

Die Buch. Der feministische Buchpodcast
Die Buch
Wir sprechen über Bücher von Frauen aus einer feministischen Perspektive. Bei uns bekommt ihr neben spannenden Buchtipps auch inspirierende Interviews mit Autorinnen und Aktivistinnen zu hören. Wir sprechen nicht nur über Feminismus und Literatur, sondern auch über alle anderen Themen, die Frauen bewegen - von der Klimakrise über Rassismus und Sexismus, von Aktivismus über Krieg und Flucht bis zu psychischer Gesundheit, Sexualität und Liebe. In unserem "Klassikerinnen"-Projekt stellen wir euch außerdem literarische Klassiker von Frauen vor, die ihr bestimmt nicht in der Schule gelesen habt, aber unbedingt in den Kanon gehören.
Episodes
Mentioned books

Nov 13, 2024 • 0sec
116 Die Reise eines Wassertropfens in “Am Himmel die Flüsse” von Elif Shafak
Wie verbindet ein Tropfen Wasser die Geschichten von Menschen über mehrere hundert Jahre? Elif Shafak begibt sich in “There are rivers in the sky”, auf Deutsch ”Am Himmel die Flüsse” mit einem Wassertropfen auf die Reise – vom antiken Mesopotamien bis ins moderne London.
Bereits zum zweiten Mal hat es Elif Shafak in unseren Podcast geschafft! In ihrem 2024 erschienen Roman „Am Himmel die Flüsse“ folgt sie den Geschichten von vier unterschiedlichen Charakteren durch das zyklische Leben eines Wassertropfens. Dabei erzählt sie immer wieder von Frauen, die eine besondere – und widersprüchlichen – Beziehung zu Wasser haben, z.B. Zaleekha, die sich wissenschaftlich mit Wasser beschäftigt, oder das jesidische Mädchen Narin und ihre Großmutter, eine Heilerin und Wassersucherin.
Wir fragen uns: Gelingt Elif Shafak dieses umfangreiche Vorhaben, eine Brücke zwischen Epochen und Erdteilen durch einen Wassertropfen zu bauen? Und wie stehen wir eigentlich zu den zahlreichen Wasser-Metaphern im Buch? Wie wichtig ist Wasser als Ressource? Und wie können wir mit einem feministischen Blick darauf schauen?
*** Kommt mit uns zur Buch Wien 2024 ***
Wir verlosen zwei Tagestickets für die Buch Wien 24 unter neuen und bestehenden Steady-Mitgliedern. Damit könnt ihr live bei unserem Podcast mit Nicole Seifert am 23.11. um 11:30 Uhr auf der DER STANDARD-Bühne auf der Buch Wien dabei sein!
Wie funktioniert`s?
Werdet bis 16.11 um 23:59 Uhr Steady-Mitglied von „Die Buch“
Wählt eines der drei Unterstützungspakete aus
Wartet, bis die Karten in euer E-mail-Postfach flattern
Mitglied werden
Alle bestehenden Mitglieder sind automatisch beim Gewinnspiel dabei. Wer die Karten nicht möchte bzw. gebrauchen kann, schreibt uns bitte ein Mail an plaudern@diebuch.at. Wir freuen uns auf euch!
Disclaimer: Das Gewinnspiel läuft von 11.11. um 0.00 Uhr bis 16.11.24 um 23.59 Uhr. Die Teilnahme ist nur innerhalb der in der Gewinnspielbeschreibung genannten Frist möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barablöse.
Mehr Infos:
Book Review: ‘There Are Rivers in the Sky,’ by Elif Shafak – The New York Times (nytimes.com)
There Are Rivers in the Sky by Elif Shafak review – story of a raindrop | Fiction | The Guardian
„Am Himmel die Flüsse“: Roman über die Flüchtigkeit menschlichen Daseins | NDR.de – Kultur – Buch – Tipps
Elif Shafak: There are Rivers in the Sky – The Women’s Podcast | Podcast on Spotify
Elif Shafak – ‘There’s only one thing that scares me – and that’s indifference’ – How To Fail With Elizabeth Day | Podcast on Spotify
Unabhängiger, feministischer Content wird oft nicht honoriert: Dabei könnt ihr einspringen! Mit einem kleinen finanziellen Beitrag helft ihr uns, schreibenden Frauen eine Plattform zu geben und feministische Literaturkritik zu leisten. Alle Infos findet ihr unter www.steadyhq.com/diebuchpodcast!
Der Beitrag 116 Die Reise eines Wassertropfens in “Am Himmel die Flüsse” von Elif Shafak erschien zuerst auf Die Buch.

Oct 30, 2024 • 0sec
115 Agatha Christie und Margaret Oliphant - Was Geistergeschichten über das Schreiben von Frauen verraten
Wann habt ihr zuletzt eine Geistergeschichte gehört? Im diesjährigen Halloween-Special wollen wir uns gemeinsam gruseln. Wir nähern uns außerdem dem Genre der Geistergeschichte und fragen uns, was der Geist mit dem Schreiben von Frauen zu tun hat.
TW: Grusel, Tod, Verlust
Was macht eine gute Geistergeschichte aus? Es braucht einen Geist, aber genauso wichtig ist die rationale Figur, die versucht die Existenz des Geistes mithilfe von Vernunft abzutun. Darin zeigt sich, wie in der Geistergeschichte das Rationale und Irrationale, das Reale und Übernatürliche aufeinander treffen. In unserer Folge erzählen wir zwei konkrete Geschichten:
Agatha Christie, die „Queen of Crime“, hat sich auch an die Geistergeschichte gewagt. In „The Lamp“ erzählt sie die Geschichte eines Spukhauses, in das die bodenständige Mrs Lancaster und ihre Familie zieht. Ob sie der Geist eines verstorbenen Kindes dennoch das Fürchten lehren wird?
Margaret Oliphant beschreibt in „The Library Window“ die Einsichten eines Mädchens, das zwischen Tag und Nacht glaubt, eine schemenhafte Gestalt durch das Fenster des gegenüberliegenden Gebäudes zu sehen. Wie die Geschichte ausgeht, könnt ihr hier lesen: http://public-library.uk/ebooks/56/38.pdf
Zum Abschluss stellen wir uns die Frage, wie Autorinnen das Genre der Geistergeschichte geprägt haben und warum sie aus der Literaturgeschichte verschwunden sind. Gutes Gruseln!
Weiterlesen:
David Barnett, „Unquiet spirits: the lost female ghost-story writers returning to haunt us“, The Guardian, 22.10.2020.
Julia Briggs, Night Visitors. The Rise and Fall of the English Ghost Story, Faber 1977.
Vanessa D. Dickerson, Victorian Ghosts in the Noontide. Women writers and the Supernatural, University of Missouri Press 1996.
Melissa Edmundson, Women’s Weird: Strange Stories by Women, 1890-1940, Handheld Classics 2019.
Simon Hay, A History of the Modern British Ghost Story, Palgrave Macmillan 2011.
Margaret Oliphant, „The Library Window“, Public Library UK.
Oxford Dictionary of Literary Terms (4th ed.), „Ghost Stories“
Unabhängiger, feministischer Content wird oft nicht honoriert: Dabei könnt ihr einspringen! Mit einem kleinen finanziellen Beitrag helft ihr uns, schreibenden Frauen eine Plattform zu geben und feministische Literaturkritik zu leisten. Alle Infos findet ihr unter www.steadyhq.com/diebuchpodcast!
Der Beitrag 115 Agatha Christie und Margaret Oliphant – Was Geistergeschichten über das Schreiben von Frauen verraten erschien zuerst auf Die Buch.

Oct 16, 2024 • 0sec
114 Interview! Wie macht frau ein Buch? Mit Gerlinde Hacker und Dorothea Pointner von igfem
In der Anthologie „Störfeuer“ schreiben 50 Autorinnen im Alter von 17 bis 77 über ihre feministische Perspektive auf die Welt. Wir sprechen in dieser Folge mit den Herausgeberinnen und Gründerinnen des Vereins ≠igfem, Gerlinde Hacker und Dorothea Pointner.
Die Texte der Anthologie „Störfeuer“ sind in den Schreiblaboren der IG feministische Autorinnen ≠igfem entstanden und in einem rundum feministischen Projekt nun als Buch erschienen. Wie sich feministische Autorinnen bei ≠igfem zusammenschließen, wie eine Leseliste den Schulkanon umkrempeln soll und wie auch ihr mitmachen könnt, erfahrt ihr in dieser Folge.
Mehr zu ≠igfem findet ihr unter www.igfem.at. Das Buch „Störfeuer“ könnt ihr per Mail an support@igfem.at sowie auf Social Media bestellen oder in folgenden Buchhandlungen finden:
ChickLit, 1010 Wien, Kleeblattgasse 7- ChickLit
Orlando, 1090 Wien, Liechtensteinstraße 17 – orlando
Bücher am Spitz, 1210 Wien, Am Spitz 1 – Bücher am Spitz
Hartlieb, 1180 Wien, Währinger Straße 122 –Hartliebs Bücher
Buchwelten Emmer, 7453 Steinberg-Dörfl, Obere Hauptstraße 104 – Buchwelten
analog, 1060 Wien, Otto-Bauer-Gasse 6/1 – analog
Seeseiten, 1220 Wien, Janis-Joplin-Promenade 6/5 – Seeseiten
Buchhandlung Heyn, 9020 Klagenfurt, Kramergasse 2-4 –Heyn
Shakespeare & Company, 1010 Wien, Sterngasse 2 – Shakespeare & Company
a-punkt, 1010 Wien, Fischerstiege 1/7 – apunkt
Büchertheke Draxler, 8430 Leibnitz, Schmiedgasse 6 –Büchertheke
***KOMM ZUM „DIE BUCH-CLUB***
Es ist wieder soweit – der Die Buch-Club trifft sich am 29.10. um 19 Uhr online, um Bücher von Frauen zu besprechen. Dabei lernst du nicht nur andere Lesebegeisterte und feministische Buchliebhaber*innen kennen, sondern kannst dich mit uns über deine Lieblingsbücher und unsere Podcast-Bücher austauschen. Wir sprechen außerdem über „Einige Herren sagten etwas dazu“ von Nicole Seifert. Wie kannst du mitmachen? Werde Steady-Mitglied von Die Buch. Mehr dazu findest du auf steadyhq.com/diebuchpodcast!
Werde Mitglied
Unabhängiger, feministischer Content wird oft nicht honoriert: Dabei könnt ihr einspringen! Mit einem kleinen finanziellen Beitrag helft ihr uns, schreibenden Frauen eine Plattform zu geben und feministische Literaturkritik zu leisten. Alle Infos findet ihr unter www.steadyhq.com/diebuchpodcast!
Der Beitrag 114 Interview! Wie macht frau ein Buch? Mit Gerlinde Hacker und Dorothea Pointner von igfem erschien zuerst auf Die Buch.

Oct 2, 2024 • 0sec
113 Zu belehrend? "Und alle so still" von Mareike Fallwickl
Was passiert, wenn Frauen ihre Arbeit niederlegen und einfach streiken? Diese spannende Frage stellt „Und alle so still“ von Mareike Fallwickl. Warum uns dieser Roman trotzdem nicht abholt, hört ihr in dieser Folge.
Care Arbeit, kritische Infrastruktur und die Arbeit von Frauen: „Und alle so still“ von Mareike Fallwickl legt den Finger in die Wunden unserer Gesellschaft. Wir folgen den Geschehnissen aus den Perspektiven einer Influencer, einer Pflegerin, und eines jungen Mannes, der sich mit prekären Jobs über Wasser hält. Doch warum löst dieser Roman auch Widerstand bei uns aus? Was ist der Unterschied zwischen Aktivismus und Literatur? Und kann Feminismus zu missionarisch sein? Dem gehen wir in dieser Podcast Folge nach.
***KOMM ZUM „DIE BUCH-CLUB***
Es ist wieder soweit – der Die Buch-Club trifft sich am 29.10. um 19 Uhr online, um Bücher von Frauen zu besprechen. Dabei lernst du nicht nur andere Lesebegeisterte und feministische Buchliebhaber*innen kennen, sondern kannst dich mit uns über deine Lieblingsbücher und unsere Podcast-Bücher austauschen. Wir sprechen außerdem über „Einige Herren sagten etwas dazu“ von Nicole Seifert. Wie kannst du mitmachen? Werde Steady-Mitglied von Die Buch. Mehr dazu findest du auf steadyhq.com/diebuchpodcast!
Werde Mitglied
Mehr zum Thema:
Unsere Folge zu Naomi Aldermans „The Power“
LeMahieu M. „The Novel of Ideas“, In: James D, ed, The Cambridge Companion to British Fiction since 1945. Cambridge Companions to Literature, Cambridge University Press: 2015, 177-191.
Bertelsmann Stiftung, „Die große Kluft: Frauen verdienen im Leben nur halb so viel wie Männer“, 17.3.2020.
Sophie Achleitner, „Seit 40 Jahren unbezahlte Sorgearbeit unverändert Frauensache“, Momentum Institut, 18.12.2023.
Ulrike Zartler, „Corona: Arbeit und Care“, Institut für Soziologie, Universität Wien, 2021.
Unabhängiger, feministischer Content wird oft nicht honoriert: Dabei könnt ihr einspringen! Mit einem kleinen finanziellen Beitrag helft ihr uns, schreibenden Frauen eine Plattform zu geben und feministische Literaturkritik zu leisten. Alle Infos findet ihr unter www.steadyhq.com/diebuchpodcast!
Der Beitrag 113 Zu belehrend? „Und alle so still“ von Mareike Fallwickl erschien zuerst auf Die Buch.

Sep 18, 2024 • 0sec
112 Wie feministisch ist True Crime? "The Red Parts" und "Jane: A Murder" von Maggie Nelson
True Crime boomt – aber wie wird in Formaten, die reale Kriminalfälle nacherzählen, über Gewalt, vor allem gegen Frauen, gesprochen? Wir besprechen in dieser Folge „The Red Parts: Autobiography of a Trial“ und „Jane: A Murder“ von Maggie Nelson, die einen kritischen Blick auf True Crime aus der Sicht von Betroffenen wirft.
TW: Gewalt gegen Frauen, Mord
Maggie Nelson setzt sich in dem Gedichtband „Jane: A Murder“ mit dem gewaltvollen Tod ihrer Tante als junge Studentin auseinander. Gerade als „Jane“ erscheint, erfährt sie, dass der ungeklärte Fall um ihren Mord wieder aufgenommen wurde. In „The Red Parts: Autobiography of a Trial“ begleitet sie den Prozess, in dem der Mörder ihrer Tante gefunden werden soll und verwebt den Bericht mit Erzählungen über ihr eigenes Aufwachsen. Sie wirft nicht nur einen kritischen Blick auf True Crime, sowie die fiktionalisierte Darstellung von Gewalt gegen Frauen, sondern zeigt auch, wie belastend das Nacherzählen von Gewalt für Betroffene und Angehörige sein kann.
Weiterlesen: Aminatta Forna, „Nadine Gordimer helped me see how fiction writing can illuminate reality“, The Guardian, 20.8.2013.
Unabhängiger, feministischer Content wird oft nicht honoriert: Dabei könnt ihr einspringen! Mit einem kleinen finanziellen Beitrag helft ihr uns, schreibenden Frauen eine Plattform zu geben und feministische Literaturkritik zu leisten. Alle Infos findet ihr unter www.steadyhq.com/diebuchpodcast!
Der Beitrag 112 Wie feministisch ist True Crime? „The Red Parts“ und „Jane: A Murder“ von Maggie Nelson erschien zuerst auf Die Buch.

Sep 4, 2024 • 0sec
111 Interview! Was haben Geburt und Tod gemeinsam? "Hallo und auf Wiedersehen" von Annika Eliane Krause
“Hallo und auf Wiedersehen: Frauen in Grenzgängen des Lebens” beschäftigt sich in Texten und Fotografien sowohl mit Geburt als auch mit Sterben aus weiblicher Sicht. Wir sprechen mit Fotografin und Autorin Annika Eliane Krause über ihre Rolle als Begleiterin von gebärenden und sterbenden Frauen, über die Angst vor dem Ungewissen und die Frage, was sie durch das Buch über Geburt und Sterben gelernt hat.
TW: Geburt und Tod
Annika Eliane Krause hat Frauen und ihr nahes Umfeld bei Geburten und beim Sterbeprozess begleitet. Ihre Geschichten und Bilder hat sie in dem Buch „Hallo und auf Wiedersehen“ festgehalten. Um sich ihrer eigenen Angst vor dem Sterben zu stellen, absolvierte sie eine Ausbildung zur Sterbebegleiterin und begleitete die gebärenden Frauen außerdem als Doula (nichtmedizinische Geburtshelferin).
Entstanden ist ein Buch, das sich der weiblichen Sicht auf Geburt und Sterben nähert. Die Grenzgänge des Lebens werden in beeindruckenden Bildern und Texten eingefangen. Wir sprechen im Interview mit ihr über ihr Projekt, ihren Zugang als Fotografin und Autorin und ob das Buch einen feministischen Anspruch hat.
Ihr findet Annika Eliane Krause unter http://www.annikaeliane.de. Einige der Bilder seht ihr ebenfalls auf ihrer Website oder auf Instagram unter @_halloundaufwiedersehen_ oder @annikaeliane.
Unabhängiger, feministischer Content wird oft nicht honoriert: Dabei könnt ihr einspringen! Mit einem kleinen finanziellen Beitrag helft ihr uns, schreibenden Frauen eine Plattform zu geben und feministische Literaturkritik zu leisten. Alle Infos findet ihr unter www.steadyhq.com/diebuchpodcast!
Der Beitrag 111 Interview! Was haben Geburt und Tod gemeinsam? „Hallo und auf Wiedersehen“ von Annika Eliane Krause erschien zuerst auf Die Buch.

Aug 21, 2024 • 0sec
110 Mörderin, Trostfrau und Spionin in Korea - "8 Lives of a Century-old Trickster" von Mirinae Lee
Acht Leben, eine Frau: Sie ist Mutter, Liebende, Spionin, Sklavin, Escape-Artist, Terroristin, Trickster und… eine alte Frau in einem Pflegeheim in Südkorea. Welch bewegte Geschichte(n) sich hinter dieser einen Frau verbergen, erzählt Mirinae Lees beeindruckender Debütroman.
TW: Sexuelle Gewalt, Krieg
Mirinae Lee nimmt uns in ihrem Buch „8 Lives of a Century-Old Trickster“ auf eine fast hundertjährige Reise durch Koreas Geschichte mit: von der Zeit des japanischen Kolonialismus, über den zweiten Weltkrieg, den Korea Krieg bis heute, durch die Augen einer Frau.
„8 Lives“ hat uns tief berührt und uns gleichzeitig viele Rätsel aufgegeben. Trotzdem ist es der Autorin gelungen, uns bis zum Schluss zu fesseln und ein beeindruckendes Mosaik ihres Heimatlandes zu schaffen. Erinnerung, Liebe, Freundschaft, Warten, Gewalt und Überleben sind nur einige der Themen, die sie darin behandelt. Große Empfehlung!
Mehr Infos:
BBC, The Radio 3 Documentary, „South Korea: The Silent Cultural Superpower“, 14.2.2016.
Deep Doku, „‚Trostfrauen‘ – Wenn Erinnerung zum Konflikt wird“, 5.3.2024.
Dan Snow’s History Hit, „Inside North Korea“, 6.6.2024.
The Korean Times, „Mirinae Lee’s ‚8 Lives…“, 4.12.2023.
Women’s Prize, „In Conversation with Mirinae Lee“, 2024.
Der Beitrag 110 Mörderin, Trostfrau und Spionin in Korea – „8 Lives of a Century-old Trickster“ von Mirinae Lee erschien zuerst auf Die Buch.

Aug 7, 2024 • 0sec
109 Drei Bücher über Periode, Zyklus und Sport
Wir stellen euch drei Ratgeber zum Thema Periode, Zyklus und Co. vor: „Period Power“ von Maisie Hill, „Eine Frage der Phase“ von Frances Elisa Weber und „Peak Performance für Frauen“ von Dr Stacy Sims.
Menstruation und Zyklus sind tief feministische Themen, denn unsere patriarchal geprägte Welt ist oft nicht auf die Bedürfnisse und Beschwerden von Frauen und menstruierenden Personen abgestimmt. In einem Bereich wird das besonders deutlich: Sport.
Wir stellen uns die Frage: Was ist der Zyklus und wie beeinflusst er unser Leben? Was hat das alles mit Feminismus zu tun und wie zeigt sich das im Bereich Sport und Fitness? Wie ihr mit statt gegen euren Zyklus trainieren könnt, zeigen euch zwei der drei vorgestellten Ratgeber in unserer ersten Folge zum Thema Periodenbücher. Hört rein!
Unabhängiger, feministischer Content wird oft nicht honoriert: Dabei könnt ihr einspringen! Mit einem kleinen finanziellen Beitrag helft ihr uns, schreibenden Frauen eine Plattform zu geben und feministische Literaturkritik zu leisten. Alle Infos findet ihr unter www.steadyhq.com/diebuchpodcast!
Der Beitrag 109 Drei Bücher über Periode, Zyklus und Sport erschien zuerst auf Die Buch.

Jul 24, 2024 • 0sec
108 Was macht Büchereien so besonders? 3 Buchtipps von Bibliothekarin Sarah Themel
Welche Verbindung habt ihr zu Büchereien? Als Leseorte, Bildungsorte und feministische Orte? Wir waren in der Hauptbücherei Wien und haben mit Bibliothekarin Sarah Themel gesprochen. Sie hat uns außerdem drei feministische Buchtipps mit auf den Weg gegeben.
Wir lieben Büchereien und teilen in dieser Folge unsere prägendsten Bücherei-Momente, zum Beispiel in der Dombücherei Linz . Dabei stoßen wir unerwarteter Weise auf eine frühe Leseerfahrung, die uns beide verbindet…
Bibliothekarin Sarah Themel von der Hauptbücherei Wien erzählt uns mehr über unsere Arbeit, Büchereien als feministische Orte und welche drei Bücher wir unbedingt gelesen haben sollten. Hört rein!
Unabhängiger, feministischer Content wird oft nicht honoriert: Dabei könnt ihr einspringen! Mit einem kleinen finanziellen Beitrag helft ihr uns, schreibenden Frauen eine Plattform zu geben und feministische Literaturkritik zu leisten. Alle Infos findet ihr unter www.steadyhq.com/diebuchpodcast!
Der Beitrag 108 Was macht Büchereien so besonders? 3 Buchtipps von Bibliothekarin Sarah Themel erschien zuerst auf Die Buch.

Jul 10, 2024 • 29min
107 Klassikerinnen! "Little Women" von Louisa May Alcott
Viel geliebt und viel kritisiert: „Little Women“ von Louisa May Alcott hat Generationen von Frauen zu Autorinnen gemacht. Gleichzeitig hadern Feminist*innen noch heute mit dem darin vermittelten Frauenbild. Wie können wir den Roman heute noch lesen – als „Mädchenbuch“ oder amerikanische Klassikerin?
Jo March und ihre drei Schwestern leben im Osten der USA zur Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs. Ihre Eltern sehen sie als „kleine Frauen“, die sich in ihre Vorstellungen von Weiblichkeit einfügen müssen. Am schwersten fällt das der jugendlichen Jo – ein Freigeist, eine Autorin und der Grund, warum dieses Buch über hundert Jahre lang Frauen und Mädchen begeistert hat.
Wir werfen einen kritischen Blick auf den Roman von Louisa May Alcott, der bei uns durchaus widersprüchliche Gefühle ausgelöst hat und stellen euch das faszinierende Leben einer Autorin vor, die ihrer Zeit voraus war.
***GEWINNT EIN KLASSIKERINNEN-BUCHPAKET VON RECLAM***
Unser Podcast wird vier Jahre alt – wie cool ist das denn?! Als Dankeschön haben wir deshalb ein tolles Geburtstagsgeschenk für euch. Wir verlosen ein Klassikerinnen-Bücherpaket, zur Verfügung gestellt von Reclam Verlag, bestehend aus:
„Little Women“ von Louisa May Alcott
„Frankenstein“ von Mary Shelley
„Ein Zimmer für sich allein“ von Virginia Woolf
Alles, was ihr dafür tun müsst, ist neues Steady-Mitglied zu werden. Dafür könnt ihr euch zwischen bis 15.7.2024 um 23.59 Uhr für eines der drei Unterstützungspakete anmelden. Wir verständigen euch dann per E-Mail über euren Gewinn. Viel Glück!
Mitglied werden
Quellen:
Nava Atlas, „10 Writers Who Were Inspired by Jo March of Little Women“, Literary Ladies Guide, 2.9.2017.
Concepción de León, „‚Jo Was Everything I Wanted to Be‘: 5 Writers on ‚Little Women'“, New York Times, 31.12.2019.
Shida Bazyar, „Meine geniale Freundin Jo“, Zeit Online, 30.6.2020.
Joan Acocella, „How ‚Little Women‘ Got Big“, The New Yorker, 20.8.2018.
Great Lives, „Laura Bates on Louisa May Alcott“, Dez. 2014.
Unabhängiger, feministischer Content wird oft nicht honoriert: Dabei könnt ihr einspringen! Mit einem kleinen finanziellen Beitrag helft ihr uns, schreibenden Frauen eine Plattform zu geben und feministische Literaturkritik zu leisten. Alle Infos findet ihr unter www.steadyhq.com/diebuchpodcast!
Der Beitrag 107 Klassikerinnen! „Little Women“ von Louisa May Alcott erschien zuerst auf Die Buch.


