

Klinisch Relevant Podcast
Dr. med. Kai Gruhn, Dr. med. Dietrich Sturm, Prof. Markus Wübbeler
Klinisch Relevant ist Dein Wissenspartner für das Gesundheitswesen. In unserem Podcast liefern wir Dir 3x/Woche, nämlich dienstags, donnerstags und samstags, Fachwissen in Deinen klinischen Alltag. Damit wollen wir die interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit in der Medizin und damit die Qualität der Patient*innenversorgung verbessern.
Du arbeitest in einem medizinischen Fachberuf oder interessierst Dich für medizinische Themen? Dann bist Du hier genau richtig.
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Jun 24, 2019 • 27min
Häufige Kopfschmerzsyndrome – mit Dr Markus Sofianos * Neurologie
Migräne, Spannungskopfschmerzen und Cluster-Kopfschmerzen: klinische Präsentation und Therapie
Kopfschmerzen- Interview mit Dr. Markus Sofianos
Hier findest Du eine Zusammenfassung der wichtigsten Details aus dem Interview mit Markus Sofianos, Facharzt für Neurologie aus Osnabrück.
1. Migräne:
typische Symptomatik: Kopfschmerzsyndrom, meist einseitig, seltener holocephal mit hoher Intensität, pulsierend/pochende Qualität. Begleitsymptomatik: Übelkeit, Appetitlosigkeit (beides am häufigsten auftretend), Erbrechen, Photo- und Phonophobie, Geruchsempfindlichkeit, 4-72 Stunden Dauer. Prodromalphase: 1-2 Tage vor dem eigentlichen Kopfschmerz: Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Nackensteifigkeit, wiederkehrendes Gähnen. Postdromalphase.
Aura: Fokal-neurologische Defizite, die den eigentlichen Kopfschmerzen vorangehen, oder diese begleiten: am häufigsten "visuelle Aura" mit Fortifikationen (zackige, blitzartige optische Phänomene im Außenbereich des Gesichtsfeldes) und Skotomen (Gesichtsfelddefekte) und Parästhesien, 15-60 Minuten andauernd.
Attackentherapie:
leichte bis mittelschwere Attacken: NSAR (ASS, Ibuprofen, Paracetamol, Novaminsulfon) in Kombination mit Antiemetikum wie Metoclopramid und Domperidon, möglichst rasche Einnahme bei Beginn der Symptomatik
Schwere Attacken: Triptane, erst nach Ende der Aura mit Beginn der Kopfschmerzen einnehmen, Sumatriptan 6mg s.c. soll nach Studienlage standardmäßig gut wirksam sein, für jeden Patienten muss aber das am besten wirksame Triptan herausgefunden werden.
Nicht-medikamentöse Behandlungsstrategien: Ausdauersport, Erlernen von Entspannungsverfahren, ggf. psychotherapeutische Begleittherapie. Möglichst miteinander kombinieren!
Medikamentöse Prophylaxe:
Ab 3 Migräne-Attacken pro Monat, die "die Lebensqualität wesentlich beeinträchtigen", bzw. Gefahr eines Medikamentenübergebrauchs (Einnahme von Schmerzmedis an 15 oder mehr Tagen pro Monat) zu erwägen.
ß-Blocker: Metoprolol, Propranolol, Calcium-Antagonisten: Flunarizin, Topiramat (25mg 1-2x täglich Startdosis), Valproat. Nicht selten unerwünschte Nebenwirkungen...
Chronische Migräne: Botox-Behandlung: Wirksamkeit belegt.
Neu: monoklonale CGRP-Antikörper: 4 Prophylaktika plus Botox müssen vorher vergeblich versucht worden sein, mindestens 4 Migräne-Tage pro Monat, Applikation s.c. 1x/ Monat: deutlich höhere Adhärenz bei kaum auftretenden Nebenwirkungen (vereinzelt Schmerzen im Bereich der Einstichstelle).
2. Spannungskopfschmerzen
episodische und chronische Formen, leichte bis mittelschwere Intensität, eher holocephal, keine oder kaum vegetative Begleitsymptomatik, körperliche Betätigung führt zu keiner Schmerzverstärkung. Dauer Stunden bis Tage. Dumpf-drückender Schmerzcharakter. Komorbiditäten häufig: Depressionen, Schlafstörungen, Restless-Legs-Syndrom.
Medikamentöse Therapie: NSAR
Medikamentöse Prophylaxe: Bei Chronischer Form: an mehr als 15 Tagen pro Monat Kopfschmerzen über einen Zeitraum von mindestens 3 Monaten:
Wahl: Amitritylin (10-150 mg, langsam aufdosieren, abendliche Gabe bevorzugen. Alternativen: Doxepin, SSRI, Mirtazapin, Venlafaxin, Topiramat. (50-150mg) Nicht-medikamentös: Stress-bewältigungsverfahren, Entspannungsverfahren (Autogenes Training, Meditation, Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson), Ausdauersport.
3. Cluster-Kopfschmerz:
Stärkste einseitige Kopfschmerzen orbital, supraorbital oder temporal, von autonomen, parasympathischen Symptomen im Gesichtsbereich auf der Seite der Kopfschmerzen begleitet (konjunktivale Injektion, Lakrimation, nasale Kongestion, Miosis, Ptosis, Lidödem Schweißsekretion im Bereich der Stirn), starke psychomotorische Unruhe,
15-180 Minuten Attackendauer. Vor allem Männer im Alter von 20-40 Jahren.
Die Attacken treten in Serien (Clustern) von Wochen bis Monaten auf, unterbrochen von schmerzfreien Intervallen, die Monate bis Jahre lang andauern können.
Beim episodischen CKS dauern die Cluster 7 Tage bis 1 Jahr an mit einem freien Intervall von mindestens 3 Monaten, chronischer CKS: Cluster, die länger als 12 Monate ohne Remission andauern.
Akuttherapie:
Triptane (z.B. Sumatriptan 6mg s.c., Zolmitriptan 5mg nasal), 100%ige Sauerstoff- Gabe für 15 Minuten (12 l/min),
Prophylaxe:
Corticoide (1mg/kg KG) als überbrückende Therapie, Verapamil (Cave Bradykardien, AV-Block möglich daher EKG-Kontrollen, 3-6 x 80 mg tgl.), Lithium, Topiramat.
Bds. Stimulation des Ganglion Sphenopalatinum oder N. occipitalis major als invasive Therapiemöglichkeiten.
Bei allen Kopfschmerzarten: Kopfschmerzkalender führen lassen!!!
Disclaimer:
Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht.
Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen.
Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden!
Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de
P.S.:
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Jun 24, 2019 • 17min
Der Normaldruckhydrozephalus aus radiologischer Perspektive – mit Lars Kübler * Radiologie/Neurologie
Welche radiologischen Parameter helfen bei der Diagnosestellung?
Häufig werde ich mit der radiologischen Verdachtsdiagnose eines Normaldruckhydrozephalus konfrontiert. In den Befunden fallen dann Begriffe wie Corpus-callosum-Winkel, Ventrikel-Weite, Mißverhältnis der inneren und äußeren Ventrikel….
Ich habe mich oft gefragt wie wohl die radiologischen Befunde mit dem klinischen Befunden korrelieren, bzw. wie spezifisch und sensitiv die radiologischen Diagnose-Kriterien für einen NPH sind.
Der Radiologe Lars Kübler, Oberarzt am Evangelischen Krankenhaus in Mülheim an der Ruhr, hat in diesem Interview eine Reihe von wirklich guten Antworten auf diese und weitere Fragen zum Thema NPH:
MRT ist der CT bei der Fragestellung NPH deutlich überlegen, weil die Differentialdiagnosen besser abgegrenzt werden können (z.B Hirnatrophie, Leukenzephalopathie)
erweiterte Seitenventrikel und des 3. Ventrikels und somit Mißverhältnis zwischen inneren und äußeren Liquorräumen (in CT und MRT gut sichtbar)
Sog. Druckkappen (Ausdruck der Liquordiapedese in das Hirnparenchym) sind in der MRT besser von einer periventrikulären Mikroangiopathie abzugrenzen
Fissura sylvii und die basalen externen Liquorräume können erweitert sein, die hochparietalen Liquorräume (im Bereich der Mantelkante) sind typischerweise verschmälert
Evans-Index: Verhältnis maximale Ventrikelbreite der Vorderhörner im Bezug auf den Schädeldurchmesser auf gleicher Höhe. Ein Evans Index > 0,3 weist auf einen NPH hin.
Corpus callosum-Winkel: (siehe Links) Winkel zwischen 40-90° weist auf einen NPH hin, Winkel größer 90° eher auf einen generalisierten atrophen Hirnprozeß
Evans-Index: Cut-Off ändert sich mit zunehmendem Alter. Verläßlicher Score mit hoher Spezifität
Nach radiologischen Kriterien (amerikanisch-europäische Richtlinien und japanische Richtlinien) wird ungefähr 3 x häufiger ein NPH als wahrscheinlich eingestuft im Vergleich zum rein neurologischen Befund
Ausgeschlossen werden müssen auch Aquäduktstenosen!
Radiologische Amerikanisch-Europäische Diagnosekriterien für NPH von radiologischer Seite:
Evans-Index > 0,3
Ausschluss einer Liquor-Flussbehinderung
Corpus-Callosum Winkel < 90°
periventrikuläre Ödeme
Flow-Void-Phänomen im Aquädukt (Messung des Liquorfluss-Geschwindigkeit)
Radiologische Japanische Diagnosekriterien:
Zusätzlich zu den o.g. Kriterien legen die japanischen Diagnose-Kriterien auch Wert auf das Ausmaß der Erweiterung der basalen Zisternen und der Fissura Sylvii und die Beurteilung der hochparietalen Gyri
Gute Beispiel-Bilder findet man bei radiopaedia.org
Viel Spaß beim Hören und Lernen
Disclaimer:
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Jun 24, 2019 • 24min
Behandlungsoptionen der MS – mit Dr. Mathias Veit * Neurologie
Moderate Vs. hoch-aktive MS
Mathias Veit, Facharzt für Neurologie, betreut viele Patienten in einer MS-Ambulanz in Unna und teilt in diesem Interview eine Reihe von grundlegenden Informationen über diese häufige Autoimmunerkrankung.
Besonderen Fokus legen wir dabei auf die therapeutischen Möglichkeiten, da sich in diesem Bereich in den letzten Jahren sehr viel getan hat und die Entscheidung für ein Präparat durchaus nicht trivial sein kann.
Viel Spaß beim Hören und Lernen!
Hier eine kurze Zusammenfassung des Beitrages:
Multiple Sklerose:
Autoimmunerkrankung unbekannter Genese.
Aktuell: Erforschung des intestinalen Mikrobioms im Zusammenhang mit der MS.
„Vitamin D-Theorie“ konnte nicht abschließend bestätigt werden, allerdings führt Vitamin D – Supplementation zu weniger „MRT-Aktivität“.
Vermutlich Kombination genetische Faktoren und Umweltfaktoren.
Therapeutische Entscheidung:
„hoch-aktive MS“ vs. „moderate MS“.
Moderate MS -> Basistherapie, z.B. Interferone, Glatirameracetat, orale Formen. Vorteile: hohes Sicherheitsprofil durch lange klinische Praxis.
Hoch-Aktive MS -> Natalizumab, Fingolimod, Alemtuzumab.
Ocrelizumab -> zugelassen bei primär progredienter MS und sekundär-progredient mit aufgesetzten Schüben.
Symptomatische Therapie:
1. Fatigue: Hauptgrund für Berentung
Keine zugelassenen Medikamente
Regelmäßige körperliche Aktivität, kalte Dusche, etc.
Amantadin, Modafinil über kurze Zeit
Abgrenzung zu Depression
Neurogene Blasenentleerungsstörung / sexuelle Funktionsstörung
Kognitive Störungen
Literaturempfehlungen:
App und Buch: KKN (Krankheitsbezogenes Kompetenznetz) MS, pharmaunabhängig, für jeden Ausbildungsstand, Handlungsempfehlungen
Leitlinie der DGN: wurde aktuell aufgrund von der Internet-Seite genommenSehr betonter Text
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Jun 24, 2019 • 54min
Amyotrophe Lateralsklerose: State of the Art – mit Dr. Torsten Grehl * Neurologie
Symptomkontrolle bei Patienten mit ALS
Die Amyotrophe Lateralsklerose zählt weiterhin zu den traurigen Kapiteln der Neurologie, da sich auch aktuell keine kausalen Therapieoptionen abzeichnen.
Im Hinblick auf das pathophysiologischen Krankheitsmodell haben sich bis heute keine bahnbrechenden Erkenntnisse ergeben, die unseren Patienten helfen würden.
Somit ist die ALS eine klassische Erkrankung, die einer palliativen Versorgung bedarf.
Torsten Grehl gehört zu den wenigen ärztlichen Kollegen in Deutschland, die sich über viele, viele Jahre eine breite Expertise im Bereich der Motoneuron-Erkrankungen erarbeitet hat und eine große ALS-Ambulanz in Essen leitet.
In diesem ausführlichen Interview teilt Torsten viel kostbares Wissen, klinische Erfahrungen und therapeutische Möglichkeiten zur symptomatischen Behandlung der typischerweise auftretenden Beschwerden unserer Patienten, die sicherlich auch in Deinem Berufsalltag Anwendung finden werden.
Insbesondere sprechen wir hier über die symptomatischen Behandlungsmöglichkeiten der
Sialorrhö (Amitriptylin, Scopolamin-Pflaster, Botulinum-Neurotoxin-Injektionen in die Speicheldrüsen, Bestrahlung
Spastik
Kachexie (PEG-Anlage, hochkalorische, eiweißreiche Ernährung)
Sprach- und Schluckstörungen (Versorgung mit Sprachcomputern und Kommunikation-Hilfen)
verminderter Hustenstoß und Pneumonie-Gefahr (Cough-Assist, Atem-Therapie, Sekret-Management)
zunehmende Ateminsuffizienz (invasive und nicht-invasive Beatmungsmöglichkeiten)
Weitere Informationen zu der ALS-Ambulanz von Torsten in Essen findest Du hier:
ALS-Ambulanz im Alfried-Krupp-Krankenhaus Essen-Rüttenscheid
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Jun 24, 2019 • 25min
Medikamentöse Behandlungsoptionen bei Epilepsie – mit Volker Sepeur * Neurologie
Volker Sepeur ist Leiter der Epileptologie im EVK Unna und in diesem Podcast Gesprächspartner zum Thema Antiepileptika. Wir sprechen über die unterschiedlichen medikamentösen Therapie-Optionen, die sich bei fokalen oder generalisierten Anfallserkrankun...
Volker Sepeur ist Leiter der Epileptologie im EVK Unna und in diesem Podcast Gesprächspartner zum Thema Antiepileptika. Wir sprechen über die unterschiedlichen medikamentösen Therapie-Optionen, die sich bei fokalen oder generalisierten Anfallserkrankungen je nach Patient ergeben. Volker erklärt dabei auch sehr praxisnah, auf welche Aspekte man bei den Präparaten insbesondere achten sollte.
Meine absolute Kaufempfehlung: Volker hat zum Thema Antiepileptika ein Buch für die Kitteltasche herausgegeben, in dem alle wichtigen Informationen zu den gängigen Antikonvulsiva kurz und prägnant aufgeführt sind. Sehr praktisch und unschlagbar preiswert: Es kostet nur 5 Euro… Erhältlich ist das Buch über das Sekretariat von Volker Sepeur im EVK Unna.
Hier eine kurze Zusammenfassung des Interviews:
Mögliche therapeutische Optionen
Fokale Epilepsie:
Lamotrigin (viele Arzneimittelinteraktionen, langsame Aufdosierung, „Pille“ senkt Lamotrigin-Spiegel, ggf. Testdosis von 5 mg über 6-7 Wochen ohne Nebenwirkung (quasi Hyposensibilisierung) und dann 5x schneller Eindosierung)
Levetiracetam (interaktionsarm, gut wirksam, Mittel erster Wahl, UAW: psychopathologisch, u.a. aggressives Verhalten, Vorsicht bei Niereninsuffizienz mit Dosierung
Brivaracetam (besseres UAW-Profil als Levetiracetam)
Lacosamid (kaum Interaktionen)
Generalisierte Epilepsie:
Valproat (Cave: Teratogenität bei gebärfähigen Frauen)
Levetiracetam wirksam, allerdings keine Zulassung für Monotherapie
Perampamel ist AMPA-Rezeptorantagonist mit einzigartigem Wirkspektrum
Lamotrigin
50 % Patienten mit 1 Präparat anfallsfrei
2/3 der Patienten mit Kombinationstherapie anfallsfrei
Spiegelbestimmung zur Kontrolle von Nebenwirkungen und zur Therapie-Compliance, am besten Talspiegel
Buch „Antiepileptika für die Kitteltasche“ über Sekretariat Volker Sepeur im EVK Unna, Neurologische Klinik
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Jun 24, 2019 • 9min
“Twig like Media” – mit Dietrich Sturm * Neurologie
00000146 00000125 0000492B 00004A45 0000DDD6 0000DDD6 00007C5F 00007F3D 000037D0 000037D0

Jun 15, 2019 • 31min
Chirurgische Therapiemöglichkeiten bei peripheren Nervenläsionen – mit Jonas Kolbenschlag * Neurologie/Plastische Chirurgie
Wie und wann der plastische Chirurg bei peripheren Nervenläsionen helfen kann
Periphere Nervenläsionen wie z.B. Peronaeus-Paresen gehören zum klinischen Alltag eines Neurologen. Dabei ist es häufig schwierig eine Aussage zur Erholungs- und Regeneration-Tendenz zu machen.
Jonas Kolbenschlag, Leitender Oberarzt der Plastischen Chirurgie der BG-Klinik in Tübingen, gibt in diesem Podcast einen Überblick über die chirurgischen Therapiemöglichkeiten von Nervenverletzungen– von der Nervennaht bis zu Nervenersatzplastiken und komplexen Wiederherstellung-Operationen.
Dabei geht er auch auf die für Ihn sehr wichtige Bedeutung der Nervensonografie ein.
Viel Spaß beim Hören!
*Disclaimer:
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