Klinisch Relevant Podcast

Dr. med. Kai Gruhn, Dr. med. Dietrich Sturm, Prof. Markus Wübbeler
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Oct 2, 2019 • 33min

M. Parkinson: Stadienabhängige Therapiestrategien – mit Jan Grosch * Neurologie

Wie Du Parkinson-Medikamente sinnvoll einsetzen kannst Die Klaviatur der medikamentösen Therapiemöglichkeiten des Morbus Parkinson ist breit geworden und kann im klinischen Alltag schon mal etwas unübersichtlich wirken. Jan Grosch, Facharzt für Neurologie und Oberarzt in der Neurologie des Klinikum Westmünsterland in Borken, kann gut auf dieser Klaviatur spielen und erklärt in diesem Interview die unterschiedlichen zur Verfügung stehenden Medikamentengruppen: L-Dopa, Dopaminagonisten, MAO-Hemmer, COMT-Hemmer und andere. Jan beschreibt die typischen Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen dieser Medikamente und führt Dich durch die Therapiestrategien von der Erstdiagnose bei milder Beschwerdesymptomatik bis zum schwer betroffenen Patienten. Zudem sprechen wir über häufige Zusatzsymptome wie kognitive Einschränkungen, depressive Störungen, Psychosen, orthostatische Dysregulation, Obstipationsneigung und deren Behandlungsmöglichkeiten. Abgerundet wird das ganze durch wichtige Hinweise für die so häufig vernachlässigte nicht-medikamentöse Behandlung des M. Parkinson. Insgesamt also ein Rundumschlag, der es Dir im klinischen Alltag leichter machen wird, therapeutische Entscheidungen für Deine Patienten zu treffen. Viel Spaß beim Hören und Lernen! Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de
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Sep 15, 2019 • 18min

Elektrophysiologie to go – mit Kai Gruhn * Neurologie

Was ich von einer wirklich guten Ephys-Fortbildung mitgenommen habe Im Sommer war ich auf einer wirklich guten Elektrophysiologie-Fortbildung in Berlin, unter anderen mit Prof. Schulte-Mattler und Prof. Bischoff. In kleinen und familiären Gruppen haben wir dort viele theoretische, aber auch viele praktische Aspekte der Elektroneurografie, der Elektromyografie und der Nervensonografie besprochen. Die Fortbildung hat mich sehr inspiriert und motiviert und so habe ich nach der Fortbildung im Zug auf dem Weg nach Hause versucht, meine persönlichen Erkenntnisse festzuhalten. Dabei ist eine Liste von über 40 Punkten entstanden, die ich hier kurz und ohne viele Kommentare mit Euch teilen möchte. Auch wenn es sich natürlich um eine sehr subjektive Zusammenstellung handelt, hoffen wir doch, dass auch für Dich ein paar wichtige Details dabei sind, die Dir die neurologische Elektrophysiologie näher bringt und verständlicher macht. Denn immerhin sind es diese Untersuchungen, die eigentlich erst einen "richtigen" Neurologen aus uns machen und die uns in die Tiefe von vielen neurologischen Erkrankungen führen. Viel Spaß beim Hören! Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de
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Aug 30, 2019 • 18min

Hämostasiologie aus neurologischer Sicht – mit Dr. Martin Kitzrow * Neurologie

Grundlagen der Gerinnungsphysiologie als Entscheidungshilfe für Dein therapeutisches Vorgehen Der Umgang mit Antikoagulantien und anderen Medikamenten, die in die Blutgerinnung eingreifen ist für alle Neurologen, die im Bereich der Akutneurologie arbeiten extrem wichtig, um Patienten mit ischämischen Schlaganfällen und intracraniellen Blutungen adäquat versorgen zu können. In diesem Podcast-Interview mit Dr. Martin Kitzrow, Chefarzt der Neurologie am Bethesda Krankenhaus Wuppertal, dreht sich daher alles um das Thema Hämostasiologie. Pharmakologisch von großer Bedeutung ist diesbezüglich die Etablierung der sogenannten NOAKs in den letzten Jahren. Folgende Punkte werden im Detail besprochen: die Gerinnungskaskaden und die damit verbundenen inflammatorischen Abläufe Unterschiede der primären und sekundären Hämostase Humorale Gerinnungsfaktoren Bedeutung der Thrombozytenaggregationshemmung Paradoxe Embolien bei Thrombosen im venösen Blutsystem bei Patienten mit PFO intrinsische und extrinsische Aktivierung des Gerinnungssystems Bedeutung der humoralen Gerinnungsfaktoren, insbesondere auf Faktor X und Faktor II, im Hinblick auf die NOAK Thrombin, Fibrinogen, Fibrin Bedeutung der Gerinnungsdiagnostik für das Monitoring der Behandlung mit Antikoagulantien: partielle Thromboplastin-Zeit (unfraktioniertes Heparin), Thromboplastin-Zeit, INR-Wert (Vitamin K-Antagonisten), Thrombinzeit Monitoring der NOAK-Therapie Antagonisierung von gerinnungshemmenden Substanzen: Dabigatran durch Iraduzimab Management von ischämischen Schlaganfällen und intracraniellen Blutungen unter Antikoagulantien PPSB (Prothrombin-Konzentrat) Viel Spaß beim Hören und Lernen! Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de
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Aug 16, 2019 • 16min

Klinisch Relevant – Das Gründerinterview

Hier stellen wir uns und unseren Podcast vor! In der heutigen Folge wollen wir uns und unseren Podcast bei Euch vorstellen. Wir lieben das Medium Podcast und die Möglichkeiten, die es bietet. Wir finden es großartig, dass man sich zu interessanten Themenbereichen Audio-Beiträge anhören kann - egal wann und wo. So kann man z.B. den Weg zur Arbeit, das Warten im Stau oder die Zeit beim Rasen mähen sinnvoll nutzen. Unsere Mission ist es also, Euch spannende medizinische Fortbildungsinhalte-Inhalte zum Anhören zu bieten, die eine hohe klinische Relevanz haben und Euch somit bei Eurer tagtäglichen Arbeit unterstützen. Damit wir diesen Anspruch erfüllen können, werden unsere Inhalte von ärztlichen Kollegen für Euch vorbereitet und konzipiert. Zudem sind unsere Inhalte unabhängig und frei von Sponsoring durch Pharma-Unternehmen. Unser Ton in den Podcasts ist bewußt locker und ohne Hierarchien, damit jeder sich angesprochen fühlt. Unser Fortbildungs-Podcast ist als Plattform gedacht - das heißt, dass Du herzlich eingeladen bist, mitzumachen! Wer also auch einmal einen Beitrag über ein spannendes medizinisches Thema veröffentlichen möchte, kann uns gerne kontaktieren! Wir sind: Nils Bering, Marketing Kai Gruhn, Facharzt für Neurologie, Zuständig für die Podcast- und Fortbildungsinhalte Dietrich Sturm, Facharzt für Neurologie, Leitender Oberarzt, Neurologische Klinik, Bethesda-Krankenhaus Wuppertal, Zuständig für Podcast- und Fortbildungsinhalte Viel Spaß beim Hören! Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de
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Aug 10, 2019 • 45min

Diagnostik und Therapie von Demenzen- mit Dr. Heribert Kirchner *Neurologie/Psychiatrie

Wie Du Alzheimer-Demenzen, vaskulären Demenzen und anderen Demenzformen erkennst und behandelst! Demenzerkrankungen machen aufgrund der demographischen Entwicklungen einen immer größeren Anteil unserer klinischen Tätigkeit im stationären und ambulanten aus. Trotz der vielen diagnostischen Möglichkeiten zur Einordnung der unterschiedlichen Demenzformen, existieren für primäre Demenzen weiterhin keine kausalen Behandlungs-Optionen. Aufgrund der möglichen Differential-Diagnosen von primären Demenzen, z.B. metabolische oder endokrine Enzephalopathien, die potentiell reversibel sind, ist der diagnostische Aufwand aber sicherlich gerechtfertigt. Dr. Heribert Kirchner, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ist in einer Memory Clinic in Münster tätig und kann Dir daher aus erster Hand wichtige Tips zu diesem Themengebiet geben. Im einzelnen besprechen wir folgende Punkte: Welche Demenzen gibt es? Differentialdiagnosen von Demenzen welche Diagnostik ist im Hinblick auf Demenz-Erkrankungen wichtig? Liquordiagnostik Labordiagnostik Cerebrale Bildgebung Neuropsychologische Testungen (CERAD, MMST, MOCA-Test) Welche Therapie-Optionen gibt es? Welche nicht-medikamentösen Aspekte sind bei der Behandlung von Demenzpatienten wichtig? Viel Spaß beim Hören! Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de
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Jul 24, 2019 • 21min

Sophisticated Parkinson-Therapie – mit Dr. Anja Klasing * Neurologie

Therapieoptionen für Parkinson-Patienten abseits der oralen dopaminergen Therapie In diesem Interview mit Anja Klasing, Oberärztin in der Neurologie des Alfried-Krupp-Krankenhauses in Essen, geht es um die weniger bekannten und deutlich weniger angewandten invasiven Therapieoptionen bei Patienten mit M. Parkinson. Wir sprechen 1. über die sogennante Duo-Dopa-Pumpe, bei der über ein Pumpensystem, dass der Patient durch verschiedene Vorrichtungen mit sich tragen kann, Levodopa direkt ins Duodenum appliziert wird. Dafür muß in einem kleinen operativen Eingriff im Rahmen einer Gastroskopie ein entsprechender Zugang über die Bauchdecke geschaffen werden. Diese Therapieoption bietet sich eher in fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung an, insbesondere, wenn es zu starken Wirkschwankungen kommt. Vorteilhaft ist dabei sicherlich die Möglichkeit der direkten und dauerhaften Applikation von Levo-Dopa. Nachts wird die Pumpe aber pausiert. Sprechen wir über die Apomorphin-Pumpe, bei der der Wirkstoff, ähnlich wie bei einer Insulin-Pumpe, subkutan verabreicht wird. Daher können die Wechsel der Nadeln auch durch die Patienten durchgeführt werden. Du hörst etwas über die Indikationen, die Handhabung und das Management der Pumpen und die typischen Probleme. Zudem sprechen wir über die Tiefe Hirnstimulation und nicht- medikamentöse Therapiestrategien. Wir wünschen Dir viel Spaß beim Hören und Lernen! Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de
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Jul 5, 2019 • 33min

Neurourologie - die große Unbekannte? – mit Prof. Arndt van Ophoven * Neurologie / Neurourologie

Warum wir unsere Patienten aktiv nach Blasenentleerungsstörungen fragen sollten Blasenentleerungsstörungen gehören bei vielen neurologischen Erkrankungen als "Begleitsymptomatik" dazu und können zu einer deutlichen Einschränkung der Lebensqualität unserer Patienten führen. Die Tatsache, dass dieses Thema bei Patienten und behandelnden Ärzten schambehaftet ist führt aber dazu, dass der Patient möglicherweise nicht von den zur Verfügung stehenden therapeutische Möglichkeiten profitieren kann. Mit Prof. van Ophoven, leitender Arzt der Neurourologie im Marien-Hospital Herne, Universitätsklinik der Ruhr-Uni-Bochum, ist diesbezüglich nicht nur ein Experte, sondern auch ein angenehmer Gesprächspartner, dem man stundenlang zuhören könnte. In diesem Podcast sprechen wir über anatomische Grundlagen von Blasenentleerungsstörungen, diagnostische Möglichkeiten und die zur Verfügung stehenden Therapien. Dabei besprechen wir gezielt die urologische Symptomatik bei M. Parkinson, MS, Querschnittserkrankungen und Schlaganfällen, sowie Demenzerkrankungen. Ich für meinen Teil habe mir vorgenommen meine Patienten nun viel mehr aktiv nach Blasen-Problemen zu fragen… Kontakt zur Neurourologischen Abteilung von Prof. van Ophoven, um Patienten vorzustellen erhältst Du hier: Abteilung für Neuro-Urologie Marien Hospital Herne Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum Hölkeskampring 40 44625 Herne Fon: 02323 499-2391 Fax: 02323 499-2393 neuro-urologie@marienhospital-herne.de Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de
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Jun 24, 2019 • 20min

Delir: Diagnostik und Therapie – mit Dr. Dietrich Sturm * Neurologie/Psychiatrie

Wie Du delirante Zustandsbilder erkennst, behandelst und vermeiden kannst In diesem Interview mit Dietrich Sturm, Leitender Oberarzt der Neurologischen Klinik im Bethesda Krankenhaus Wuppertal und Mitbegründer von Klinisch Relevant, geht es um das wichtige Thema Delir. Dietrich beantwortet in seiner angenehmen norddeutschen Art Fragen wie Was sind die patholophysiologischen Grundlagen eines Delirs? Was sind die medikamentösen und nicht-medikamentösen Behandlung-Möglichkeiten? Was sind Risikofaktoren für das Auftreten eines Delirs Was sind die Besonderheiten eines Alkoholentzugsdelirs? Was ist ein ZAS? Zu welchem Arzt kann der Zyklop gehen, wenn er ein Augenproblem hat? Hier einige wichtige Stichpunkte als Zusammenfassung für Dich: ZAS = Zentrales anticholinerges Syndrom Pathophysiologie: Neurotransmitter-Dysbalance mit daraus resultierendem cholinergem Defizit Typische Narkose-Komplikation, viele Narkose-Medikamente sind Triggersubstanzen, Inzidenz liegt bei ca. 5 % Symptome: "Red as beet" (Vasodilation), "Dry as a bone", "hot as a hare" (gestörte Thermoregulation und Schweißsekretion), "blind as a bat" (Mydriasis und Akkomodations- Störung), "mad as a hatter" (Delir), "full as a flask" (Blasenentleerungsstörung) Therapie: zentral-wirksamer Cholinesterasehemmer: Physiostigmin Delir Jeder 2. Intensiv-Patient ist gefährdet ein Delir zu entwickeln Akute und globale Funktionsstörung des Gehirns Risikofaktoren: "vorgeschädigtes Gehirn" (degenerative Prozess wie Demenz, strukturelle Veränderungen wie Ischämie, ICB, Tumor) Auslöser: fieberhafte Infekte, Elektrolytstörungen, Blutdruckentgleisungen, Medikamente Symptome: verminderte Aufmerksamkeitsspanne, kognitive Störungen, Orientierungsstörungen, wechselhafte Vigilanz, produktive Symptomatik wie wahnhafte Gedankeninhalte, Halluzinationen Formen: hypermotorisches Delir, hypomotorisches Delir, (Alkohol-)Entzugsdelir Pathophysiologie: Ungleichgewicht der Transmitter-Systeme: Cholinerges Defizit und dopaminerge Überstimulation, beim Alkohol-Entzugsdelir: Relativer Mangel an GABA Therapie: Prävention!!, Wiederherstellung der basalen Orientierung des Patienten (Uhren/Kalender im Zimmer, ruhiges Umfeld mit geregeltem Tag-/Nacht-Rhythmus, Mobilisation, Kontakt zu den Angehörigen), Behandlung der auslösenden Faktoren medikamentöse Therapie möglichst zurückhaltend, da rein symptomatisch und ohne Auswirkung auf das Outcome: Neuroleptika bei psychotischen Symptome so kurz und wenig wie möglich Alkohol-Entzugsdelir: Benzodiazepine, alpha-2-Agonisten, Vitamin B1! Zudem erzählt Dietrich auch von dem Buch, das er mit einer Reihe von Kollegen geschrieben hat: Neurologische Pathophysiologie Zum Schluß noch ein paar hilfreiche Links: Artikel aus dem Deutschen Ärzteblatt: Delir im Krankenhaus CAM-ICU Pocket-Card der Uniklinik-Schleswig-Holstein Insgesamt also mehr als genug Gründe, sich das Interview anzuhören! Viel Spaß! Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de
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Jun 24, 2019 • 6min

Charles-Bonnet Syndrom: Sollte man gehört haben! – mit Kai Gruhn * Neurologie

Ein seltenes Syndrom mit Pseudohalluzinationen bei Patienten mit hochgradiger Visusstörung Beim Charles-Bonnet-Syndrom handelt es sich um ein seltenes Krankheitsbild, bei dem es überwiegend bei Patienten mit hochgradiger Visusstörung, z.B. im Rahmen einer Makula-Degeneration, zu optischen Pseudohalluzinationen kommt. Diese sind klar von psychotischen Symptomen im Rahmen von psychiatrischen Erkrankungen abzugrenzen. Die Patienten können sich häufig von den Halluzinationen distanzieren und fühlen sich nur wenig in Ihrer Lebensqualität eingeschränkt. Der psychopathologische Befund ist dementsprechend häufig unauffällig. Pathophysiologische Grundlage der Pseudohalluzinationen ist am ehesten die Deprivation der Sehrinde durch fehlende optische Reize, die zu einer Übererregbarkeit der entsprechenden Neurone führt. Ein Therapieversuch mit Neuroleptika muss nur in sehr seltenen Fällen erwogen werden. Charles Bonnet war der Erstbeschreiber dieses Syndroms, der die Pseudoshalluzinationen bei seinem Großvater beobachtet hatte. Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de
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Jun 24, 2019 • 13min

Kamptokormie- Welche Differentialdiagnosen kommen in Frage? – mit Dr. Kai Gruhn * Neurologie

Klinik und Diagnostik der Kamptokormie In dieser Solofolge bespricht Kai Gruhn für Euch das Thema Kamptokormie und die neurologischen Differentialdiagnosen der klinischen Symptomatik. "kamptein" : beugen, "kormos": Stamm (griechisch). Die Ursachen für eine Kamptokormie können neurologisch, rheumatologisch, orthopädisch oder (selten) psychosomatisch sein. Die häufigsten neurologischen Erkrankungen, die mit einer Kamptokormie einhergehen können sind Parkinson-Syndrome, Motoneuronerkrankungen, Myopathien, Neuromuskuläre Erkrankungen wie Myasthenie, CIDP. paraneoplastische Neuropathien, Dystonien Häufige Erkrankungen aus anderen Fachgebieten, die eine Kamptokormie hervorrufen können sind: lumbale Spinalkanalstenosen, M. Bechterew, Osteoporose mit konsekutiven Wirbelkörperdeformitäten, psychogene Haltungsstörungen Wichtig in der Anamnese zu erfragen: Zeitliche Dynamik: Myopathien oder neuromuskuläre Erkrankungen können innerhalb von Wochen und Monaten eine Kamptokormie hervorrufen. Zusatzsymptome: z.B. Schmerzen, Claudicatio spinalis, Veränderung der Motorik und des Gangbildes erfragen. Klinische Untersuchung: aktive Kamptokormie: Die Haltung wird "aktiv" eingenommen, z.B. durch eine abnorme Muskelaktivität der Bauchmuskeln (Dystonien) oder zur Schmerzvermeidung (Spinalkanalstenose) passive Kamptokormie: die Haltungsstörung entsteht durch eine Insuffizienz der paravertebralen Muskulatur (Myopathien, neuromuskuläre Erkrankungen) fixierte Kamptokormie: z.B. M. Bechterew durch die knöcherne Versteifung der Wirbelsäule: hier besteht die Kamptokormie auch im Liegen. In der Untersuchung kann eine passive Kamptokormie durch das Vorhalten der Arme im Stehen oder Sitzen provoziert werden. Bestehen klinische Zeichen eines Parkinson-Syndroms: Rigor, Akinese, Tremor? Nackenstrecker-Beteiligung(Dropped head Phänomen)? Apparative Zusatzdiagnostik: Bildgebende Verfahren (MRT, CT): a) Diagnostik von Wirbelsäulen-Erkrankungen (Spinalkanalstenosen, Wirbelkörperfrakturen, rheumatologische Erkrankungen) b) Nachweis von Ödemen und/oder lipomatösen Umbauvorgängen in der paravertebralen Muskulatur als Ausdruck einer Myopathie (MRT) c) ggf. zur weiteren Abklärung von Parkinson-Syndromen (hier selten auch SPECT, DAT-Scan) 2.Labor-Diagnostik: CK, Myositis-AK, "Rheuma-Werte" Elektrophysiologie (EMG, SEPs, NLG) Wichtige Aspekte von neurologischen Erkrankungen als Ursache einer Kamptokormie: FSHD, Myotone Muskeldystrophie Typ I und II, Gliedergürtel-Muskeldystrophie: häufig neben der Kaptokormie andere klinische Zeichen einer Myopathie :z.B. Facies myopathica, Gowers-Phänomen, myotone Reaktionen der Muskulatur) Polymyostitis, Einschlusskörper-Myositis: Kann selten auch mit einer isolierten Kamptokormie beginnen, manchmal auch mit einer Beteiligung der Nackenstrecker ("Dropped head"-Phänomen): Differential-Diagnose zur ALS. Motoneuronerkrankungen: Auch in frühen Phasen ist eine Beteiligung der paraspinalen Muskulatur und somit eine Kamptokormie (mit und ohne Dropped head-Phänomen) möglich. Bei diesen Patienten kommt es dann auch rasch zu einer Beteiligung der Atemhilfsmuskulatur. Häufig: Parkinson-Syndrome: Kamptorkormie spricht nicht auf eine dopaminerge Theraie, jedoch auf eine tiefe Hirnstimulation an. Wir hoffen sehr, dass dieser Podcast für Euren klinischen Alltag hilfreich ist! Euer Team von Klinisch Relevant Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

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