Payment & Banking Fintech Podcast

Das Team von Payment & Banking
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Sep 11, 2020 • 47min

Die Banxware Story

FinTech Podcast #281 Die Banxware Story FinTech Podcast #281 Manchmal wagen sich selbst alte Hasen an Neues –  auch Miriam Wohlfarth, die viele Jahre hinlang DAS Gesicht von Ratepay war, und Jens Röhrborn, auch kein Unbekannter der Szene, haben sich mit zwei weiteren Gründern, Fabian Heiß und Aurel Stenzel, zusammengetan und Banxware an den Start gebracht. In der Szene wird schon jetzt gemunkelt, dass es sich um eine der spannendsten Neugründungen im Jahr 2020 handeln könnte. Das Unternehmen vergibt Kredite an Plattformhändler. Eigentlich hätte Banxware schon viel früher starten sollen, „denn der Bedarf ist groß, das weiß ich aus vielen Anfragen bei Ratepay“, sagt Wohlfarth, aber wie bei vielen hat die Covid-19 Pandemie den Zeitplan der Gründer durcheinander gebracht. Doch vor allem die Wirecard-Pleite verzögerte den Start. Warum sich diese Entwicklung für Banxware schlussendlich sogar ins Positive drehte, was Unterwäsche mit der Namensgebung zu tun hat und wie die Risikoermittlung läuft, erfahrt ihr im Podcast #281. [podigee-player url="hier kommt der neue link rein"] Wir danken unseren großartigen Sponsoren & Wenn es Euch gefällt, abonniert den Podcast doch bei Soundcloud, Spotify und iTunes und bewertet diesen mit 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Abonnieren: Die verschiedenen Podcast-Formate (#Ask Me Anything, #NewsPodcast, #5PMClub) von paymentandbanking.com könnt Ihr auf allen wichtigen Podcast-Plattformen hören. Zum Beispiel bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Castbox, Deezer, Podimo, Overcast, PlayerFM, Spotify, SoundCloud oder auch als RSS-Feed abonnieren.
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Sep 4, 2020 • 41min

Die News im August

FinTech Podcast #280 Die News im August FinTech Podcast #280 Die Ferienzeit ist mehr oder weniger vorbei - Corona immer noch da. Unsere Kinder kehren in den Alltag zurück, alles mit Maske. Back to the new normal. Und auch die Büros unsere Branche füllen sich wieder mit Leben. Mit anderen Worten, die Pressemitteilungsmaschinen sind in Gang, denn auch im August war wieder das ein oder andere Los, von Neuigkeiten über Investments bis hin zu tollen Personalwechseln, alles war dabei. Frisch aus dem neuen Siegertschen Frankfurt Office lassen es sich Jochen und André nicht nehmen auch diesmal unseren Newsrückblick des Monats August zu kommentieren und umfassend zu besprechen. Und darüber haben sie gesprochen: Apple auf Einkaufstour Wieder einmal hat Apple zugeschlagen und für 100 Millionen US-Dollar das kanadische Start-up Mobeewave, das eine Technologie zum Empfangen von Geldtransaktionen auf dem Smartphone entwickelt hat, übernommen. Es hat eine Technologie entwickelt, mit dem Smartphones in NFC-Zahlungsterminals verwandelt werden können - ohne das zusätzliche Hardware erforderlich ist. https://paymentandbanking.com/das-apple-scheme-weltherrschaft-durch-payments/https://t3n.de/news/apple-kauft-startup-iphones-1306361/ Boon wird eingestellt Bereits zum 3. Oktober wird virtuelle Prepaid-Mastercard boon in der Folge der Wirecard-Pleite eingestellt. Kunden sollen ihr eingezahltes Geld bis dahin ausgeben oder sich per Überweisung von Wirecard zurückerstatten lassen. Ansonsten wird eine monatliche Strafgebühr von2,50 Euro vom Guthaben abgezogen. Die Einstellung betrifft vorerst nicht die Banking-App boon.PLANET. https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/zahlungsdienstleister-wirecards-bezahl-app-boon-vor-dem-aus/26061162.html Curve vor neuer Investmentrunde Einen „Einhorn-Status“ hat Curve laut eines Berichtes von Sifted aktuell noch nicht erreicht. Auch die 100 bis 120 Millionen Pfund, die Curve von Investoren in einer Series-C-Finanzierungsrunde erhalten wird, werden daran nichts ändern, obwohl dies eine der größten Funding-Runden seit dem Corona-Lockdown wäre. Zuletzt hatte Curve, bei dem man mehrere Konten mit einer einzigen Karte verknüpfen kann, im Juli 2019 von Investoren 55 Millionen Dollar erhalten. Die Gesamtbewertung lag damals bei 250 Millionen Dollar.Bereits seit Juni steht Curve hinter der Mastercar-Debit Karte von Samsung, der Samsung Pay Card. Die Nutzer der Samsung Card haben auch Zugriff auf alle anderen Curve-Features erhalten, wie etwa die konsolidierte Ansicht über verschiedene Karten oder Peer-to-Peer-Überweisungen. https://sifted.eu/articles/exclusive-curve-series-c/https://techcrunch.com/2020/08/18/samsung-pay-card-launches-in-uk/ (Samsung) Bei Yunar gehen die Lichter aus Kaum 24 Monate nach dem Start von Yunar will die Deutsche Bank schon wieder den Stecker ziehen. Die Kosten des Experiments will die Bank nicht beziffern. Sinnlos verpulvert soll das Geld aber nicht gewesen sein, heißt es aus der Bank: „Wir haben gelernt, wie man ein ganz neues Angebot technisch und organisatorisch hochzieht und bei jungen, digital affinen Zielgruppen erfolgreich ausrollt", sagt der verantwortliche Deutschbanker Philip Laucks. „Das sind wertvolle Erfahrungen.“ https://www.wiwo.de/unternehmen/banken/yunar-wird-eingestellt-das-schnelle-ende-eines-digital-traums-der-deutschen-bank/26060296.html Kontist wechselt zu Visa Wie zuvor schon der Geschäftskonten-Spezialist Penta, der ebenfalls eine Whitelabel-Lösung der Solarisbank nutzt, wechselt nun auch der auf Selbstständige und Freelancer fokussierte FinTech Kontist von Mastercard zu Visa. Neue Kontist-Kunden erhalten ab sofort automatisch eine Business-Debitkarte von Visa. Bestehende Mastercards von Kontist-Kunden sollen sukzessive ausgetauscht werden. Durch den Wechsel wird mit Google Pay zudem erstmals auch eine mobile Payment-Option verfügbar. https://www.geldinstitute.de/business/2020/kontist-wechselt-von-mastercard-zu-visa.html Das Schweizer Fintech Numbrs macht wieder von sich Reden Nachdem im Mai eine Finanzierungsrunde geplatzt und Mitarbeiter entlassen worden waren, legt Numbrs nun eine rasante Achterbahnfahrt hin. Vor kurzem wurde die Multibanking-App auch in Großbritannien gelauncht. Umgekehrt beschweren sich aber nun deutsche Nutzer auf Twitter, dass das Empfehlungsprogramm (10 Euro für neue User) eingestellt wurde. Schuld daran sollen die anhaltenden Probleme in Deutschland aufgrund PSD2 sein. https://twitter.com/kig_de/status/1291334115040559106 Vivid Money mit neuem Angebot Die im Juni in Deutschland gestartete Neobank Vivid Money stellt einen ihrer ersten Mehrwertdienste vor: Die neue „Subscription Control“ soll Nutzern helfen, einen besseren Überblick über Abos und Verträge zu erhalten. Das erinnert an Apps wie Aboalarm oder Finanzguru. Zugleich zeigt der Schritt, wohin sich Banken in Zukunft entwickeln sollten: hin zu Auswertungsfunktionen, die einen Mehrwert für ihre Kunden generieren. https://www.it-finanzmagazin.de/vivid-money-stellt-subscription-control-vor-109893 Kapilendo mit KfW-Schnellkrediten erfolgreich Kapilendo hat im 1. Halbjahr 2020 die Marke von 100 Millionen Euro Finanzierungsvolumen übersprungen. Dabei profitierte das Berliner Fintech vor allem von der Vermittlung von KfW-Schnellkrediten für kleine und mittelständische Unternehmen, die Kapilendo seit Juni anbietet und hierbei mit der Varengold Bank kooperiert. Dadurch konnten in den ersten sechs Wochen rund 30 Millionen Euro Corona-Hilfen vermittelt werden. https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/kapilendo-steigert-finanzierungsvolumen-auf-ueber-millionen-euro-news-mit-zusatzmaterial/ Verlust bei Revolut Laut Jahresabschluss 2019 machte Revolut im letzten Jahr einen Verlust von 106,5 Millionen Pfund - mehr als drei Mal so viel im Vergleich zum Vorjahr. Der Verlust wurde mit „nur“ 33 Millionen Pfund beziffert. Zugleich stiegen aber auch die Umsätze um stolze 180 Prozent, und zwar von 58 Millionen auf 162,7 Millionen Pfund. Zugleich gibt Revolut auch einen ersten Ausblick auf die Entwicklung 2020: In der Corona-Krise habe sich das Wachstum von Revolut verlangsamt, u.a. weil Kunden wegen eingeschränkter Reisemöglichkeiten ihre Kartenumsätze gedrosselt haben. https://www.altfi.com/article/6926_revoluts-revenues-and-losses-triple-in-2019-amid-slowing-customer-growth Geldspritze für britisches Unternehmen Vitesse Vitesse, ein Fintech aus London, das grenzüberschreitende Echtzeit-Zahlungen für Unternehmen anbietet, bekommt eine Geldspritze von 6,6 Millionen Pfund. Die Series-A-Finanzierungsrunde wird angeführt von Octopus Ventures, außerdem geben die Bestandsinvestoren Hoxton Ventures sowie verschiedene Business Angels Geld dazu. Das frische Kapital will Vitesse dafür nutzen, sein Wachstum zu beschleunigen und in den USA stärker Fuß zu fassen. Das Zahlungsnetzwerk von Vitesse umfasst aktuell 100 Länder mit 60 verschiedenen Währungen. https://techcrunch.com/2020/08/11/vitesse/ Gambio bietet Ratenzahlungen an Gambio, Anbieter einer Onlineshop-Komplettlösung für professionelle Händler, bietet seinen 22.000 angebundenen Shops künftig an, ihren Endkunden Ratenzahlungen zu ermöglichen. Mit dem „Ratenkauf by EasyCredit“ ist es Online-Anbietern ab sofort möglich, dass ihre KundInnen auch höherpreisige Einkäufe schnell, einfach und entspannt tätigen können. EasyCredit gewinnt damit einen wichtigen Neukunden für den Bereich Online-Ratenzahlungen, der auch von den Wettbewerbern Klarna und Ratepay vorangetrieben wird. https://www.presseportal.de/pm/119850/4676544 Holvi zieht sich vom britischen Markt zurück Das finnische Fintech Holvi, das sich auf KMU und Freelancer spezialisiert hat, sah Anfang des Jahres den Eintritt in den britischen Markt als große Chance. Doch ein knappes halbes Jahr später zieht sich das Unternehmen schon wieder von der Insel zurück. Zum 31. Oktober werden alle Konten dort auslaufen. Das Angebot von Holvi, das seit 2016 zur spanischen Großbank BBVA gehört, wurde offenbar zu wenig nachgefragt. https://sifted.eu/articles/holvi-leaves-uk/ Zusammenarbeit wird weiter ausgebaut: Adyen und Zalando Adyen und Zalando bauen ihre Zusammenarbeit auf internationaler Ebene weiter aus: Ab sofort wickelt der niederländische Payment-Anbieter sämtliche Kreditkartenzahlungen für Zalando in allen europäischen Märkten ab. Zuvor hatte Zalando bereits Adyen-Technologie für die Zwei-Faktor-Authentifizierung im Rahmen der PSD2-Zahlungsdirektive genutzt. Zudem hatte Adyen bereits als Acquirer die Abwicklung von Kreditkarten in Frankreich und Benelux für lokale Kartensysteme wie zum Beispiel Cartes Bancaires für Zalando erledigt. https://www.adyen.com/de_DE/presse-und-medien/2020/adyen-wickelt-ab-sofort-europische-kreditkarten--zahlungen-fr-zalando-ab Geldspritze für Habito Das britische FinTech bekommt in einer Series-C-Finanzierungsrunde 35 Millionen Pfund, darunter von den Wagniskapitalgebern Augmentum Fintech, SBI Group und mojo.capital, zudem beteiligen sich auch Bestandsinvestoren sowie der staatliche Future Fund. Habito gilt als Disruptor für den Hypotheken-Markt und zählt bereits 330.000 Kunden. Die Gesamtfinanzierung von Habito steigt durch den Deal auf 63 Millionen Pfund. https://www.altfi.com/article/6935_habito-closes-35m-series-c-round Aus für Moneyou ABN Amro stellt zu Mitte 2021 in Deutschland und den Niederlanden seine Aktivitäten unter dem Label Moneyou ein. Warum das Aus? Die anhaltend niedrige Zinsniveau verhindere eine erfolgreiche Differenzierung der Marke, heißt es. Die Einstellung der Aktivitäten betrifft auch die Online-Sparkonten und das App-Girokonto. Nach Angaben von ABN Amro hat Moneyou in beiden Ländern 500.000 Kunden. https://www.crowdfundinsider.com/2020/08/165258-abn-amro-set-to-discontinue-moneyou-feature-activities-in-the-netherlands-germany/ Amex kauft Kabbage und kooperiert mit Yapili Der Kreditkartenkonzern American Express kauft das US-Fintech Kabbage aus Atlanta, dessen Fokus auf Krediten für kleinere Unternehmen liegt. Die Übernahme beschleunige die Pläne von American Express, US-Kleinunternehmen eine einfache und effiziente Art anzubieten, ihren Zahlungsverkehr und Cash Flow auf einer digitalen Plattform zu verwalten, so Amex-Managerin Anna Marrs. Das Unternehmen kooperiert neuerdings zudem mit Yapily, einem FinTech aus London, das API-basiertes Open Banking anbietet. Die Partnerschaft soll dafür sorgen, den Markt für Überweisungen per Open Banking europaweit zu stärken. Yapily war bereits zuvor in 15 Ländern und hat bereits 180 Institutionen als Partner gewinnen können. https://www.fintechmagazine.com/payment-solutions/yapily-enables-european-open-banking-american-expresshttps://www.fintechmagazine.com/financial-services/american-express-announces-it-will-acquire-kabbage (Yapili) Ant Financial vor Börsengang Der chinesische Finanzkonzern Ant Financial bereitet aktuell einen der größten Börsengänge aller Zeiten vor. Ende Juli hatte der Konzern offiziell mitgeteilt, dass der IPO an den Börsen von Shanghai und Hongkong stattfinden soll. Zuletzt wurde das für seinen Bezahldienst Alipay bekannte Unternehmen mit mehr als 200 Mrd. Dollar bewertet. Nach unbestätigten Gerüchten gründet Ant Financial mit der Nanyang Commercial Bank, dem Software-Anbieter China TransInfo Technology und der Batteriefirma CATL ein Gemeinschaftsunternehmen, das mit einem Grundkapital von 1 Mrd. Euro ausgestattet wird. Es soll im vierten Quartal seinen Geschäftsbetrieb aufnehmen und zu einem der größten Konsumfinanzierer Chinas werden. https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/chinesischer-fintech-konzern-ant-financial-draengt-vor-boersengang-in-die-konsumfinanzierung/26104172.html Robinhood bleibt Investorenliebling und sichert sich viel Geld Im Rahmen einer Series-G-Finanzierung sicherte sich die Trading-App Robinhood weitere 200 Mio. US-Dollar von Investoren. Erst einen Monat zuvor hatte sich das Startup 320 Millionen Dollar gesichert, davor bereits 280 Millionen Dollar. Alles zusammengenommen führt das zu einer aktuellen Bewertung von beeindruckenden 11,2 Mrd. Dollar. Im Juni soll Robinhood mehr Geschäfte abgewickelt haben als die Trading-Plattformen von Charles Schwab, E-Trade oder Ameritrade. https://techcrunch.com/2020/08/17/robinhood-raises-200m-more-at-11-2b-valuation-as-its-revenue-scales/ Finleaps Element bekommt weiteres Geld Element, ein Spezialist für digitale Versicherungslösungen aus dem Hause Finleap, erhält von Geldgebern weitere 10 Millionen Euro. Die Gesamtfinanzierung des Insurtechs beläuft sich damit auf 50 Millionen. Element bietet digitale Versicherungsprodukte, die Unternehmen unter eigener Marke vertreiben können, wie etwa der Hausrat- und Haftpflichtschutz der Signal Iduna. Zu den Bestandsinvestoren gesellt sich nun ein gemeinsamer Fond von Sony Financial Ventures und dem japanische VC Global Brain hinzu. https://financefwd.com/de/millionen-fuer-element/ Sutor Bank stellt ihren Robo ein Die Hamburger Sutor Bank stellt ihren Robo-Advisor ein. Obwohl mit der Idee recht früh dran, haben sich die Zahlen in den vergangenen sieben Jahren nicht wie gewünscht entwickelt. Der „Anlage-Lotse“ wird für neue Privatkunden nicht mehr angeboten. Die Bank spricht selbst davon, einen Schwenk vom B2C- in den B2B-Bereich vorzunehmen. https://financefwd.com/de/sutor-robo/ Lang ersehnt: Girocard ermöglicht endlich Zahlungen auch mit ApplePay Während viele andere Geldinstitute ihren Nicht-Kreditkartenkunden bereits eine Nutzung von Apple Pay mit einer virtuellen Debit-Mastercard ermöglichen, setzen die Sparkassen hier lieber auf die Girocard und melden stolz, dass der Launch nun vollbracht ist. „Vor allem können Sparkassen-Kunden nun auch dort mit Apple Pay bezahlen, wo ausschließlich auf die Akzeptanz der Girocard gesetzt wird“, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Da die Girocard aber bislang ein reines POS-Produkt ist, kann sie wie erwartet vorerst nicht für Onlinezahlungen mit Apple Pay genutzt werden. Hierfür kündigen die Sparkassen aber für 2021 eine Lösung an. https://www.dsgv.de/newsroom/presse/200825_PM_Apple_Pay_und_Girocard.html Bonify freut sich über weiteres Kapital durch Bestandsinvestoren Die Bestandsinvestoren des Berliner Fintechs Bonify stecken einen „hohen“ siebenstelligen Betrag in das Unternehmen. Per App können die Bonify-Kunden eine Bonitätsauskunft erhalten und korrigieren. Zusätzlich lässt sich das Bankkonto verknüpfen, Partner sind dabei Fintec Systems und Finleap Connect. Bonify analysiert die finanzielle Situation des Kunden und kann so einen entsprechenden Kredit oder andere Verträge vermitteln, es verdient an einer Provision. Das Finleap-Startup Joonko ist wie berichtet erst kürzlich mit einem ähnlichen Angebot gestartet. https://financefwd.com/de/finanzierungsrunde-bonify/ Afterpay kauft Pagantis und greift damit Klarna an Der australische „Buy now, pay later“-Spezialist Afterpay will das schwedische Fintech Klarna in seinem europäischen Kernmarkt angreifen und setzt dabei auf Übernahme von Pagantis, einem spanischen Unternehmen mit ähnlicher Ausrichtung. Kostenfaktor: mindestens 50 Millionen Euro. vDadurch sichert sich Afterpay einen größeren Marktanteil in Spanien, Italien und Frankreich. Dabei soll Pagantis ist das europäische Afterpay-Label Clearpay umfirmieren, das u.a. bereits in Großbritannien aktiv ist. https://www.altfi.com/article/6972_clearpay-enters-spain-france-and-italy-with-eur50m-pagantis-acquisition Strafzahlung gegen Exporo as Hamburger Startup Exporo wird zu Kasse gebeten: Rund 50.000 Euro Strafe muss die Crowdinvestin-Plattform für Immobilien zahlen. Grund: Exporo Investment habe Kleinanlegern die gesetzlich vorgeschriebenen Basisinformationsblätter bei Vertragsabschluss nicht zur Verfügung gestellt, begründet die Bafin ihr Vorgehen. https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/bafin-crowdinvesting-plattform-exporo-muss-strafe-zahlen/26136736.html?ticket=ST-4094886-hVJFElGOW9HnBgvZbmMr-ap1 Personalia: Neuer Leiter bei Facebook Pay Facebook engagiert den ehemaligen PayPal-Manager Stephane Kasriel als neuen Leiter von Facebook Pay. Facebook bildet außerdem ein neues Team, das die verschiedenen Zahlungsdienste überwachen wird, die Facebook im vergangenen Jahr angekündigt hat, wozu auch Zahlungen per WhatsApp in Brasilien zählen. Das Team soll dafür sorgen, die App-Familie noch enger miteinander zu verknüpfen. Vor einigen Jahren hatte sich Facebook bereits mit dem früheren PayPal-Manager David Marcus verstärkt, der mittlerweile für Facebook die Einführung der Kryptowährung Libra koordiniert. https://www.cnbc.com/2020/08/10/facebook-pay-will-be-led-by-former-paypal-exec-stephane-kasriel.html Neuer CFO bei Stripe Von General Motors wechselt Dhivya Suryadevara als neue CFO zu Stripe. So soll sie die internationale Expansion des Finanzdienstleisters befeuern. Suryadevara trug seit 2018 bei GM die Verantwortung für die Finanzen und war zugleich ein Aushängeschild für den Transformationsprozess des Autokonzerns. https://stripe.com/newsroom/news/dhivya-suryadevara Wechsel an der Spitze von Ratepay Nach knapp zehn Jahren gemeinsam mit Miriam Wohlfarth als CEO an der Spitze von RatePay gibt Jesper Wahrendort diesen Posten nun ab. Ab Oktober wird er sich „neuen Herausforderungen“ widmen. Wohin es ihn zieht und wer seine Nachfolge antritt, ist derzeit noch nicht bekannt. Wer die Nachfolge antritt, ist auch schon bekannt: Nina Pütz fängt als beim Payment-Unternehmen Ratepay. Pütz war zuvor Chefin des Shopping-Club Brands4friends und arbeitete in verschiedenen leitenden Positionen beim Marktplatz Ebay. Zunächst als ”Head of RatePay“ soll sie in den kommenden Monaten zur neuen CEO aufsteigen. https://financefwd.com/de/ratepay-ceo/ (Wahrendorf)https://financefwd.com/de/ratepay-puetz/ (Pütz) Marco Wenthin verlässt Penta Völlig überraschend verlässt Chef der Berliner KMU-Mobile-Bank Penta, Marco Wenthin, das Unternehmen. Nach der Übernahme 2019 durch die Berliner Fintech-Schmiede Finleap war er zu Penta gekommen und hatte Penta zu einem der Hoffnungsträger der Branche gemacht. Die Nachfolge soll in den nächsten Wochen geklärt werden. https://finanz-szene.de/fintech/penta-chef-wenthin-erklaert-ruecktritt-aus-privaten-gruenden/ Bitcoin-Experte Alexander Bechtel geht zur DeuBa Der Bitcoin-Experte Alexander Bechtel gesellt sich zu den bereits bekannten Gesichtern bei der Deutschen Bank. Innerhalb der Deutschen Bank ist er aktuell im Bereich Cash Management Strategy Office angesiedelt und berichtet sowohl an den Leiter des Cash-Managements, Ole Matthiessen, sowie an den Strategiechef der Unternehmenskunden-Sparte, André Bajorat. https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/zahlungsverkehr-deutsche-bank-sichert-sich-bitcoin-experten/26104620.html Wir danken unseren großartigen Sponsoren & Wenn es Euch gefällt, abonniert den Podcast doch bei Soundcloud, Spotify und iTunes und bewertet diesen mit 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Abonnieren: Die verschiedenen Podcast-Formate (#Ask Me Anything, #NewsPodcast, #5PMClub) von paymentandbanking.com könnt Ihr auf allen wichtigen Podcast-Plattformen hören. Zum Beispiel bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Castbox, Deezer, Podimo, Overcast, PlayerFM, Spotify, SoundCloud oder auch als RSS-Feed abonnieren.
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Aug 28, 2020 • 1h 34min

Ask me anything #19 - Stephan Heller - FinCompare

Ein Interview mit Stephan Heller von FinCompare Ask me anything #19 - mit Stephan Heller von FinCompare Als Payment & Banking das neue Interviewformat startete, war es zunächst das Team, das neue Gäste für das nächste „Ask me anything“ vorschlug. Nun aber hat sich das Format etabliert, sodass Vorschläge mittlerweile auch aus der Community kommen. „Wäre nicht der oder die interessant?“ oder „Soundso habe ich schon so oft auf der Bühne gesehen, sprecht doch mal mit ihm“ und „Den wollte ich immer schon mal was fragen“ …. so oder so ähnlich lesen sich die Mails, die uns zuweilen erreichen. Diesen Interviewgast hatten wir allerdings schon länger auf dem Zettel, trotz allem war es anfänglich zwar etwas überrascht über die Anfrage, hat aber schnell zugesagt, um sich den Fragen der Payment & Banking-Leser zu stellen. Wer die Hauptstadt kennt weiß, dass es in Berlin-Mitte kaum mittiger geht als am Hackeschen Markt. Zwischen vielen guten Bars, teuren Restaurants und allerlei Geschäften hat sich auch das 2015 gegründete Unternehmen FinCompare angesiedelt. Als ich Geschäftsführer Stephan Heller zur neuen Ausgabe von „Ask me anything“ treffe, ist es um den sonst so beliebten Touristen-Hotspot ruhiger als sonst. Covid-19 hinterlässt auch hier Spuren und auch bei dem Fintech sind die letzten Monate nicht ohne Folgen geblieben. Viele Mitarbeiter sind immer noch im Home Office und werden dort voraussichtlich auch noch eine Weile bleiben, weswegen Schreibtische auf der alten Industrie-Etage vielfach noch unbesetzt sind. Auch Heller hat in der Akutphase der Pandemie viel zu Hause gearbeitet, die Zeit aber auch dafür genutzt, um zu kochen, einzuwecken und vor allem Brot zu backen. Seither bringt er jeden Tag ein Brot mit ins Büro –am Vortag Teig ansetzen, über Nacht warten, morgens backen und tagsüber essen. Mittlerweile freuten sich die Mitarbeiter sogar, lacht er. Zum Interview nutzen wir FinCompares Räumlichkeiten in einem repräsentativen Altbau mit Stuck an der Decke und hohen Fenstern. Solche Büros kennt man sonst eher als Dependancen von Rechtsanwälten, Steuerberatern und Notaren. Aber sie passen auch zu Heller, denn er mag es gerne schön. Bevor er das Fintech an den Start brachte, hatte er eine Plattform für Luxusuhren gegründet – das Startup Watchmaster. Teure Uhren erkennt er seither schon von weitem. Heller gehört zu jenen Interviewpartnern, denen die Themen nicht ausgehen. Und so sprechen wir in der folgenden Stunde nicht nur über Finanzierungen von KMUs und welche Rolle dabei FinCompare Corona-Zeiten spielt, sondern auch über teure Uhren, die teuer und gleichzeitig sehr hässlich sein können, aber warum sie trotzdem als Anlagemöglichkeit dienen, über die Bedeutung des Kochens, die richtige Tischdeko und warum ihm bayrische Hausmannskost trotzdem immer noch am liebsten ist. [podigee-player url="hier kommt der neue link rein"] Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun, wenn man nicht immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“ genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob Fragen zu Expertenwissen oder ganz persönliches aus dem Alltag, ganz egal. Mit „Ask me anything…“ hat Payment & Banking ein interaktives und regelmäßiges Format geschaffen, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community. Wenn es Euch gefällt, abonniert den Podcast doch bei Soundcloud, Spotify und iTunes und bewertet diesen mit 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Abonnieren: Die verschiedenen Podcast-Formate (#Ask Me Anything, #NewsPodcast, #5PMClub) von paymentandbanking.com könnt Ihr auf allen wichtigen Podcast-Plattformen hören. Zum Beispiel bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Castbox, Deezer, Podimo, Overcast, PlayerFM, Spotify, SoundCloud oder auch als RSS-Feed abonnieren.
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Aug 21, 2020 • 51min

Wie digital ist Corporate Banking?

FinTech Podcast #279 – Recap der Banking Exchange 20 Wie digital ist Corporate Banking? FinTech Podcast #279 – Recap der Banking Exchange 20 Am Anfang stand ein Widersacher: Covid-19, die Pandemie, die alle Events verhinderte – auch die #BEX20, die schon in den Startlöchern stand. Und so entstand ein schier unmöglicher Plan: die Banking Exchange 20 trotzdem stattfinden zu lassen! Und wie sie stattfand. Wie versprochen und in gewohnter Manier, möchten wir euch auch in diesem Jahr einige der interessanten Diskussionen nicht vorenthalten und stellen sie euch in Gesamtlänge als Podcast und diesmal sogar mit Video zur Verfügung. Noch ein großes Spielfeld: Corporate Banking. Aber wie digital geht es hier zu? Darüber diskutieren an Tag 2 der #BEX20 Dr. Marie Louise Seelig (Acatus), Anna Fromme-Schoen (PayPal Deutschland) und Christian Zahn (McKinsey & Company), zusammen mit Jochen Siegert und Rafael Otero (beide Payment & Banking). Auch bei Banken ist die Digitalisierung in vollem Gange. „Nur sieht man das oft nicht so“, erklärt Christian Zahn, „aber der Teil, der die Marge bringt, ist viel schwerer zu digitalisieren.“ Wie sieht es also beim Corporate Banking aus? Es gibt tatsächlich schon einige Projekte, aber noch sind diese überschaubar und eher im Massensegment zu finden. Für Otero steht dabei im Vordergrund, dass man hier nur erfolgreich sein kann, wenn Produkte schon früh skalierbar sind. Und der Erfolg kommt eben nicht über Nacht: „Dafür braucht man viel Manual Labor!“ Also was tun? Oft stehen entweder die KMUs im Mittelpunkt, mit übersichtlichen Use Cases, oder man verlagert sich auf internationale Projekte, die dementsprechend groß sind. Bei Anna Fromme-Schoen begann die Arbeit dann entsprechend bei den KMUs. Zentral war hier: wie kann das Produkt so convenient wie möglich sein. Beispiel Kredite: die Antragsstellung ist bei PayPal komplett digitalisiert, eine Entscheidung über die Vergabe wird in weniger Minuten getroffen – und ebenso schnell wird das Geld ausgezahlt. Für Seelig steht bei ihrem FinTech Acatus die Verbriefung von Vermögenswerten im Fokus, und so sieht sie sich als „Mittler zwischen den Welten“. Aber nehmen Banken diese Hilfe an? Ja, definitiv – weil sie gute Produkte für ihre Kunden wollen. Kooperationen sind da das A und O – oft scheitert es dann aber weniger am Vorstand, sondern an den Prozessen im Mittelbau. Stichwort Plattformisierung: was passiert hier in der Branche? Bisher trifft sie eher Teilbereiche, Zahn betont: „In Firmen spielt der persönliche Kontakt zu Banken noch eine große Rolle.“ Auch hier zeigt die Pandemie Nachwirkungen: Die Bedeutung der Digitalisierung wächst, und viele Ideen wurden endlich umgesetzt. Einzelne Plattformen bieten schon Financial Services an, und noch wichtiger: sie haben dafür die Technologie, die Banken oft noch fehlt. Sobald die erste Bank beides bieten kann, wird sie zu einer Gefahr für die anderen werden, und der Wettbewerb zieht an. „Im Corporate Banking gibt es nicht nur einen Angreifer“, so Otero. „Da gibt es ganz unterschiedliche Player, die unterschiedliche Kunden haben wollen.“ Dieses Spiel hat gerade erst begonnen, das Spielfeld rollt sich noch aus, von Disruption bis Kooperationen sind hier viele Lösungen und Entwicklungen denkbar – es wird spannend werden! Was sonst noch besprochen wurde, könnt ihr hier nachhören: Wir danken unseren großartigen Sponsoren & Wenn es Euch gefällt, abonniert den Podcast doch bei Soundcloud, Spotify und iTunes und bewertet diesen mit 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
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Aug 14, 2020 • 58min

Ask me anything #18

mit Karl Matthäus Schmidt, Quirin Bank Ask me anything #18 – mit Karl Matthäus Schmidt von der Quirin Bank Als Payment & Banking das neue Interviewformat startete, war es zunächst das Team, das neue Gäste für das nächste „Ask me anything“ vorschlug. Nun aber hat sich das Format etabliert, sodass Vorschläge mittlerweile auch aus der Community kommen. „Wäre nicht der oder die interessant?“ oder „Soundso habe ich schon so oft auf der Bühne gesehen, sprecht doch mal mit ihm“ und „Den wollte ich immer schon mal was fragen“ …. so oder so ähnlich lesen sich die Mails, die uns zuweilen erreichen. Diesen Interviewgast hatten wir allerdings schon länger auf dem Zettel, trotz allem war es anfänglich zwar etwas überrascht über die Anfrage, hat aber schnell zugesagt um sich den Fragen der Payment & Banking-Leser zu stellen. Nach langer Zeit dürfen wir uns endlich wieder gegenübersitzen und so wurden die Mikros für das nächste „Ask me anything“ mit viel Sicherheitsabstand und unter Einhaltung aller Hygienemaßnahmen bei der Quirin Bank in Berlin aufgebaut. Wir treffen Karl Matthäus Schmidt, seines Zeichens Gründer der Bank und seit vielen Jahren Kenner und Teil der Finanzszene. Und die nächste Generation hat er auch gleich mitgebracht: Sein Sohn darf den Vater ins Büro begleiten und erste Bankenluft schnuppern. Auch während des Gespräches ist er dabei, tippelt zwar etwas gelangweilt auf dem Tablet zu, aber spitzt dennoch die Ohren, wenn der Vater antwortet. Denn wer weiß, welche Schwanks aus dem Leben eines Papas so zu erzählen hat? Ob der Staffelstab auch an die kommende Generation übergeben wird, ist bei den Schmidts noch nicht 100-prozentig geklärt. Karl Matthäus konnte jedoch kaum anders, denn als Spross einer Bankendynastie saß er in Nürnberg schon unter dem Schreibtisch seines Vaters, malte mit seinen Buntstiften und konnte Worte wie „Rendite“, „Bilanzen“ und „Zinseszins“ schon eher lesen und schreiben, als viele seines Alters. Mit 14 Jahren kaufte er sein erstes Aktienpaket. Seine ersten unternehmerischen Schritte in der Bankenlandschaft sammelte er nicht als „Mädchen für allesn“ in der familieneigenen Schmidt-Bank, sondern 1994, als Mitgründer des Consors Discount-Broker, eine Zweigniederlassung der Schmidtbank. Sie war der erste funktionsfähige Online-Broker in Deutschland. 1998 erfolgte die Umwandlung von Consors in eine GmbH und anschließend in eine Aktiengesellschaft. 2006 formierte sich ein neues Geldhaus unter seiner Führung: die Quirin bank. 2013 startet er mit quirion die erste Online-Vermögensverwaltung – und damit sozusagen die „Mutter“ aller deutschen Robo-Advisor. In dem Buch „Digitale Köpfe der Finanzindustrie“ (Hrsg: André Bajorat, Simon Oberle und Harald Brock) tritt Schmidt nun als Autor in Erscheinung. In seinem Kapitel „Digitale Geldanlage“ geht es um persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse und er schildert seine Sicht auf das künftige Anlageverhalten der Sparer. Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun, wenn man nicht immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“ genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob Fragen zu Expertenwissen oder ganz persönliches aus dem Alltag, ganz egal. Mit „Ask me anything…“ hat Payment & Banking ein interaktives und regelmäßiges Format geschaffen, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community.
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Aug 4, 2020 • 1h 14min

Die News im Juli

FinTech Podcast #278 Die News im Juli FinTech Podcast #278 Das offizielle Sommerloch - Ferienzeit. Nach den letzten Monaten die geprägt waren von handfesten Skandalen, wirkte der Monat Juli schon fast langweilig. Über die Causa Wirecard wird natürlich noch weiterhin gesprochen, doch rücken hier die Geflechte eher in den Vordergrund. Es wird langsam klar, wer bereits was wusste und wer nicht und selbst die Kenntnisnahme der Bundesregierung zum Fall wird geprüft. Ein wirklich Schuldiger ist noch nicht gefunden. Es bleibt also spannend. Der Fall Wirecard hat europaweite Auswirkungen. Kunden, Fintechs, Partner, Händler und nicht zuletzt Tausende Mitarbeiter von Wirecard sind betroffen. Die Insolvenz von Wirecard ist die Corona-Pandemie der Fintech-Branche und erfährt nun ihren Lockdown. Trotz Urlaub lassen es sich Jochen und André nicht nehmen auch diesmal unseren Newsrückblick des Monats Juli zu kommentieren und umfassend zu besprechen. Und das waren die Themen: Aldi kehrt zu alten Anbietern für Kartenzahlungen zurück Während ALDI Süd die Kreditkartenzahlungen seit dem 1. Juli über Payone abwickeln lässt, hat auch ALDI Nord einen schnellen Ersatz für Wirecard gefunden: Sämtliche Kartenzahlungen werden nun wieder über den alten Partner Telecash / First Data abgewickelt, der nach einem Mega-Merger mittlerweile in dem Unternehmen Fiserv aufgegangen ist. https://www.businesswire.com/news/home/20200703005281/en/ALDI-Nord-Moves-In-Store-Acquiring-Germany-Fiserv Pair Finance sammelt Geld ein Das auf Inkasso spezialisierte FinTech Pair Finance aus Berlin hat in einer neuen Finanzierungsrunde 2 Millionen Euro eingeworben. Neben den Bestandsinvestoren Finleap, Yabeo Venture, Zalando (zugleich auch Kunde von Pair Finance) und einigen Business Angels beteiligte sich auch der ehemalige Postbank-Vorstand und Deutsche Bank-Manager Ralph Müller an der neuen Runde. https://www.businessinsider.de/wirtschaft/wette-auf-digitales-schuldeneintreiben-zalando-erhoeht-investment-in-berliner-inkasso-startup-pair-finance/ Kontist launcht automatisierten Dispo-Kredit Das auf Geschäftskonten spezialisierte FinTech Kontist führt einen automatisierten Dispokredit für Selbstständige ein. Der Dispokredit wird über die Kontist-App beantragt und soll bereits nach 30 Minuten zur Verfügung stehen, wenn die Prüfung erfolgreich ist. Für die Kreditvergabe und die dafür notwendigen Prüfungen ist die Solarisbank, das kontoführende Institut hinter Kontist, zuständig. Die Solarisbank führt dabei eine automatisierte Scoring-Entscheidung in Echtzeit durch, und zwar mittels Schufa-API sowie einer eigenen Scorer Decision Engine zur Prüfung des jeweiligen Kontos. https://www.it-finanzmagazin.de/kontist-launcht-automatisierten-dispokredit-speziell-fuer-selbststaendige-108611/ Penta bekommt Geldspritze und zieht sich zeitgleich aus Italien zurück Penta hat eine weitere Geldspritze bekommen: Das auf Geschäftskonten spezialisierte Berliner FinTech begrüßt S7 Ventures, Presight , Capital sowie zwei Family Offices als neue Investoren, die zusammen über 4 Millionen Euro in das Unternehmen stecken. Das Investment erfolgt im Rahmen der bereits im März bekanntgegeben Series B, die dadurch von 18,5 auf 23 Millionen Euro wächst. Mit dem neuen Kapital plant Penta, seinen Wachstumspfad zu beschleunigen und sein Produktangebot für KMUs weiterzuentwickeln. Gleichzeitig zieht sich Penta aus Bella Italia zurück. „Wir müssen uns rückblickend eingestehen, dass der Schritt für uns zu früh kam. Die Expansion hat deutlich mehr Komplexität mit sich gebracht hat, als wir erwartet hatten“, so Penta-Chef Marko Wenthin gegenüber Finanz-Szene. Penta will sich wieder komplett auf den deutschen Markt konzentrieren. https://getpenta.com/de/penta-sammelt-4-mio-euro-ein-und-gewinnt-neue-investoren/ (Invest)https://finanz-szene.de/fintech/penta-chef-erklaert-italien-expansion-fuer-gescheitert/ (Italien) Hohe Bewertung für TransferWise Das auf internationale Überweisungen und Multi-währungskonten spezialisierte FinTech TransferWise wird erstmals mit 4 Milliarden Pfund bewertet - ein Plus von 30 Prozent gegenüber der letzten Finanzierungsrunde. Die Zahl taucht im Zusammenhang mit einem Programm auf, über das Mitarbeiter von TransferWise sowie Investoren der ersten Stunde aktuell einen Teil ihrer Firmenanteile verkaufen können. Dieser "Secondary Share Sale" soll für die Anteilseigner insgesamt 240 Millionen Pfund einspielen. https://news.sky.com/story/transferwise-hits-4bn-valuation-as-employees-cash-out-12022305 Scalable Capital hat einen Lauf Für Scalable Capital läufts aktuell rund, ein spannender Deal jagt den anderen. Zunächst wurde bekannt, dass der Bestsellerautor Gerd Kommer ("Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs") eine Kooperation mit Scalable Capital eingeht: Für dessen neue digitale Vermögensverwaltung mit dem Namen „Gerd Kommer Capital” (GKC) wird Scalable Capital im Rahmen einer Whitelabel-Lösung seine Roboadvisor-Technologie beisteuern. Gerd Kommer und sein Team beraten bei der Erstellung der Portfolios sowie der Auswahl der ETFs und sind für die Vermarktung zuständig. Auch die Raiffeisen Bankengruppe Österreich, die Targobank und die Openbank nutzen bereits Whitelabel-Lösungen von Scalable Capital. Mit Barclays zieht Scalable Capital bereits eine Woche später eine britische Großbank als Kunden an Land. Der deutsche Robo-Berater steht hinter der neuen digitalen Investment-Lösung von Barclays „Plan & Invest“, offenbar einem Hybrid aus automatisiertem Robo-Tool und aktivem Asset-Management. Allein in Großbritannien verwaltet Barclays das Geld von 24 Millionen Kunden. Schlussendlich vermeldet das Unternehmen eine Series-D-Finanzierungsrunde über 50 Millionen Euro. Das Geld kommt von den drei Bestandsinvestoren Blackrock, HoltzbrinckVentures und Tengelmann Ventures, die etwas mehr als 20 Millionen beigetragen haben. „Die restlichen knapp 30 Millionen Euro kommen von einem neuen Investor, der sich schon länger auf junge Unternehmen aus dem Bereich der Finanztechnologie spezialisiert hat“, sagt Scalable-Gründer Erik Podzuweit, der sich aber zum Namen des neuen Investors noch bedeckt hält. https://de.scalable.capital/presse/scalable-capital-gerd-kommer (Gerd Kommer)https://finanz-szene.de/digital-banking/scalable-capitals-grosser-coup-mit-der-britischen-barclays-bank/ (Barclays)https://www.faz.net/aktuell/finanzen/scalable-capital-erhaelt-50-millionen-euro-16870357.html (Series D) „Dealwise“ heißt die neue Cashback-App der ING Die ING plant den Launch einer sogenannten Cashback-App namens „Dealwise“, bei der Nutzer Rückvergütungen für ihre Einkäufe erhalten. Zunächst in Rumänien getestet, soll bald auch in Deutschland der Rollout der App erfolgen. Nach einer Einführungsphase nur für ING-Kunden soll die App später auch Nicht-Kunden zur Verfügung stehen. Etwas Ähnliches bietet bereits die DKB an, wo Kunden bei Partnershops wie Rewe, Lieferando oder booking.com Cashbacks bekommen. Auch der neue N26-Herausforderer Vivid Money setzt auf ein Rückvergütungs-System. https://finanz-szene.de/digital-banking/projekt-dealwise-deutsche-ing-will-cashback-app-launchen/ Handelsplatz Coinbase plant Börsengang Coinbase, ein vor allem in den USA beliebter Handelsplatz für Kryptowährungen wie Bitcoin und somit selbst eine Art Cyber-Börse, plant offenbar einen klassischen Old-School-Börsengang. Einen offiziellen Antrag bei der US-Aufsicht SEC habe das Unternehmen zwar noch nicht gestellt, man sei aber bereits auf der Suche nach begleitenden Investmentbanken und Anwaltskanzleien, heißt es in einem Medienbericht. Auf Basis der jüngsten Finanzierungsrunde von 2018 liegt der Wert von Coinbase bei mehr als acht Milliarden Dollar. https://boerse.ard.de/aktien/bitcoin-boerse-coinbase-will-selber-an-die-boerse100.html Ant Financial: Mit geplantem Börsengang zur mega Bewertung Auch das chinesische Fintech Ant Financial, vor allem als Betreiber des Zahlungsdienstes Alipay bekannt, plant offenbar den Gang an die Börse. Dabei strebt das Unternehmen eine Bewertung von über 200 Milliarden Dollar an. Die Nachricht ließ den Börsenkurs des chinesischen E-Commerce-Riesen Alibaba, der ein Drittel an Alipay hält, auf ein neues Rekordhoch. Ant Financial ist das am höchsten bewertete Fintech-Unternehmen der Welt; bei der letzten Finanzierungsrunde 2018 wurde es auf 150 Milliarden Dollar taxiert. Auf dem Sekundärmarkt liegt die Bewertung schon jetzt über 200 Milliarden Dollar. https://www.manager-magazin.de/unternehmen/tech/alipay-mutter-ant-financial-plant-offenbar-mega-boersengang-in-hongkong-a-441e5499-307b-4588-ae5a-21460ea8428e Heidelpay schlägt bei Paysafe zu Heidelpay übernimmt das „Pay Later“- Geschäft der Paysafe Group. Paysafe (früher als "Payolution" bekannt), wurde 2011 gegründet und bietet v.a. in der DACH-Region für Online- und stationäre Händler Whitelabel-Zahlungslösungen wie den Rechnungskauf, Ratenkauf sowie Banküberweisung und Lastschrift an. Referenzkunden sind u.a. Decathlon, Teufel und Schuhcenter.de. https://www.heidelpay.com/de/unternehmen/presse/heidelpay-uebernimmt-das-pay-later-geschaeft-von-paysafe/ SumUp sammelt 50 Millionen von Bestandsinvestoren ein Das Payment-Startup Sumup, das sich gerade zu einer All-in-One-Lösung für Händler und Dienstleister wandelt, nimmt von Bestandinvestoren einen Kredit von rund 50 Millionen Euro auf, wie FinanceFWD berichtet. Der Kredit soll demnach Teil einer größeren Finanzierungsrunde sein: Sumup strebe ein größeres Wandeldarlehen an, heißt es von einem Insider. Der Betrag dürfte bei mindestens 100 Millionen Euro liegen. Das Fintech soll bereits mit Private-Equity-Unternehmen und anderen Wachstums-Investoren gesprochen haben. Wie weit die Verhandlungen fortgeschritten sind, ist unklar. https://financefwd.com/de/funding-sumup/ Yes! Sparkassen finden für ihren Identitätsservice in Raisin einen Kooperationspartner Yes, der gemeinsame Identitäts-Service von über 1.000 Sparkassen und Genossenschaftsbanken, hat mit der Raisin-Marke Weltsparen einen neuen Partner gefunden. „Durch Single-Sign-On-Login-Lösungen bei vielen Social-Media-Anwendungen sind Kunden es heute gewöhnt, mit einem Klick einen schnellen und einfachen Zugang zu anderen Diensten zu erhalten. Wir bieten diesen Komfort im Banking“, sagt Daniel Goldscheider, Mitbegründer und CEO von yes.com. Bei der jetzt mit Raisin geschlossenen Partnerschaft profitieren Kunden durch die einfache Ein-Knopf-Benutzeroberfläche, die den Registrierungsprozess auf deren WeltSparen.de-Plattform deutlich vereinfacht. https://www.weltsparen.de/presse/weltsparen-vereinfacht-registrierung-fuer-kunden-von-sparkassen-und-volks-und-raiffeisenbanken/ Plant Robinhood den Börsengang? Die Vorzeichen stehen gut. Der US-Neobroker Robinhood, Vorbild für deutsche Anbieter wie Trade Republic, hat seine aktuelle Series-F-Finanzierungsrunde von bislang 280 auf 600 Millionen Dollar aufgestockt: Die zusätzlichen 320 Millionen Dollar kommen von den neuen Investoren IVP, das u.a. auch an Klarna und TransferWise beteiligt ist, sowie TSG Consumer Partners. Insgesamt wird Robinhood nun mit 8,6 Milliarden Dollar bewertet und dürfte laut Analysten bereits an einem Börsengang feilen. Die Finanzierungsrunde wird allgemein als Vorläufer eines Börsengangs angesehen. Zuletzt profitiere Robinhood von einem Anstieg des Daytradings durch Anleger während der Coronakrise. Gleichzeitig machen die Amerikaner beim bislang geplanten Launch in Großbritannien einen Rückzieher. „Wir werden dort in Kürze unsere Warteliste schließen. Die Welt hat sich in den letzten Monaten stark verändert und wir passen uns daran an", heißt es in einer Stellungnahme. https://www.reuters.com/article/us-robinhood-funding/robinhood-raises-another-320-million-valuation-rises-to-86-billion-idUSKCN24E2M5 (Börsengang) https://www.finextra.com/newsarticle/36254/robinhood-cans-uk-launch (Rückzieher aus UK) Traritrara! Ist der nächste Bankenskandal da? Die Bilanzen der Commerzialbank Mattersburg aus Österreich wurden offenbar jahrelang frisiert, was erst am Dienstag entdeckt wurde. Die Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA hat der Regionalbank den Geschäftsbetrieb untersagt und einen Regierungskommissär eingesetzt. Ein mit der Sache Vertrauter erklärte der Zeitung "Standard", es hätten sich Positionen in der Bilanz gefunden, „die es nicht gibt“, sprich: Es sei zu wenig Geld da. Nun bangen Kunden um ihre Einlagen, u.a. hatte die Wiener Technologiefirma Frequentis dort 31 Mio. Euro geparkt. Der Vorstand der Bank ist bereits zurückgetreten. Kommt einem das nicht irgendwie bekannt vor? https://www.derstandard.at/story/2000118717015/fma-dreht-commerzialbank-mattersburg-das-geschaeft-zu Carrefour verknüpft Loyalty-Programm mit Apple Pay Die französische Supermarktkette Carrefour ist der erste Händler in Europa, der sein eigenes Loyalty-Programm mit Apple Pay verknüpft hat. Nachdem Kunden ihre Kundenkarte in der Apple Wallet hinterlegt haben, können sie dadurch in einem Schritt an der Supermarktkasse mit Apple Pay bezahlen und zugleich Treuepunkte sammeln - ein Verfahren, dass an Payback Pay erinnert. Eine solche Apple-Pay-Verknüpfung haben bisher nur wenige US-Händler wie z.B.Walgreens realisiert. Im Januar hatte zudem Ingenico bekanntgegeben, dass es solche Integrationen für Händler realisieren kann. https://www.nfcw.com/2020/07/14/367296/carrefour-integrates-its-loyalty-card-with-apple-pay/ Visa rollt Ratenzahlungen in USA aus Visa treibt das Thema Ratenzahlungen in den USA voran: Der Kreditkartenriese betont, dass die Nachfrage danach in der Corona-Krise deutlich gestiegen sei. Gemeinsam mit verschiedenen Partnern rollt Visa daher nun „Visa Installments" aus, die Verbrauchern mehr Flexibilität beim Bezahlen liefern und Händlern mehr Absatz ermöglichen sollen. Zuvor hatte Visa die Lösung bereits in Russland pilotiert. https://usa.visa.com/visa-everywhere/blog/bdp/2020/07/14/installments-convenient-for-1594687143162.html VR Banken offenbar keine Pläne, Apple Pay über die Girocard auszurollen Während die Sparkassen angekündigt haben, noch in diesem Sommer Apple Pay mit Girocard auszurollen, haben die Volksbanken und Raiffeisenbanken aktuell keine solchen Pläne. Das geht aus einer Anfrage von Teltarif an die Pressestelle des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) hervor. „Wir haben Apple Pay in diesem Jahr erfolgreich auf Basis unserer Kreditkarten und mit der Mastercard Debit parallel eine neue virtuelle Debitvariante eingeführt. Damit bieten wir für unsere Kunden bereits eine Alternative abseits der klassischen Kreditkarten an und waren damit deutlich vor den Sparassen am Markt", so die Pressestelle. https://www.teltarif.de/apple-pay-girocard-vr-bank/news/81289.html?mc_cid=7be9356af4&mc_eid=7277ce8ff7 Kapitalspritze für Moneybox Das britische FinTech Moneybox erhält von Investoren in einer Series-C-Runde 30 Millionen Pfund. Zugleich hat Moneybox auch bekanntgegeben, dass es mittlerweile 1 Milliarde Pfund an Einlagen von 450.000 Kunden verwaltet. Aktuell kommen jeden Monat weitere 100 Millionen Pfund hinzu. Die Idee hinter Moneybox: Kunden können eine Art Kleingeldsparen bei Kartenzahlungen nutzen, wobei die Differenz zwischen Einkaufsbetrag und zum nächsten vollen Pfund gespart wird. Moneybox bietet zudem aber auch noch andere Spar- und Investmentlösungen an. https://www.altfi.com/article/6826_moneybox-bags-30m-series-c-as-it-reaches-1bn-in-assets Paypal fordert mehr Vorgaben beim Bitcoin ein Im Rahmen einer Konsultation durch die Europäische Union hat sich PayPal Krypto-affin gezeigt, zugleich aber auch klare Vorgaben vom Gesetzgeber gefordert– womöglich auch, um Rechtssicherheit für eigene Bitcoin-Vorstöße zu erlangen. Die fehlende Rechtssicherheit schrecke Unternehmen ab und stelle letztlich auch ein Risiko für den Verbraucher dar, so PayPal in der Stellungnahme. Zuletzt hatten Stellenanzeigen von PayPal für ein neues „Crypto Engineering Team" Spekulationen befeuert, PayPal wolle bald auch die Nutzung von Kryptowährungen wie Bitcoin ermöglichen. https://www.btc-echo.de/paypal-fordert-einheitliche-bitcoin-regulierung-von-der-eu/ Bankhaus Bodensee nutzt Technologie von Investify Das auf Technologie und Regulatorik spezialisierte FinTech Investify hat für das Internationale Bankhaus Bodensee (IBB), das zur Würth-Gruppe gehört, eine neue Vermögensverwaltung für das Private Banking aufgebaut. Die für die IBB bereitgestellte Technologie „minimiert durch Business Process Outsourcing die regulatorischen Belastungen und Kosten der Bank. Dieser Lösungsansatz ist absolut zukunftsweisend und wird daher immer gefragter“, sagt Investify-Geschäftsführer Ansgar Wigger. https://www.investify.com/b2b/news/investify-tech-und-die-internationales-bankhaus-bodensee-ag-bauen-zukunftsweisende-verm%C3%B6gensverwaltung-auf Neuer Partner für fairr Das Altersvorsorge-FinTech fairr, das mittlerweile zu Weltsparen-Betreiber Raisin gehört, hat einen wichtigen neuen Partner gewonnen: Siemens Fonds Invest. Das Unternehmen bietet Angehörigen des Siemens-Konzerns gezielte Unterstützung bei der Optimierung der Altersvorsorge und nutzt dafür ab sofort eine spezielle Firmenversion des fairr-Rentencockpits. Die hinterlegten Muster-Portfolios für das Vorsorge-Cockpit hat die Siemens Fonds Invest, basierend auf ihren erprobten Strategien, selbst zusammengestellt. https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/private-altersvorsorge-mit-dem-fairrrentencockpit-vorsorgeluecken-rechtzeitig-erkennen-news-mit-zusatzmaterial/ Qonto hat seine Kunden gezählt Das französische FinTech Qonto, das auf Geschäftskonten spezialisiert ist, bezeichnet sich in einer Pressemitteilung selbstbewusst als "das am schnellsten wachsende B2B FinTech in Europa". Grund für die Marktschreierei: Innerhalb von drei Jahren nach seinem Launch hat das Unternehmen nun die Marke von 100.000 B2B-Kunden geknackt, die ein Geschäftskonto bei Qonto führen. Einer der Schwerpunkte von Qonto liegt mittlerweile in Deutschland, wo das FinTech seit sechs Monaten aktiv ist. Zudem sollen Partnerschaften wie z.B. mit SumUp das Wachstum befeuern.(Presseinfo per Mail) Ebay rollte die eigene kontinuierlich Zahlungsabwicklung aus Seit 2018 arbeitet Ebay daran, sich bei der Zahlungsabwicklung von der ehemaligen Tochter Paypal loszulösen. In einem ersten Schritt konnte Ebay bereits in Deutschland und den USA eine eigene Zahlungsabwicklung ausrollen, hinter der der Technologiepartner Adyen steckt. Nachdem die Vereinbarung mit Paypal nun endgültig ausgelaufen ist, rollt Ebay die eigene Zahlungsabwicklung Schritt für Schritt in weiteren Ländern aus. Dabei kommen dann auch in anderen Ländern beliebte Verfahren zum Zuge wie Afterpay in Australien oder PayBright in Kanada. https://www.ebayinc.com/stories/press-room/de/ebays-zahlungsabwicklung-wird-global-ausgebaut/ Deutsche Bank steigt bei Traxpay ein Die Deutsche Bank steigt bei dem auf Lieferantenfinanzierungen (Supply Chain Finance) spezialisierten Fintech Traxpay ein. Der CFO des Unternehmens ist übrigens kein Unbekannter: P&B-Mitglied Jochen Siegert ist. Mit der dynamischen Diskontierungslösung von Traxpay nutzen Verkäufer und Käufer flexible Zahlungsbedingungen für Waren oder Dienstleistungen, so dass Käufer je nach Zahlungszeitpunkt einen entsprechenden Skonto erhalten. Der bekannteste Traxpay-Kunde ist Edeka, zudem nutzen fünf weitere Unternehmen auf der Abnehmerseite die Plattform. Umgekehrt sind bereits 1.600 Lieferanten angebunden. https://www.dertreasurer.de/news/finanzierung-corporate-finance/deutsche-bank-steigt-bei-fintech-traxpay-ein-2014641/# Bei Revolut klingelts in der Kasse Das britische FinTech Revolut erhält weitere 80 Millionen Dollar von Investoren und erweitert dabei seine Series-D-Finanzierung, die im Februar mit einem Volumen von damals 500 Millionen Dollar beziffert wurde. Als neuer Investor an Bord ist TSG Consumer Partners aus San Francisco, das sich kürzlich erst an der Trading-App Robinhood beteiligt hatte. Bis vor kurzem war TSG im FinTech-Bereich noch eher unbekannt und hatte v.a. in Consumer-Marken wie Brewdog investiert. Zudem können Revolut-Kunden ab sofort SEPA Instant Payments nutzen. Heißt: Überweisungen an Konten, die diesen Service ebenfalls unterstützen, können binnen weniger Sekunden 24/7 auf dem Konto des Empfängers ankommen. Dem Artikel nach wurde der Maximalbetrag für dieses Verfahren kürzlich angehoben, von 15.000 auf 100.000 Euro. https://www.altfi.com/article/6863_revolut-confirms-80m-top-up-of-its-pre-covid-series-d (Investment)https://www.mobiflip.de/shortnews/revolut-echtzeit-ueberweisung/ (Instant Payments) Paysafe übernimmt Openbucks Der europäische Zahlungsdienstleister Paysafe übernimmt das US-FinTech Openbucks, das 2011 gegründet wurde und sich auf "Cash to Online" spezialisiert hat. Openbucks ermöglicht es Firmen, in ihren Online-Angeboten Gutscheine als alternative Zahlungsform zu Kreditkarten zu akzeptieren, was besonders bei Betreibern von Gaming- und eSport-Angeboten beliebt ist. Die Gutscheine werden an über 25.000 Verkaufsstellen in den USA verkauft, u.a. beim Drogerie-Marktführer CVS und den Convience Stores von Dollar General. https://www.internetworld.de/technik/payment/paysafe-uebernimmt-openbucks-2557852.html Niio macht nun auch Vermögensmanagement Niiio, ein FinTech aus dem sächsischen Görlitz, hat für die Privatbank Merck Finck eine digitale Vermögensverwaltung für deren Kunden entwickelt. Die Beraterinnen und Berater von Merck Finck nutzen jetzt die neue Premium-Version der Munio.pm-Software von Niiio für anspruchsvolles Vermögensmanagement, die Niiio in den letzten zwei Jahren anhand der Wünsche von Merck Finck entwickelt hatte. Die Software soll Vermögensmanagement sowohl mit als auch ohne persönlichen Kontakt effizienter machen - und könnte künftig auch von anderen Privatbanken genutzt werden. https://www.it-finanzmagazin.de/niiio-kann-jetzt-auch-wealth-management-109489/ Personalia: Drei auf einen Streich! Glückwunsch an unsere P&B-Mitglieder André M. Bajorat und Rafael Otero: Sie haben ein halbes Jahr nach ihrem Start bei der Deutschen Bank neue Jobtitel bekommen. André fungiert nun als Strategiechef der Unternehmenssparte der Deutschen Bank, zuvor hatte er den allgemeinen Titel eines Managing Directors. Rafael wiederum ist künftig Chief Product Officer der Unternehmenssparte. Als Produktverantwortlicher soll er dabei eng mit den Leitern der verschiedenen Geschäftseinheiten zusammenarbeiten. Mit Kilian Thalhammer stößt nun auch der dritte im Bunde zur blauen Bank: Zuletzt im Produktbereich von Wirecard aktiv, wird Kilian ab Oktober den Bereich „Merchant Solutions“ der Deutschen Bank verantworten. Dahinter verbirgt sich die Verantwortung für Bezahllösungen für Unternehmen, die Geschäfte direkt mit dem Endkunden abwickeln. Solche Payment-Angebote will die Deutsche Bank künftig verstärkt selbst anbieten. https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/fintech-manager-andre-m-bajorat-wird-strategiechef-der-unternehmenssparte-bei-der-deutschen-bank/25977788.html (Andre und Rafael)https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/payment-experte-deutsche-bank-holt-wirecard-manager-thalhammer/26013950.html (Kilian) Mit Nicola Breyer bekommt Optiopay Führungsteam endlich weibliche Unterstützung Nicola Breyer war ehemals Growth-Managerin bei Paypal und soll nun bei dem deutschen Fintech Optionpay das Wachstum unterstützen. Dort ist sie nun als CCO Teil des fünfköpfigen Führungsteams. Dabei soll das neue Teammitglied unter anderem einen Fokus auf die Entwicklung neuer strategischer Kooperationen legen, neue Industrien ansprechen und die Internationalisierung vorantreiben. https://m.finanzbusiness.de/article/12302958 Niklas Bartelt verlässt Paydirekt Paydirekt-Geschäftsführer Dr. Niklas Bartelt wird zum 31. Juli 2020 aus der paydirekt GmbH ausscheiden, um sich einer neuen beruflichen Aufgabe zu widmen. Diese Position bekleidete er seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 2014 Vorherige Stationen waren bei der DZ Bank in leitender Funktion sowie bei der Strategieberatung Bain & Company. https://www.paydirekt.de/presse/veraenderung-in-der-geschaeftsfuehrung-der-paydirekt-gmbh-niklas-bartelt-verlaesst-das-unternehmen.html Wir danken unseren großartigen Sponsoren & Wenn es Euch gefällt, abonniert den Podcast doch bei Soundcloud, Spotify und iTunes und bewertet diesen mit 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
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Jul 31, 2020 • 53min

BEX20: Beyond Banking - digitales Banking für KMUs

FinTech Podcast #277 - Live von der BEX20 FinTech Podcast #277 - Recap der Banking Exchange 20 Am Anfang stand ein Widersacher: Covid-19, die Pandemie, die alle Events verhinderte – auch die #BEX20, die schon in den Startlöchern stand. Und so entstand ein schier unmöglicher Plan: die Banking Exchange 20 trotzdem stattfinden zu lassen! Und wie sie stattfand. Wie versprochen und in gewohnter Manier, möchten wir euch auch in diesem Jahr einige der interessanten Diskussionen nicht vorenthalten und stellen sie euch in Gesamtlänge als Podcast und diesmal sogar mit Video zur Verfügung. Kleine und mittlere Unternehmen brauchen genauso gutes Banking wie alle anderen, und vor allem brauchen sie Banking, das auf sie zugeschnitten ist. Darüber sprachen Philipp A. Pohlmann (Qonto), Jessica Holzbach (Penta), Volker Broer (Senacor), Michael Strauß (KfW) und Tobias Eiss (ClariLab – A SCHUFA Company). Was ist denn eigentlich „der Mittelstand“? Für Strauß geht genau hier die Frage los: Es gibt gut digitalisierte Startups, aber eben auch den klassischen Handwerksbetrieb, für den schon der Aufbau einer eigenen Website ein echter Fortschritt in Sachen Digitalisierung ist. Gerade die größeren Unternehmen in diesem Bereich sind oft schon besser digitalisiert. Der Anker kann für viele relativ ähnlich sein“, erklärte Holzbach, „und den Rest passt man an, das ist das Geheimnis, um seine Kunden abzuholen.“ Aber wie sieht dann die Lösung für die KMUs aus – kann es ein „one-fits-all“-Konto geben? Für Broer eher schwer vorstellbar; vor allem dann, wenn die Kunden wachsen und andere Bedürfnisse als früher haben. „Der Anker kann für viele relativ ähnlich sein“, erklärte Holzbach, „und den Rest passt man an, das ist das Geheimnis, um seine Kunden abzuholen.“ So kann man das Produkt allen zugänglich machen und es dennoch individuell anpassen, so wie ihr das bei Penta wichtig ist. Inzwischen sind FinTechs immer besser aufgestellt, trotzdem ist oft noch die klassische Bank der erste Anlaufpunkt. Gerade Kooperationen können hier helfen, so Pohlmann: „Vertrauen spielt hier eine zentrale Rolle: oft haben die Kunden schon ein jahrelanges Vertrauensverhältnis zu einer Bank, und wir wachsen dann langsam an einer Stelle mit ihnen zusammen.“ So kann vielleicht auch der Schritt gelingen, dass sie irgendwann zum Primärkonto werden. Die Kundenbedürfnisse sind immer wichtig, und erst wenn der Prozess so gelungen ist, dass man nicht nachfragen muss, ist er optimal, hebte Eiss hervor. Wie kann man sonst an Kunden kommen? Direkte Empfehlungen, „word of mouth“ sind hier wichtig, erklärte Holzbach: „Man muss die Kunden dazu bringen, dass sie über uns sprechen.“ Für Broer haben die großen Banken immer noch den Vorteil der persönlichen Filialen, aber gerade während der Pandemie sind es die Services, die zählen. Pohlmann erzählte, dass Qonto die Kunden mit zusätzlichen Informationen und Services versorgte, damit sie sich damit leichter an ihre Hausbank richten können. Das wurde positiv angenommen, auch Holzbach machte ähnliche Erfahrungen, dass der Bankberater in der Krise sehr wichtig für die Kunden war. Tatsächlich gingen die Gründungen während der Krise nicht zurück, es gab sogar mehr davon. Eine breite Produktpalette kann dabei hilfreich sein, allerdings „Es kommt immer aufs Segment an,“ so Strauß, „das Spektrum ist breit.“ Wo ist dann die besondere Chance für die Online-Challenger? Wird alles dann zu fragmentiert, oder schaffen es die klassischen Hausbanken irgendwann doch wieder, alle Bedürfnisse zu erfüllen – oder können sie das gar nicht? Hier ist noch viel offen, aber bei einem ist sich Strauß sicher: „Die Bankenwelt ist dran!“ Und noch ist offen, wer hier wirklich der Gewinner für die KMUs sein kann? https://www.youtube.com/watch?v=AYVshLZaGxE&t=350s Wir danken unseren großartigen Sponsoren & Wenn es Euch gefällt, abonniert den Podcast doch bei Soundcloud, Spotify und iTunes und bewertet diesen mit 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
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Jul 24, 2020 • 43min

KfW - So navigierte eine Bank durch die Coronakrise

FinTech Podcast #276 mit Michael Strauß KfW- So navigierte eine Bank durch die Coronakrise FinTech Podcast #276 Die Corona-Pandemie lässt die deutsche Wirtschaft straucheln wie selten zuvor. Nicht nur Mediziner sprechen angesichts der Corona-Pandemie von einer „historischen Zeit“, auch die Wirtschaft steht vor Herausforderungen von bislang unbekanntem Ausmaß. Es hat die traditionelle Wirtschaft ebenso getroffen, wie Digitalunternehmen und auch die Fintechs. Die aktuelle Lage führte bei vielen großen und kleinen sowie Start-up – Unternehmen bereits zu massiven Geldnöten. Auch Freiberufler und Solo-Selbstständige leiden stark. Das Bundeswirtschaftsministerium unter Federführung von Thomas Jarzombek und die staatliche KfW-Bankengruppe haben die letzten Monate gemeinsam mit dem Start-up-Verband an einem Entwurf für einen „Schutzschirm“ für Start-ups gearbeitet. Es geht um eine Größenordnung von mehreren Milliarden Euro. „Zwei Drittel der Start-ups fürchten wegen der Maßnahmen gegen Covid-19 um ihre Existenz“, heißt es in einem Zitat gegenüber dem Tagesspiegel aus Berlin. Eine Umfrage des Start-up-Beirats beim niedersächsischen Wirtschaftsministerium ergab, dass zwei Drittel der Start-ups schon zu Beginn der Pandemie um ihre Existenz fürchteten. Eile war also geboten: Hilfsmaßnahmen seien innerhalb von sieben Wochen notwendig, um dem Überleben der Unternehmen eine größere Chance einzuräumen, wird im Tagesspiegel weiter zitiert. Jetzt schnell aktiv werden „Wenn wir jetzt nicht aktiv werden, verlieren wir die halbe Tech-Welt“, warnte Christian Miele, Vorsitzender des Bundesverbands Deutscher Start-ups, der bereits vor Wochen im Eilverfahren einen 4-Stufen-Plan (PDF) zum Schutz deutscher Start-ups in der Corona-Krise vorlegte. Start-ups seien von der aktuellen Situation besonders betroffen, da durch Umsatzausfälle, den Rückzug von Neuinvestoren uvm. gravierende Liquiditätsengpässe zu befürchten seien. Schnelle, effiziente, umfassende und zielgenaue finanzielle Unterstützungsmaßnahmen waren und sind daher dringend erforderlich”, heißt es aus dem Verband- Auch das Business Angels Netzwerk Deutschland (BAND) hat unter Einbeziehung seiner Mitglieder einen Vorschlag erarbeitet, der für Angel finanzierte Start-ups und auch darüber hinaus geeignet erscheint, bei den Start-ups die größten Belastungen durch die Krise abzufedern. Zu den zentralen Eckpunkten zählen die Haftungsfreistellung bei Wandeldarlehen im Rahmen des Erwerbszuschusses von INVEST – Zuschuss für Wagniskapital, sowie Darlehen der KfW. Weitere Vorschläge im BAND-Maßnahmenkatalog beziehen sich auf: Personalkostenzuschüsse und Stundung von Sozialversicherungsbeträgen, eine zeitliche begrenzte Modifizierung des Insolvenzrechtes und eine flexible Anpassung der Umsatzsteuer. Auch die Bundesregierung hat schnell gehandelt und der staatlichen Förderbank KfW Finanzmittel in Milliardenhöhe zur Verfügung gestellt. Mit verschiedenen Krediten unterstützt die KfW Freiberufler, Solo-Selbstständige und Unternehmen, die unverschuldet in Liquiditätsschwierigkeiten geraten sind. Beantragt werden die Kredite bei der zuständigen Hausbank. Die KfW in der Corona Zeit Der Run auf die Kredite der KfW ist riesig. Die KfW hat in den letzten Wochen eine Antragsflutwelle überrannt und war maßgeblicher Knotenpunkt zwischen Antragsstellern und den Hausbanken. Tausende von Anträgen sind bei der Staatsbank KfW schon für die Corona-Hilfskredite eingegangen. Das angefragte Volumen beläuft sich auf über 11 Milliarden Euro – die allermeisten Anträge werden für Kredite mit einem Umfang von bis zu 3 Millionen Euro gestellt. Daraus lässt sich schließen, dass gerade kleinere und mittlere Unternehmen von dem Angebot Gebrauch machen wollen und müssen. Kilian und Jochen sprechen mit Michael Strauß - CDO der KfW über die Programme, welche die Förderbank aufgelegt hat, welche unterschiedlichen Fördermaßnahmen es gibt und wie sie mit dem Ansturm zu Recht kamen? Außerdem was sich intern für sie und die MitarbeiterInnen geändert hat? Welche Rolle das Prinzip Förderbank spielt und wie das Zusammenspiel mit den Hausbanken und den Fintechs funktioniert? Ein interessanter und tiefer Einblick in die Rolle und den Wirkungsspielraum der Bank in der jetzigen wirtschaftlich herausfordernden Zeit. Wir danken unseren großartigen Sponsoren & Wenn es Euch gefällt, abonniert den Podcast doch bei Soundcloud, Spotify und iTunes und bewertet diesen mit 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
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Jul 17, 2020 • 51min

Solarisbank - Banking as a Service 2.0

FinTech Podcast #275 mit Dr. Jörg Howein Solarisbank - Banking as a Service 2.0 FinTech Podcast #275 - oder warum Jörg alle seine Partner liebt? Nachdem wir das Thema Banking as a Service (BaaS) erst kürzlich in Folge #267 hatten, nun erneut eine Folge zu diesem spannenden Thema. Aufhänger des längst überfälligen Podcasts mit Dr. Jörg Howein, dem CPO der Solarisbank, war und ist die erst neulich bekannte Finanzierungsrunde, welche die Solarisbank in der letzten Woche announcen konnte. Doch kommen wir zum Thema, welches gerade jetzt nach dem Wirecard-Skandal nochmal ordentlich Wettbewerb in dem Markt bringt und die Frage natürlich aufkommt, wer die bisherigen Geschäftszweige der Wirecard, zu der auch BaaS gehört, also modulare Software- und Leistungspakete für digitale Geschäftsmodelle im Bereich Banking und Finanzdienstleistungen, abdecken oder übernehmen kann? Denn die Solarisbank selbst bezeichnet sich als Marktführer für kontextuelles Banking, welcher auf eine Banking-as-a-Service-Plattform setzt. Wir holen euch zum Thema nochmal kurz ab: Banking Services aus dem Baukasten Anbieter stellen wählbare Module zur Verfügung, die einzeln oder in Kombination, sämtliche gewünschten Leistungsbereiche abdecken: klassische Banking Services, Payment Services, Mobile Banking, Kreditgeschäft, Vermögensverwaltung, Personal Finance Management und andere. Mit Banking as a Platform oder Banking as a Service werden "aus dem Baukasten" genau die Module und Funktionen zur Verfügung gestellt, die für das jeweilige Geschäftsmodell notwendig sind. Abhängig von Geschäftsmodell, Kunde und Anbieter kann die Ausführung von Prozessen sowie der Betrieb der Software-Module auf der Infrastruktur des Kunden oder des Anbieters oder auch in gemischten Umgebungen und Formen erfolgen. Kundengruppen Je nach Anbieter stehen verschiedene Zielgruppen als Kunden im Fokus, im Wesentlichen die folgenden zwei Hauptgruppen: Finanzinstitute (Kunden mit Banklizenz)- Banken nutzen Module und Konfigurationen für digitales Retail Banking und gewünschte Zusatzbereiche. Der Vorteil für die Bank liegt darin, dass erprobte Ready-to-use-Module in wählbarer Kombination zum Einsatz kommen. In der Regel werden dadurch die Zeiträume für Integration und Inbetriebnahme massiv verkürzt. Fintechs und Finanzdienstleister (Kunden teilweise ohne Banklizenz) - Diese Kundengruppe nutzt wählbare Module für das gewünschte Geschäftsmodell. Für Geschäftsmodelle, die eine Banklizenz erfordern, übernehmen spezialisierte Anbieter auch die Rolle einer White Label Bank. Indem sie Infrastruktur zur Verfügung stellen und Bankprozesse, die regulatorischen Anforderungen unterliegen, als gebuchte Dienstleistung im Auftrag des Kunden übernehmen. Banking as a Service beschreibt also ein Modell, bei dem lizenzierte Banken ihre digitalen Bankdienstleistungen direkt in die Produkte anderer Nicht-Bankgeschäfte integrieren. Auf diese Weise kann ein Nicht-Bankgeschäft, ihren Kunden digitale Bankdienstleistungen wie mobile Bankkonten, Debitkarten, Kredite und Zahlungsdienste anbieten, ohne eine eigene Banklizenz erwerben zu müssen. Der Server der Banken kommuniziert über APIs und Webhooks, sodass der Kunde direkt über die Website oder App auf die Bankdienstleistungen zugreifen kann. Ihr Unternehmen berührt das Geld des Kunden nie wirklich und fungiert lediglich als Vermittler, d.h. es wird durch keine der regulatorischen Pflichten belastet, die eine Bank zu erfüllen hat. So kann mit BaaS so ziemlich jedes Unternehmen mit nichts als ein paar Zeilen Code ein Bankanbieter werden. Aus diesem Grund wird BaaS auch oft als White-Label-Banking bezeichnet, da die Bankdienstleistungen über das Markenprodukt der Nichtbank erbracht werden. Soweit das Modell der Solarisbank, die damit Banking in einen neuen Kontext setzen, dass alles mit einer Vollbanklizenz. Zusammen mit Jörg Howein sprach André eine knappe Stunde über den Werdegang der Infrastruktur Bank aus Berlin und ihre Pläne in der Zukunft. Dabei ging es um Kontext Banking oder Infrastruktur BankingDie relevanten Treiber des Solarisbank BusinessWie die Solarisbank selber Wachstum beeinflussen kann?Die Wettbewerber...?Warum KYC so wichtig ist und sich zu einem eigenen Produkt entwickelt hat?Wer der größte, beste und liebste Partner ist?Welche Features und Länder noch kommen? Wir danken unseren großartigen Sponsoren & Wenn es Euch gefällt, abonniert den Podcast doch bei Soundcloud, Spotify und iTunes und bewertet diesen mit 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
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Jul 16, 2020 • 1h 18min

Ask me anything #17

mit Jürgen von der Lehr Head of Daily Banking und Payment bei der ING Deutschland Ask me anything #17 – mit Jürgen von der Lehr von der ING Deutschland Folge 17. – Ask me anything – mit Jürgen von der Lehr, Head of Daily Banking und Payment bei der ING Deutschland Als Payment & Banking das neue Interviewformat startete, war es zunächst das Team, das neue Gäste für das nächste „Ask me anything“ vorschlug. Nun aber hat sich das Format etabliert, sodass Vorschläge mittlerweile auch aus der Community kommen. „Wäre nicht der oder die interessant?“ oder „Soundso habe ich schon so oft auf der Bühne gesehen, sprecht doch mal mit ihm“ und „Den wollte ich immer schon mal was fragen“ …. so oder so ähnlich lesen sich die Mails, die uns zuweilen erreichen. So war es auch bei dem folgenden Interviewgast, Jürgen von der Lehr, der anfänglich zwar etwas überrascht über die Nominierung war, aber schnell zugesagt hatte, sich den Fragen der Payment & Banking-Leser zu stellen. Jürgen von der Lehr ist bei ING Deutschland als Head of Daily Banking und Payments für Themen rund um das Girokonto sowie Zahlungsverkehrslösungen verantwortlich. Der gelernte Bankkaufmann und Diplombetriebswirt verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung im Retail Banking. Als Unternehmensberater begleitete er Banken bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Strategien und war als Leiter des Online Brokerage sowie als Head of Digital Innovations für die Deutsche Bank tätig. Was aber ist denn das eigentlich, ein Head of Daily Banking und Payment? Und wenn es dafür eine deutsche Berufsbezeichnung gäbe, wie lautete die dann? Worin sieht er die größten kulturellen Unterschiede zwischen einer niederländischen Direktbank und dem Dickschiff Deutsche Bank und warum er eines Tages mit dem Rennrad den Feldberg (im Taunus, Anm.d.Red.) hochfahren möchte, aber dennoch lieber ein Snickers statt Frankfurter Grüne Soße isst, erzählt er unter anderem in der folgenden Stunde. Wenn auch ihr Vorschläge für weitere Gäste im „Ask me anything“ habt, schickt uns gerne eine Mail. Wir freuen uns darauf und sind gespannt, wen auch ihr schon mal alles fragen wolltet, aber nie getraut habt. Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun, wenn man nicht immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“ genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob Fragen zu Expertenwissen oder ganz persönliches aus dem Alltag, ganz egal. Mit „Ask me anything…“ hat Payment & Banking ein interaktives und regelmäßiges Format geschaffen, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community. [podigee-player url="https://paymentandbanking.podigee.io/298-ama-jurgen-von-der-lehr-ing-deutschland"] Wenn es Euch gefällt, abonniert den Podcast doch bei Soundcloud, Spotify und iTunes und bewertet diesen mit 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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