Die Buch. Der feministische Buchpodcast

Die Buch
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Nov 10, 2021 • 23min

#37 Was passiert, wenn Frauen wütend werden - "Wut und Böse" von Ciani-Sophia Hoeder

Wut ist ein weißes, cis-männliches Privileg, schreibt die Autorin Ciani-Sophia Hoeder in ihrem Buch „Wut und Böse“ (Hanser 2021). Doch was bedeutet das für alle, die nicht der Norm des weißen Mannes entsprechen? Wütende Frauen gelten als hysterisch, sensibel und emotional. Auch viele PoC, nicht-binäre Menschen und Transpersonen haben laut der Autorin oft nicht die Erlaubnis, aufzufallen oder negative Gefühle zu zeigen. Dabei kann Wut eine produktive Emotion sein, die viel Kraft zur Veränderung freisetzt! Ciani-Sophia Hoeder schreibt in ihrem Buch „Wut und Böse“ (Hanser 2021) über die vielen Dimensionen von Wut und Geschlecht. Wir fragen uns in der aktuellen Folge, wie wir selbst zur Wut stehen und sehen uns anhand prominenter Beispiele wie Greta Thunberg oder Rosa Parks an, was passiert, wenn Frauen so richtig wütend werden. ***Unterstützt uns via Steady!*** Unabhängiger, feministischer Content wird oft nicht honoriert: Dabei könnt ihr einspringen! Mit einem kleinen finanziellen Beitrag helft ihr uns, schreibenden Frauen eine Plattform zu geben und feministische Literaturkritik zu leisten. Alle Infos findet ihr unter www.steadyhq.com/diebuchpodcast! ***WERBUNG*** Sponsor dieses Podcasts ist der Haymon Verlag. Informationen zumvorgestellten Buch sowie weitere Inspiration findest du unter:www.haymonverlag.at Der Beitrag #37 Was passiert, wenn Frauen wütend werden – „Wut und Böse“ von Ciani-Sophia Hoeder erschien zuerst auf Die Buch.
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Oct 27, 2021 • 29min

#36 Was Wikingerfrauen und Gendermedizin gemeinsam haben - “Invisible Women” von Caroline Criado-Perez

Wart ihr schon mal in der Schlange vor einer Damentoilette und habt euch gefragt, warum es bei den Männern niemals staut? Ein Problem der Raumplanung, meint Caroline Criado-Perez. Denn die Bedürfnisse von Frauen und Menschen, die Damentoiletten benutzen, werden oft nicht miteinbezogen.  Von Damentoiletten über Herzinfarkte – “Invisible Women. Exposing Data Bias in a World Designed for Men” (Chatto & Windus 2019) von Caroline Criado-Perez zeigt uns anhand der unterschiedlichsten Beispiele, dass Daten und Informationen in einer patriarchalen Welt nicht neutral sind. Vielmehr hat sich über die Jahrhunderte männlicher Dominanz ein “Gender Data Gap” entwickelt – Informationen und Daten über Frauen und alle, die keine weißen Männer ohne Behinderung sind, werden oft übersehen, ignoriert und vergessen.  Doch wo kommen die Wikingerfrauen ins Spiel? Hört es euch selbst an ***Unterstützt uns via Steady!*** Unabhängiger, feministischer Content wird oft nicht honoriert: Dabei könnt ihr einspringen! Mit einem kleinen finanziellen Beitrag helft ihr uns, schreibenden Frauen eine Plattform zu geben und feministische Literaturkritik zu leisten. Alle Infos findet ihr unter www.steadyhq.com/diebuchpodcast! Schaut auf unserer Website www.diebuch.at und unserem Instagram-Profil vorbei oder schickt uns einfach eine Email an plaudern@diebuch.at. Bis zum nächsten Mal! Der Beitrag #36 Was Wikingerfrauen und Gendermedizin gemeinsam haben – “Invisible Women” von Caroline Criado-Perez erschien zuerst auf Die Buch.
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Oct 13, 2021 • 24min

#35 Wenn Frauen in Afghanistan in Männerrollen schlüpfen - "Hinter dem Regenbogen" von Nadia Hashimi

Zwei Frauen, zwei Zeiten, ein Land: Die Figuren Rahima und Shekiba leben beide in Afghanistan. Und obwohl sie hundert Jahre trennen, sind ihre beiden Leben von Unterdrückung und Gewalt – aber auch Hoffnung – geprägt. Rahima und ihre vier Schwestern wachsen unter dem strengen Regime der Taliban in Afghanistan auf. Weil ihre Eltern keinen Sohn haben, wird Rahima zu Rahim – einem Jungen und sogenannten “Bacha Posh”. 100 Jahre zuvor kam ihre Vorfahrin Shekiba von armen Verhältnissen im Dorf als Wache an den königlichen Hof. Die Autorin Nadia Hashimi porträtiert in “Hinter dem Regenbogen” (2016) zwei Grenzgängerinnen, deren Geschlechtsidentität ein Geflecht aus Tradition, Notwendigkeit und Widerständigkeit ist. In unserer aktuellen Folge beleuchten wir das Leben der zwei Protagonistinnen im Kontext der Geschichte Afghanistans. In Anbetracht der aktuellen Ereignisse fragen wir uns – wie viel Auf und Ab, wie viele Rückschläge müssen Frauen in Afghanistan noch ertragen? ***Unterstützt uns via Steady!*** Unabhängiger, feministischer Content wird oft nicht honoriert: Dabei könnt ihr einspringen! Mit einem kleinen finanziellen Beitrag helft ihr uns, schreibenden Frauen eine Plattform zu geben und feministische Literaturkritik zu leisten. Alle Infos findet ihr unter www.steadyhq.com/diebuchpodcast! Schaut auf unserer Website www.diebuch.at und unserem Instagram-Profil vorbei oder schickt uns einfach eine Email an plaudern@diebuch.at. Bis zum nächsten Mal! Der Beitrag #35 Wenn Frauen in Afghanistan in Männerrollen schlüpfen – „Hinter dem Regenbogen“ von Nadia Hashimi erschien zuerst auf Die Buch.
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Sep 29, 2021 • 24min

#34 Warum Frauen öfter schwierig sein sollten - "Difficult Women" von Helen Lewis

Durchs Nett-Sein hat sich noch nie viel verändert. Ganz im Gegenteil: Oft sind es die „schwierigen Frauen“ – Frauen, die Nein sagen, die sich nichts gefallen lassen, die widerständig sind – die auch etwas verändern. Was bedeutet es, wenn Frauen als „schwierig“ abgestempelt werden? Eine ganze Menge, laut der Journalistin und Autorin Helen Lewis. Denn obwohl es oft abwertend gemeint ist, sollten wir alle viel öfter schwierig sein. Helen Lewis zeichnet in ihrem Buch „Difficult Women. A History of Feminism in 11 Fights“ (2020, Jonathan Cape) die Geschichte des Feminismus anhand von „bloody difficult women“ nach, also Frauen, die nicht unumstritten sind oder waren, aber dennoch etwas verändert haben. In der Folge sprechen wir unter anderem über die schwierigen Frauen Emmeline und Christabel Pankhurst, die in Großbritannien des frühen 20. Jahrhunderts für das Frauenwahlrecht gekämpft haben – mit Hungerstreiks, Brandstiftung und gewaltvollen Protesten. Heute sind sie zu Recht umstritten. Aber wie sollen wir mit ihrem Erbe und ihrer Geschichte umgehen? ***Unterstützt uns via Steady!*** Unabhängiger, feministischer Content wird oft nicht honoriert: Dabei könnt ihr einspringen! Mit einem kleinen finanziellen Beitrag helft ihr uns, schreibenden Frauen eine Plattform zu geben und feministische Literaturkritik zu leisten. Alle Infos findet ihr unter www.steadyhq.com/diebuchpodcast! Schaut auf unserer Website www.diebuch.at und unserem Instagram-Profil vorbei oder schickt uns einfach eine Email an plaudern@diebuch.at. Bis zum nächsten Mal! Der Beitrag #34 Warum Frauen öfter schwierig sein sollten – „Difficult Women“ von Helen Lewis erschien zuerst auf Die Buch.
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Sep 15, 2021 • 37min

#33 Extended! Wie wir uns gegen sexistische Parolen wehren können - "No More Bullshit" mit Noor Soliman von Sorority

„Frauen sind ja eh schon gleichberechtigt“ und „Den Gender Pay Gap gibt es nicht“ sind Parolen, die wir alle schon oft gehört haben. Doch wie können wir uns dagegen wehren? Und welche Argumentationsstrategien gegen sexistischen Bullshit gibt es? Wir sprechen mit Noor Soliman, Vorstandsmitglied des feministischen, intersektionalen Netzwerks Sorority. Viele von uns schlagen sich tagtäglich mit nervigen, sexistischen Sprüchen und Stammtischweisheiten herum. Dagegen wollen wir vorgehen und euch praktische Tipps an die Hand geben. Wir beziehen uns dafür auf das Buch No More Bullshit. Das Handbuch gegen sexistische Stammtischweisheiten (2018, Kremayr&Scheriau) und sprechen mit Noor Soliman vom Vorstand des Netzwerks Sorority. Sie gibt uns Tipps, wie wir Parolen wie „Ich bin kein*e Feminist*in, ich bin Humanist*in“ oder „Den Gender Pay Gap gibt es nicht“ begegnen können. Sorority versteht sich als unabhängiges, solidarisches, intersektionales Netzwerk zur branchenübergreifenden Vernetzung und Karriereförderung von Frauen in Österreich. Dafür veranstalten sie nicht nur Netzwerktreffen, sondern auch Workshops, z.B. zu Karrierefragen und feministischen Themen, wie ein “Argumentationstrainings gegen Stammtischparolen”. Infos, Veranstaltungshinweise etc. findet ihr unter: sorority.at facebook.com/sorority.at twitter.com/sororityVIE instagram.com/solidarity_sisters ***Unterstützt uns via Steady!*** Unabhängiger, feministischer Content wird oft nicht honoriert: Dabei könnt ihr einspringen! Mit einem kleinen finanziellen Beitrag helft ihr uns, schreibenden Frauen eine Plattform zu geben und feministische Literaturkritik zu leisten. Alle Infos findet ihr unter www.steadyhq.com/diebuchpodcast! Schaut auf unserer Website www.diebuch.at und unserem Instagram-Profil vorbei oder schickt uns einfach eine Email an plaudern@diebuch.at. Bis zum nächsten Mal! Der Beitrag #33 Extended! Wie wir uns gegen sexistische Parolen wehren können – „No More Bullshit“ mit Noor Soliman von Sorority erschien zuerst auf Die Buch.
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Sep 1, 2021 • 24min

#32 Warum Diversität viele Stimmen braucht - "Girl, Woman, Other" von Bernadine Evaristo

Bernardine Evaristo erzählt in „Girl, Woman, Other“ (Penguin, 2019) die Geschichten von 12 Frauen. Sie alle leben in Großbritannien und sie alle sind Schwarz. Ansonsten sind sie ziemlich unterschiedlich. Die Autorin zeigt, wie vielfältig die Geschichten von Schwarzen Frauen sind – ganz ohne Zeigefinger und mit viel Empathie. Diversität ist in Mode – und das ist gut so! Endlich feiern auch Bücher Erfolge, die Geschichten von Personen erzählen, die vorher auf der literarischen Bühne eher durch Abwesenheit glänzten. So wie die Geschichten, die Bernardine Evaristo in „Girl, Woman, Other“ (2019)/ „Mädchen, Frau, Etc.“ (2021) erzählt.  Die 12 Frauen leben alle in Großbritannien und sind Schwarz. Und ansonsten sind sie ziemlich unterschiedlich. Da gibt es z.B. Amma, eine lesbische Theatermacherin, die jahrelang in der Subkultur blieb und ihren ersten großen Erfolg am National Theater mit einem Stück über Schwarze Amazonen feiert. Oder Carole, die lieber ihre Karriere als Bankerin in den Vordergrund und ihre Herkunft in den Hintergrund stellt. In unserer neuen Podcast-Episode reden darüber, wie es gelingt, Vielfalt in der Literatur darzustellen –  ganz ohne Zeigefinger und mit viel Empathie und Sprachkunst. ***Unterstützt uns via Steady!*** Unabhängiger, feministischer Content wird oft nicht honoriert: Dabei könnt ihr einspringen! Mit einem kleinen finanziellen Beitrag helft ihr uns, schreibenden Frauen eine Plattform zu geben und feministische Literaturkritik zu leisten. Alle Infos findet ihr unter www.steadyhq.com/diebuchpodcast! Schaut auf unserer Website www.diebuch.at und unserem Instagram-Profil vorbei oder schickt uns einfach eine Email an plaudern@diebuch.at. Bis zum nächsten Mal! Der Beitrag #32 Warum Diversität viele Stimmen braucht – „Girl, Woman, Other“ von Bernadine Evaristo erschien zuerst auf Die Buch.
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Aug 18, 2021 • 25min

#31 Wenn eine Frau über ihr Begehren schreibt - "I Love Dick" von Chris Kraus

Chris liebt Dick. Und Chris liebt Sylvère. Der eine ist ihre Muse, der andere ihr Ehemann. In den Liebesbriefen an Dick schreibt sie nicht nur über ihr Begehren, sondern findet auch ihre Stimme als Autorin. Was macht eine verheiratete Frau, die sich in einen anderen Mann verliebt? Im Fall von „I Love Dick“ beginnt die Protagonistin und Autorin Chris Kraus ein Spiel rund um weibliches Begehren und künstlerischen Ausdruck. Gemeinsam mit ihrem Ehemann schreibt sie Liebesbriefe an Dick, den Mann, der ihre Fantasie beflügelt. Bald entwickelt sich das Projekt zu etwas Größerem: In Zwiegesprächen mit Dick setzt sie sich mit ihrer Rolle als Frau und Künstlerin auseinander. In der aktuellen Folge sprechen wir über den feministischen Klassiker „I Love Dick“ der US-amerikanischen Autorin Chris Kraus, autobiographisches Schreiben, weibliches Begehren und was wir selbst von Liebesbriefen halten. Quelle: Dix, Hywel, „Introduction: Autofiction in English: The Story so Far“, in Hywel Dix (ed.), Autofiction in English: The Story so Far, Basingstoke: Palgrave MacMillan (2018), 1-23. ***Unterstützt uns via Steady!*** Unabhängiger, feministischer Content wird oft nicht honoriert: Dabei könnt ihr einspringen! Mit einem kleinen finanziellen Beitrag helft ihr uns, schreibenden Frauen eine Plattform zu geben und feministische Literaturkritik zu leisten. Alle Infos findet ihr unter www.steadyhq.com/diebuchpodcast! Schaut auf unserer Website www.diebuch.at und unserem Instagram-Profil vorbei oder schickt uns einfach eine Email an plaudern@diebuch.at. Bis zum nächsten Mal! Der Beitrag #31 Wenn eine Frau über ihr Begehren schreibt – „I Love Dick“ von Chris Kraus erschien zuerst auf Die Buch.
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Aug 4, 2021 • 23min

#30 Wie geht feministisch Lesen? - Der Kontext und die Autorin (Teil 3)

Spielt es eine Rolle, ob die Autorin Feministin ist? Können wir Werk und Autorin trennen? Welche Rolle spielt der Entstehungskontext für das Buch? Fragen wie diese stellen wir einander im letzten Teil unserer Reihe zu „Wie geht feministisch Lesen?“. Was bedeutet es, Bücher durch eine „feministische Brille“ zu lesen? Worauf achten wir, wenn wir Bücher lesen und worauf auch nicht? Diese Folge bietet euch einen Einblick hinter die Kulissen von Die Buch. Im letzten Teil unserer Reihe zur feministischen Lesart stellen wir einander Fragen rund um die Themen Kontext und Autorin: Wie prägt der Kontext, in dem das Buch entstanden ist, den Text? Welche Rolle spielt der Feminismus in diesem Entstehungskontext?Ist die Autorin eine Feministin? Können wir Werk und Autorin trennen? Disclaimer: Wir erheben damit keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Dieser Post beschreibt eher unseren persönlichen, praktischen Zugang zur feministischen Kritik, der auf literaturwissenschaftlichen Ansätzen beruht. Außerdem sei gesagt: Bücher sind vielschichtige Texte, die aus ganz unterschiedlichen Perspektiven gelesen werden können.  Wenn wir ein Buch „feministisch“ lesen, bedeutet das, dass wir uns auf gewisse Aspekte konzentrieren und andere außer Acht lassen. Es bedeutet auch, dass wir nicht behaupten, die „eine“ Interpretation des Textes gefunden zu haben. Genauso wie wir den Feminismus (meint hier, ein Konvolut an Theorien und Ideen, nicht Feminismus als soziale Bewegung) an Bücher herantragen, könnte man sie auch im Licht von anderen Theorien lesen, z.B. von marxistischen, psychoanalytischen, postkolonialen, postmodernen Ansätzen. ***Unterstützt uns via Steady!*** Unabhängiger, feministischer Content wird oft nicht honoriert: Dabei könnt ihr einspringen! Mit einem kleinen finanziellen Beitrag helft ihr uns, schreibenden Frauen eine Plattform zu geben und feministische Literaturkritik zu leisten. Alle Infos findet ihr unter www.steadyhq.com/diebuchpodcast! Schaut auf unserer Website www.diebuch.at und unserem Instagram-Profil vorbei oder schickt uns einfach eine Email an plaudern@diebuch.at. Bis zum nächsten Mal! Quelle: Atwood, Margaret, „The Handmaid’s Tale: A Feminist Dystopia?“ In Marta Dvorak (Hrsg.), Lire Margaret Atwood: The Handmaid’s Tale. Rennes: Presses universitaires de Rennes, 1999. https://books.openedition.org/pur/30511 Nünning, Ansgar und Vera Nünning, An Introduction to the Study of English and American Literature. Optimize your exam preparation, Stuttgart: Ernst Klett Verlag, 2018. Der Beitrag #30 Wie geht feministisch Lesen? – Der Kontext und die Autorin (Teil 3) erschien zuerst auf Die Buch.
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Jul 21, 2021 • 27min

#29 Wie wirkt sich die Klimakrise auf die Psyche aus? - “Weather” von Jenny Offill

Wie hängen die Klimakrise und psychische Gesundheit zusammen? Wie schreibt man über existentielle Katastrophen, die sich so anders als die Apokalypsen anfühlen, die wir aus Büchern und Filmen kennen? Die Bibliothekarin Lizzie sorgt sich um ihre Familie – und die Klimakrise. In „Weather“ (2020, Knopf Doubleday) zeigt die Autorin Jenny Offill, wie eng gesellschaftliche und persönliche Krisen verknüpft sind. Die Klimakrise und die Trump-Präsidentschaft bleiben dabei keine abstrakten Themen, sondern sind genauso präsent wie eine mögliche Affäre. Immer mehr Menschen leiden unter der psychischen Belastung der Klimakrise. Deswegen sprechen wir in unserer aktuellen Folge über Klimadepression und Solastalgie, über die Intensität von verschiedenen Krisen und die wechselnde Nähe und Distanz zu großen gesellschaftlichen Fragen. ***Unterstützt uns via Steady!*** Unabhängiger, feministischer Content wird oft nicht honoriert: Dabei könnt ihr einspringen! Mit einem kleinen finanziellen Beitrag helft ihr uns, schreibenden Frauen eine Plattform zu geben und feministische Literaturkritik zu leisten. Alle Infos findet ihr unter www.steadyhq.com/diebuchpodcast! Schaut auf unserer Website www.diebuch.at und unserem Instagram-Profil vorbei oder schickt uns einfach eine Email an plaudern@diebuch.at. Bis zum nächsten Mal! Der Beitrag #29 Wie wirkt sich die Klimakrise auf die Psyche aus? – “Weather” von Jenny Offill erschien zuerst auf Die Buch.
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Jul 7, 2021 • 19min

#28 Wie geht feministisch Lesen? - Die Handlung und Erzählweise (Teil 2)

Was bedeutet es, Bücher durch eine „feministische Brille“ zu lesen? Worauf achten wir, wenn wir Bücher lesen und worauf auch nicht? Diese Folge bietet euch einen Einblick hinter die Kulissen von Die Buch. Bücher feministisch zu lesen, bedeutet sich eine Brille aufzusetzen und ganz bestimmte Fragen zu stellen: Welche Figuren treiben die Handlung voran und welche nicht? Aus welcher Perspektive wird erzählt? In diesem zweiten Teil unserer Reihe „Wie geht feministisch Lesen?“ sprechen wir über Handlung und die Erzählweise. Auf Instagram und auch in einem Beitrag auf unserer Website haben wir schon ein paar Guides zum Thema feministische Kritik herausgegeben. In dieser Folge gehen wir mehr in die Tiefe und lassen auch eure Ideen einfließen. Disclaimer: Wir erheben damit keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Dieser Post beschreibt eher unseren persönlichen, praktischen Zugang zur feministischen Kritik, der auf literaturwissenschaftlichen Ansätzen beruht. Außerdem sei gesagt: Bücher sind vielschichtige Texte, die aus ganz unterschiedlichen Perspektiven gelesen werden können.  Wenn wir ein Buch „feministisch“ lesen, bedeutet das, dass wir uns auf gewisse Aspekte konzentrieren und andere außer Acht lassen. Es bedeutet auch, dass wir nicht behaupten, die „eine“ Interpretation des Textes gefunden zu haben. Genauso wie wir den Feminismus (meint hier, ein Konvolut an Theorien und Ideen, nicht Feminismus als soziale Bewegung) an Bücher herantragen, könnte man sie auch im Licht von anderen Theorien lesen, z.B. von marxistischen, psychoanalytischen, postkolonialen, postmodernen Ansätzen. Quelle: Nünning, Ansgar und Vera Nünning, An Introduction to the Study of English and American Literature. Optimize your exam preparation, Stuttgart: Ernst Klett Verlag, 2018. ***Unterstützt uns via Steady!*** Unabhängiger, feministischer Content wird oft nicht honoriert: Dabei könnt ihr einspringen! Mit einem kleinen finanziellen Beitrag helft ihr uns, schreibenden Frauen eine Plattform zu geben und feministische Literaturkritik zu leisten. Alle Infos findet ihr unter www.steadyhq.com/diebuchpodcast! Schaut auf unserer Website www.diebuch.at und unserem Instagram-Profil vorbei oder schickt uns einfach eine Email an plaudern@diebuch.at. Bis zum nächsten Mal! Der Beitrag #28 Wie geht feministisch Lesen? – Die Handlung und Erzählweise (Teil 2) erschien zuerst auf Die Buch.

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