

Payment & Banking Fintech Podcast
Das Team von Payment & Banking
Willkommen auf dem Podcast-Kanal von Payment & Banking! Hier findet ihr die vielfältigste Auswahl an Podcast-Serien rund um das Thema Fintech.
Unsere Formate umfassen den Payment & Banking Fintech Podcast, in dem wir mit spannenden Gästen über aktuelle Themen sprechen, sowie den monatlichen News-Rückblick, der die wichtigsten Neuigkeiten zusammenfasst.
Immer am Puls der Zeit unserer Hauptthemen: Fintech, Payment & Banking.
Die Hosts unserer Payment & Banking Fintech Podcasts sind:
- André Bajorat
- Maik Klotz
- Nicole Nitsche
- Kilian Thalhammer
- Jochen Siegert
Freut euch sich auf inspirierende Gespräche und fundierte Einblicke in die Welt des Fintech!
Für noch mehr Infos und News aus der Welt der Fintechs abonniert den Payment & Banking Newsletter: https://paymentandbanking.com/newsletter/
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Jul 10, 2020 • 32min
Ein Traditionshaus baut seine IT-Infrastruktur um
FinTech Podcast #274
Ein Traditionshaus baut seine IT-Infrastruktur um
FinTech Podcast #274
Der Group Technological Officer Holger Spielberg berichtet, wie es einer Bank gelingt, neue IT-Prozesse fast geräuschlos zu implementieren.
Die Aareal Bank finanziert Immobiliengeschäfte. Nicht im kleinen Maßstab, sie ist ein globaler Player, der Geschäfte für namhafte Hotelketten und Großkonzerne abwickelt. Wer mal eben sieben Großimmobilien in fünf Ländern erwerben möchte, für den ist die Aareal der richtige Partner.
Die Aareal ist ein Traditionshaus mit Sitz in Wiesbaden. Gegründet vor 100 Jahren und seit 2002 im MDAX gelistet, gehört sie heute zu den Fünf größten Geldhäusern in Deutschland. Sie agiert auf drei Kontinenten und ist in 20 Ländern präsent.
Ein weiteres Standbein der Aareal ist die Aareon AG. Sie ist ein europaweit agierendes Beratungs- und Systemhaus mit dem Fokus auf die Immobilienwirtschaft.
In der aktuellen Podcastfolge reden Andre und Jochen mit Holger Spielberg wie die Aareal jüngst erfolgreich ein neues Kernbanksystem eingeführt hat. Wie lange es gedauert hat und wie es gelaufen ist? Zudem warum sie auf SAP Banking setzen und nicht andere Kernbankensysteme?
Außerdem hat Holger viel aus dem privaten Nähkästchen geplaudert, denn Spielberg wurde in Dresden geboren, in einem Land, das es nicht mehr gibt, der DDR. In Dresden studierte er Ingenieurswissenschaften. Als die Mauer fiel, zog es ihn direkt in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
„Wir haben nach anderthalb Jahren die externen Berater herausgenommen aus dem Prozess. In der Umsetzung stehen wir selber in der Verantwortung.“
Eine entscheidende Station in seiner Karriere war Paypal. Hier kreuzten sich auch die Wege von Holger, Jochen und Andre.
Holger Spielberg ist vor vier Jahren als Group Technological Officer an die Spitze der Bank gerückt. Seine Aufgaben sind die technischen Innovationen und Digitalisierung des Geschäfts voranzutreiben. Dazu gehören vor allem zwei Themen. Die Implementierung einer neuen IT-Infrastruktur und ein Fintech-Mindset in die Bank zu tragen. Welche Projekte er entwickelt hat und warum man den Vorstand und eine ordentliche Portion Mut braucht, um ein neues IT-System in einem Geldhaus zu implementieren, erzählt er in der neuen Folge.
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⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Jul 9, 2020 • 1h 15min
Ask me anything #16
mit Arnulf Keese, CTO der DKB
Ask me anything #16 - mit Arnulf Keese von der DKB
Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun, wenn man nicht immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“ genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob Fragen zu Expertenwissen oder ganz persönliches aus dem Alltag, ganz egal.
Mit „Ask me anything…“ hat Payment & Banking ein interaktives und regelmäßiges Format geschaffen, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community.
Folge 16. – Ask me anything – mit Arnulf Keese von der DKB
Was fragt man einen Menschen, den – wie in diesem Fall Arnulf Keese - gefühlt alle schon über viele Jahre kennen.
Entweder, weil sie mit ihm geschäftlich immer wieder zu tun hatten, oder mit ihm gemeinsam schon viele Kilometer gelaufen sind oder gar bei Wind und Wetter lange Fahrrad-Touren gemacht haben?
Mehr als man denkt! Trotz seiner hohen Branchen-Bekanntheit und langer freundschaftlicher Verbundenheit zu Team von Payment and Banking sind dennoch erneut zahlreiche Fragen zusammengekommen. In den letzten Jahren ist der einst studierte Physiker kontinuierlich die Karriereleiter empor geklettert, zunächst als Mitglied der Geschäftsführung der AOL Deutschland. Er war zudem Mitbegründer und Geschäftsführer des Bezahlverfahrens giropay und von später Geschäftsführer für die DACH-Region des führenden Online-Bezahldienstes PayPal.
In Dortmund geboren, in Essen, direkt an der Ruhr aufgewachsen - ist er nun seit zwei Jahren der Chief Digital Officer bei der DKB in Berlin und – und auch das ist kein Geheimnis – vor wenigen Wochen in den Vorstand der DKB berufen.
„Ich arbeite täglich, um meine Position anzuschaffen“, wird Keese im folgenden Interview sagen und – huch! Zum Glück auch erläutern, was er damit meint. Außerdem im Gespräch: Welche Signalwirkung geht von seinem Aufstieg in den Vorstand aus, was seine Tricks gegen den inneren Schweinehund sind und ob es überhaupt schlechtes Wetter über Sport und warum er trotz seiner von seiner in jungen Jahren Blockflötenlehrerin attestieren Unmusikalität dennoch jeden Morgen vor der Arbeit auch eine halbe Stunde Gitarre übt, berichtet Keese in der folgenden Stunde
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Jul 3, 2020 • 1h 13min
Die News im Juni
FinTech Podcast #273
Die News im Juni
FinTech Podcast #273
In diesem Monat war es weder COVID-19 noch Trump oder das politische Geschehen, welches unsere Branche in Atem hielt, gefühlt drehte sich dieser Tage alles um die Causa Wirecard und auch hier, ähnlich wie bei Corona, haben wir es plötzlich mit lauter Experten zu tun, die alle eine Meinung und vor allem viel zu sagen/schreiben haben. Und natürlich kommen auch wir nicht drumherum uns zu dem Sachverhalt zu äußern.
Wirecard, das Wunderkind von einst hat sich zu einem handfesten Skandal entwickelt. Vieles ist ungeklärt, nichts genaues weiß man nicht. Das, was man aber weiß bietet Stoff für ein TV-Drama unabhängig wie die Geschichte ausgeht. Der Fall Wirecard hat europaweite Auswirkungen. Kunden, Fintechs, Partner, Händler und nicht zuletzt Tausende Mitarbeiter von Wirecard sind betroffen. Die Insolvenz von Wirecard ist die Corona-Pandemie der Fintech-Branche und erfährt nun ihren Lockdown.
Nichtsdestotrotz ist auch in unsere Branche nebenher noch einiges passiert und genau das, besprechen Jochen und André zusammenfassend in unserem Newsrückblick des Monats Juni.
Unser Monatsrückblick im Juni
Zahlungsdienstleister Mollie wächst in Deutschland
Der niederländische Zahlungsdienstleister Mollie freut sich über gute Zahlen aus Deutschland: Das Unternehmen konnte im 1. Quartal 2020 sein Zahlungsvolumen hierzulande um 485 Prozent steigern. Mitte 2019 eröffnete der Zahlungsdienstleister eine Niederlassung in Kiel – Anfang Juni 2020 kam eine Dependance in München dazu. Europaweit legte das Zahlungsvolumen von Mollie im 1. Quartal um 68 Prozent zu. (Presseinfo per Mail)
Cobee kommt nach Deutschland
Das spanische FinTech Cobee expandiert in andere europäische Länder, darunter Deutschland. Das Startup hat eine App entwickelt, mit der Unternehmen für ihre Mitarbeiter Rabatte (etwa bei Fitnessstudios) oder Zuschüsse zu Mahlzeiten verteilen können.
Cherrisk will in Deutschland Fuß fassen
Das InsurTech Cherrisk aus Budapest, hinter dem der österreichische Versicherungs-konzern Uniqa steht, ist ab sofort auch in Deutschland aktiv. Cherrisk bietet neben digitalen, papierlosen Reise-, Hausrat- und Unfall-versicherungen auch Community- und Gamification-Elemente.
Mit der Lifestyle-App Cherrisk Go, die auch ohne Abschluss einer Versicherung genutzt werden kann, sollen Nutzer animiert werden, dauerhaft einen gesünderen Lebensstil zu führen. Dafür winken Treuepunkte, die in Gutscheine und Rabatte umgewandelt werden können. (Presseinfo per Mail)
Vivid Money: Neues FinTech will N26 & Co angreifen
Mit Vivid Money ist eine weitere Challengerbank in Deutschland an den Start gegangen, die auf der einen Seite „wie ein Mashup aus N26, Revolut, Kontist und Co. wirkt und andererseits an No-Frills-Investment-Startups wie Trade Republic oder Robinhood sowie nicht zuletzt auch an den Multiwährungsdienst Transferwise" erinnert, so t3n. Hinter dem FinTech stehen Alexander Emeshev und Artem Yamanov, die in Russland beide für die Tinkoff Bank arbeiteten.
https://t3n.de/news/vivid-money-neue-berlin-geht-1287760/
Nach Norwegen und Schweden startet Dreams auch in Deutschland
Das schwedische Fintech Dreams kommt nach Deutschland. Die Stockholmer verstehen sich als eine Art „Personal Trainer der Finanzplanung“, der beim Sparen hilft. Nach eigenen Angaben hat Dreams schon 450.000 Kunden in Norwegen und Schweden, die mit Hilfe der App von Dreams im Schnitt 1.800 Euro pro Jahr zurücklegen können.
https://www.it-finanzmagazin.de/fintech-dreams-kommt-nach-deutschland-107397/
PayPal legt nach und vertieft Zusammenarbeit mit TinkLetztes Jahr erhielt Tink, schwedischer Open Banking Anbieter und zunehmend in Deutschland aktiv, 10 Millionen Euro. Jetzt schießt Paypal einen unbekannten Geldbetrag nach und baut zudem die bestehende Zusammenarbeit aus.
https://tech.eu/brief/tink-paypal-funding-again/
Easyfolio wechselt den Besitzer – wieder einmalEasyfolio, einstiger Pionier in der ETF-Industrie, wechselt erneut seinen Besitzer und gehört nun nicht mehr zur Naga Group, sondern zu Netfonds. Der Hamburger Finanzdienstleister möchte unter der Marke „Easyfolio“ seine ETF-Strategien bündeln.
https://www.fondsprofessionell.de/news/unternehmen/headline/netfonds-kauft-robo-pionier-easyfolio-198067/
Konkurrenz für Klarna? Curve bietet neues Feature
Die „over-the-top” Banking-Plattform Curve testet ein neues Produkt, das offenbar Klarna Konkurrenz bei Rechnungs- und Ratenkauf machen soll. Das neue Feature namens Curve Credit wird bereits mit ausgewählten Kunden getestet. Es ermöglicht, Einkäufe in Raten zu bezahlen. Die Idee dahinter ist, eine Alternative zu anderen Formen von Verbraucherkrediten anzubieten.
https://techcrunch.com/2020/06/08/curve-quietly-tests-curve-credit/
Klarna und Raisin kooperieren und vermarkten Festgeldkonten
Gleich zwei Neuigkeiten gibt's beim schwedischen Payment-Spezialisten Klarna: Einerseits rollt Klarna in den USA ein Bonusprogramm namens Vibe aus, das pro per Klarna bezahltem Dollar einen Bonuspunkt gewährt. Dieses Programm soll später auch in Europa ausgerollt werden. Andererseits gibt Klarna eine Kooperation mit dem deutschen FinTech Raisin und dessen Plattform Weltsparen bekannt, um seine Tages- und Festgeldangebote künftig besser zu vermarkten. Mit bis zu 1,25 Prozent Zinsen ist Klarna dort nämlich aktuell eine Art „Hidden Champion“, was nur bislang kaum jemand wusste.
https://techcrunch.com/2020/06/09/klarna-launches-rewards-program/
Neuer Neo-Broker stammt von Scalable Capital
Scalable Capital startet in Deutschland einen Neo-Broker. Auf der Plattform, die ab sofort zur Verfügung steht, können Kunden Aktien, ETFs und Fonds handeln. Dabei bietet Scalable Capital eine Trading-Flatrate für den Handel mit Aktien und ETFs von nur 2,99 Euro pro Monat an - ein Angriff auf andere Billigheimer wie Trade Republic oder Smartbroker.
https://financefwd.com/de/angriff-auf-trade-republic-scalable-capital-startet-neobroker/
Privatbank Berenberg kooperiert mit Moonfare
Die Privatbank Berenberg und das Berliner Fintech Moonfare starten eine Partnerschaft, um Berenberg-Kunden einen digitalen Zugang zu Private-Equity-Fonds zu ermöglichen. Moonfare hat sich darauf spezialisiert, Kunden ab einer Mindestinvestition von 200.000 Euro direkt in ausgewählte Private-Equity-Fonds investieren zu lassen. Aus den über Moonfare verfügbaren Private-Equity-Fondswählt Berenberg die aus seiner Sicht erfolgversprechendsten Fonds aus und bietet sie seinen Kunden an.
https://www.presseportal.de/pm/56380/4616549
Das Personal-Finance-Startup Finanzguru pimpt seine App weiter auf
Die Finanzguru-App punktete bislang mit der automatischen Analyse von Kontobewegungen, nun können zusätzlich auch Bargeldausgaben manuell erfasst und danach ebenfalls automatisch analysiert werden. Außerdem können Nutzer virtuelle Konten für beliebige Wertgegenstände wie z.B. Gold anlegen, Buchungen in mehrere Kategorien und Beträge aufteilen sowie Konten auf der Übersichtsseite individuell sortieren.(Infos aus Kunden-Newsletter)
Penta schafft smsTAN ab
Das Geschäftskonten-FinTech hatte wegen der vorgeschriebenen 2-Faktoren-Authentifizierung bisher auf eine Kombination aus Passwort und smsTAN gesetzt, doch das fanden viele Kunden nervig. Mit dem neuesten Update führt Penta deswegen nun als alternative Methoden die Gerätekoppelung ein. Wer sein Smartphone mit seinem Penta-Konto verbindet, kann sich ab sofort ohne Angabe einer smsTAN anmelden.
https://getpenta.com/de/blog/geraetebindung/
Neues Feature: Bei Paydirekt kann mit Fingerabdruck gezahlt werden
Paydirekt ermöglicht ab sofort, Online-Einkäufe per Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder PIN freizugeben. Diese Form des Check-outs kann auch am Desktop-Computer genutzt werden: Die Verbindung zum Smartphone erfolgt dann über einen QR-Code, der auf dem Bildschirm angezeigt wird. Diesen Code scannt der Online-Shopper mit seinem Smartphone, um dann über die App zu bezahlen. Außerdem können paydirekt-Kunden mit der paydirekt-App auch Geld an Freunde und Bekannte senden und Geld empfangen.
https://www.presseportal.de/pm/120352/4633978
Gegen IBAN-Diskriminierung: Quonto bietet nun deutsche IBAN
Das französische FinTech Quonto ist seit einem halben Jahr auch in Deutschland aktiv und bietet hierzulande Geschäftskonten ein. Die wurden bislang mit einer französischen IBAN ausgestattet, was laut SEPA-Bestimmungen eigentlich kein Problem darstellen sollte. Doch laut einem Blogbeitrag von Quonto kam es bei deutschen Kunden aufgrund der französischen IBAN immer wieder zu eigentlich verbotenen „IBAN-Diskriminierungen“: So wurden z.B. Online-Zahlungen abgelehnt oder Lastschriften konnten nicht eingerichtet werden, weil die IBAN nicht mit dem Kürzel DE begann.
https://qonto.eu/de/blog/product/qonto-jetzt-mit-deutscher-iban
Laterpay trotz Rückschlägen mit neuem Investment
Rückschläge halten die Investoren von Laterpay nicht davon ab, nun knapp neun Millionen Euro in die Bezahlplattform aus München nachzuschießen. Das Fintech bietet beispielsweise Online-Medien eine Möglichkeit, Paid Content anzubieten. Die prestigeträchtige Partnerschaft mit dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel” wurde durch das Magazin aber zugunsten eines Konkurrenten beendet.
https://www.gruenderszene.de/fintech/bezahlplattform-laterpay-millionen-investment
Bewegung im Markt der Treasury-Management-Systeme (TMS)
Das US-amerikanische Softwareunternehmen Coupa übernimmt den deutschen Anbieter Bellin, der für seine Lösung Tm5 bekannt ist. Im Vergleich zu den anderen Akquisitionen, die Coupa in der Vergangenheit getätigt hat, birgt die aktuelle Übernahme des TMS-Anbieters allerdings eine Besonderheit: „Wir sind die erste Coupa-Transaktion, die als eigenständige Business Unit weiter agiert“, sagt Martin Bellin, der ab sofort diese Business Unit verantwortet. Coupa selbst ist in Deutschland bislang eher unbekannt, konnte aber kürzlich Wirecard als Kunden gewinnen.
https://www.dertreasurer.de/news/software-treasury-it/coupa-software-uebernimmt-tms-anbieter-bellin-2014131/
EFA heißt der neue Verband europäischer Fintechs
Rund 20 europäische Fintechs haben einen neuen Verband gegründet: Die EFA will sich für einheitliche Finanzmarktregeln innerhalb der EU einsetzen und versteht sich als „Stimme der Fintechs Europas“. Zum Start mit dabei sind u.a. Finleap, N26, Weltsparen-Betreiber Raisin, die britische Kreditplattform Funding Circle, der britische Geldtransfer-Anbieter Transferwise und der italienisch-deutsche Robo-Advisor Moneyfarm. Neu ist die Idee eines solchen Verbands nicht. Zuvor gab es bereits die European Fintech Alliance und die „Fintech4Europe“-Vereinigung, die beide in dem neuen Verband aufgegangen sind.
https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/european-fintech-association-neuer-verband-fintechs-kaempfen-gegen-barrieren-im-eu-binnenmarkt/25917846.html
Neuer Meilenstein für Transferwise
Transferwises Nutzer halten insgesamt über zwei Milliarden Pfund (2,2 Milliarden Euro) auf ihren Konten. Zudem können sie sich ab sofort untereinander Beträge in über 50 verschiedenen Währungen in Echtzeit senden. Eine eigene Bankverbindung wird dafür nicht benötigt. Wer die neue Funktion aktiviert, kann seine Freunde und Bekannte über einen Abgleich der Telefonnummern im Smartphone-Adressbuch finden und ihnen Beträge mit nur wenigen Klicks senden.
https://fintechnews.sg/40928/mobilepayments/transferwise-reaches-2-billion-milestone-in-their-multi-currency-account/
US-Insurtech Lemonade plant den IPO
Die Bewertung des New Yorker Versicherungsstartup Lemonade lag zuletzt bei 2,1 Mrd. Dollar. Allein Softbank hatte zuletzt 300 Mio. Dollar in Lemonade investiert. Nun hat Lemonade bei der US-Börsenaufsicht SEC Unterlagen für einen Börsengang eingereicht. Daraus geht hervor, dass das Unternehmen vergangenes Jahr seinen Verlust auf 108,5 Mio. Dollar verdoppelt hat. Da der Börsengang nur circa 100 Mio. Dollar einspielen soll, wird wohl ein eher kleiner Anteil an Lemonade-Aktien zum Verkauf angeboten werden.
https://www.fastcompany.com/90514318/fintech-insurance-startup-lemonade-just-filed-for-an-ipo
Nach abgeschlossener Series-D strebt US-Fintech Varo die Vollbanklizenz anDie US-amerikanische Neobank Varo sammelte in einer Series D insgesamt241 Millionen US-Dollar ein. Die Gesamtfinanzierung erhöht sich damit auf über 410 Millionen US-Dollar. Varo wird aller Voraussicht nach die erste Neobank in den USA sein, welche eine eigenen Banklizenz erhalten wird. Varo plant, seine Produktpalette um Kreditkarten, Darlehen und zusätzliche Sparprodukte zu erweitern.
https://www.forbes.com/sites/donnafuscaldo/2020/06/03/varo-money-raises-241-million-as-it-moves-closer-to-becoming-a-national-digital-bank/#9f60f13583a0
Stripe weitet Zahlungsmöglichkeiten aus
Der weltweit führende Zahlungsdienstleister Stripe bietet seinen Kunden ab sofort eine weitere wichtige Zahlungsart an, und zwar die in Großbritannien beliebten BACS-Lastschriften. Damit können Unternehmen sowohl einzelne Rechnungen als auch wiederkehrende Beträge wie etwa bei Abos oder Versicherungen von den Konten ihrer Kunden abbuchen. Der Fachdienst AltFi wertet dies auch als Angriff auf GoCardless in dessen Heimatmarkt, denn das Londoner FinTech hat sich auf Lastschriften spezialisiert.
https://www.altfi.com/article/6698_exclusive-stripe-takes-on-gocardless-with-uk-direct-debit-launch
UK-Fintech Codat sammelt Geld von Index Ventures ein
Das Fintech Codat aus London, das auf API-Lösungen für die Finanzbranche spezialisiert ist, hat von Investoren 10 Mio. Dollar eingesammelt. Damit steigt die Gesamtfinanzierung von Codat auf 16 Mio. Dollar. Das FinTech will mit dem Wagniskapital einen „ Business Data Superhighway” bauen, in die USA expandieren und seine Mitarbeiterzahl auf 100 Personen erhöhen. Das Geld kommt von Index Ventures, das auch in die FinTechs Robinhood, Plaid, Revolutund TransferWise investiert hat.
https://www.altfi.com/article/6702_codat-raises-10m-sets-sights-on-us-expansion
WhatsApp führt Payment-Dienst in Brasilien ein
Seit langem pfiffen es die Spatzen von den Dächern, nun bietet auch WhatsApp innerhalb seines Messengers einen Payment-Dienst an. Die Bezahlfunktion beruht auf Facebook Pay. Für die Freischaltung einer Zahlung ist entweder der Fingerabdruck oder eine sechsstellige PIN notwendig. Allerdings funktioniert die Payment-Funktion zunächst aber nur in Brasilien und basiert auf Facebook Pay, einem Service, den WhatsApp-Mutter Facebook letztes Jahr gestartet hatte.P2P-Zahlungen zwischen Privatnutzern sind kostenlos, während Händler eine Zahlungsgebühr von 3,99 Prozent zahlen müssen.
https://techcrunch.com/2020/06/15/whatsapp-finally-launches-payments-starting-in-brazil/
Square will mit Hilfe einer Übernahme in Europa expandieren
Das US-FinTech Square übernimmt das spanische Startup Verse, das eine App für P2P-Zahlungen anbietet. In Deutschland eher unbekannt, bietet Verse seine App in der gesamten EU an und unterstützt neben dem Euro auch andere europäische Währungen. Dabei können auch gemeinsame Ausgaben von Gruppen unter den Teilnehmern gesplittet werden. Square hatte P2P-Zahlungen bisher nur in den USA sowie Großbritannien angeboten.
https://techcrunch.com/2020/06/16/square-acquires-european-peer-to-peer-payment-app-verse/
Japanische Softbank und weitere investieren in SplytDas britische Startup Splyt erhält 19,5 Mio. Dollar von Softbank, American Express Ventures und anderen Investoren. Splyt hilft App-Betreibern dabei, Mobilitätsoptionen in ihre Dienste zu integrieren, um eigene Super-Apps zu entwickeln. So hat Splyt beispielsweise schon für die Integration von Mobilitätsdiensten in die App von Alipay gesorgt.Vorbild für solche Super-Apps ist neben Alipay auch WeChat aus China, das ebenfalls ein eigenes Ökosystem inkl. E-Commerce und Payment geschaffen.
https://www.reuters.com/article/softbank-splyt-idUST9N2D004J
American Express darf in China wildern
Der Kreditkartenkonzern darf als erster nicht-chinesischer Anbieter in dem Land Bankkartenzahlungen in lokaler Währung abwickeln. Die chinesische Notenbank erteilte dem Gemeinschaftsunternehmen von American Express, Express (Hangzhou) Technology Services, eine entsprechende Genehmigung. Sechs Monate hat der US-amerikanische Konzern nun Zeit, den Abwicklungsdienst auf die Beine zu stellen.
https://boerse.ard.de/aktien/amex-darf-in-china-zahlungen-abwickeln100.html
American Express führt Splitpay ein
Kunden von American Express in Deutschland können künftig unter dem Namen „Splitpay“ ihre Kartenzahlungen nachträglich in einen Ratenzahlungskredit umwandeln. Das Angebot soll im Laufe 2020 allen AMEX-Kreditkarteninhabern zur Verfügung gestellt werden. DieSolarisbank fungiert als Kreditgeber.
https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/fintechs-solarisbank-kooperiert-mit-american-express-bei-ratenkrediten/25946164.html
Checkout.com steigt zu einem der wertvollsten Fintechs Europas auf
Der britische Online-Zahlungsdienstleister Checkout.com sammelt 150 Millionen Dollar von Investoren ein und wird nun mit insgesamt 5,5 Milliarden Dollar taxiert. Die Bewertung liegt damit auf Augenhöhe mit Klarna und Revolut, die als wertvollste nicht-börsennotierte FinTechs Europas gelten. Wichtige Rivalen von Checkout.com sind Adyen und Stripe, zu den Referenzkunden zählen u.a. Grab, Revolut, Careem, Glovo, Robinhood, Farfetch, Klarna und Remitly.
https://www.cnbc.com/2020/06/22/online-payments-startup-checkoutcom-triples-valuation-to-5point5-billion.html?
Zukauf bei Mastercard
Das Übernahmekarussell unter den Kreditkartenunternehmen geht weiter. Nach dem Kauf von Nets im vergangenen Jahr zahlt Mastercard für das Open-Banking Unternehmen Fincity nun 825 Mio. US-Dollar.Finicity soll Mastercard-Kunden helfen, selbst mehr Kontrolle darüber auszuüben, wenn sie Dienste von Dritten in Anspruch nehmen.
Personalia:
Die Fremdkapital-Plattform Loanboox holt den bisherigen BlaBlaCar-Manager Philippe Cayrol als neuen CEO mit an Bord.
https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/kredit-plattform-loanboox-ernennt-einen-neuen-chef-grunder-geht-den-vr
Dr. Nicole Wechsung, vormals Bereichsleiterin bei der Otto-Tochter EOS Group, ist zum Inkasso-Spezialisten PAIR Finance als Head of Collection gewechselt.per E-MailPylot, eine digitale Mittelstandsplattform von Finleap und Signal Iduna, gewinnt den Yext-Europachef Michael Hartwig als neuen CEO.
https://finleap.pr.co/189200-digitale-mittelstandplattform-startet-durch-michael-hartwig-wird-neuer-ceo-bei-pylot
Die Deutsche Kreditbank (DKB) erweitert ihren Vorstand. Arnulf Keese, bisher schon Chief Digital Officer (CDO) des Unternehmens, ist zum Vorstand für den Bereich Digital Products & Technology berufen worden. Keese war mehrere Jahre DACH-Chef von PayPal und ist an der Entstehung von Payment & Banking nicht ganz unschuldig.
https://www.presseportal.de/pm/110654/4628108
Das im Oktober 2019 von Finleap gestartete digitale Finanzportal Joonko bekommt prominente Unterstützung: Dr. Ralph Müller wird Aufsichtsratsvorsitzender von Joonko. Müller hat bereits vor 20 Jahren die Immobilienplattform PlanetHome gegründet. Anschließend war er von 2012 bis 2018 Vorstandsmitglied der Deutsche Postbank AG sowie von 2018 bis 2019 im Vorstand der DB Privat- und Firmenkundenbank AG. Er steht Joonko bereits seit dem Start beratend zur Seite und ist als Experte für Bankprodukte und Finanzierungslösungen Mitglied des Transparenzbeirats.
https://joonko.pr.co/189798-joonko-benennt-dr-ralph-muller-zum-neuen-aufsichtsratsvorsitzenden/
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Jul 2, 2020 • 1h 29min
Ask me anything #15
mit Paul Jozefak von re:ceeve
Ask me anything #15 – mit Paul Jozefak von re:ceeve
Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun, wenn man nicht immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“ genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob Fragen zu Expertenwissen oder ganz persönliches aus dem Alltag, ganz egal.
Mit „Ask me anything…“ hat Payment & Banking ein interaktives und regelmäßiges Format geschaffen, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community.
Folge 15. – Ask me anything – mit Paul Jozefak von re:ceeve
Der Bereich Inkasso rangiert irgendwo zwischen drögem Gerichtsvollzieher und dramatischer Totalverschuldung.
Dass man dieser Branche auch etwas Positives und gar spannendes abgewinnen kann, beweist Paul Jozefak, der sich mit seinem neuen Fintech re:ceeve genau in diesem Umfeld bewegt und gegen all die vorherrschenden Klischees arbeitet.
Viele kennen Paul Jozefak entweder noch aus seinen Zeiten als Investor oder aus seiner Zeit im Otto-Konzern. Mit seinem Mitbegründer gründete er Anfang 2012 Liquid Labs, den Inkubator für die Otto Group. Wenige Jahre später wurde er gebeten, die Leitung von Otto Group Digital Solutions (OGDS), der Muttergesellschaft von Liquid Labs, zu übernehmen. In dieser Position baute er neue Geschäfte für die Otto Group auf, war aber auch dafür verantwortlich, Innovationen für die Gruppe voranzutreiben und ein breites Portfolio von Technologieunternehmen zu managen.
In diese Zeit fallen viele erfolgreiche Unternehmen, darunter auch collectAI, ein Payment Solution Provider aus dem Inkasso-Bereich, und damit einen direkten Konkurrenten seines neuen Unternehmens. Re:ceeve stößt Kunden zur Rückzahlung an und maximiert den Cashflow, reduziert die Kundenabwanderung und verbessert die Markentreue.
Welche Vor- und Nachteile es hat, den Mitbewerber gut zu kennen, wie sich der richtige Zeitpunkt für einen Neuanfang anfühlt, wie er von seinem langjährig aufgebauten Netzwerk profitierte und als Gründer trotzdem weniger Menschen kennenlernt als zu Investoren Zeiten, welchen Stellenwert plötzlich das Verteilen Visitenkarten bekommt und warum er trotzdem gerne auf der anderen Seite des Schreibtisches sitzt, erzählt Jozefak in der neuen Ausgabe des „Ask me anything“.

Jun 29, 2020 • 1h 10min
Wirecard - Status, Thesen und Meinungen zum Fall
FinTech Podcast #272 - mit Jochen Siegert, Maik Klotz und Marcus Mosen
Wirecard, das Wunderkind von einst hat sich zu einem handfesten Skandal entwickelt. Vieles ist ungeklärt, nichts genaues weiß man nicht. Das, was man aber weiß bietet Stoff für ein TV-Drama unabhängig wie die Geschichte ausgeht.
Der Fall Wirecard hat europaweite Auswirkungen. Kunden, Fintechs, Partner, Händler und nicht zuletzt Tausende Mitarbeiter von Wirecard sind betroffen. Die Insolvenz von Wirecard ist die Corona-Pandemie der Fintech-Branche und erfährt nun ihren Lockdown.
Wir haben uns Anfang der Woche schon einmal mit dem Thema auseinandergesetzt und eine erste Einschätzung gegeben. Im Podcast haben wir uns mit Marcus Mosen einen Kenner der Branche dazu geholt, um gemeinsam die über den Fall zu diskutieren. Marcus ist nicht nur Kolumnist bei Payment & Banking, sondern hat das Payment-Unternehmen Concardis geleitet und ist als Berater und Fintech in der Branche aktiv. Am Ende können auch wir nur denkanstöße geben und haben mehr wie die meisten mehr Fragezeichen als Antworten im Kopf.
Wircard – der Sonder-Podcast zum Thema
Wir diskutieren beim Fall Wirecard über die Auswirkungen auf die Branche, die Rolle der BaFin, erklären was es mit dem TPA (Third Party Acquiring) auf sich hat und wie die Entstehungsgeschichte der Wirecard war.

Jun 26, 2020 • 46min
Warum Amazon unser Vorbild ist
FinTech Podcast #271 - mit Erik Podzuweit von Scalable Capital
Warum Amazon unser Vorbild ist
FinTech Podcast #271 - mit Erik Podzuweit von Scalable Capital
Das Fintech Scalable Capital kannte man bisher vor allem als Robo-Advisor, die das Geld ihrer Kunden automatisiert in ETFs anlegen. Nun haben die Münchner eine Broker-Flatrate namens Neo-Broker gestartet, der die Geldanlage sozusagen demokratisieren soll.
Scalable Capital startet den ersten Neo-Broker mit Trading-Flatrate in Deutschland. Auf der Plattform, die ab sofort zur Verfügung steht, können Aktien, ETFs und Fonds gehandelt werden. Kunden erhalten im PRIME Broker eine unbegrenzte Anzahl an Trades und ETF-Sparplänen für 2,99 Euro pro Monat. Weitere Gebühren fallen nicht an. Der FREE Broker bietet ein kostenloses Depot und jeden Trade für nur 0,99 Euro; ein ETF-Sparplan ist zusätzlich gratis.
“Unser Broker eröffnet Privatanlegern die Möglichkeit, ihren Vermögensaufbau selbst zu steuern. Ähnlich wie bei Netflix bietet unsere Flatrate maximale Kostenklarheit. Wir machen Trading für Privatanleger einfacher, besser und günstiger. Damit gehen wir einen großen Schritt weiter auf dem Weg, die Geldanlage zu demokratisieren.”
Die Abwicklung der Trades erfolgt über die elektronische Handelsplattform Gettex der Börse München. Als Depotbank fungiert die Baader Bank. Der Neo-Broker von Scalable Capital ist als Web-Anwendung sowie als App für iOs und Android erhältlich.
In der heutigen Folge des Podcasts haben wir dem Mitgründer und Geschäftsführer von Scalable Capital zu Gast, Erik Podzuweit. Mit ihm sprach André rund 45 Minuten über die Reise des Unternehmens in den letzten fünf Jahren und dann im Detail über das neueste Produkt, den eigenen Neo-Broker und warum gerade Amazon ihr großes Vorbild ist.
Nachdem Scalable Capital in den ersten Jahren vor allem auf die eher größeren Investments abgesehen hat, öffnet man sich nun in einem aboartigen Modell einer neuen Zielgruppe - den Selbst-Tradern.
Erik gibt uns eine Menge Insights und die dahinter liegenden Ratios, sowie die Auswirkungen auf bestehende Partnerschaften. Zudem sprachen wir über Vorbilder und kamen auf einen spannenden Player den man nicht unbedingt erwartet: Amazon.
Erik war übrigens schon zwei Mal in unserem FinTech Podcast, in den Folgen 44 zum Thema Robo Advisors 2.0 und 181 in unsrem Recap Panel der BEX18 zum Thema Robo Advisory aber ist bei jedem Podcast und auf jeder Konferenz ein immer wieder hörenswerter Gast.
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Jun 19, 2020 • 55min
Taschengeld 3.0 – wie „banken” unserer Kids?
FinTech Podcast #270
Taschengeld 3.0 – wie „banken” unserer Kids?
FinTech Podcast #270 - Recap Panel der #BEX20
Am Anfang stand ein Widersacher: Covid-19, die Pandemie, die alle Events verhinderte – auch die #BEX20, die schon in den Startlöchern stand. Und so entstand ein schier unmöglicher Plan: die Banking Exchange 20 trotzdem stattfinden zu lassen! Und wie sie stattfand.
Wie versprochen und in gewohnter Manier, möchten wir euch auch in diesem Jahr einige der interessanten Diskussionen nicht vorenthalten und stellen sie euch in Gesamtlänge als Podcast und diesmal sogar mit Video zur Verfügung.
Anfangen wollen wir mit einem Thema, welches die Frage aufwirft, bei der sogar Eltern die in unserer Branche arbeiten ins Stottern geraten, wie banken eigentlich unsere Kids?
Finanzen, ein Kinderspiel? Nur wer schon als Kind und Jugendlicher die richtigen Kompetenzen lernt, kann später gut und sicher mit seinen Finanzen umgehen. Dazu suchen Jes Hennig (pockid), Matthias Oetken und Sascha Seide (Mastercard) gemeinsam mit Kilian Thalhammer (Payment & Banking) Lösungen. Wie für viele war für Hennig noch der Sparkassen-Knax aus der Kindheit in guter Erinnerung, aber als Erwachsener ist plötzlich doch alles anders.
Seine App pockid soll Kindern und Jugendlichen den Umgang mit Geld erleichtern und sie an die Finanzwelt heranzuführen, sodass sie später davon nicht überfordert sind. „Alle konzentrieren sich auf die 18- bis 21-jährigen,“ erklärt Hennig, „anstatt schon früher anzufangen und sie schon da zu transformieren.“
Denn sonst gibt es den „Badewanneneffekt“: oft sind sehr junge oder eher ältere Kunden bei der Bank, aber in dem Alter, in dem sie für die Banken einen größeren Nutzen haben könnten, wandern sie ab. Deshalb brauche man mehr „Financial Inclusion“, betont auch Seide:
Früher haben die Eltern eine sehr starke Rolle beim Zugang zum Finanzmarkt eingenommen, den Kindern ein Konto eingerichtet und darauf eingezahlt, ohne dass die Kinder gleich Zugriff darauf hatten. Heute kann der Nachwuchs zwar früher selbst Geld ausgeben, aber die richtigen Informationen dazu fehlen oft – weil diese Informationen auch den Eltern fehlen.
Seide erlebt in den Workshops oft sehr unwissende Kinder: „Man braucht noch mehr Initiativen, um alle Jugendlichen zu erreichen. Da braucht es aber einfach noch mehr Einsatz – und mehr digitale Produkte.“ pockid ist eben eines dieser digitalen Produkte. Und das bedeutet Win-Win für Kunden und Banken/FinTechs: „Wenn man den Kunden früh gewinnt,“ erklärt Hennig, „wird man ihn mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr verlieren.“
Für Oetken ist in seinen Workshops wichtig, dass die Kinder nicht nur den Umgang mit Geld lernen, sondern auch, was Geld bedeutet und so dessen Wertigkeit spüren. Die Selbstbestimmtheit, damit umzugehen und seine Bedeutung einzuschätzen, steht im Fokus: „Über die Wünsche muss man kommen“, so Oetken, „nicht über die Produktpalette.“
Welche Rolle spielt hier die Schule? Die Lehrer können hier nicht alles übernehmen, dabei betont Seide, dass ihm jegliches Lehrer-Bashing fern liegt: Volle Lehrpläne und die Komplexität der Thematik sorgen dafür, dass Schulen hier nicht alles übernehmen können. Deshalb kommen die Workshops ins Spiel, die das für die Schulen übernehmen: „Dafür müssen aber die Inhalte im Vordergrund stehen, so neutral wie möglich“, erklärt Seide, „und auf keinen Fall die Marke oder ihre Produkte.“ Der erste Schritt in Richtung Schule ist meist der schwerste, ab dann sind sie mit den Workshops immer wieder willkommen.
Dabei geht es um Themen wie Security, Sparen, Schulden und mehr – im Mittelpunkt stehen die Basics. Vor allem sind Emotionen wichtig: so wie man sich an den Knax aus der Kindheit erinnert, müssen auch diese Jugendlichen und Kinder positive Erlebnisse bekommen, an die sie sich später noch erinnern – und die sie zu potentiellen Kunden machen. Das ist ein großer Markt, und es gibt viele Themen wie Sparen, die man besetzen kann. Und mit etwas Hilfe und frühem Lernen (fürs Leben und nicht die Schule!) werden die Finanzen dann auch für Erwachsene zum Kinderspiel.
https://www.youtube.com/watch?v=qOy4IaUzQAY&feature=youtu.be
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Jun 16, 2020 • 42min
Rückblick auf die legendäre BEX 20 – Ocean’s Exchange!
FinTech Podcast #269
Rückblick auf die legendäre BEX 20 – Ocean’s Exchange!
FinTech Podcast #269
Am Anfang stand ein Widersacher: Covid-19, die Pandemie, die alle Events verhinderte – auch die #BEX20, die schon in den Startlöchern stand.
Und so entstand ein schier unmöglicher Plan: die Banking Exchange 20 trotzdem stattfinden zu lassen!
Wie das gehen sollte? Ganz einfach: neun der geschicktesten Planer, Player, Experten und unverbesserlichen Helden versammelten sich als Team – auch bekannt unter dem Codenamen Payment & Banking. Was dann geschah? Eine großartige Konferenz, die das lebte, was andere Veranstaltungen nur predigen: die Digitalisierung mit all ihren Möglichkeiten. So kam es zu einem Event, das durch und durch digital war – und darin hervorragend funktionierte.
Live aus dem 25hours-Studio in Frankfurt am Main: großartige Gäste in zahlreichen Panels und Keynotes, Live-Stream und Live-Blog zum Mitschauen und Nachlesen, Slack und Chat zum Diskutieren und netzwerken und natürlich der namensgebenden Exchange auf allen Ebenen. Und das zwei Tage lang – ein köstliches Gin-Tasting gab es obendrauf. Alles digital, alles innovativ und alles die perfekte Transformation der eigentlich analogen BEX in ein Online-Ereignis.
Unser nachgebautes Casino-Hinterzimmer als TV-Studio
Mit neuem Tool haben Kilian und André die #BEX20 Revue passieren lassen. Viele Insights gegeben, wie es war und wie es sich vor Ort anfühlte. Ein entspannter Plausch für alle die wissen wollen, wie virtuelle Konferenzen dennoch lebendig werden können. Kilian erzählt, warum sich die #BEX20 mehr nach einer Talkshow als nach einer Konferenz anfühlte, das unsere Sponsoren dieses Mal eher TV-Spots hatten und wir den guten Content früherer Konferenzen als wunderbare Pausenfüller nutzen konnten.
Wir haben zudem kurz unsere Highlights vorgestellt, die ihr alle noch einmal auf unserem Live-Blog nachlesen könnt: https://www.banking-exchange.de/live-blog. Für alle diejenigen, die es am Dienstag und Mittwoch nicht geschafft haben.
Nun geht es Richtung Transactions.io - hier gehen wir davon aus, dass wir viele von euch wieder live werden sehen können und zudem die Erkenntnisse aus der ersten virtuellen Konferenz werden nutzen können.
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Jun 15, 2020 • 1h 9min
Ask me anything #14
mit Björn Goß
Ask me anything #14 – mit Björn Goß
Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun, wenn man nicht immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“ genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob Fragen zu Expertenwissen oder ganz persönliches aus dem Alltag, ganz egal.
Mit „Ask me anything…“ startet Payment & Banking ein interaktives und regelmäßiges Format, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier künftig zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community.
Folge 14. – Ask me anything – mit Björn Goß (Stocard)
Vergiss Berlin! Wirklich erfolgreiche Fintechs sitzen nicht nur in der Hauptstadt, in München oder Hamburg, sondern auch in Mannheim. Bestes (und einziges?) Beispiel ist die Mobile Wallet-App Stocard. Sie es Nutzern, alle ihre Kundenkarten in ihrem Smartphone zu speichern. Die Idee hierfür hatten die drei Gründer bereits 2011 – an einem Strand in Australien.
Wir treffen den Gründer Björn Goß zum „Ask me anything“ an einem verregneten Tag in seinem Büro –nach dem langen Lockdown das erste Mal wieder vis-a-vis, ein seltsames Gefühl. Doch die Schreibtische sind weitgehend leer, noch arbeiten die meisten bei Stocard von zu Hause und noch ist die Kaffeemaschine aus.
Und auch Goß wird nach dem Interview direkt wieder ins Home-Office düsen, um von dort an der nächsten Besprechung teilzunehmen. Ausruhen in Zeiten von Corona? Ist nicht drin, denn acht Jahre nach der Idee - übrigens an einem Strand in Australien - ist das Unternehmen aktuell dabei, die nächste Stufe in der Unternehmensgeschichte zu zünden.
Die App von Stocard zählt weltweit 50 Millionen Nutzer – hauptsächlich in elf europäischen Ländern plus Australien und Kanada. Zudem gaben die Mannheimer die Einführung einer Mobile Payment Funktion bekannt: Stocard Nutzer können nun mit ihrer App fast überall auch bezahlen und nutzt zur Umsetzung der Mobile Payment Funktion eine virtuelle Mastercard, die rein digital in der App erstellt wird. Next Step: Stocard soll die Nummer 1 Mobile Wallet der Welt zu werden.
Wie das gelingen soll, warum sich der australische Markt als Versuchslabor für deutsche Fintechs eignet und warum aus seiner einst angepeilten Musikerkarriere mit seiner Band nichts geworden ist, erzählt er in der neuen Ausgabe von „Ask me anything“.

Jun 8, 2020 • 1h 7min
CBDC - Programmierbares Geld und mehr...
FinTech Podcast #268
CBDC - Programmierbares Geld und mehr…
FinTech Podcast #268
Offenes, programmierbares Geld verändert die Art und Weise, wie wir Geld verstehen und verwenden. Es wird die Art und Weise reformieren, wie wir miteinander interagieren, und zwar in einer Weise, die zu neuen Effizienzen und Möglichkeiten führt. Sie wird es uns ermöglichen, das traditionelle Konzept des Geldes zu verbessern und die Art und Weise zu verändern, wie und wann wir Werte austauschen.
Man geht davon aus, dass sich das Konzept des Geldes über Tausende von Jahren entwickelt hat. Es diente als Repräsentation von Werten, die leichter transferiert werden konnten, und im Laufe der Jahrhunderte haben wir eine Entwicklung des Geldes von Metallmünzen über Papiergeld bis hin zu elektronischen Transfers erlebt - und werden nun programmierbar.
Die Anwendung moderner Technologie auf Geld verändert seine Natur. Die Kosten und die Komplexität der Geldschöpfung wurden mit der Einführung digitaler Technologien wie Blockchain und verteilten Kontenbüchern erheblich reduziert und demokratisiert. Sie hat es ermöglicht, Geld neu zu denken, wie es funktioniert, was es darstellt und wie es ausgegeben werden kann.
Bei Bitcoin und anderen Beispielen für nicht von der Regierung ausgegebene Kryptowährungen handelt es sich um ein gemeinsames Regelwerk für den Austausch von Werten, die durch einen Code geregelt werden, der kollektiv in offenen, gemeinsam genutzten Netzwerken ausgeführt wird. Diese Anwendung des Codes auf die Steuerung der Austauschregeln hat unser Verständnis von Geld verändert und neue Möglichkeiten eröffnet, die die Menschen erst jetzt zu schätzen beginnen.
Es gibt heute viele Variationen von programmierbarem Geld. Kryptowährungen wie Bitcoin sind die bekanntesten, aber es gibt auch andere. Die Zentralbanken befassen sich aktiv mit der Frage, ob sie ihre eigenen digitalen Zentralbankwährungen einführen sollten. Facebook gründet eine Vereinigung zur Einführung einer Währung, die durch einen "Korb" von Fiat-Währungen unterstützt wird. Walmart hat kürzlich den Versuch angekündigt, seine eigene digitale Währung patentieren zu lassen.
Es gibt zahlreiche Debatten darüber, ob das Geld der Regierung dem Geld der Nichtregierungsorganisationen überlegen ist und welchen Wert es letztendlich hat. Unabhängig davon, für welches Geld man sich entscheidet, ist es wichtig, einen Schritt zurückzutreten und sich der Auswirkungen bewusst zu werden, die sich daraus ergeben, dass die Regeln, die für Geld gelten, sobald es digitalisiert wurde, unabhängig davon, ob es souverän ist oder nicht, angepasst oder erweitert werden können.
Es gibt viele verschiedene Anwendungen von programmierbarem Geld, und viele weitere sind in der Konzeption.
Die Herausforderung besteht darin, dass die meisten Bankensysteme heute relativ geschlossen und nicht standardisiert sind. Die Entwicklung von Software zur Automatisierung von Zahlungen würde den Zugang und die Erlaubnis für Transaktionen auf einer Vielzahl von Konten in verschiedenen Banken erfordern. Dies wird unüberwindlich komplex, schwierig zu bewerkstelligen und überhaupt nicht kosteneffizient.
Der große Unterschied zum Konzept des blockchaingesteuerten, offenen, programmierbaren Geldes besteht darin, dass Blockchains die Standardisierung vorantreiben. Diese Standardisierung reduziert die Kosten und die Komplexität, um darauf aufbauen zu können, und ermöglicht so Innovationen. Sie beseitigt auch Barrieren und verändert die Form und Art der Bankdienstleistungen.
Sind digitale Währungen und programmierbares Geld das Geld der Zukunft?
Central Bank Digital Currencies oder kurz CBDC, sind digitale Währungen, welche von Zentralbanken als Alternative zum Fiatgeld (physische Banknoten und Münzen) ausgegeben werden. Traditionell geben Zentralbanken Fiat-Währungen aus, das heisst Banknoten und Münzen, die in digitale Währungen umgewandelt werden. Das funktioniert im Zusammenspiel von Zentral- und Geschäftsbanken.
Gibt eine Zentralbank als Ersatz oder als Alternative zu Fiatgeld eine digitale Währung aus, entfällt der "Umweg" über den Umtausch Fiatgeld gegen digitale Währung, die digitale Währung kann direkt als Aufbewahrungs- und Zahlungsmittel verwendet werden. Sofern Zentralbanken die Blockchain-basierte digitale Währung der Bevölkerung (und nicht nur Banken) zur Verfügung stellen, verlieren Banken und "Zwischenhändler" ihre angestammte Rolle. Nutzer können ihr Vermögen direkt bei der jeweiligen Zentralbank hinterlegen.
Im Gegensatz zu dezentralen Kryptowährungen wie Bitcoin und andere, bleiben CBDCs als digitale Währungen unter der Kontrolle der Zentralbanken und werden auch von diesen ausgegeben und verwaltet. Die digitale Währung eines Landes ist durch die Anbindung an die nationale Landeswährung nicht volatil wie Kryptowährungen, sondern genauso stabil wie die Fiat-Währung der jeweiligen Nation.
Im Kern ist eine digitale Landeswährung eine sehr flexible Variante der Fiat-Währung, welche den Zahlungsverkehr einfacher, schneller und kostengünstiger machen kann – national und international. Aktuell befassen sich zahlreiche Zentralbanken auf der ganzen Welt intensiv mit dem Thema.
Einordnung von programmierbarem Geld
Grundsätzlich können digitale, DLT-basierte Währungen von verschiedenen Stellen emittiert werden:
Von einer Zentralbank
Anstatt über das aktuelle System, basierend auf Accounts, können Zentralbanken gesetzliches Zahlungsmittel auch direkt über eine Blockchain/DLT emittieren.Laut einer Umfrage der BIZ unter 66 Zentralbanken weltweit, arbeiten aktuell gut 80 % an einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC). 20 % der befragten Zentralbanken halten es für wahrscheinlich in den kommenden 1-6 Jahren eine CBDC auf den Markt zu bringen.Die Riksbank in Schweden untersucht bereits seit Q3 2017 Anwendungsgebiete für eine eigene digitale Währung, e-Krona, und arbeitet noch bis Februar 2021 gemeinsam mit Accenture an einem ersten Piloten.
China ist hier bereits weiter: nach dem Start des Projektes in 2014, ist das erste digitale Zentralbankgeld als Pilot mit den vier größten Commercial Banks diesen Monat live gegangen. Letzter Neuzugang ist Frankreich: Banque de France ruft offen dazu auf, Applikationen zum Testen einer Digitalwährung einzureichen.
Von einer privaten Organisation
Es geht hierbei in erster Linie darum, bestehendes und von Banken oder der Zentralbank geschaffenes Fiatgeld auf der Blockchain oder DLT abzubilden. Es lassen sich grob zwei Modelle unterscheiden:E-Geld: Startups wie CashOnLedger bauen eine Brücke zwischen dem aktuellen Zahlungssystem und der DLT-Welt. D. h klassische IBAN Zahlungen werden durch die Technologie von CashOnLedger unter Nutzung einer E-Geld-Lizenz in einer DLT-Wallet abgebildet.Stablecoins wie bspw. Libra: Stablecoins bringen nicht den EUR auf die Blockchain, sondern sie ermöglichen es, Coins zu erwerben, die auf der Blockchain/DLT sind und somit DLT- basierte Transaktionen ermöglichen. Es gibt verschiedene Ansätze, die die Stabilität und das Vertrauen in diese Coins ermöglichen sollen. Die Libra Association investiert bspw. 80 % der eingezahlten Gelder in kurzlaufende Staatsanleihen und hält 20 % als Cash oder in Geldmarktfonds.
Dezentral
Hierbei handelt es sich um Kryptowährungen, wie Bitcoin oder Ethereum, hinter denen keine zentralisierte Organisation steckt. Es besteht hier auch keinerlei Verbindung zum Fiatgeldsystem. Stattdessen werden neue/native Währungen emittiert.Die klassischen Kryptowährungen, allen voran Bitcoin, sind auch die einzigen Anwendungsbeispiele für eine echte, dezentrale, permissionless Blockchaintechnologie.
Zusammen mit Alexander Bechtel vom Bitcoin, Fiat & Rock'n'Roll Podcast spricht André in dieser Doppel/Cross-Folge über genau diese Einordnung von programmierbarem Geld und über mögliche Einsatzmöglichkeiten.
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