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Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft
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May 21, 2025 • 46min
CIW136 - Kernfusion
CIW - Folge 136 - 21.05.2025 - KernfusionWir begrüssen die gesamte GNU/Linux-Community zur Folge 136 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft, aufgenommen am 19. Mai von Joël Schurter und Ralf Hersel. Heute geht es um 5 Jahre GNU/Linux.ch und das erste Live-Treffen des CORE-Team.HausmitteilungenkeineThema 1: 5 Jahre GNU/Linux.chGründung am 15. Mai 2020 von Lioh MöllerAnlass war das Ende von Prolinux.deZweck: die Community schreibt und spricht für die CommunityErweiterter Themenbereich: Freie Software und Freie GesellschaftMeilensteine:Bereits im Sommer 2020 wurden die Artikel durch ein Podcast-Angebot ergänztBreit aufgestellt mit Blog, Podcast, Social Media Gruppen in Messengern und im FediverseWechsel von aller Gruppen von Telegram auf Matrix: TALK, HELP, NEWSVereinsgründung: Bus-Faktor, Juristische Person, SpendenmöglichkeitVideokanal, Live-Streaming und PLAY-Raum (eingestellt)Merch-Angebot (eingestellt)Wettbewerbe mit Preisen, um die Mitarbeit der Community zu fördernDie Idee, eine Stiftung zu gründen (verworfen)Neues Podcast-Format: kürzer, aber häufiger; aus dem GLN-Podcast wird CIWZusammenarbeit mit Linuxnews.deRegelbasierte Moderation und Richtlinien für die InhalteIm Sommer 2023 verlässt die Gründerin, Lioh Möller, das ProjektFOSSWELT.org wird als Portal für Freie Dienste erstelltFabian Schaar verlässt das CORE-TeamErfolgreiche Kolumnen über FOSS an Schulen (Lehrerkolumne) und das Fediverse (Ückück). Eine neue Kolumne über Barrierefreiheit ist geplant.GL in Zahlen:über 4400 Artikel von mehr als 200 Autor:innen136 Podcast-Folgen mit immer wieder neuen Teilnehmer:innen aus der Community, der FOSS-Wirtschaft und zugewandten Organisationenüber 1000 Teilnehmer:innen in unseren Matrix-Räumen (TALK, HELP)über 8100 Follower auf Mastodon12 Millionen Zugriffe auf die Seite GNU/Linux.ch im Monat90'000 individuelle Besucher:innen pro Monat15''000 Podcast-Hörer:innen pro WochenfolgeDie finanzielle Situation des Projekts entwickelt sich zufriedenstellend, dank der Spenden und SponsorenThema 2: CORE-TreffenWie war unsere Zusammenkunft in Frankfurt?AnreiseZusammenkunft (Abendessen, Frühstück)Arbeitstreffen beim CCC-FMStadtbesichtigungFazitWas haben wir beschlossen:Das Projekt wird von einem sechsköpfigen Kernteam (CORE) mit gleichen Stimmrechten geleitet, welches einen bestmöglichen Einbezug der Redaktion und der Community umsetzt. Das entspricht einer "wohlwollenden Autokratie".Für unsere Finanzierung wird das Konzept von Spenden und Sponsoren beibehalten.Grafiken möchten wir zukünftig in einem Lightbox-Stil zugänglicher machen.Wir schalten weiterhin Werbung, falls sie preiswert ist (DistroWatch).Um die Barrierefreiheit zu stärken, erwägen wir, bestimmte Artikel als Audio einzusprechen, ohne TTS zu verwenden.Trotz des erneuten Ausfalls bei unserem Hoster bleiben wir bei diesem, suchen jedoch das Gespräch.Für den Verein versuchen wir, die Gemeinnützigkeit zu erreichen und klären steuerrechtliche Fragen ab.Spendenrückzahlungen an Autor:innen wurden einstimmig abgelehnt. Gründe dagegen sind die steuerrechtliche Unsicherheit und der administrative Aufwand.Politische Themen sind bei uns erwünscht und notwendig. Das folgt aus dem Themenbereich "Freie Gesellschaft". Voraussetzung ist die freiheitliche demokratische Grundordnung als Basis von politischen Themen. Parteipolitik ist nicht erlaubt."Raus aus der Bubble" gehört nicht mehr zu den Primärzielen von GL. Stattdessen möchten wir dieses Ziel durch weitere Kooperation fördern.Wir möchten CORE-Treffen auch zukünftig durchführen. Wir streben zudem ein Community-Treffen im Rahmen einer FLOSS-Veranstaltung an.Zu unserem CORE-Treffen wird es einen Artikel mit Bildern geben.OutroEuer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite.GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier.

May 14, 2025 • 49min
CIW135 - YouTube Dominanz
CIW - Folge 135 - 14.05.2025 - YouTube DominanzWir begrüssen alle, die in die Röhre schauen zur Folge 135 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 12. Mai von Lioh Möller und Ralf Hersel. Heute geht es um YouTube Dominanz.HausmitteilungenServerausfall am MontagThema: YouTube DominanzYouTube wurde 2005 gegründet und hat sich rasch zur weltweit grössten Videoplattform entwickelt.Erstes Video: Me at the Zoo: https://www.youtube.com/watch?v=jNQXAC9IVRwPlattformbindung erzeugt Lock-in-EffektYouTube geht massiv gegen alternative Zugriffsarten wie inivdio.us, PipedAnsätze zur Verhinderung von Werbung sind oft nur kurzfristig erfolgreich. Community-Projekte wie SponsorBlock versuchen, die Bemühungen auf mehrere Schultern zu verteilen: https://sponsor.ajay.app/ - dies funktioniert nur solange, wie Werbung an definierten Stellen ausgespielt wird.Staatsfeind Nr. 1: yt-dlp - YouTube hasst dieses Projekt und geht massiv, auch rechtlich dagegen von. Daher baut yt-dlp aktuell die Anwendung modular um, sodass YouTube nur einer von vielen Downloader-Plugins sein wird und auch in einem getrennten Repository verwaltet werden kann. Podcast-Interview mit einem der Entwickler: https://flossweekly.libsyn.com/episode-827-yt-dlp-sometimes-you-cant-see-the-tailLioh erhielt eine Verwarnung für ein Video, das Hinweise zu yt-dlp enthielt. Das Video wurde ohne Rücksprache gelöscht. Das Konto ist seither immer noch im Status 'verwarnt' und die Videos werden deutlich weniger ausgespielt. Darüber hinaus wurde Lioh von YouTube genötigt, einen mehrstufigen 'Test' zu absolvieren, der als Indoktrinierung der YouTube 'Werte' angesehen werden kann. Die Lösungen konnte selbst Perplexity auf Anhieb nicht liefern.Wege aus der PlattformfallePeerTubeBei PeerTube handelt es sich um eine eigenständige Open Source Video-Hosting Lösung, welche federated ist.Videos aus gefolgten Remote-Kanälen erscheinen nicht automatisch in den Feeds der Instanz, es sei denn, jemand interagiert mit ihnen (z. B. abonniert, kommentiert oder teilt sie). Dies unterscheidet sich von einigen anderen Fediverse-Plattformen, bei denen entfernte Beiträge leichter in die lokale Zeitleiste federated werden können.Auch hier gilt, grosse Instanzen ziehen User an, da dort viel Content zu finden ist. Das wiederum führt erneut zu einer Zentralisierung, die ja eigentlich vermieden werden soll.Eine Lösung ist die Nutzung eines Globalen Search Index, oder das Folgen anderer Instanzen auf Serverlevel. Ein Globaler Index wäre: https://sepiasearch.org/ - dort kann man sich als Instanzbetreiber registrieren und daraufhin werden die Videos der eigenen Instanz über den zentralen Index gefunden. In PeerTube selbst kann man als Serveradministrator:in einstellen, dass bevorzugt oder nur der Globale Index genutzt werden soll. Dieser ist allerdings unmoderiert und gerade diese sorgfältige Moderation ist sonst eine grosse Stärke des Fediverse.PeerTube Clients sind eher rar. Es gibt P2Play und den offiziellen Client für Android. Letzterer ist in der kürzlich erschienenen VersionLinksPeerTube FAQ: https://joinpeertube.org/faqFOSSWELT.org Invidious Router: https://video.fosswelt.org/Unsere Artikel zum Thema YouTube: https://gnulinux.ch/searchResult?search=youtubeOutroEuer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite.GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier.

May 7, 2025 • 35min
CIW134 - OpenCloud beim NABU
CIW - Folge 134 - 07.05.2025 - OpenCloud beim NABUDeutschlandWir begrüssen alle Naturschützer:innen zur Folge 134 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 6. Mai von Christoph Wolff und Ralf Hersel. Heute sprechen wir über die Erfahrungen bei der Einführung von OpenCloud beim NaturschutzbundDeutschland.Nachdem ich vor einem Monat in Folge 130 mit Peer Heinlein unter anderem über OpenCloud gesprochen habe, kommt heute eine Organisation zu Wort, die OpenCloud eingeführt hat. Und dazu begrüsse ich ganz herzlich Christoph Wolff.HausmitteilungenVor einigen Wochen haben wir mit der Community über eine bessere Lesbarkeit unserer Website gesprochen. Morgen früh, also am Donnerstag, dem 8. Mai, schalten wir unsere diesbezüglichen Änderungen frei. Es gibt bessere Kontraste sowohl im hellen als auch im dunklen Thema und eine grössere Schrift. Wir sind gespannt, wie euch das gefällt.Thema: OpenCloud beim NABU1. Begrüssung und Vorstellung von Christoph2. Wer ist und was macht der Naturschutzbund Deutschland?3. Wir möchten über eure Erfahrungen bei der Migration/Einführung von OpenCloud sprechen. Wie habt ihr das vorher gemacht?4. Warum habt ihr euch für OpenCloud entschieden? War Nextcloud keine Alternative?5. Wie lief die Migration ab?6. Im Gegensatz zu Nextcloud ist OpenCloud noch recht beschränkt, wenn es um Zusatzfunktionen geht. Welche Funktionen nutzt ihr?7. Wie habt ihr OpenCloud technisch aufgesetzt? Gab es Fallstricke?8. Was fehlt euch bei OpenCloud?9. Würdest du OpenCloud auch anderen Vereinen oder Organisationen empfehlen? Was sind deine drei Top-Tipps für eine gelungene Einführung?10. VerabschiedungLinkshttps://www.nabu.de/https://opencloud.eu/deOutroEuer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite.GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier.

Apr 30, 2025 • 1h 9min
CIW133 - So geht Podcast
CIW - Folge 133 - 30.04.2025 - So geht PodcastWir begrüssen alle angehenden Podcaster:innen zur Folge 133 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 27. April von Ingo Ebel und Ralf Hersel. Heute geht es darum, wie man einen Podcast macht.AnfangsgeschwafelHausmitteilungenkeineThema: So geht PodcastPodcast, was ist das?Was ein Podcast ist, kann man bei Wikipedia nachlesen. Mir ist es wichtig, zwischen echten und falschen Podcasts zu unterscheiden. Ein richtiger Podcast ist eine Audio-Aufnahme, die über eine RSS-Datei publiziert wird. Dieser Web-Feed enthält alle Informationen zum Podcast und den einzelnen Folgen, die zur Einordnung und für das Anhören der Folgen nötig sind. Im Gegensatz dazu gibt es vermehrt Podcasts, die über proprietäre Dienstleister ausgespielt werden. Prominente Beispiele hierfür sind Spotify, SoundCloud oder Apple Podcasts, die unter Umständen nachträglich Werbung in die Sendung einspielen. Grundsätzlich sind dies auch nur Audio-Dateien, bei denen jedoch der Bezug nur über die besagten Lock-in-Plattformen funktioniert. Ein echter Podcast ist von der Quelle aus frei verfügbar und kann nach eigenem Gusto abonniert und abgespielt werden.Der InhaltName des PodcastsUntertitel: kurze Beschreibung, worum es gehtZielpublikum: wer hat Interesse daran, diesen Podcast zu hörenZiel: welches Ziel verfolgt der PodcastThemen: worum geht es inhaltlichHäufigkeit: wie oft soll eine Episode erscheinenDauer: wie lang soll eine Episode seinFolgen: wie sollen die Episoden benannt bzw. nummeriert werdenSprecher: wer spricht, wer ist Gast, wer ist z.B. InterviewpartnerAufbau: wie ist eine Episode strukturiert, z.B. Intro, Hauptteil, OutroElemente: wie sehen die Kapitel aus, z.B. News, Debatte, Interview, usw.Ablauf: in welcher Reihenfolge und Dauer werden die Elemente präsentiertLogo: ein Bild, das das Hauptthema des Podcasts wiedergibtBlog: Internetseite zum PodcastEinbettung: in welche Podcasting-Plattform wird der eigene eingebettetAbgrenzung: wie unterscheidet sich der Podcast von anderen, ähnlichen FormatenWerbung: soll im Podcast geworben werdenMusik: welche Musik (Intro, Outro) soll gespielt werdenKosten: welche Kosten werden/können entstehenMonetarisierung: soll der Podcast Geld einnehmen oder nichtMarketing: wie und wo soll der Podcast bekannt gemacht werdenPlanung und AblaufEpisodenvorbereitung: die inhaltlichen Details der nächsten Folge werden erarbeitetAufnahme: die Folge wird aufgenommenProduktion: die Folge wird (technisch) produziert: Schnitt, Filter, Musik, usw.Ankündigung: auf diversen Kanälen wird die Folge angekündigtDeployment: die Folge wird für die Hörer verfügbar gemacht (RSS auf Server)Feedback: Rückmeldungen zur Folge werden entgegengenommenMetriken: die Anzahl Hörer, Downloads, usw. wird gemessenDie TechnikRäumlichkeiten: wo wird aufgenommen (remote, vor Ort, oder gemischt)Mikrofone: welche Mikrofone sind geeignet und sollen gekauft werdenVorverstärker: welche Verstärker werden für die Mikrofone benötigtZubehör: was braucht man noch: Mikro-Arm, Kopfhörer, Kabel, usw.Software: mit welcher Software soll der Podcast aufgenommen werdenInterviews: welche Geräte werden für (externe) Interviews benötigtGeräteempfehlung:Mikro: Shure SM7B mit Focusrite Scarlett 2i2 Interface und Baum (ca. 700 Euro)oder Mikro: Rode NT-USB Mini mit Baum (ca. 120 Euro)Kopfhörer: Beyerdynamic DT 770 pro 80 Ohm (ca. 150 Euro)oder Headset: Beyerdynamic DT-797 PV (ca. 400 Euro)InterviewsInterviewpartner anfragenBasis-Informationen schicken inklusive MusterfragenTermin vereinbarenStudioLink-ID erhaltenVerbindung herstellen (über StudioLink)Kurze VorbesprechungAufnahmeEvtl. Bereitstellen der MP3-Datei für eigene Zwecke des Interviewpartners und "Gut zum Senden" einholen.Die ProduktionImportieren aller Spuren (inkl. Intro-, Outro-Musik) in AudacityStereo-zu-Mono KonvertierungCompressorRMS-Analyse (root mean squared) zur Lautstärke-Angleichung der SpurenAmplify (entsprechend RMS)Noise-ReductionManuelles Entfernen von Artefakten (Husten, usw.)Zeitliches Verschieben der Spuren (Intro, Aufnahme, Outro)Finales Abhören und evtl. finale KorrekturenExportieren in eine MP3-Datei (Mono, 170-210 kbps)Chapter Marks erstellensiehe: https://rum3ber.ch/index.php/projekte/der-gln-podcast-making-ofoder AutoPod: https://gnulinux.ch/podcasten-wird-mit-autopod-automatischPublikationDie RSS-Datei um die neue Folge ergänzenRSS auf den eigenen Server hochladenDie Podcast-Anbieter saugen sich selbst die aktuelle RSS-Datei.Welche Verteiler gibt es? Apple Music, Spotify, fyyd, PodcastIndex, CastoPod (Fediverse) und viele andere.Pad und Shownotes: Ist bei CIW dasselbe, um Arbeit zu sparen. Grundlage ist eine Markdown-Datei auf unserer Nextcloud. Autopod generiert daraus den Shownotes-Artikel.LinksGrundlagen: https://rum3ber.ch/index.php/projekte/wir-machen-podcastMaking of GLN: https://rum3ber.ch/index.php/projekte/der-gln-podcast-making-ofAutopod: https://gnulinux.ch/podcasten-wird-mit-autopod-automatischOutroEuer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite.GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier.

Apr 23, 2025 • 37min
CIW132 - Linux auf dem Smartphone
CIW - Folge 132 - 23.04.2025 - Linux auf dem SmartphonePapam non habemus! Wir begrüssen alle Linux-Gläubige zur Folge 132 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am Ostermontag von Lioh Möller und Ralf Hersel. Heute geht es um die Möglichkeiten, ein Smartphone mit Linux zu betreiben.AnfangsgeschwafelHausmitteilungenFür eure Spenden im April bedanken wir uns herzlich bei zwei Michaels, Soeren, Kai, Andris, Folker, Hendrik, Ingmar, Edmund und alle Unbekannten, die uns über LiberaPay oder Twint unterstützt haben.In den letzten Tagen sind viele Artikeleinreichungen der Community bei uns angekommen. Auch dafür vielen Dank. Wer mehr als einen Artikel für die Community schreiben möchte, kann sich unserer Redaktion anschliessen. Damit erhaltet ihr einen Account in unserem CMS und könnt euch auf einer eigenen Autorenseite präsentieren. Dort ist es auch möglich, Spenden für die eigene Schreibleistung einzusammeln.Letzte Woche haben wir die Marke von 200 Autoren und Autorinnen überschritten. Aktuell gibt es 4378 Artikel von 201 Schreiber:innen bei uns. Dabei wird die Spitze immer noch vom Gründertrio angeführt: Lioh, Joël und Ralf haben 67 % (zwei Drittel) aller Beiträge geschrieben.Thema: Linux auf dem SmartphoneEinleitungDie Welt der Smartphones wird von proprietärer Hardware und proprietären Betriebssystemen dominiert. Bei den Apps sieht es besser aus. Durch freie App-Stores, wie F-Droid, Aurora und andere, ist die Auswahl an Freier Software für Handys umfassend. Wenn es um die Hardware geht, sieht es schlecht aus; beim Betriebssystem ist es etwas besser.GrundlagenVoLTELioh: Ich fühle mich von der Industrie richtig unter Druck gesetzt. Ich habe ein Pixel 3a, das jetzt fünf Jahre alt ist und immer noch einwandfrei funktioniert. Google hat die Unterstützung dafür zwar schon vor langer Zeit eingestellt, aber zum Glück liefert CalyxOS noch so gut es geht Updates und auch Linux funktioniert auf dem Gerät sehr gut.Jetzt stellt mein Mobilfunkanbieter im Sommer das 3G-Netz ab. Mein Handy kann zwar VoLTE (Telefonieren über 4G), aber der Anbieter hat es nicht für VoLTE freigeschaltet. Das bedeutet, dass ich, wenn 3G abgeschaltet wird, nicht mehr telefonieren kann, obwohl es technisch möglich wäre. Der Anbieter lässt das einfach nicht zu.So werde ich gezwungen, ein neues Handy zu kaufen, obwohl ich mein aktuelles gerne weiter nutzen würde.Einerseits kümmern sich die Hersteller kaum um langfristige Updates, andererseits zwingen uns die Mobilfunkanbieter durch das Abschalten alter Technologien (wie 3G) ständig zum Neukauf – selbst wenn Geräte noch funktionieren.Ein alternatives Betriebssystem wie postmarketOS könnte das Problem mit fehlenden Hersteller-Updates lösen. Sofern VoLTE durch den Mobilfunkanbieter aber eingeschränkt ist, hilft dort noch ein Anbieterwechsel, falls dieser die Funktion freigeschaltet hat.Linux Distributionen mit VoLTE UntersützungFuriOS (Furiphone FLX1 https://gnulinux.ch/furiphone-flx1-das-linux-phone-vorgestellt https://linuxnews.de/furiphone-flx1/)Ubuntu Touch (https://ubports.com/de/blog/ubports-blogs-nachrichten-1/post/ubuntu-touch-q-a-161-3956) auf Volla Phone X23 und Volla Phone 22 und Fairphone 5postmarketOS Das PinePhone ist das einzige Gerät mit zuverlässiger VoLTE-Unterstützung. Für andere Geräte wie das OnePlus 6 ist die Funktion noch experimentell.libhybris/Halium oder nativLibhybris ist eine Kompatibilitätsschicht, die es ermöglicht, Android-Treiber und Bibliotheken unter Linux-Systemen zu nutzen. Dabei wird bei der Portierung festgelegt, auf welcher Android-Version die Entwicklung stattfindet. Unter Ubuntu Touch, Droidian und auch unter FuriOS wird libhybris genutzt. Der Vorteil ist, dass die Hardware ohne den Aufwand, Treiber programmieren zu müssen, funktioniert. Dabei entscheidet sich der Entwickler bei der Portierung für eine Android-Version. So nutzt zum Beispiel das Pixel 3a Android 9 als Basis. Damit einhergehen die Einschränkungen der jeweiligen Android-Version, was auch ein Grund ist, warum bisher VoLTE für das Pixel 3a nicht unterstützt wird.Um Linux auf dem Smartphone nachhaltig zu unterstützen, ist eine native Version, ohne libhybris vorzuziehen, Beispiele dafür wären postmarketOS oder auch Mobian.Linux Phones mit VoLTE Unterstützunglibhybris Phones: Furiphone FLX1, Fairphone 5, Volla Phonenative Phones: PinePhone, PinePhone Pro, OnePlus 6das reguläre PinePhone ist recht schwach und nicht mehr wirklich zeitgemäss, ist allerdings günstig und ein guter Einstieg, wenn man ein erstes Gefühl dafür bekommen will.Wie schwierig ist die Installation?Die Installation gestaltet sich je nach Projekt unterschiedlich schwierig. Ubuntu Touch bietet einen grafischen Installer, es ist aber notwendig, zuvor eine kompatible Android-Version zu installierenpostmarketOS bietet fertige Images für die Release-Version und den Edge (Rolling) Zweig an. Es wird allerdings empfohlen, ein angepasstes Image mit pmbootstrap zu erstellen, um Funktionen wie Full Disk Encryption zu aktivieren.Bei Telefonen, die zuvor mit Android ausgeliefert worden sind, muss zunächst der Bootloader entsperrt werden. Dieser Vorgang ist je nach Hersteller unterschiedlich aufwendig.Welche Distro?Wenn möglich, postmarketOS in der stabilen Version und nicht Edge/Rolling. Letzteres bietet zwar mehr Features, bricht aber auch häufiger.Welchen Desktop?Wie bei Linux auch, hat man bei Linux Mobile die Qual der Wahl, was die Desktopumgebung angeht. Ubuntu Touch kommt nur mit Lomiri, Furiphone nutzt Phosh, dabei handelt es sich um eine angepasste GNOME Oberfläche, die massgeblich von Purism für das Librem Handy entwickelt wird. Im GNOME Projekt finden aktuell viele Verbesserungen statt, damit der Desktop auch direkt einsetzbar ist. Zusätzlich gibt es Plasma Mobile und sxmo (Tiling Window Manager) https://gnulinux.ch/ciw089-podcastLiohs Empfehlung ist Plasma Mobile. Es ist sehr ausgereift, funktioniert flüssig und es gibt viele sehr gute Apps, wie Kasts (Podcast), Audiotube (YT Musik), Angelfish (leichter und guter Browser), Tokodon (Mastodon), NeoChat (Matrix), Keysmith (2FA)Linkshttps://postmarketos.orgOutroEuer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite.GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier.

Apr 15, 2025 • 41min
CIW131 - Alte Hardware für Linux
CIW - Folge 131 - 16.04.2025 - Alte Hardware für LinuxWir begrüssen alle Wiederverwender:innen zur Folge 131 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 14. April von Joël Schurter und Ralf Hersel. Heute geht es um den Kauf und die Verwendung von alter Hardware für Linux.Thema: Vorschlag von EikHausmitteilungenNeue SucheAutorenseitenThema: Alte Hardware für LinuxNeue HardwareTuxedo Computers (Deutschland)Slimbook (Spanien)System76 (USA)Purism (USA)Entroware (UK)Starlabs (UK)Auch von den grossen Herstellern gibt es Linux Notebooks: HP, DELL, Lenovo, AsusAlte HardwareEin grosser Vorteil von Linux-Distributionen liegt darin, dass man sie auf alten PCs oder Notebooks betreiben kann.Was heisst 'alt'? Maximal 10 Jahre alt. Ansonsten hat man es Bauteilen zu tun, die nicht mehr lange halten oder zu langsam für aktuelle Anwendungen sind.Was heisst 'Hardware'? PCs und Notebooks.Wo bekommt man alte Hardware?Nachfragen bei Firmen und im BekanntenkreisKleinanzeigen.de und ähnliche Webseiten für Gebrauchtwaren (Tutti.ch)GreenIT-ShopIT-VersandAlternateBenno Shop (Schweiz)Revamp-IT (Zürich)und viele WeitereThinkpads aus der T-Serie sind in der Community beliebtWorauf muss man achten?Scharniere, Anschlüsse (wackeln, funktionieren), Bildschirm (dunkel, fleckig)Integrierte Grafikkarten bereiten weniger Probleme als dedizierte (Nvidia, AMD)Lieber kein drehender Rost, sondern Solid State Speicher (SSD, M2)Welche Anforderungen habe ich an die Hardware?Grafik (Gaming, Video-Editing)Büro (Office usw.)Freizeit (Filme schauen, chatten usw.)Welche Distros eignen sich für alte Hardware? Je älter die Hardware, desto genügsamer die Distro bzw. die Desktop-Umgebung:XfceLXQtBudgieMateMan kann auch die Dickschiffe ausprobieren und schauen, wie gut sie laufen:GNOMEKDE-PlasmaCinnamonCOSMIC (Hinweis: der ist noch nicht fertig)Warum sollte man alte Hardware verwenden?Der Umwelt zuliebeDem Portemonnaie zuliebeWegen der NachhaltigkeitWeil sie meistens ausreichend istHinweis: End of 10: https://endof10.org/OutroEuer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite.GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier.

Apr 9, 2025 • 38min
CIW130 - Tausendsassa
CIW - Folge 130 - 09.04.2025 - TausendsassaWir begrüssen alle Hörer:innen zur Folge 130 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 6. April von Peer Heinlein und Ralf Hersel. Heute sprechen wir mit und über Peer Heinlein.HausmitteilungenkeineThema: Peer HeinleinBegrüssung und Vorstellung von Peer HeinleinMehrfacher BuchautorUnzählige Vorträge an Konferenzen1992 Internetprovider JPBerlin und 1995 ein Linux-Consulting-Unternehmen gegründetSeit 2014 mailbox.orgDie Heinleingruppe betreibt auch das Videokonferenz-System OpenTalkUnd nun OpenCloud als Fork von OwnCloudWelche dieser Aktivitäten sind aus heutiger Sicht die relevantesten?Was sind die Alleinstellungsmerkmale von mailbox.org?Jemand aus der Community fragt, wie es aktuell um die Integration von FIDO2 bzw. U2F steht.Aus welchem Grund entscheiden sich Kunden für OpenTalk, wo es doch Jitsi, BigBlueButton oder Nextcloud Talk gibt?Welche Motivation steckt hinter OpenCloud als OwnCloud Fork?Wodurch unterscheidet sich OpenCloud von NextCloud?Wie siehst Du die Bedeutung eurer Produkte für die europäische digitale Souveränität?Gibt es weitere Pläne für freie Produkte?VerabschiedungOutroEuer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite.GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier.

Apr 2, 2025 • 45min
CIW129 - Was macht Linux interessant?
CIW - Folge 129 - 02.04.2025 - Was macht Linux interessant?Wir begrüssen alle Wechselwilligen zur Folge 129 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 1. April von Herbert Hertramph und Ralf Hersel. In dieser Folge beantworten wir die Frage, was Linux für Windows-Anwender interessant macht.HausmitteilungenHerzlichen Dank an alle, die an uns gespendet haben. Ein besonderer Dank geht an den Spender aus Österreich, der uns mit einer dreistelligen Summe unterstützt.Unser Wettbewerb für mehr Frauenbeteiligung in der Community läuft noch bis Ende Juni. Somit ist Zeit genug, sich daran zu beteiligen.Eik schreibt: Liebes GnuLinux-TeamIhr habt in eurem Jahres-Ausblick erwähnt, dass mit dem Ende von Windows 10 ein guter Moment für den Kauf von gebrauchter Hardware erreicht ist. Mich würde sehr interessieren, worauf man beim Kauf älterer PCs und Laptops achten sollte, wenn man vor hat, sie unter Linux weiterhin zu nutzen. Und vielleicht habt ihr ja auch Tipps für Quellen gebrauchter Hardware in Deutschland und der Schweiz. Dies als kleine Anregung für eine mögliche Podcast-Folge.Liebe Grüße und vielen Dank für euer sehr hilfreiches ProjektThema: Was macht Linux für welche Windows-Anwender interessant?Es soll über den Wechsel von Windows zu Linux gesprochen werden - und warum gerade jetzt ein guter Zeitpunkt dafür sein könnte. Welche Windows-Anwender können von Linux wie profitieren? Wie kann man unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Wie können Projekte wie "upgradetolinux", Repair-Cafés oder Angebote an der Volkshochschule den Umstieg erleichtern? Egal, ob neugierig, umweltbewusst oder anspruchsvoll – erfahre, was Linux für dich bereithält und warum das "Linux-Halbjahr" besondere Chancen bietet.Einführung: Dein Weg zu LinuxWenn nicht jetzt - wann dann?Das Linux-Jahr ist eine Illusion. Das Linux-Halbjahr ist Realität.Was bringt die Leute aktuell dazu, sich mit Linux zu befassen?Zielgruppen und ihre unterschiedlichen InteressenNeugierige - Ausprobierer - Parallelisten - Umweltbewusste - AnspruchsvolleWas kann wem auf welche Weise geboten werden?Projekte, um den Umstieg zu promotenBeispiel-Projekt "upgradetolinux"digital verein(t)Digitallotsen + DigitalKompassRepair-Cafès + eco.kde.orgVHS-AktivitätenLinksStudien und DatenBachelorarbeit: https://www.inf.fu-berlin.de/inst/ag-se/theses/Maisuradze24-Linux-Umstieg-Probleme.pdfStatista, 5 % Linux-Rechner in Deutschland: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157902/umfrage/marktanteil-der-genutzten-betriebssysteme-weltweit-seit-2009/Statista https://de.statista.com/statistik/daten/studie/158102/umfrage/marktanteile-von-betriebssystemen-in-deutschland-seit-2009/Machbarkeitsstudie SH https://www.schleswig-holstein.de/mm/downloads/LinuxArbeitsplatz/ZIT_LINUX_Studie_2022_WEB_barrierefrei.pdfProjektehttps://www.repaircafe.org/de/https://www.digital-kompass.dehttps://eco.kde.org/de/https://endof10.orghttps://www.vhs.cloud/https://upgradetolinux.eu/https://lernenwiedieprofis.ch/Weitere Links:Guter Animationsfilm zum Thema "Was ist freie Software?": https://media.fsfe.org/w/ndxFckPP8yWhMfnPcsvEkM?start=2m32sListe von Linus-User-Groups in D-A-CH: https://linux-bibel.at/index.php/2023/10/22/linux-user-groups-eine-uebersicht/https://fosstopia.de/warum-linux-wechsel-scheitert/https://www.golem.de/news/umstieg-auf-linux-fuer-private-anwender-schritt-fuer-schritt-raus-aus-windows-2502-193414.htmlhttps://www.reparatur-initiativen.de/post/das-ende-von-windows10-und-wie-man-pcs-und-laptops-danach-noch-nutzen-kannhttps://endof10.orghttps://distrosea.com/de/https://www.decocode.de/?linux_neben_windows_installierenOutroEuer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite.GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier.

Mar 26, 2025 • 45min
CIW128 - Retro Fun
CIW - Folge 128 - 26.03.2025 - Retro FunWir begrüssen alle Nostalgiker:innen zur Folge 128 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 24. März von Lioh Möller und Ralf Hersel. Heute schwelgen wir in der Vergangenheit, in der doch alles viel besser war.HausmitteilungenMit 160 Empfehlungen beenden wir unsere Aktion zum Sammeln von Podcasts. Herzlichen Dank an alle, die sich daran beteiligt haben. Wir hoffen, ihr findet tolle Anregungen für euer Hörvergnügen in der Liste.Letzte Woche haben wir einen neuen Wettbewerb gestartet. Dabei könnt ihr eine statische Webseite entwerfen, die Frauen und andere unterrepräsentierte Gruppen zur Teilnahme an der Community bewegen soll. Falls ihr technische Hilfe benötigt, helfen wir euch gerne. Allen Teilnehmenden winken drei tolle Preise:1. Preis: Purism Librem 5 Smartphone2. Preis: Fritz!Box 7590 AX v23. Preis: Raspberry Pi 5 Starter KitThema: Retro-Hardware, Retro-SoftwareRalf HardwareMoonlander auf einem TI-58 (1977) versus HP-41c (1979)Fort Apocalypse und Prince of Persia auf einem Commodore C-64 (1982)Und der CASIO PB-1000 Taschenrechner (1987)Der PSION 5 Organizer (1997)Der Palm V Digital Assistant (1999)Das Nokia 3310, mit dem man Nägel in die Wand schlagen konnte (2000)Akustikkoppler von PearlWaschmaschinen, die 25 Jahre lang haltenStereo-Anlagen die reparierbar warenLiohs HardwarePong Spielkonsole, Sharp PC-E500 (vom Opa), C64 mit Akustikkoppler (300 Baud), Amiga, PC mit DOS, wieder Amiga, PC mit Linux, iMac (der grüne Quitschige), PC mit Linuxalle Linux Phones die es gab, angefangen vom Greenphone, den PDAs, Sharp Zaurus, Compaq iPaq, Nokia N800, dann die Linux Phones Motorola Razr, palm pre, Nokia N900, Nokia N9 (mein allzeit Favorit), dem original Ubuntu Phone, PinePhone, FL1XSchwierigkeiten: Hardware muss gewartet werden, gereinigt, Kondensatoren getauscht etc.Ralf SoftwareDOS Dateimanger X-Tree in ewiger Konkurrenz zum Norton Commander (1985). Nicht lange bevor wir über VI (1976) und Emacs (1985) diskutiert haben.WordPerfect (1979) versus MS Word (1983)Tabellenkalkulation Lotus 1-2-3 (1983)Frühes Internet mit CompuServe (1991)Programmiersprachen: Assembler, Basic, Pascal, CobolLiohs SoftwareSlackware 1994 (heute noch im Linux-Kurs erlernbar, in der aktuellen Version auf https://linuxkurs.ch ), dann S.u.S.E, damals noch das deutsche Slackware, danach weiter Debian und Slackware und das bis heute. openSUSE bei den Eltern.Software lässt sich oftmals nicht ohne weiteres auf aktueller Hardware betreiben. Bei Virtualisierung müssen entsprechende Hardwarekomponenten gewählt werden, zum Beispiel IDE oder SCSI statt SATA oder auch ältere Netzwerkkarten.LinksSammlung alter Linux Distributionen: https://archiveos.org/Liohs fühere Linux Distribution auf Slackware-Basis mit selbstgeschriebenen grafischem Installationsprogramm: https://archiveos.org/easys/ (keine Live-CD wie heute oft üblich)Video: Ein Linux-Abenteuer mit Retro-Technologie: https://gnulinux.ch/ein-linux-abenteuer-mit-retro-technologieOutroEuer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite.GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier.KorrigendumIn dieser Folge hat Ralf gelogen, dass sich die Balken biegen:Es war nicht Moonlander auf dem TI-58, sondern das Hi-Low-Zahlenratespiel.Es gab keinen Amiga PC-20, sondern den Commodore PC-20Prince of Persia lief nicht auf dem C64, sondern erst auf den PCs.Falls ihr Aussetzer in dieser Folge hört, bzw. nicht hört, wissen wir nicht, woran es lag. Wir hatten beide eine ausreichende Latenz von 80 ms. Sorry.

Mar 19, 2025 • 43min
CIW127 - Frauen in der Community
CIW - Folge 127 - 19.03.2025 - Frauen in der CommunityWir begrüssen alle FLINTAs* zur Folge 127 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 16. März von Ückück und Ralf Hersel. Heute fragen wir uns, warum so wenige Frauen in der Community aktiv sind und wie man das ändern kann.Wie geht es uns, was gibt es Neues?HausmitteilungenDanke für die rege Teilnahme beim Podcast-Sammeln. Dort sind mittlerweise 120 Empfehlungen zusammengetragen worden.Thema: Frauen in der CommunityAnfang März meldete das Fachportal Bildungsklick:Die absolute Zahl der Studienanfängerinnen in den MINT-Fächern in Bayern hat sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt.Zwischen dem Wintersemester 2003/04 und dem Wintersemester 2023/24 steigt der Frauenanteil an Erstimmatrikulationen bei MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) um acht Prozentpunkte (von 26,6 Prozent auf 34,6 Prozent). Auch bei den Hochschulprüfungen im MINT-Bereich holen Frauen auf. Ihr Anteil steigt von 27,7 Prozent im Prüfungsjahr 2003 auf 32,5 Prozent im Prüfungsjahr 2023 – ein Zuwachs von knapp fünf Prozentpunkten.Diese Zahlen liest man auch in anderen Fachpublikationen. Dabei liegt der Anteil von Informatikerinnen mit 23 % deutlich unter dem MINT-Durchschnitt.Von einem Frauenanteil von einem Drittel ist GNU/Linux.ch weit entfernt. Zwar haben wir keine konkreten Zahlen, aber ich schätze den Frauenanteil in unseren Matrix-Räumen TALK und HELP auf unter 5 %. Unsere Redaktion besteht aus ca. 28 Leuten; darunter befindet sich 2 eine Frauen bzw. FINTA nämlich Ückück, das macht knapp 6 %. Im sechsköpfigen CORE-Team gibt es gar keine Frau.Erklärungsversuche:Freie Software ist deutlich nerdiger als MINT-Fächer oder Informatik an sich.Unsere Kommunikationskanäle (Matrix, Mastodon) sind nerdiger, als die Üblichen.Ein Studium ist Arbeit; die Beteiligung an der Community ist eine Freizeitbeschäftigung.Frauen haben in der Regel mehr Betreuungsaufgaben, die oft die Zeit einschränken, die sie für andere bezahlte und unbezahlte Tätigkeiten, einschließlich der Beteiligung an Open-Source-Communities, aufwenden können.Hohe soziale Hürde "der männliche Hackspace"Teilweise sehr exkludierende Community "Das falsche Betriebssystem"Sexistische Community --> AnekdotenWie können wir die Situation verbessern?Es gibt Webseiten und Projekte, die sich dem Thema widmen, z. B.:Women of Open Source (der Auftritt ist himmeltraurig)Der Blog "Empowering women through open source" beschreibt nur die AudioPedia Foundation, bei der es um Wissensvermittlung über Audioinhalte an Frauen des Globalen Südens geht.Das Women Tech Netzwerk richtet sich generell an Frauen, die Interesse an technischen Berufen haben.Outreachy ist eine Initiative der Software Freedom Conservancy mit dem Ziel, Praktika an unterrepräsentierte Personengruppen zu vermitteln.Haecksen1. Chaos Feminismus Konvention vom 4. bis 6. Juli im Kulturhaus Eidelstedt in Hamburgf.u.c.k. Feminismus und Computer Kram, online HackspaceFediverse Themen-ServerWir selbst können Initiativen starten, die dem Zweck dienen, mehr Frauen in die Community zu holen:GNU/Linux.ch wird den nächsten Wettbewerb diesem Thema widmen. Mehr darf ich zurzeit nicht verraten.FLINTA* only Angebote --> Save Spaces schaffen, um erstmal Leute einen Ort zum sich ausprobieren zu gebenRepräsentation schaffenLinkshttps://bildungsklick.de/hochschule-und-forschung/detail/frauen-holen-bei-mint-faechern-aufhttps://womenofopensource.org/https://github.blog/open-source/social-impact/empowering-women-through-open-source/https://www.audiopedia.foundation/https://www.womentech.net/https://www.outreachy.org/https://www.haecksen.org/https://www.haecksen.org/events/die-erste-chaos-feminist-convention-cfc25/https://fuck-the.systems/https://de.wikipedia.org/wiki/FLINTA*https://ückück.comOutroEuer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite.GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier.


