

SMP LeaderTalks
Struktur Management Partner - SMP - Georgiy Michailov
Willkommen bei den SMP #LeaderTalks
Unser Thema heute: Ihre Welt von morgen.
Experten-Meinungen, Interviews, persönliche Entwicklung, Leadership-Exzellenz und mehr: Hier bei den SMP Leader Talks beschäftigen wir uns mit den Trends und Themen, die die Führungskräfte von heute bewegen– und besprechen, wie man daraus ein besseres Morgen macht. Inspirativ, informativ, kreativ und vor allem: Ganz persönlich.
Interessiert? Noch mehr Beiträge mit Mehrwert finden Sie auf:
https://www.struktur-management-partner.com/insights/leader-talks?utm_source=podigee&utm_medium=organic&utm_campaign=podcast-description
Die Interviews führt Georgiy Michailov.
Georgiy Michailov ist Managing Partner bei SMP, Dipl.-Volkswirt, B. M. (TSUoE), Experte für Wachstumsmanagement und wertschaffende Performance-Programme.
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Dec 31, 2025 • 59min
#126 | Trotz Zweifel mentale Stärke stärken. Georgiy Michailov trifft Antje Heimsoeth.
Über Willenskraft, Gedanken-Hygiene und Selbstverantwortung.
„Der Erfolg beginnt zwischen den Ohren.“
Jeder kennt diese Phasen im Leben, in denen das Außen nicht das Problem ist, sondern das, was im eigenen Kopf passiert. Zweifel, Druck, Überforderung – mentale Stärke entscheidet in genau diesen Momenten, wie wir reagieren: mit Klarheit oder Chaos, mit Fokus oder Flucht. Aber was bedeutet mentale Stärke eigentlich? Und wie lässt sie sich entwickeln? Antje Heimsoeth ist eine der bekanntesten Mental-Coaches Deutschlands und Experte für mentale Stärke. Ihr Credo: Mentale Stärke ist trainierbar, wenn man bereit ist, den Preis zu zahlen.
„Der Kern mentaler Stärke liegt in der Selbstverantwortung.“
Heimsoeth begleitet Spitzensportler*innen, Führungskräfte und ganze Organisationen dabei, mentale Blockaden zu überwinden und echte innere Stärke aufzubauen. Im Gespräch mit Georgiy Michailov erklärt sie, warum mentale Stärke mehr ist als Willenskraft, wie man den inneren Kritiker zur Ruhe bringt – und warum Selbstverantwortung die Basis für alles ist. Außerdem sprechen die beiden darüber, wie man mit Leistungsdruck besser umgehen kann, welche Rolle emotionale Zielbilder für echte Veränderung spielen und wie mentale Hygiene im Alltag gelingt.
Zur Person:
Antje Heimsoeth ist Keynote Speakerin, Autorin und Gründerin der Heimsoeth Academy. Nach 13 Jahren als Vermessungsingenieurin und Führungskraft entwickelte sie sich über zahlreiche Coaching- und Mental-Ausbildungen zur Business-, Mental- und Performance Coach und gründete 2003 ihr Institut. Seit 2011 hält sie Vorträge, insgesamt über 1000 in mehreren Ländern, und coacht u. a. Führungskräfte, Unternehmer, Vorstände sowie Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft; zugleich arbeitet sie mit internationalen Spitzensportlern wie Olympiasiegern und Weltmeistern. Sie ist mehrfach ausgezeichnet und Autorin zahlreicher Fach- und Managementbücher und erreichte mit Büchern und Vorträgen über 850.000 Menschen. Zudem wurde sie Ende 2019 in den Senat der Wirtschaft berufen und engagiert sich in der German Speakers Association, unter anderem als Mentorin.
Links:
Mehr über Antje Heimsoeth:
https://antje-heimsoeth.com/
Ihr aktuelles Buch heißt: 111 Leadership Hacks. Effektive Techniken, wie Sie mit mentaler Stärke und Resilienz erfolgreich führen.
Video-Version der SMP LeaderTalks:
https://www.struktur-management-partner.com/insights/leadertalks
Weitere spannende Impulse bei “Thoughts for Leaders“ von Georgiy Michailov:
https://www.linkedin.com/newsletters/thoughts-for-leaders-6890390261042614272
Weitere Informationen zu Georgiy Michailov:
https://www.linkedin.com/in/georgiy-michailov
Zu den Büchern von Georgiy Michailov:
https://www.struktur-management-partner.com/insights/buecher

Dec 24, 2025 • 1h 2min
#125 | Die positive Kraft des Negativen. Georgiy Michailov trifft Prof. Dr. Dr. Oliver Hoffmann.
Über negative Emotionen, Glücksdiktatur und moderne Hofnarren.
„Wer das Negative leugnet, lebt auf Pump.“
In unserer von Optimismus geprägten Welt scheint das Glück das oberste Ziel zu sein. Social Media, Selbsthilfeliteratur und Coaching-Kultur propagieren oft, dass wir alles erreichen können – wenn wir nur positiv genug denken. Doch was passiert, wenn das nicht ausreicht? Wenn unterdrückte Emotionen wie Wut, Neid oder Resignation sich irgendwann einen destruktiven Weg nach außen bahnen.
„Die Schatten verschwinden nicht nur, weil wir das Licht aufdrehen.“
Prof. Dr. Dr. Oliver Hoffmann, Wirtschaftspsychologe und Autor, stellt in seinem Gespräch mit Georgiy Michailov seinen Gegenentwurf zur Positiven Psychologie vor. Er zeigt, warum es nicht hilft, negative Emotionen im Business-Kontext zu unterdrücken. Und plädiert dafür, sie stattdessen zuzulassen und produktiv zu nutzen. In diesem SMP LeaderTalk erklärt er außerdem, weshalb emotionale Neutralität oft hilfreicher ist als Optimismus, was Resignation mit mentaler Notabschaltung zu tun hat und warum Führung ohne emotionale Reflexion langfristig scheitert. Außerdem sprechen die beiden über die Rolle des modernen Hofnarren im Management, kulturelle Unterschiede im Umgang mit Emotionen und Konsum als Ersatzreligion.
Zur Person:
Prof. Dr. Dr. Oliver Hoffmann ist Professor für Innovationsmanagement und international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Wirtschafts- und Innovationspsychologie. Er untersucht die psychologischen Bedingungen zukunftsfähiger Arbeit, die Bedeutung mentaler Effizienz in schnell wandelnden Märkten sowie die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf Kreativität, Kommunikation und Entscheidungsprozesse. Zudem berät er Unternehmen und Privatpersonen an der Schnittstelle von Technologie, Psychologie und strategischem Wandel und gilt als Impulsgeber für eine neu gedachte, psychologisch fundierte Arbeitswelt. Als Autor verbindet Hoffmann fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse mit praxisnahen Reflexionen.
Link:
Mehr über Prof. Dr. Dr. Oliver Hoffmann:
https://uk.linkedin.com/in/prof-dr-dr-oliver-hoffmann
Sein aktuelles Buch heißt: Negative Psychologie. Wie Angst, Zweifel und Scheitern zu essenziellen Ressourcen werden.
Video-Version der SMP LeaderTalks:
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Dec 17, 2025 • 56min
#124 | Ist der Kapitalismus in einer Sackgasse? Georgiy Michailov trifft Prof. Dr. Marc Chesney.
Über Finanzkasino-Kritik, die Verantwortung von Superreichen und bröckelnde Demokratie.
„Wenn man in einer Sackgasse ist, muss man umdrehen – nicht beschleunigen.“
Wirtschaftliches Wachstum, technologischer Fortschritt und globalisierte Finanzmärkte galten lange als Fortschritt. Doch was, wenn genau diese Prinzipien uns in die Krise geführt haben? Vielleicht ist der Kapitalismus, zumindest in seiner heutigen Form, am Ende. Denn wer genau hinschaut, erkennt: Die Warnleuchten bei Klimapolitik und sozialer Ungleichheit blinken längst rot.
„Wir brauchen nicht mehr Autos, mehr Waffen, mehr Wachstum. Wir brauchen Verantwortung.“
Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Marc Chesney kennt das Finanzsystem von innen. Der Ökonom lehrte jahrelang in den USA und der Schweiz – und kritisiert heute offen die Macht von Banken, Hedgefonds und Großinvestoren. Für ihn ist klar: Der Kapitalismus, wie wir ihn kennen, produziert nicht nur Superreiche, sondern gefährdet durch ein globales Finanzkasino unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt, unsere Umwelt – und den Frieden. Im Gespräch mit Georgiy Michailov erklärt Chesney, warum Superreiche keine Privatjets mehr fliegen sollten, warum Europa demokratisch schwächer ist, als es denkt – und was passiert, wenn sich Bürger zurückziehen.
Zur Person:
Prof. Dr. Marc Chesney ist ein Schweizer Wirtschaftswissenschaftler, der bis 2024 als Professor für Finanzmathematik an der Universität Zürich tätig war. Er studierte Mathematik an der Université Paris VII und absolvierte anschließend postgraduale Abschlüsse in angewandter Mathematik und Ökonometrie und erwarb 1986 ein Diplom in Ökonomie an der Universität Genf. 1989 promovierte er dort mit Auszeichnung in Finanzwirtschaft, 1994 habilitierte er sich an der Sorbonne. Chesney hat insbesondere das Finanzsystem kritisch analysiert und dabei herausgearbeitet, dass es fortlaufend Krisen produziert. Zudem war er Mitinitiator der Schweizer Volksinitiative zur Mikrosteuer auf dem bargeldlosen Zahlungsverkehr, die 2021 im Sammelstadium scheiterte.
Link:
Mehr über Prof. Dr. Marc Chesney:
https://marcchesney.com/
Sein aktuelles Buch heißt: Stopp: Gegen Kasino-Finanzwirtschaft und die Vermarktung der Natur.
Video-Version der SMP LeaderTalks:
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Dec 10, 2025 • 1h 3min
#123 | Die leise Macht der Demut. Georgiy Michailov trifft Dr. Franziska Frank.
Über Erfolgsfaktoren der Führung, Krisen als Geburtshelfer und Eitelkeit.
„Demut ist der egofreie Blick vom Balkon.“
Was wie ein schöner Gedanke klingt, stellt viele Führungskräfte vor eine echte Herausforderung. Denn zwischen souveränem Auftreten und gesunder Selbstzurücknahme verläuft eine feine Grenze: Wer sie nicht kennt, wird schnell als unsicher oder devot wahrgenommen. Doch wie gelingt es, kraftvoll zu führen und dennoch demütig zu bleiben? Und warum ist Demut heute mehr denn je ein Wettbewerbsvorteil?
„Ich bin der festen Überzeugung: Wer sich selbst genug ist, kann sich auch selbst relativieren.“
Dr. Franziska Frank forscht seit Jahren zu Demut als Führungsqualität und hat sie sowohl philosophisch als auch wissenschaftlich messbar gemacht. Im Gespräch mit Georgiy Michailov erklärt sie, warum Demut kein Zeichen von Schwäche ist – sondern Ausdruck echter Stärke. Und wie Führungskräfte lernen können, mit einem klaren Kompass zwischen Selbstwahrnehmung und Selbstüberschätzung zu navigieren. Dabei räumt sie mit gängigen Mythen auf und erklärt, wie Demut trainiert werden kann. Außerdem sprechen Georgiy Michailov und Dr. Franziska Frank auch über die Schattenseiten der Eitelkeit, den Unterschied zwischen Demut und falscher Bescheidenheit sowie die Rolle von Krisen als Geburtshelfer.
Zur Person:
Dr. Franziska Frank wuchs in München auf und verbrachte prägende Schuljahre an einem englischen Internat, bevor sie in Cambridge am Peterhouse College Geschichte studierte. Dort schärfte sie ihre analytischen Fähigkeiten und lernte, komplexe Zusammenhänge zu durchdringen. Zurück in Deutschland absolvierte sie ein Jurastudium mit beiden Staatsexamina sowie eine Promotion in München. Anschließend arbeitete sie sechs Jahre als Unternehmensberaterin bei Boston Consulting und entwickelte ihre Stärke im schnellen, präzisen Denken weiter. Seit über 20 Jahren ist sie als Dozentin und Programmgestalterin unter anderem an der European School of Management and Technology (ESMT) Berlin tätig. Ihr Schwerpunkt liegt darauf, Führungskräfte aus aller Welt für die Anforderungen des 21. Jahrhunderts zu befähigen.
Links:
Mehr über Dr. Franziska Frank:
https://franziskafrank.com/
Ihr aktuelles Buch heißt: Mit Demut zum Erfolg.
Video-Version der SMP LeaderTalks:
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Dec 3, 2025 • 55min
#122 | Blackout und der Moment der Wahrheit. Georgiy Michailov trifft Herbert Saurugg.
Über Krisenvorsorge, die Gefahr des Chaos und Eigenverantwortung.
„Ein Blackout ist überregional – und es ist keine Hilfe von außen zu erwarten.“
Blackouts gelten für viele als apokalyptische Ausnahmeszenarien – doch wie realistisch ist es, dass wir über Tage hinweg ohne Stromversorgung auskommen müssen? Und was passiert, wenn Supermärkte, Wasserleitungen, Handynetze und Heizungen plötzlich nicht mehr funktionieren? Müssen wir nun zum Prepper werden oder reichen schon wenige Maßnahmen? Licht ins Dunkel bringt der international gefragte Blackout- und Krisenvorsorge-Experte Herbert Saurugg.
„Vorsorge ist wie eine Versicherung – in der Hoffnung, sie nie zu brauchen.“
Im Gespräch mit Georgiy Michailov erklärt er, warum der Stromausfall in Spanien ein Warnsignal war – und wieso ausgerechnet unsere High-Tech-Gesellschaft besonders anfällig ist. Saurugg fordert eine neue Sicherheitskultur: weniger Alarmismus, mehr Sachlichkeit – und vor allem eine klare Eigenverantwortung für jeden Einzelnen. Wie können Unternehmen sich vorbereiten, ohne in Panik zu verfallen? Welche einfachen Maßnahmen reichen oft schon aus? Wie wahrscheinlich sind Blackouts in Deutschland, Österreich und der Schweiz wirklich? Und warum hilft in solchen Momenten nicht Geld, sondern Gemeinschaft?
Zur Person:
Herbert Saurugg ist ein international anerkannter Experte für Blackout- und Krisenvorsorge, aktuell Präsident der Gesellschaft für Krisenvorsorge (GfKV). Zuvor diente er als Berufsoffizier beim Österreichischen Bundesheer im Bereich Führungsunterstützung und IKT/Cybersicherheit. Seit 2012 engagiert er sich intensiv mit den Risiken rund um Netz-, Infrastruktur- und Versorgungsausfälle („Blackout“) und hielt mehr als 750 Keynotes, Fachvorträge und Workshops in Europa. Er berät Behörden, Unternehmen, Gemeinden sowie Hilfs- und Sicherheitsorganisationen in Prozessbegleitung, Schulung und Simulationen zur Krisenvorsorge und betreibt einen umfangreichen Fachblog. Mit seinem Know-how verbindet er technische und organisatorische Aspekte der Resilienz mit Bewusstseinsbildung und gilt als gefragter Ansprechpartner in Medien und Fachpublikationen.
Links:
Mehr über Herbert Saurugg:
https://www.saurugg.net/
Sein aktuelles Buch heißt: Blackout. Das Notfallvorsorgebuch für Österreich.
Video-Version der SMP LeaderTalks:
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Nov 26, 2025 • 1h 7min
#121 | „Good“ ist das bessere „New“. Georgiy Michailov trifft Jule Jankowski.
Über „Good Work“, die Ambivalenz des Lebens und eine Küche als Transformations-Metapher.
„Good Work ist die Kunst, im Wandel Heimat zu finden.“
Wie viel Veränderung verträgt der Mensch? Und wo finden wir Halt, wenn sich scheinbar alles gleichzeitig bewegt? In einer Welt, die von Tempo, Transformation und Ambivalenz geprägt ist, sehnen sich viele nach Orientierung – beruflich wie privat. Doch was bedeutet es eigentlich, in der Veränderung Heimat zu finden? Und warum ist es gefährlich, nur auf Rezepte und Regeln zu setzen?
„Regeln locken unsere Fantasie und Kreativität, sie zu unterwandern.“
Jule Jankowski ist bekannt als Arbeitsfeuilletonistin und Vordenkerin für Arbeitskultur in Deutschland. Als Autorin, Beraterin und Host des Podcasts „Good Work“ begleitet sie Menschen durch komplexe Veränderungsprozesse – immer mit einem klaren Blick auf das Wesentliche. In ihrem Gespräch mit Georgiy Michailov erklärt sie, warum Prinzipien oft kraftvoller sind als Regeln, wie Rituale Halt geben und wie wichtig es ist, Sinn in seiner Arbeit zu finden. Außerdem sprechen die beiden über die Bedeutung von physischer Präsenz, KI-Szenarien und warum manchmal schon eine neue Küche reichen kann, um Transformation zu erleben.
Zur Person:
Jule Jankowski bringt GOOD WORK in vielfältigen Rollen zum Leben – auf der Bühne, im Podcast und in Unternehmen. Als Publizistin schreibt sie regelmäßig über Themen der Arbeitskultur und begleitet mit ihrer Beratungsagentur Humiq GmbH Teams und Führungskräfte in Transformationsprozessen rund um Zusammenarbeit und strategische Ausrichtung.
Ihre Leidenschaft gilt den Dynamiken und Phänomenen der Arbeitswelt: Sie spürt verborgene Zusammenhänge auf und macht sie sichtbar. Nach Stationen in der Beratungsbranche und bei der Deutschen Lufthansa AG verbindet die systemische Organisationsberaterin heute empirische Sozialforschung mit praktischer Erfahrung – immer mit dem Menschen im Fokus.
Link:
Mehr über Jule Jankowski:
https://www.goodwork-salon.de/
Bucheinblendung:
Ihr aktuelles Buch heißt: Zwischen Alt und Neu liegt Gut.
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25 snips
Nov 19, 2025 • 1h 7min
#120 | Selbstversklavung an Lebensideale. Georgiy Michailov trifft Klaus Eidenschink.
Klaus Eidenschink ist Organisationsberater und Executive Coach mit umfangreicher Erfahrung in der Selbstforschung und Coaching-Ausbildung. Im Gespräch mit Georgiy Michailov beleuchtet er, wie das Streben nach Selbstoptimierung oft Selbstablehnung widerspiegelt. Eidenschink ermutigt, eigene Bedürfnisse zu erkunden und echte Lebensqualität zu erreichen. Außerdem diskutieren sie den Unterschied zwischen wahrhaftigen Bedürfnissen und illusionären Idealen sowie den Umgang mit Frustration und Langeweile. Eine tiefgründige Reflexion über Coachingsansätze rundet das Gespräch ab.

Nov 12, 2025 • 1h 25min
#119 | Die sieben Prinzipien erfolgreicher Strategie. Georgiy Michailov trifft Prof. Dr. Thomas Hutzschenreuter.
Über das strategische Destillat, künstliche Intelligenz und den Abstieg Deutschlands.
„Strategie versucht etwas zu erreichen, also etwas Angestrebtes auch zu erfüllen.“
Viele Unternehmen glauben, sie hätten eine Strategie – dabei fehlt oft das Entscheidende: echte Zielklarheit, Differenzierung und die Fähigkeit, mit Unsicherheit umzugehen. In einem Marktumfeld voller Komplexität und Tempo reicht es nicht, auf alte Antworten zurückzugreifen. Wer keinen klaren Nordstern hat, trifft Entscheidungen im Blindflug. Und wer auf Rezepte statt Prinzipien setzt, verliert sich in Aktionismus.
„Es geht um die Kontextspezifität von Strategien – das kann in allen sieben Bereichen sein.“
Prof. Dr. Thomas Hutzschenreuter, einer der führenden Strategieexperten im deutschsprachigen Raum, hat sieben Prinzipien formuliert, die als zeitlose Grundlage strategischer Exzellenz dienen. Im Gespräch mit Georgiy Michailov spricht er über strategische Zielsetzung und an welchen Prinzipien der deutsche Mittelstand scheitert. Außerdem geht es in diesem SMP LeaderTalk um die Rolle künstlicher Intelligenz in der Strategieentwicklung – und die Frage, warum Deutschland strategisch im Abstieg ist.
Zur Person:
Prof. Dr. Thomas Hutzschenreuter ist Inhaber des Lehrstuhls für Strategic and International Management an der Technischen Universität München (TUM). Zuvor lehrte er an der Handelshochschule Leipzig, der Boston University und der WHU – Otto Beisheim School of Management. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Strategieentwicklung, Governance-Strukturen und Transformation von Unternehmen, insbesondere im Kontext turbulenter Umfelder und KI-basierter Entscheidungsprozesse. Er veröffentlichte in führenden internationalen Fachzeitschriften und wurde mehrfach für herausragende Lehre und Forschung ausgezeichnet.
Links:
Mehr über Prof. Dr. Thomas Hutzschenreuter:
https://www.professoren.tum.de/hutzschenreuter-thomas
Sein aktuelles Buch heißt: Scharfstellen. Mit wenigen Strategieprinzipien den eigenen Weg finden.
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Nov 5, 2025 • 29min
#118 | Highspeed-Leben mit richtigen Werten. Georgiy Michailov trifft Janna Ensthaler.
Über Gewinnermentalität, Inkompetenz in der Politik und Polarisierung.
„Der Markt ist dürrer und zäher geworden – Kapitalbeschaffung wird immer schwieriger.“
Was braucht es, um Unternehmen großzuziehen? Wie bleibt man inmitten von Wirtschaftskrisen,
Kapitalmangel und gesellschaftlicher Polarisierung handlungsfähig? Und was kann die deutsche
Gründerszene vom Leistungssport lernen? Janna Ensthaler ist Gründerin, Investorin und
Unternehmerin mit einer klaren unternehmerischen Haltung.
„Stillstand kann gefährlicher als Fortschritt sein, auch wenn man nicht mit allem übereinstimmt.“
Im Gespräch mit Georgiy Michailov spricht sie über Selbstverantwortung, unternehmerischen Mut und
die Fähigkeit, sich auch in schwierigen Zeiten nicht entmutigen zu lassen. Als Mitgründerin von
Glossybox und Event Inc. sowie als Managing Partnerin eines spezialisierten VC-Fonds im Bereich
GreenTech und FoodTech, bringt Janna Ensthaler sowohl wirtschaftliche Expertise als auch klare
gesellschaftspolitische Beobachtungen mit. Sie gibt Antworten auf folgende Fragen: Wo steht der
Standort Deutschland? Welche Entwicklung machen die USA momentan? Und verlassen immer mehr
qualifizierte Menschen den Wirtschaftsstandort Deutschland?
Zur Person:
Janna Ensthaler ist Unternehmerin und Investorin mit Fokus auf nachhaltige Geschäftsmodelle. Nach Studien in Oxford und an der London School of Economics arbeitete sie zunächst als Unternehmensberaterin, bevor sie eigene Firmen gründete – darunter die Kosmetikplattform Glossybox und die Eventplattform Event Inc. Seit 2021 ist sie Mitgründerin und Partnerin des Green Generation Funds, der in Klimatechnologien und pflanzenbasierte Innovationen investiert. Bekannt wurde sie einem breiteren Publikum als Investorin in der TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“.
Mehr über Janna Ensthaler:
http://hoehle-der-loewen.de/die-loewen/janna-ensthaler/
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24 snips
Oct 29, 2025 • 1h 8min
#117 | Identitätssuche statt Diagnose. Georgiy Michailov trifft Dr. Holger Richter.
Dr. Holger Richter, ein erfahrener Psychotherapeut und Autor, diskutiert mit Georgiy Michailov die wachsende Diagnoseninflation. Dabei hinterfragt Richter, wie Symptome oft in Diagnosen umgemünzt werden und kritisiert die gesellschaftliche Tendenz, psychische Probleme als Identität zu betrachten. Er beleuchtet die Rolle von Beziehungen und der heilenden Kraft der Liebe in der Therapie sowie die Notwendigkeit für einen systemischen Blick auf psychische Belastungen. Außerdem spricht er über Burnout, Prävention und den Einfluss von sozialen Faktoren auf unser psychisches Wohlbefinden.


