

SMP LeaderTalks
Struktur Management Partner - SMP - Georgiy Michailov
Willkommen bei den SMP #LeaderTalks
Unser Thema heute: Ihre Welt von morgen.
Experten-Meinungen, Interviews, persönliche Entwicklung, Leadership-Exzellenz und mehr: Hier bei den SMP Leader Talks beschäftigen wir uns mit den Trends und Themen, die die Führungskräfte von heute bewegen– und besprechen, wie man daraus ein besseres Morgen macht. Inspirativ, informativ, kreativ und vor allem: Ganz persönlich.
Interessiert? Noch mehr Beiträge mit Mehrwert finden Sie auf:
https://www.struktur-management-partner.com/insights/leader-talks?utm_source=podigee&utm_medium=organic&utm_campaign=podcast-description
Die Interviews führt Georgiy Michailov.
Georgiy Michailov ist Managing Partner bei SMP, Dipl.-Volkswirt, B. M. (TSUoE), Experte für Wachstumsmanagement und wertschaffende Performance-Programme.
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Jan 21, 2026 • 1h 16min
#129 | Die Macht der amerikanischen Oligarchen. Georgiy Michailov trifft Julian Heißler.
Über den Zerfall der Demokratie, Freiheit für wenige und der Einfluss auf Medien.
„Wenn Geld die Macht übernimmt, wird es gefährlich für die Demokratie.“
Was passiert, wenn Politik zur Bühne der Superreichen wird? Wenn Milliardäre Einfluss auf Wahlen, Medien und die öffentliche Meinung nehmen – und damit den demokratischen Prozess systematisch aushöhlen? US-Korrespondent Julian Heißler kennt die politische Realität in den USA. Sie zeigt: Der Einfluss einer kleinen, extrem vermögenden Elite hat ein Ausmaß erreicht, das nicht nur die amerikanische Demokratie infrage stellt, sondern auch Auswirkungen auf die politische Kultur weltweit hat.
„Das System ist so aufgebaut, dass es die Interessen der Superreichen wahrt – egal, wer regiert.“
Julian Heißler hat jahrelang als Korrespondent aus Washington berichtet. In diesem SMP LeaderTalk erklärt er den Einfluss der Superreichen auf die US-Politik. Er analysiert, warum Persönlichkeiten wie Elon Musk oder Peter Thiel eine neue Ära des politischen Einflusses einläuten – und weshalb sich dieser Einfluss nicht auf eine Partei beschränkt. Außerdem sprechen die beiden darüber, was das Silicon Valley wirklich antreibt, wie die Medienlandschaft in den USA funktioniert, ob die Demokratie vor dem Zerfall steht – und welche Unterschiede es zum deutschen politischen System gibt.
Zur Person:
Julian Heißler arbeitet als Journalist mit Schwerpunkt auf Politik und internationalen Themen. Nach ersten Stationen in der Berliner Politikberichterstattung schrieb und produzierte er unter anderem Beiträge für „der Freitag”, den SWR sowie für die Redaktion der Talkshow „Anne Will“ und das ARD-Hauptstadtstudio, wo er als Autor für tagesschau.de tätig war. 2017 zog er nach Washington, D.C., um dort als US-Korrespondent für die WirtschaftsWoche zu berichten. Neben seiner Korrespondententätigkeit ist er zudem als erfolgreicher Buchautor tätig.
Links:
Mehr über Julian Heißler:
https://www.hamburgmediaschool.com/koepfe/heissler-julian
Sein aktuelles Buch heißt: Amerikas Oligarchen: Geld, Macht und der Zerfall der Demokratie
Video-Version der SMP LeaderTalks:
https://www.struktur-management-partner.com/insights/leadertalks
Weitere spannende Impulse bei “Thoughts for Leaders“ von Georgiy Michailov:
https://www.linkedin.com/newsletters/thoughts-for-leaders-6890390261042614272
Weitere Informationen zu Georgiy Michailov:
https://www.linkedin.com/in/georgiy-michailov
Zu den Büchern von Georgiy Michailov:
https://www.struktur-management-partner.com/insights/buecher

Jan 14, 2026 • 1h 16min
128 | Politik in Selbstblockade. Georgiy Michailov trifft Prof. Dr. Frank Trentmann.
Über historische Muster, fehlenden Mut und den Vormarsch der AfD.
„Mit etwas Mut, Kreativität und Einsatz können wir den Lauf der Geschichte ändern.”
Viele Menschen in Deutschland spüren aktuell eine Schwere. Die Stimmung ist angespannt, das Vertrauen in die Politik bröckelt, das Land wirkt wie gelähmt. Probleme wie die Rentenkrise, Innovationsstau oder die Migrationsfrage werden eher verschoben als gelöst. Und trotzdem: Veränderung ist dringend nötig. Doch warum fällt es so schwer, sie auch umzusetzen? Welche historischen Muster blockieren unser Denken – und wie kommen wir aus der selbst geschaffenen Starre heraus?
„Veränderung wird in Deutschland oft nur als Verlust betrachtet.“
Prof. Dr. Frank Trentmann ist einer der renommiertesten Historiker Europas. In seinem aktuellen Buch analysiert er die politischen und gesellschaftlichen Blockaden der Bundesrepublik – und blickt dabei mit historischem Tiefgang auf die Herausforderungen der Gegenwart. Im Gespräch mit Georgiy Michailov ordnet er die Lage ein: Warum das Land an Vorstellungskraft verliert und weshalb andere europäische Staaten oft weiter sind. Außerdem sprechen die beiden über die Rolle der Migration in der Geschichte, warum Deutschland bei Innovationen zurückfällt und wovon die AfD in Deutschland derzeit profitiert.
Zur Person:
Prof. Dr. Frank Trentmann ist ein deutscher Historiker und Professor für Geschichte am Birkbeck College der Universität London. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Geschichte des Konsums sowie verwandten Feldern der Wirtschafts-, Sozial- und Kulturgeschichte. Er studierte Medizin und Geschichte an der Universität Hamburg, erwarb einen Bachelor an der London School of Economics und Master- sowie Ph.D.-Grade an der Harvard University, wo er auch promovierte. Im Verlauf seiner akademischen Laufbahn lehrte er unter anderem an der Princeton University und der Universität Bielefeld und war Fernand-Braudel-Senior Fellow am Europäischen Hochschulinstitut. Für seine wissenschaftliche Arbeit erhielt er mehrere Auszeichnungen, darunter den Humboldt-Forschungspreis der Alexander-von-Humboldt-Stiftung sowie den Bochumer Historikerpreis.
Links:
Mehr über Prof. Dr. Frank Trentmann:
https://www.bbk.ac.uk/our-staff/profile/8009279/frank-trentmann
Sein aktuelles Buch heißt: Die blockierte Republik
Video-Version der SMP LeaderTalks:
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Jan 7, 2026 • 1h 1min
#127 | Mut zu echter Begegnung. Georgiy Michailov trifft Hannah Panidis.
„Eine Frage ist ein Versprechen zuzuhören.“
Wann haben Sie das letzte Mal wirklich zugehört? Nicht, um zu antworten, sondern um zu verstehen? In einer Welt voller Ablenkungen, in der Geschwindigkeit oft vor Tiefe geht, verlieren wir die Fähigkeit zur echten Begegnung. Dabei beginnt erfolgreiche Führung mit genau dieser Bereitschaft: sich auf den anderen einzulassen – gerade, wenn er anders denkt oder fühlt. Doch warum fällt uns das immer schwerer? Und was brauchen wir, um wieder in echte Verbindung zu treten?
„Wir sind sehr viel mit Antworten unterwegs – und leider sehr wenig mit Fragen.“
Hannah Panidis ist Expertin für Kommunikation und Haltung. Als Rednerin, Trainerin und Beraterin zeigt sie, wie man Räume für Dialog öffnet. Im Gespräch mit Georgiy Michailov spricht sie über kognitive Empathie, darüber, wie man Feedback wirklich wirksam gestaltet, und warum Fragen Mut und Verantwortung erfordern. Neben dem Umgang mit Polarisierung und digitaler Vereinsamung geht es in dieser Folge auch um überhöhte Selbstwahrnehmung in Führungsrollen, das gefährliche Missverständnis der goldenen Kommunikationsregel und den Unterschied zwischen Feedback und „Feedforward“.
Zur Person:
Hannah Panidis ist Kommunikationsexpertin, Trainerin, Podcasterin und Rednerin mit Fokus auf respektvolle, wirkungsvolle Gesprächsführung. Nach ihrem Studium der Internationalen Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Marketing und Auslandsaufenthalten in Spanien und Thailand arbeitete sie mehrere Jahre als Leiterin für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit sowie Pressesprecherin bei W-E-G (ehemals tegut). Seit 2018 ist sie selbständig tätig und bietet Coachings, Online-Kurse, Moderationen und den erfolgreichen wöchentlichen Podcast „Denkraum“ mit über 12.000 Abonnenten an. Zudem wirkt sie seit 2023 als Rednerin und Trainerin bei Communico. In ihrer Arbeit vermittelt sie praxisnahe Techniken für klare, wertschätzende Kommunikation, die berufliche wie private Beziehungen stärkt.
Links:
Mehr über Hannah Panidis:
https://www.hannah-panidis.de
Video-Version der SMP LeaderTalks:
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Dec 31, 2025 • 59min
#126 | Trotz Zweifel mentale Stärke stärken. Georgiy Michailov trifft Antje Heimsoeth.
Über Willenskraft, Gedanken-Hygiene und Selbstverantwortung.
„Der Erfolg beginnt zwischen den Ohren.“
Jeder kennt diese Phasen im Leben, in denen das Außen nicht das Problem ist, sondern das, was im eigenen Kopf passiert. Zweifel, Druck, Überforderung – mentale Stärke entscheidet in genau diesen Momenten, wie wir reagieren: mit Klarheit oder Chaos, mit Fokus oder Flucht. Aber was bedeutet mentale Stärke eigentlich? Und wie lässt sie sich entwickeln? Antje Heimsoeth ist eine der bekanntesten Mental-Coaches Deutschlands und Experte für mentale Stärke. Ihr Credo: Mentale Stärke ist trainierbar, wenn man bereit ist, den Preis zu zahlen.
„Der Kern mentaler Stärke liegt in der Selbstverantwortung.“
Heimsoeth begleitet Spitzensportler*innen, Führungskräfte und ganze Organisationen dabei, mentale Blockaden zu überwinden und echte innere Stärke aufzubauen. Im Gespräch mit Georgiy Michailov erklärt sie, warum mentale Stärke mehr ist als Willenskraft, wie man den inneren Kritiker zur Ruhe bringt – und warum Selbstverantwortung die Basis für alles ist. Außerdem sprechen die beiden darüber, wie man mit Leistungsdruck besser umgehen kann, welche Rolle emotionale Zielbilder für echte Veränderung spielen und wie mentale Hygiene im Alltag gelingt.
Zur Person:
Antje Heimsoeth ist Keynote Speakerin, Autorin und Gründerin der Heimsoeth Academy. Nach 13 Jahren als Vermessungsingenieurin und Führungskraft entwickelte sie sich über zahlreiche Coaching- und Mental-Ausbildungen zur Business-, Mental- und Performance Coach und gründete 2003 ihr Institut. Seit 2011 hält sie Vorträge, insgesamt über 1000 in mehreren Ländern, und coacht u. a. Führungskräfte, Unternehmer, Vorstände sowie Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft; zugleich arbeitet sie mit internationalen Spitzensportlern wie Olympiasiegern und Weltmeistern. Sie ist mehrfach ausgezeichnet und Autorin zahlreicher Fach- und Managementbücher und erreichte mit Büchern und Vorträgen über 850.000 Menschen. Zudem wurde sie Ende 2019 in den Senat der Wirtschaft berufen und engagiert sich in der German Speakers Association, unter anderem als Mentorin.
Links:
Mehr über Antje Heimsoeth:
https://antje-heimsoeth.com/
Ihr aktuelles Buch heißt: 111 Leadership Hacks. Effektive Techniken, wie Sie mit mentaler Stärke und Resilienz erfolgreich führen.
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Dec 24, 2025 • 1h 2min
#125 | Die positive Kraft des Negativen. Georgiy Michailov trifft Prof. Dr. Dr. Oliver Hoffmann.
Prof. Dr. Dr. Oliver Hoffmann, ein Experte für Innovationspsychologie, präsentiert spannende Einblicke in die Kraft negativer Emotionen. Er argumentiert, dass das Leugnen negativer Gefühle nicht nur Energie kostet, sondern sie auch produktiv genutzt werden sollten. Hoffmann erklärt, wie Resignation als notwendige Kontrolle dient und wie Emotionen wie Neid zur Selbstreflexion einladen können. Zudem beleuchtet er kulturelle Unterschiede im Umgang mit Negativität und kritisiert die Jagd nach Glück in unserer Gesellschaft.

Dec 17, 2025 • 56min
#124 | Ist der Kapitalismus in einer Sackgasse? Georgiy Michailov trifft Prof. Dr. Marc Chesney.
Über Finanzkasino-Kritik, die Verantwortung von Superreichen und bröckelnde Demokratie.
„Wenn man in einer Sackgasse ist, muss man umdrehen – nicht beschleunigen.“
Wirtschaftliches Wachstum, technologischer Fortschritt und globalisierte Finanzmärkte galten lange als Fortschritt. Doch was, wenn genau diese Prinzipien uns in die Krise geführt haben? Vielleicht ist der Kapitalismus, zumindest in seiner heutigen Form, am Ende. Denn wer genau hinschaut, erkennt: Die Warnleuchten bei Klimapolitik und sozialer Ungleichheit blinken längst rot.
„Wir brauchen nicht mehr Autos, mehr Waffen, mehr Wachstum. Wir brauchen Verantwortung.“
Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Marc Chesney kennt das Finanzsystem von innen. Der Ökonom lehrte jahrelang in den USA und der Schweiz – und kritisiert heute offen die Macht von Banken, Hedgefonds und Großinvestoren. Für ihn ist klar: Der Kapitalismus, wie wir ihn kennen, produziert nicht nur Superreiche, sondern gefährdet durch ein globales Finanzkasino unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt, unsere Umwelt – und den Frieden. Im Gespräch mit Georgiy Michailov erklärt Chesney, warum Superreiche keine Privatjets mehr fliegen sollten, warum Europa demokratisch schwächer ist, als es denkt – und was passiert, wenn sich Bürger zurückziehen.
Zur Person:
Prof. Dr. Marc Chesney ist ein Schweizer Wirtschaftswissenschaftler, der bis 2024 als Professor für Finanzmathematik an der Universität Zürich tätig war. Er studierte Mathematik an der Université Paris VII und absolvierte anschließend postgraduale Abschlüsse in angewandter Mathematik und Ökonometrie und erwarb 1986 ein Diplom in Ökonomie an der Universität Genf. 1989 promovierte er dort mit Auszeichnung in Finanzwirtschaft, 1994 habilitierte er sich an der Sorbonne. Chesney hat insbesondere das Finanzsystem kritisch analysiert und dabei herausgearbeitet, dass es fortlaufend Krisen produziert. Zudem war er Mitinitiator der Schweizer Volksinitiative zur Mikrosteuer auf dem bargeldlosen Zahlungsverkehr, die 2021 im Sammelstadium scheiterte.
Link:
Mehr über Prof. Dr. Marc Chesney:
https://marcchesney.com/
Sein aktuelles Buch heißt: Stopp: Gegen Kasino-Finanzwirtschaft und die Vermarktung der Natur.
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Dec 10, 2025 • 1h 3min
#123 | Die leise Macht der Demut. Georgiy Michailov trifft Dr. Franziska Frank.
Über Erfolgsfaktoren der Führung, Krisen als Geburtshelfer und Eitelkeit.
„Demut ist der egofreie Blick vom Balkon.“
Was wie ein schöner Gedanke klingt, stellt viele Führungskräfte vor eine echte Herausforderung. Denn zwischen souveränem Auftreten und gesunder Selbstzurücknahme verläuft eine feine Grenze: Wer sie nicht kennt, wird schnell als unsicher oder devot wahrgenommen. Doch wie gelingt es, kraftvoll zu führen und dennoch demütig zu bleiben? Und warum ist Demut heute mehr denn je ein Wettbewerbsvorteil?
„Ich bin der festen Überzeugung: Wer sich selbst genug ist, kann sich auch selbst relativieren.“
Dr. Franziska Frank forscht seit Jahren zu Demut als Führungsqualität und hat sie sowohl philosophisch als auch wissenschaftlich messbar gemacht. Im Gespräch mit Georgiy Michailov erklärt sie, warum Demut kein Zeichen von Schwäche ist – sondern Ausdruck echter Stärke. Und wie Führungskräfte lernen können, mit einem klaren Kompass zwischen Selbstwahrnehmung und Selbstüberschätzung zu navigieren. Dabei räumt sie mit gängigen Mythen auf und erklärt, wie Demut trainiert werden kann. Außerdem sprechen Georgiy Michailov und Dr. Franziska Frank auch über die Schattenseiten der Eitelkeit, den Unterschied zwischen Demut und falscher Bescheidenheit sowie die Rolle von Krisen als Geburtshelfer.
Zur Person:
Dr. Franziska Frank wuchs in München auf und verbrachte prägende Schuljahre an einem englischen Internat, bevor sie in Cambridge am Peterhouse College Geschichte studierte. Dort schärfte sie ihre analytischen Fähigkeiten und lernte, komplexe Zusammenhänge zu durchdringen. Zurück in Deutschland absolvierte sie ein Jurastudium mit beiden Staatsexamina sowie eine Promotion in München. Anschließend arbeitete sie sechs Jahre als Unternehmensberaterin bei Boston Consulting und entwickelte ihre Stärke im schnellen, präzisen Denken weiter. Seit über 20 Jahren ist sie als Dozentin und Programmgestalterin unter anderem an der European School of Management and Technology (ESMT) Berlin tätig. Ihr Schwerpunkt liegt darauf, Führungskräfte aus aller Welt für die Anforderungen des 21. Jahrhunderts zu befähigen.
Links:
Mehr über Dr. Franziska Frank:
https://franziskafrank.com/
Ihr aktuelles Buch heißt: Mit Demut zum Erfolg.
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Dec 3, 2025 • 55min
#122 | Blackout und der Moment der Wahrheit. Georgiy Michailov trifft Herbert Saurugg.
Über Krisenvorsorge, die Gefahr des Chaos und Eigenverantwortung.
„Ein Blackout ist überregional – und es ist keine Hilfe von außen zu erwarten.“
Blackouts gelten für viele als apokalyptische Ausnahmeszenarien – doch wie realistisch ist es, dass wir über Tage hinweg ohne Stromversorgung auskommen müssen? Und was passiert, wenn Supermärkte, Wasserleitungen, Handynetze und Heizungen plötzlich nicht mehr funktionieren? Müssen wir nun zum Prepper werden oder reichen schon wenige Maßnahmen? Licht ins Dunkel bringt der international gefragte Blackout- und Krisenvorsorge-Experte Herbert Saurugg.
„Vorsorge ist wie eine Versicherung – in der Hoffnung, sie nie zu brauchen.“
Im Gespräch mit Georgiy Michailov erklärt er, warum der Stromausfall in Spanien ein Warnsignal war – und wieso ausgerechnet unsere High-Tech-Gesellschaft besonders anfällig ist. Saurugg fordert eine neue Sicherheitskultur: weniger Alarmismus, mehr Sachlichkeit – und vor allem eine klare Eigenverantwortung für jeden Einzelnen. Wie können Unternehmen sich vorbereiten, ohne in Panik zu verfallen? Welche einfachen Maßnahmen reichen oft schon aus? Wie wahrscheinlich sind Blackouts in Deutschland, Österreich und der Schweiz wirklich? Und warum hilft in solchen Momenten nicht Geld, sondern Gemeinschaft?
Zur Person:
Herbert Saurugg ist ein international anerkannter Experte für Blackout- und Krisenvorsorge, aktuell Präsident der Gesellschaft für Krisenvorsorge (GfKV). Zuvor diente er als Berufsoffizier beim Österreichischen Bundesheer im Bereich Führungsunterstützung und IKT/Cybersicherheit. Seit 2012 engagiert er sich intensiv mit den Risiken rund um Netz-, Infrastruktur- und Versorgungsausfälle („Blackout“) und hielt mehr als 750 Keynotes, Fachvorträge und Workshops in Europa. Er berät Behörden, Unternehmen, Gemeinden sowie Hilfs- und Sicherheitsorganisationen in Prozessbegleitung, Schulung und Simulationen zur Krisenvorsorge und betreibt einen umfangreichen Fachblog. Mit seinem Know-how verbindet er technische und organisatorische Aspekte der Resilienz mit Bewusstseinsbildung und gilt als gefragter Ansprechpartner in Medien und Fachpublikationen.
Links:
Mehr über Herbert Saurugg:
https://www.saurugg.net/
Sein aktuelles Buch heißt: Blackout. Das Notfallvorsorgebuch für Österreich.
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Nov 26, 2025 • 1h 7min
#121 | „Good“ ist das bessere „New“. Georgiy Michailov trifft Jule Jankowski.
Über „Good Work“, die Ambivalenz des Lebens und eine Küche als Transformations-Metapher.
„Good Work ist die Kunst, im Wandel Heimat zu finden.“
Wie viel Veränderung verträgt der Mensch? Und wo finden wir Halt, wenn sich scheinbar alles gleichzeitig bewegt? In einer Welt, die von Tempo, Transformation und Ambivalenz geprägt ist, sehnen sich viele nach Orientierung – beruflich wie privat. Doch was bedeutet es eigentlich, in der Veränderung Heimat zu finden? Und warum ist es gefährlich, nur auf Rezepte und Regeln zu setzen?
„Regeln locken unsere Fantasie und Kreativität, sie zu unterwandern.“
Jule Jankowski ist bekannt als Arbeitsfeuilletonistin und Vordenkerin für Arbeitskultur in Deutschland. Als Autorin, Beraterin und Host des Podcasts „Good Work“ begleitet sie Menschen durch komplexe Veränderungsprozesse – immer mit einem klaren Blick auf das Wesentliche. In ihrem Gespräch mit Georgiy Michailov erklärt sie, warum Prinzipien oft kraftvoller sind als Regeln, wie Rituale Halt geben und wie wichtig es ist, Sinn in seiner Arbeit zu finden. Außerdem sprechen die beiden über die Bedeutung von physischer Präsenz, KI-Szenarien und warum manchmal schon eine neue Küche reichen kann, um Transformation zu erleben.
Zur Person:
Jule Jankowski bringt GOOD WORK in vielfältigen Rollen zum Leben – auf der Bühne, im Podcast und in Unternehmen. Als Publizistin schreibt sie regelmäßig über Themen der Arbeitskultur und begleitet mit ihrer Beratungsagentur Humiq GmbH Teams und Führungskräfte in Transformationsprozessen rund um Zusammenarbeit und strategische Ausrichtung.
Ihre Leidenschaft gilt den Dynamiken und Phänomenen der Arbeitswelt: Sie spürt verborgene Zusammenhänge auf und macht sie sichtbar. Nach Stationen in der Beratungsbranche und bei der Deutschen Lufthansa AG verbindet die systemische Organisationsberaterin heute empirische Sozialforschung mit praktischer Erfahrung – immer mit dem Menschen im Fokus.
Link:
Mehr über Jule Jankowski:
https://www.goodwork-salon.de/
Bucheinblendung:
Ihr aktuelles Buch heißt: Zwischen Alt und Neu liegt Gut.
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25 snips
Nov 19, 2025 • 1h 7min
#120 | Selbstversklavung an Lebensideale. Georgiy Michailov trifft Klaus Eidenschink.
Klaus Eidenschink ist Organisationsberater und Executive Coach mit umfangreicher Erfahrung in der Selbstforschung und Coaching-Ausbildung. Im Gespräch mit Georgiy Michailov beleuchtet er, wie das Streben nach Selbstoptimierung oft Selbstablehnung widerspiegelt. Eidenschink ermutigt, eigene Bedürfnisse zu erkunden und echte Lebensqualität zu erreichen. Außerdem diskutieren sie den Unterschied zwischen wahrhaftigen Bedürfnissen und illusionären Idealen sowie den Umgang mit Frustration und Langeweile. Eine tiefgründige Reflexion über Coachingsansätze rundet das Gespräch ab.


