

Wohlstand für Alle
Ole Nymoen, Wolfgang M. Schmitt
Wir, Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt, sprechen wöchentlich über Geld. Jeden Mittwoch behandeln wir in "Wohlstand für Alle" ein Wirtschaftsthema und werfen dabei einen anderen Blick auf ökonomische Zusammenhänge.
Impressum:
Ole Nymoen Wolfgang Schmitt Podcast GbR
Am Schlossgarten 3
56566 Neuwied
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Konto: Wolfgang M. Schmitt/Ole Nymoen, Betreff: Wohlstand fuer Alle,
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Episodes
Mentioned books

Dec 30, 2020 • 27min
Ep. 73: KI-Kapitalismus - die Smart City Shenzhen
Wohlstand für Alle
Die Zukunft scheint bereits in der Gegenwart angekommen zu sein, wenn man nach China blickt. Vor 50 Jahren war Shenzhen ein völlig unbedeutender Ort, an dem sich Fischer angesiedelt hatten und in großer Armut lebten. Doch mit der Öffnung Chinas in den 1970er-Jahren und mit Dengs wirtschaftlicher Förderung der südchinesischen Provinzen schuf man ein bislang unübertroffenes Projekt: die #SmartCity Shenzhen, die inzwischen mehr als 12 Millionen Einwohner hat, Hongkong den Rang abgelaufen hat und Gäste aus aller Welt – vor allem aus dem #SiliconValley – anlockt, die Zukunftsmusik hören wollen.
Tausende Kameras sind in dieser Planstadt und #Sonderwirtschaftszone installiert, auf Hochtouren treibt man die Entwicklung der Künstlichen-Intelligenz-Technologien voran, außerdem verwandelt man die High-Tech-Stadt nach und nach in eine grüne – bereits jetzt werden im öffentlichen Verkehr keine Verbrennungsmotoren mehr eingesetzt. Doch diese schöne neue Welt hat auch große Schattenseiten: Von Montag bis Samstag wird zwölf Stunden täglich gearbeitet, und trotz des wachsenden Wohlstands gibt es furchtbare Ausbeutungsverhältnisse bei Unternehmen wie Foxconn.
Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.
Literatur:
Wolfgang Hirn: Shenzhen. Die Weltwirtschaft von morgen. Campus Verlag.
Kai-Fu Lee: AI-Superpowers. China, Silicon Valley und die neue Weltordnung. Campus Verlag.
Evgeny Morozov: Wettlauf um 5G. Warum die USA gegen Huawei vorgehen, in: https://monde-diplomatique.de/artikel/!5710105
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Dec 26, 2020 • 1h 1min
Spezial #10: Adam Tooze über die NS-Wirtschaft
Wohlstand für Alle - Spezial
Prof. Adam Tooze ist spätestens seit seinem Bestseller "Crashed. Wie zehn Jahre Finanzkrise die Welt verändert haben" einer der bekanntesten Wirtschaftshistoriker der Welt. Im 10. WfA-Spezial spricht er nun mit Ole Nymoen über das nationalsozialistische Wirtschaftssystem, das er in "Die Ökonomie der Zerstörung" präzise analysiert hat.
Literatur:
Adam Tooze: Die Ökonomie der Zerstörung. Die Geschichte der Wirtschaft im Nationalsozialismus, Pantheon.
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Dec 23, 2020 • 24min
Ep. 72: Die keynesianische Wirtschaftspolitik
Wohlstand für Alle
In der aktuellen Krise erleben wir, wie der Staat als wirtschaftlicher Akteur zurückkehrt. Mit #Kurzarbeitergeld, durch die befristete Senkung der #Mehrwertsteuer und viele weitere Maßnahmen, soll die Wirtschaft stabilisiert werden. Die Sorge der Regierung ist groß (und durchaus berechtigt), dass die Nachfrage stark abnimmt und wir uns auf eine langfristige Rezession einstellen müssen.
Dennoch haben viele Liberale und Konservative den Knall offenbar noch immer nicht gehört, nach wie vor ängstigen sie sich vor den Eingriffen des Staates. Wird hier etwa der Staatssozialismus etabliert? Sind wir auf dem Wege zur Planwirtschaft? Nein, vielmehr erleben wir derzeit eine Renaissance von John Maynard Keynes und seinen Theorien – und diese waren kapitalistisch.
Der Staat, so will es die keynesianische Theorie, soll anti-zyklisch agieren. Wenn alle sparen, muss der Staat die Spendierhosen anhaben, wenn die #Konjunktur boomt, sollte eine Regierung bloß nicht übermütig werden, sondern sparsam haushalten. Durch die neoliberale Wende ist diese Strategie in Verruf geraten, doch jetzt wird nicht nur in Deutschland, sondern in der gesamten EU – aber auch in diversen anderen Volkswirtschaften dieser Welt – neu über Keynes nachgedacht. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in einer neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.
Literatur:
John Maynard Keynes: Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes, Duncker & Humblot.
Gerhard Willke: John Maynard Keynes, 2., aktualisierte Auflage, Campus.
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Dec 16, 2020 • 32min
Ep. 71: Die Revolution des John Maynard Keynes
Der Podcast beleuchtet John Maynard Keynes als Schlüsselfigur der Wirtschaftstheorie und dessen Kritik am Liberalismus. Keynes hinterfragt die Idee der Selbstheilungskräfte des Marktes und fordert staatliche Interventionen zur Sicherung der Vollbeschäftigung. Außerdem wird die deutsche Sparmentalität und ihr Einfluss auf die Wirtschaft analysiert. Die Wichtigkeit von Löhnen und Konsumverhalten wird thematisiert, genauso wie die Relevanz keynesianischer Ideen in Krisenzeiten. Aktuelle wirtschaftliche Herausforderungen stehen dabei im Fokus.

Dec 9, 2020 • 25min
Ep. 70: Lohndumping durch Trinkgeld?
Wohlstand für Alle
Wenn wir im Restaurant oder Café sind, mit dem Taxi fahren oder zum Friseur gehen, zahlen wir Trinkgeld. Das ist nicht nur in Deutschland so, sondern weit über die westliche Hemisphäre hinaus ist es eine übliche Praxis. Wenngleich es einige kulturelle Unterschiede gibt. In Ländern wie Tunesien oder Ägypten ist das Zahlen von #Bakschisch beispielsweise für weitere diverse Dienstleistungen obligatorisch.
Während in deutschsprachigen Ländern etwa zehn Prozent gang und gäbe sind, erwartet man in den USA 15 bis 20 Prozent, da dort das Personal einen derart niedrigen fixen Lohn erhält, dass es auf Trinkgeld in besonderem Maße angewiesen ist. Auch in Deutschland ist – trotz #Mindestlohn – die Bezahlung in vielen Jobs, in denen Trinkgeld empfangen wird, eher mau, zudem kommen flexible Arbeitszeiten und geringe Arbeitsnehmerrechte hinzu. Auch hier werden mangelhafte Verhältnisse mit Hilfe des Trinkgeldes subventioniert.
Beim Reizthema Trinkgeld geht es jedoch nicht allein um das Ökonomische, auch soziologische und psychologische Faktoren spielen bei der Betrachtung dieser bemerkenswerten Tradition eine Rolle. In gewisser Weise scheint das Geben von Trinkgeld in einem modernen #Kapitalismus aus der Zeit gefallen zu sein. Sollte man es also abschaffen? Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in einer neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.
Literatur:
Winfried Speitkamp: Der Rest ist für Sie! Kleine Geschichte des Trinkgeldes. Reclam.
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Dec 2, 2020 • 29min
Ep. 69: Ist China kapitalistisch?
Wohlstand für Alle
Die Volksrepublik China ist seit ihrer Gründung im Jahr 1949 ein Ein-Parteien-Staat. Neuerdings ist auch die Amtszeit des Präsidenten nicht mehr begrenzt, sodass Xi Jinping wohl noch lange regieren wird. Die Kommunistische Partei Chinas (#KPCh) schuf in den 1950er- und 1960er-Jahren unter ihrem Vorsitzenden Mao das Privateigentum ab und bekämpfte alle bürgerlich-kapitalistischen Strukturen ebenso wie die Überbleibsel des Feudalismus.
Doch nach Chinas Öffnung in den 1970er-Jahren wandelte sich die Volksrepublik rasant: Plötzlich wurde privates Unternehmertum gefördert, man privatisierte sukzessive staatliche Betriebe, öffnete sich den Finanzmärkten und stellte sogar den Schutz des Privateigentums sicher. Was bedeutet das für die Systemfrage? Existiert in China der #Sozialismus oder gar der #Kommunismus? Das kann eindeutig bezweifelt werden.
Dennoch scheint sich das chinesische Wirtschaftssystem vom westlichen Kapitalismus in einigen Punkten zu unterscheiden. Zumal die KP weitaus stärker als westliche Regierungen in die Wirtschaft eingreift. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ fragen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt deshalb: Ist China eigentlich kapitalistisch?
Literatur:
Branko Milanović: Kapitalismus global. Über die Zukunft des Systems, das die Welt beherrscht. Suhrkamp.
Felix Wemheuer: Chinas große Umwälzung. Soziale Konflikte und Aufstieg im Weltsystem. Papyrossa.
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Nov 28, 2020 • 49min
Spezial #9: Veronika Bohrn Mena über die Systemrelevanz von Frauen und österreichische Politik
Wohlstand für Alle - Spezial
Frauen arbeiten besonders oft in sozialen Berufen, zusätzlich leisten sie täglich unbezahlte und unverzichtbare Arbeit. In ökonomischen Debatten geht diese Perspektive immer wieder unter. Im 9. WfA-Spezial spricht die Autorin Veronika Bohrn Mena daher über ihr neues Buch "Leistungsklasse. Wie Frauen uns unbedankt und unerkannt durch alle Krisen tragen".
Außerdem spricht sie mit Wolfgang M. Schmitt über die neoliberale Politik der österreichischen Regierung.
Literatur:
Veronika Bohrn Mena: Leistungsklasse. Wie Frauen uns unbedankt und unerkannt durch alle Krisen tragen, ÖGB Verlag 2020.
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Nov 25, 2020 • 27min
Ep. 68: Was ist der digitale Euro?
Wohlstand für Alle
Werbung:
Link zum Jacobin-Magazin:
https://www.jacobin.de/wohlstand

Nov 18, 2020 • 33min
Ep. 67: Grundeinkommen? Nein, danke!
Die Diskussion über das bedingungslose Grundeinkommen wird kritisch beleuchtet. Alternative Ansätze zur Verbesserung der Lebensbedingungen stehen im Fokus. Die Verbindung zwischen Inflation und Grundeinkommen wird untersucht, und herrschende Ungerechtigkeiten im Sozialsystem werden hinterfragt. Die Herausforderung für junge Menschen im Hartz-IV-System zeigt die dringend benötigten Reformen auf. Schließlich wird die Rolle der Bürokratie und die Notwendigkeit umfassender politischer Maßnahmen zur Bekämpfung von Ungleichheit thematisiert.

Nov 11, 2020 • 27min
Ep. 66: Chinas Aufstieg
Wohlstand für Alle
Am Ende von Maos Leben liegt China am Boden. Zwei Jahrzehnte Misswirtschaft haben tiefe Spuren hinterlassen, während sich die Welt dort draußen jenseits der Chinesischen Mauer immer schneller dreht. Mao ignorierte das weitgehend, dennoch ließ er sich auf ein Treffen mit dem damaligen US-Präsidenten Richard Nixon ein, das der Sicherheitsberater Henry Kissinger eingefädelt hatte.
Ein großer Schritt, der nicht nur geopolitisch entscheidend war, sondern auch die Weltwirtschaft radikal verändern sollte. China öffnete sich nach und nach. Maos Nachfolger #Deng schlug bald einen neuen Weg ein, plötzlich setzte man nach den Kollektivierungsprozessen wieder auf Privateigentum, führte marktwirtschaftliche Reformen durch, setzte auf Wettbewerb und Innovation. Und man suchte nach ausländischen Investoren. Die Lohnkosten waren niedrig und deshalb für westliche Unternehmen sehr verlockend.
Deng war kein großer Theoretiker, sondern in erster Linie ein Pragmatiker, der verstand, dass nur ein hohes Wirtschaftswachstum die Bevölkerung aus der Verelendung befreien kann. Deng ist der große Reformer, der den Grundstein für die heutige Wirtschaftsmacht legte, auch war er es, der die deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen initiierte, von denen die deutsche Industrie, insbesondere die Autoindustrie, heute mehr denn je profitiert.
In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ erklären Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt den rasanten Aufstieg Chinas.
Literatur:
Henry Kissinger: China. Zwischen Tradition und Herausforderung. C. Bertelsmann.
Felix Lee: Macht und Moderne. Chinas Großer Reformer Deng Xiaping. Rotbuch.
Felix Wemheuer. Chinas große Umwälzung. Soziale Konflikte und Aufstieg im Weltsystem. Papyrossa.
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