

ChefTreff - ein K5 Podcast von Sven Rittau
Sven Rittau, K5 Host
ChefTreff – Wo Zahlen zählen und Strategie liefern muss.
Das Audio-Audit für den Handel. Host & K5-Macher Sven Rittau spricht mit den Gestaltern der Branche nicht über PR, sondern über den Maschinenraum erfolgreicher Unternehmen.
Im Fokus: Echte P&L-Verantwortung, Strategie und die Frage, wie man im Marktumbruch besteht. Weg von der Theorie, hin zu anwendbaren Heuristiken.
Sven (u.a. zooplus Co-Gründer & Investor) agiert dabei als Sparringspartner auf Augenhöhe, um die Muster des Erfolgs freizulegen.
Authentisch, direkt und mit klarem Ziel:
#learnfromthebest
Das Audio-Audit für den Handel. Host & K5-Macher Sven Rittau spricht mit den Gestaltern der Branche nicht über PR, sondern über den Maschinenraum erfolgreicher Unternehmen.
Im Fokus: Echte P&L-Verantwortung, Strategie und die Frage, wie man im Marktumbruch besteht. Weg von der Theorie, hin zu anwendbaren Heuristiken.
Sven (u.a. zooplus Co-Gründer & Investor) agiert dabei als Sparringspartner auf Augenhöhe, um die Muster des Erfolgs freizulegen.
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Nov 3, 2026 • 45min
CT #305 Hundert Prozent Retoure, mit voller Absicht: Wie KRUU-Mitgründer Philipp Schreiber aus Fotoboxen ein Logistikunternehmen gemacht hat
Las Vegas im Februar 2020, einen Monat vor dem Lockdown. Auf der World Photo Booth Expo, der Weltmesse einer Branche, von der kaum jemand weiß, dass sie eine hat, erklärt der Keynote-Speaker, wie man über eine Website mehr Kunden gewinnt. Im Publikum sitzt das Team von KRUU, das zu Hause schon ein teilautomatisiertes Lager betreibt. Halb im Scherz fällt der Satz, eigentlich müsse man selbst da oben stehen und erklären, wie man so etwas skaliert. Dann kommt Covid, und für lange Zeit heißt die Aufgabe Überleben.Die Idee kehrt Jahre später zurück. Philipp Schreiber beschreibt den Moment ziemlich offen als beginnende Midlife-Crisis, begleitet von einer unbequemen Frage: War der Erfolg bisher Talent oder nur Glück? Die Gesellschafter bremsen ihn ein Jahr lang, und alle warnen vor dem US-Markt. Dann übersetzt KRUU die Website, öffnet das Buchungssystem, schaltet ein paar Anzeigen, und die Anfragen kommen sofort. Heute ist das zweite volle Geschäftsjahr in den USA fast vorbei, und der Markt ist im Begriff, Deutschland und Frankreich als größtes Einzelland zu überholen.Im ChefTreff erklärt Philipp im Gespräch mit Sven Rittau, warum diese Expansion eher an den Menschen hing als an der Logistik. Er berichtet, was es heißt, ein asset-heavy Mietgeschäft aus eigener Kraft zu finanzieren, und warum sich die Zentrale in Deutschland darauf einstellen muss, künftig öfter auf Amerika zu hören.Die Themen der Folge:Eine Chance pro Fest: Kommt ein Fernseher defekt an, wird er umgetauscht. Fällt die Fotobox auf der Hochzeit aus, sind die KundInnen verloren, und ihr Freundeskreis gleich mit. KRUU entwickelt deshalb Kartons, die viele Versandwege überstehen, plant Laufzeiten so knapp, dass im Notfall noch Ersatz rausgeht, und lagert den Check-and-Clean-Prozess bewusst an keinen Fulfillment-Dienstleister aus.Takt statt Allrounder: Seit Covid ist jeder Arbeitsschritt eine eigene Station, und nach zehn Minuten Einweisung kann jeder mitarbeiten. Gesteuert wird das Ganze von einem Head of Fulfillment, der hauptberuflich gelernt hat, unter Druck kühl zu bleiben: Er ist Stage Manager in Wacken. An Spitzentagen kommen 1.500 Retouren an, von denen 1.200 noch am selben Tag wieder rausgehen müssen. An den Schnapszahl-Hochzeitsdaten helfen in den Turbo-Wochen die Heads aller Abteilungen im Lager mit.Amerika feiert anders: Paare nehmen für ihre Hochzeit Kredite in Höhe eines Jahresgehalts auf, Kinder werden mehrfach graduiert gefeiert, und manche KundInnen buchen im ersten Jahr viermal. Der Preisaufschlag liegt trotzdem nur bei rund 100 Dollar. Der eigentliche Unterschied zur Konkurrenz ist kein Preisvorteil: Bei KRUU steht niemand neben der Box und drückt für die Gäste auf den Auslöser.Wachstum aus eigener Kasse: Allein in diesem Jahr hat KRUU Fotoboxen für zwei Millionen Euro gebaut, finanziert aus dem Cashflow. Banken lesen Verlustvortrag und US-Aufbau anders als die Gründer. Philipp erklärt, warum geduldige Investoren mehr wert sind als ein Hockeystick und weshalb sein Ziel für 2030 bewusst konservativ ausfällt: mehr Kontinente und 50 Millionen Euro Umsatz.*Werbung*🌟Du möchtest in Sachen E-Commerce immer auf dem Laufenden gehalten werden, willst alle News zur K5 Konferenz mitbekommen und keine Folge unserer K5 Podcasts verpassen? Dann abonniere jetzt unseren K5 Newsletter! Hier informieren wir Dich wöchentlich über die spannendsten und wichtigsten Themen der digitalen Handelswelt. Neben den aktuellen Folgen unserer K5 Podcasts und den neuesten Artikeln auf dem K5 Blog, erhältst Du hier auch Markteinordnungen und Inspirationen von den Experten der Branche, alle News zur K5 Konferenz, den K5 MEETups und vieles mehr. Bleibe up to date und abonniere den Newsletter jetzt unter k5.de/newsletter🌟*Follow*👨 Philipp Schreiber💻 KRUU👨 Sven Rittau💻 K5

Oct 20, 2026 • 47min
CT #304 Geliehene Kultur, gekaufte Rechte: Fanatics-Deutschlandchef Armand Farsi über den Kampf um den Kleiderschrank
Die EM 2024 hatte ein Problem, das sich jede Marke wünscht, aber keine tatsächlich haben will. Die Nationalmannschaft war plötzlich wieder begehrt, und Adidas war restlos ausverkauft. Nachproduzieren dauert Wochen, das nächste K.-o.-Spiel stand aber schon in ein paar Tagen an. Fanatics füllte die Lücke mit einem eigenen Fanshirt, das nach fünf, sechs Tagen entwickelt und im Lager vorrätig war. Armand Farsi, General Manager Germany bei Fanatics, erzählt die Geschichte ganz ohne Triumphgeste, für ihn ist sie schlicht das Geschäftsmodell in Kurzfassung. Denn wer die Rechte hält und schneller ist als die Marke, steht im Moment der größten Leidenschaft mit dem passenden Produkt da.Rund vier Jahre nach der ChefTreff-Folge #143 ist Farsi zurück bei Sven Rittau, diesmal vor Ort im K5 Studio. Fanatics hat in dieser Zeit aus einem Lizenzhändler ein Ökosystem gemacht. Im Gespräch geht es um die Ökonomie der Lizenzen und um siebenstellige Sortimente, über die an einem einzigen Finalabend entschieden wird. Und es geht um die Frage, warum ausgerechnet ein Plattformbetreiber das Produkt wieder zur Chefsache erklärt.Die Themen der Folge:Die Ökonomie der Lizenz: Technisch kauft Fanatics immer eine Lizenz, entscheidend ist aber, was darin steckt: Online, stationärer Handel, Produktentwicklung und Territorien. In den US-Ligen genügt dafür ein Vertrag, in Europa braucht es hingegen Geduld und Gespräche mit jedem Club einzeln. Ein Finale, zwei Sortimente: Fanatics arbeitet mit einer siebenstelligen SKU-Zahl, kann jeden Spielernamen beflocken und bereitet vor jedem Endspiel zwei Wirklichkeiten vor. Bei Fanatics heißt das Hot Market. Den größten in der Firmengeschichte erlebte das Unternehmen in diesem Jahr, als die New York Knicks nach 53 Jahren Meister wurden.Product, Story, Availability: Armand stellt diesen Dreiklang über jede Conversion-Optimierung. Als Beispiele zieht er ran, wie aus der BVG oder einem Albumjubiläum von Jay-Z Kollektionen werden, bei denen aus eins und eins drei wird.Sammelkarten mit Stoff: Nach der Übernahme von Topps traf Fanatics auf eine Industrie, die weniger als ein Prozent ihres Umsatzes in Marketing steckte. Der Umbau in Richtung D2C machte Margen frei. Sie flossen unter anderem in eine Idee, auf die man rückblickend auch früher hätte kommen können: den Debut Patch, ein Stück Trikot vom ersten Spiel eines Rookies, eingeschweißt auf seiner Karte.Deutschland, Spielzeit 2026: Die NFL kommt nach München, die NHL nach Düsseldorf, und die NHL legt ihren Spielplan auf den deutschen Montagabend. Armand erklärt, wie Fanatics daraus lokale Kollektionen macht und warum sich all das am Ende am Share of Closet messen lassen muss.*Werbung*🌟Du möchtest in Sachen E-Commerce immer auf dem Laufenden gehalten werden, willst alle News zur K5 Konferenz mitbekommen und keine Folge unserer K5 Podcasts verpassen? Dann abonniere jetzt unseren K5 Newsletter! Hier informieren wir Dich wöchentlich über die spannendsten und wichtigsten Themen der digitalen Handelswelt. Neben den aktuellen Folgen unserer K5 Podcasts und den neuesten Artikeln auf dem K5 Blog, erhältst Du hier auch Markteinordnungen und Inspirationen von den Experten der Branche, alle News zur K5 Konferenz, den K5 MEETups und vieles mehr. Bleibe up to date und abonniere den Newsletter jetzt unter k5.de/newsletter🌟*Follow*👨 Armand Farsi💻 Fanatics👨 Sven Rittau💻 K5

Oct 6, 2026 • 1h 3min
CT #303 Niche rhymes rich: KEEPERsport-Gründer Martin Krenn über 25 Jahre Spezialistentum und den Torwart als Geschäftsmodell
Martin Krenn, ehemaliger Torwart und Mitgründer von KEEPERsport, erzählt vom Aufbau eines profitablen Spezialisten für Torwartbedarf. Es geht um Nischenstrategien, Community, Eigenmarken und Wachstum ohne Größenwahn. Außerdem spricht er über KI-Agenten, Claude, SAP und die Frage, wie kleine Teams mit klarer menschlicher Führung schneller innovieren.

Sep 29, 2026 • 48min
CT #302 Von 20 auf 200 Millionen: Wie KoRo vom Nuss-Trader aus Wedding zur Omnichannel-Marke wurde
Florian Schwenkert ist seit 2019 bei KoRo, eingestiegen als COO, seit 2024 als CEO. Er hat die Phase mitgemacht, in der sich der Umsatz von einem Monat auf den nächsten vervierfacht hat, er hat den Schritt in den Einzelhandel von einer Testlistung bei Bio-Supermärkten auf mehrere tausend POS geführt und er hat das Unternehmen auf einen Kurs gebracht, auf dem man heute nüchtern sagen kann: fast 200 Millionen Euro Umsatz, 300 Mitarbeitende, eine 35 Millionen Euro Finanzierungsrunde und Tony Petersson – ehemaliger CEO von Oatly – im Board sprechen eine deutliche Sprache. Im Gespräch mit Sven Rittau, aufgenommen im Februar 2025, erklärt er, wie das gegangen ist und wo die Arbeit jetzt erst richtig anfängt.Florian ist ein Manager, der ehrlich über Fehler spricht, bevor er über Erfolge redet. Zum Beispiel über den Moment, in dem man gemerkt hat, dass KoRo am Tag des Beginns des Ukrainekriegs die Online-Strategie komplett auf Omnichannel umschwenken musste. Oder über die operative Komplexität, die man bei einem Wachstum von 40 bis 60 Prozent pro Jahr skalieren muss – in Logistik, Softwarelandschaften, Lagerkapazitäten – und die von außen immer einfacher aussieht, als sie ist. Und über den Fokus, den er sich selbst und dem Unternehmen wünscht hätte er ihn früher gelernt.Die Themen der Folge:Der Omnichannel-Pivot: Wie KoRo am Tag des Beginns des Ukrainekriegs entschieden hat, die Strategie komplett umzuwerfen und wie aus einem kleinen Einzelhandels-Experiment innerhalb eines Jahres mehrere tausend POS wurden.Die Einstiegsstrategie im LEH: Warum KoRo nicht direkt mit REWE und EDEKA gestartet hat, sondern mit Bio-Supermärkten und einer fokussierten Range und warum das im Nachhinein die einzig richtige Entscheidung war.Verpackung als Differenzierung: Warum das schlichte, uncolorful KoRo-Design im Regal ein Vorteil ist und was Tony Petersson und die Oatly-Geschichte damit zu tun haben.Lokales Marketing als Wachstumshebel: Wie KoRo in Frankreich mit Judo-Olympionike Teddy Riner zusammenarbeitet (einem Nationalheld mit 90% Bekanntheit, den in Deutschland fast niemand kennt) und warum Vertrauensaufbau vor Performance-Marketing kommen muss.Die nächsten drei Prioritäten: Einzelhandelstiefe in Deutschland und Europa, B2C-Internationalisierung in Frankreich und Italien und operative Exzellenz, die bisher nicht KoRos stärkste Seite war und jetzt zur Grundlagenarbeit für die nächste Wachstumsphase wird.*Werbung*🌟Du möchtest in Sachen E-Commerce immer auf dem Laufenden gehalten werden, willst alle News zur K5 Konferenz mitbekommen und keine Folge unserer K5 Podcasts verpassen? Dann abonniere jetzt unseren K5 Newsletter! Hier informieren wir Dich wöchentlich über die spannendsten und wichtigsten Themen der digitalen Handelswelt. Neben den aktuellen Folgen unserer K5 Podcasts und den neuesten Artikeln auf dem K5 Blog, erhältst Du hier auch Markteinordnungen und Inspirationen von den Experten der Branche, alle News zur K5 Konferenz, den K5 MEETups und vieles mehr. Bleibe up to date und abonniere den Newsletter jetzt unter k5.de/newsletter🌟*Follow*👱 Florian Schwenkert: https://de.linkedin.com/in/florian-schwenkert 🥜 KoRo: https://www.korodrogerie.de/ 👨 Sven Rittau: de.linkedin.com/in/svenrittau 💻 K5: www.k5.de/

Sep 22, 2026 • 48min
CT #301 Vom SIGNA-Strudel zum Erfolg: Die Comeback-Strategie von Tennis Point
Tennis Point gibt es seit 1998, gegründet von zwei Studenten in Münster, die einen Tennisshop aufmachten, weil sie leidenschaftliche Spieler waren und es einfach tun mussten. Ein Jahr später kam der erste Webshop. Seitdem ist alles gewachsen: das Sortiment, die Märkte, die Formate und die Community. Heute betreibt das Unternehmen knapp 30 Webshops in ganz Europa, 31 Retail-Stores und drei Spezialistenmarken: Tennis Point, Paddlepoint und Running Point. Im Gespräch mit Sven Rittau macht CEO Andreas Otto klar, warum das kein Zufall ist und weshalb Spezialistentum in einem Markt voller Generalisten gerade jetzt der stärkste Wachstumshebel ist.Die Folge zeichnet das Bild eines Unternehmens, das durch eine turbulente Phase – als Teil der SIGNA-Gruppe geriet Tennis Point in den Strudel einer der größten Insolvenzen der deutschen Unternehmensgeschichte – mit bemerkenswert klarem Kopf hindurchnavigiert ist und heute stabiler und fokussierter dasteht als zuvor. Andreas Otto ist seit Oktober 2025 in der Gesamtverantwortung und analysiert mit der Nüchternheit eines Managers, der sein Geschäft genau kennt: Warum Community kein Marketing-Begriff ist, sondern das Fundament des Geschäftsmodells und wieso alle 31 Stores profitabel sein müssen und es auch sind.Die Themen der Folge:Die SIGNA-Krise als Wendepunkt: Wie Tennis Point den Strudel der Insolvenz überstanden hat und warum das Unternehmen danach schneller und fokussierter wieder auf die Beine kam, als viele erwartet hatten.Drei Marken, ein Prinzip: Wie Tennis Point, Paddlepoint und Running Point als eigenständige Spezialisten funktionieren und weshalb das Modell des tiefen Sortiments, des echten Service und der Community-Nähe in allen drei Verticals gleich stark trägt.Community als Geschäftsmodell: Wie Tennis Point die Infrastruktur aus 8.500 Tennisclubs, 45.000 Tennisplätze sowie 20.000 Coach- und Club-Partnerschaften in Europa nicht nur als Absatzkanal, sondern als strategische Grundlage für Loyalität und Relevanz nutzt.Der Racket-Boom und seine Treiber: Warum Tennis eine Aura hat, die immer wieder zurückkommt – und wie Social Media, eine neue Spielergeneration und der Paddle-Hype zusammen einen Racketsport-Boom erzeugen, von dem Tennis Point strukturell profitiert wie kaum ein anderer.Omnichannel ohne Eitelkeit: Warum alle 31 Stores profitabel sein müssen – und es sind. Und warum der Store nicht als Kostenfaktor, sondern als Community-Anlaufpunkt und Markenerlebnisort verstanden wird, der die Loyalität zu Tennis Point nachweislich antreibt.*Werbung*🌟Du möchtest in Sachen E-Commerce immer auf dem Laufenden gehalten werden, willst alle News zur K5 Konferenz mitbekommen und keine Folge unserer K5 Podcasts verpassen? Dann abonniere jetzt unseren K5 Newsletter! Hier informieren wir Dich wöchentlich über die spannendsten und wichtigsten Themen der digitalen Handelswelt. Neben den aktuellen Folgen unserer K5 Podcasts und den neuesten Artikeln auf dem K5 Blog, erhältst Du hier auch Markteinordnungen und Inspirationen von den Experten der Branche, alle News zur K5 Konferenz, den K5 MEETups und vieles mehr. Bleibe up to date und abonniere den Newsletter jetzt: k5.de/newsletter 🌟*Follow*👨 Andreas Otto: https://www.linkedin.com/in/andreasotto/ 💻 Tennis Point: https://www.tennis-point.de/ 👨 Sven Rittau: https://www.linkedin.com/in/svenrittau/ 💻 K5: https://k5.de/

Sep 15, 2026 • 50min
CT #300 Throwback zu 300 Folgen: ChefTreff Nr. 1 mit Philipp Westermeyer, OMR
Der ChefTreff feiert heute die 300. Episode. Und welche Folge wäre wohl geeigneter, um 300 Podcastfolgen gebührend zu begießen? Natürlich die allererste ChefTreff-Folge: Ursprünglich veröffentlicht im Mai 2017 bringen wir sie noch einmal auf Eure Ohren.Warum? Weil es sich lohnt, auch mal zurückzuschauen und zu erkennen, wie weit wir alle gekommen sind.Denn 2017 sah die Geschichte so aus: Philipp Westermeyer hat zwei Firmen aufgebaut und wieder verkauft, bevor er die OMR gründete. Aus eigenen SEO-Projekten entstand 2009 ein Ad-Tech-Geschäft für Werberestflächen im Banner-Bereich, profitabel genug, um es an den alten Arbeitgeber zu verkaufen. Mit TRIGO folgte ab 2011 das nächste Kapitel, diesmal mit VC-Geld von Project A, verkauft an Zanox und Axel Springer. Als ein neuer Vorstand bei Zanox das Geschäft zur Randnotiz im Kerngeschäft erklärte, kaufte Philipp es mit eigenem Geld zurück, bevor es schließlich bei Zalando landete. Für Philipp eine klare Lektion zu Kontrolle und Incentivierung bei Übernahmen: Wie hältst Du GründerInnen und Talente nach einem Exit an Bord?Aus einer Konferenz mit 200 Gästen im Jahr 2011 ist eine Plattform mit (Stand 2017!) über 26.000 BesucherInnen geworden. Philipp rechnet in dieser Folge vor, warum er kaum eine andere Wahl hat, als weiter zu wachsen, statt die Preise hochzuziehen und erklärt, warum die eigene Reichweite und nicht der beste Content der Hebel hinter dem größten Business-Podcast im deutschsprachigen Raum war. In dieser Folge mit Philipp Westermeyer und Sven Rittau lernst Du:💰 Warum ein Investor an Bord bedeutet, dass Du die Kontrolle über Deine eigene Firma auf Zeit abgibst⚙️ Wie Konzerne nach Übernahmen private-equity-artige Incentive-Strukturen für GründerInnen nachbauen, um Talente zu halten📊 Warum Discovery über die eigene Plattform mehr Wachstum bringt als der beste Content*Werbung*🌟Du willst den K5 Spirit auch außerhalb der Konferenz erleben? Dann ab zum nächsten K5 MEETup. Am 22. September bringen wir im Kapten & Son Store in Köln die Branche zusammen. Ein Abend, einen Drink in der Hand, und Gespräche, die dort weitermachen, wo Standard-Events aufhören. In Interviews und Paneltalks mit spannenden Brands und Köpfen bekommst Du die Insights, die Dein Business wirklich weiterbringen und kannst inspirierende Kontakte knüpfen. Für Snacks, Drinks und die richtigen Leute sorgen wir, Du musst nur Deine Neugier mitbringen. Die Plätze beim K5 MEETup Köln sind limitiert, also sei schnell: Sichere Dir jetzt noch Dein Ticket! 🌟*Follow*🙎🏻♀️ Philipp Westermeyer💻 OMR👨 Sven Rittau💻 K5

Sep 8, 2026 • 47min
CT #299 Präzision statt Rabattschlachten: Bernd Hake über den strategischen Turnaround von Woom
Bernd Hake, CEO von Woom und ehemaliger Hugo-Boss-Manager, Red-Bull-Mann sowie Bain-Berater, spricht über den Turnaround der Kinderfahrradmarke. Es geht um die Corona-Falle der Bikebranche, Überbestände und das Ende der Rabattspirale. Außerdem: ein Lieferantenkonkurs als Wendepunkt, radikale Sortimentsbereinigung, internationale Expansion, Kundenbindung vom Balance-Bike bis zum Jugendrad und Führung in der Krise.

Sep 1, 2026 • 22min
CT #298 70% Plattform, 0% Komfortzone: Drei Marken über das, was in China wirklich funktioniert
Diese ChefTreff Folge ist ein bisschen anders: in Panel live von der K5 Future Retail Conference 2026 mit drei Gästen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, beim zweiten Blick aber dasselbe Problem auf drei sehr verschiedenen Wegen lösen: Wie baut man als europäische Marke echte Relevanz in Asien auf, ohne sich selbst dabei zu verlieren?Marie-Theres Mangelsdorf ist CCDO bei Montblanc. 70% des digitalen China-Geschäfts läuft über Plattformen. Ein Rasierer, den hier niemand kennt, weil er komplett für den chinesischen Markt entwickelt wurde, 24/7-Livestreaming und die ehrliche Einschätzung, dass man als globale Luxusmarke manchmal loslassen muss, auch wenn es sich nicht komfortabel anfühlt. Astrid Meisner verantwortet bei Philips das Grooming & Beauty E-Commerce-Business und sagt klar, was viele nicht aussprechen: Chinesische Marken können das Drumherum – Packaging, Customer Service, Experience – mittlerweile genauso gut wie europäische. Und David Rau, Co-Founder von Löwenzahn Organics, erzählt, wie ein Distributor, der einfach anfing, Produkte palettenweise nach Korea zu bestellen, eine ganze Asien-Strategie ausgelöst hat und warum Löwenzahn China jetzt mit der Pinzette angeht.Die Themen der Folge:Lokalisierung als Erfolgsbedingung: Warum „local for local" mehr bedeutet als übersetzte Websites – von eigens entwickelten Produktformulierungen für den koreanischen Markt bis zu Livestreaming-Räumen, in denen acht Stunden am Stück moderiert wird.Plattformstrategie in China: Tmall, Douyin, WeChat, JD – wie Montblanc und Philips ganz unterschiedliche Plattform-Mixes fahren und warum die eigene Website in China primär Inspiration ist, kein Umsatztreiber.Markenidentität vs. lokale Notwendigkeit: Wie viel Kontrolle muss eine globale Marke über Content, Creator und Kampagnen behalten – und wo muss man loslassen, um überhaupt erfolgreich zu sein?KOL als System: Von Austin Lee auf Tmall, der für Hunderte Marken gleichzeitig streamt, bis zu vietnamesischen Mom & Baby Shops, die gleichzeitig Laden, Distributor und KOL sind.Ist das Fenster noch offen? Alle drei geben ihre ehrliche Einschätzung: Was hat eine europäische Marke in China heute noch für Vorteile – und wo holen chinesische Marken so schnell auf, dass man es nicht mehr ignorieren kann?*Werbung*✨Die K5 Mediathek ist Dein Zugang zu allen Aufzeichnungen der K5 Konferenz – dem besten Wissen rund um die Commerce-Themen, die Dich und Deine Brand gerade wirklich bewegen. Mit K5 On Demand stehen Dir die besten Keynotes, Panels und Insights direkt von der K5 Bühne jederzeit zur Verfügung. Stöber nach Thema, wähl Deine Stage – von der Future Retail Stage bis zum AI Auditorium oder such gezielt nach SpeakerInnen oder einem Stichwort. Lehn Dich zurück, und nimm Dir die Learnings, die Dein Business wirklich weiterbringen und das direkt aus erster Reihe. Jetzt reingucken: https://k5.de/mediathek/✨*Follow* 👩 Marie-Theres Mangelsdorf: https://www.linkedin.com/in/marie-theres-mangelsdorf/ 🖋️ Montblanc: https://www.montblanc.com/de-de 👩 Astrid Meisner: https://www.linkedin.com/in/astrid-meisner-b611a275/ 🪒 Philips: https://www.philips.de/ 👨 David Rau: https://www.linkedin.com/in/david-rau-52b53a199/ 💻 Löwenzahn Organics: https://loewenzahnorganics.com/ 👨 Sven Rittau: de.linkedin.com/in/svenrittau 💻 K5: www.k5.de

Aug 25, 2026 • 48min
CT #297 Was vom Boom bleibt: Andres Martin-Birner über den härtesten Ritt in der Geschichte von BIKE24
Andres Martin-Birner, Gründer und CEO von BIKE24, baute den E‑Commerce‑Spezialisten seit 2002 auf und führte ihn 2021 an die Börse. Er spricht über Corona‑Boom und die daraus resultierenden Überbestände. Weitere Themen: die fünf Erfolgsfaktoren des Fachhändlers, IPO‑Entscheidung und Schuldenabbau, Logistik‑Strategien und Internationalisierung als nächster Wachstumstreiber.

Aug 18, 2026 • 1h 2min
CT #296 Die Brand ist der einzige Burggraben: Moritz Fritzen über Creator-led Go-to-Market und die Chicken Opportunity
Moritz Fritzen, Consumer-Marketer und Head of Marketing bei LANCH, Mitgründer von GoTiger und früher bei Gorillas, spricht über Creator-led Go-to-Market. Er beleuchtet die Chicken Opportunity in Europa. Er erklärt Creator-Marketing als strategisches System. Er diskutiert Ghost-Kitchens, Qualitätsgrenzen und warum die Marke in einer KI-Welt der wichtigste Burggraben bleibt.


