fabian Schmid, Leitender Redakteur Investigativ, und Oliver Das Gupta, Reporter für den STANDARD und den deutschen "Spiegel", über die zunehmenden Unklarheiten rund um die Ermittlungen zu Pilnaceks Tod. Sie erzählen von geheimen Daten und mutmaßlich schweren Vorwürfen. Hilfe in Krisen Für Menschen in Krisensituationen und deren Angehörige gibt es eine Reihe von Anlaufstellen. Unter suizid-praevention.gv.at finden sich Notrufnummern und Erste Hilfe bei Suizidgedanken. Gesprächs- und Verhaltenstipps insbesondere für Kinder und Jugendliche bietet bittelebe.at. Telefonische Hilfe gibt es auch österreichweit bei: Telefonseelsorge (0–24 Uhr, kostenlos): 142 Männernotruf (0–24 Uhr, kostenlos): 0800 246 247 Frauenhelpline (0–24 Uhr, kostenlos): 0800 222 555 Rat auf Draht (0–24 Uhr, für Kinder und Jugendliche, kostenlos): 147 Kindernotruf (0–24 Uhr, kostenlos): 0800 567 567 Kriseninterventionszentrum (Mo–Fr 10–17 Uhr): 01 / 406 95 95 Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at
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Mar 27, 2024 • 34min

Wird die Bildungskarenz wirklich ausgenutzt?

Die Auszeit vom Job für Weiterbildung wird immer beliebter. Für den Staat ist sie teuer – und der Arbeitsminister fordert strengere Kontrollen. Was soll sich ändern? Eine Auszeit vom Job, einige Monate, in denen man sich voll auf Bildung und Weiterbildung konzentrieren kann, das klingt für viele Menschen reizvoll. Und in Österreich geht das: mit einer Bildungskarenz. Und die wird immer beliebter. Aber beim ÖVP-Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Kocher kommt das so gar nicht gut an: Er spricht von einer Art Missbrauch der Bildungskarenz. Davon, dass viele sie nicht so nutzen würden, wie sie eigentlich gedacht wäre. Und er fordert Änderungen. Im Podcast spricht darüber Anika Dang, sie ist Redakteurin im Karriere-Ressort des SATNDARD und Host des Finanzpodcasts "Lohnt sich das?". Sie erklärt, wie streng Bildungskarenzen in Österreich zukünftig geregelt werden könnten und ob hinter dieser Diskussion viel größere Probleme stehen. Podcast "Lohnt sich das?": Lohnt sich eine Bildungskarenz? Was Passagiere angesichts des drohenden AUA-Streiks tun können Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at
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Mar 26, 2024 • 28min

Verliert Israel seinen wichtigsten Verbündeten?

Die Vereinten Nationen fordern eine sofortige Waffenruhe in Gaza – auch die USA verhindern das nicht. Was bedeutet das für Israel? Eine sofortige Waffenruhe in Gaza und die bedingungslose Freilassung aller israelischen Geiseln in Gewalt der Hamas – das fordert der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen jetzt in einer Resolution. Besonders brisant daran: Selbst jenes Land, das sich lange gegen eine Waffenruhe aussprach, hat diese Forderung dieses Mal nicht verhindert. Israels engster Verbündeter, die USA. Eine Entscheidung, die Israels Premier Benjamin Netanjahu weiter in die Ecke drängt. Im Podcast erklärt die Israel-Korrespondentin des STANDARD, Maria Sterkl, ob eine UN-Resolution tatsächlich zu einer Waffenruhe in Gaza führen kann. Und spricht darüber, welche weitreichenden Konsequenzen Israel darüber hinaus drohen. Mehr Podcasts Letzte Chance für Julian Assange? Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at
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Mar 25, 2024 • 25min

Wie Putin den Anschlag in Moskau für seine Zwecke nutzt

Die russische Hauptstadt wurde von einem Terroranschlag erschüttert. Der Islamische Staat bekennt sich dazu. Doch Wladimir Putin beschuldigt die Ukraine Am vergangenen Freitag wurde die russische Hauptstadt vom schlimmsten Terroranschlag seit Jahrzehnten erschüttert. Mehr als 130 Menschen wurden ermordet, unzählige Personen verletzt, von mehreren schwerbewaffneten Angreifern. Über die Hintergründe des Anschlags sind seitdem heftige Diskussionen ausgebrochen. Die islamistischen Terroristen des "Islamischen Staats" (IS) haben sich offiziell dazu bekannt. Doch Russlands Präsident Wladimir Putin spricht von einer Spur in die Ukraine. Im Podcast erklärt der Russland-Korrespondent des STANDARD, Jo Angerer, welche gesicherten Informationen es über den Anschlag in Moskau gibt und wie sich die Ereignisse auf den Krieg in der Ukraine und darüber hinaus auswirken. In diesem Podcast werden Inhalte des Mediums "The Telegraph" zitiert, der Website des ukrainischen Präsidialamts sowie vom Twitter/X-Account des britischen Kensington Palace zitiert. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at

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