

Payment & Banking Fintech Podcast
Das Team von Payment & Banking
Willkommen auf dem Podcast-Kanal von Payment & Banking! Hier findet ihr die vielfältigste Auswahl an Podcast-Serien rund um das Thema Fintech.
Unsere Formate umfassen den Payment & Banking Fintech Podcast, in dem wir mit spannenden Gästen über aktuelle Themen sprechen, sowie den monatlichen News-Rückblick, der die wichtigsten Neuigkeiten zusammenfasst.
Immer am Puls der Zeit unserer Hauptthemen: Fintech, Payment & Banking.
Die Hosts unserer Payment & Banking Fintech Podcasts sind:
- André Bajorat
- Maik Klotz
- Nicole Nitsche
- Kilian Thalhammer
- Jochen Siegert
Freut euch sich auf inspirierende Gespräche und fundierte Einblicke in die Welt des Fintech!
Für noch mehr Infos und News aus der Welt der Fintechs abonniert den Payment & Banking Newsletter: https://paymentandbanking.com/newsletter/
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Episodes
Mentioned books

Oct 20, 2025 • 43min
3x3=10 #8: Genossenschaften und die Energiewende – eine neue Perspektive
mit Marvin Vortkamp & Julian Prüfer
Eigentum, Verantwortung, Zukunft: Wie digitale Plattformen die Genossenschaftsidee neu denken – und warum Beteiligung der Schlüssel zur Energiewende ist.
In dieser Folge von 3×3=10 sprechen Marvin und Julian mit Nathanael, CEO von valueverde, über die Rückkehr der Genossenschaft als moderne Beteiligungsform. Während klassische Finanzierungsmodelle an Grenzen stoßen, zeigt valueverde, wie Bürger:innen über digitale Genossenschaftsanteile aktiv zur Energiewende beitragen können.
Darum geht’s:
Genossenschaften erleben ein Comeback – als stabile, demokratische und regionale Antwort auf die großen Herausforderungen der Energiewende. valueverde bringt das Prinzip ins digitale Zeitalter und macht Beteiligung einfacher, transparenter und wirkungsvoller.
Themen dieser Folge:
Warum Genossenschaften wieder relevant sind
Bürgerbeteiligung als Schlüssel zur Energiewende
Wie Digitalisierung Teilhabe neu definiert
Vertrauen, Transparenz und regionale Wertschöpfung
valueverde: eine Plattform, die aus Mitdenken Mitgestalten macht
Über den Gast:
Nathanael ist Gründer und CEO von valueverde. Seine Mission: Menschen befähigen, aktiv in nachhaltige Energieprojekte zu investieren – nicht nur als Geldgeber:innen, sondern als echte Teilhaber:innen. valueverde verbindet Tradition mit Technologie und zeigt, dass nachhaltige Investments kein Nischenprodukt bleiben müssen.

Oct 17, 2025 • 1h 7min
#541: KI for Everyone – Wie generative KI Finanzwissen demokratisieren kann
mit Nicole Nitsche und Agnieszka Walorska von mika
Im Fintech-Podcast spricht Nicole Nitsche mit Agnieszka Walorska, Gründerin und CEO des Berliner Start-ups mika, darüber, wie generative KI helfen kann, Steuern verständlicher und zugänglicher zu machen.
Steuern sind für viele Menschen ein Angstthema – komplex, zeitaufwendig und schwer verständlich. Agnieszka Walorska will das ändern. Mit mika entwickelt sie eine Plattform, die generative KI nutzt, um Buchhaltung und Steuerprozesse zu vereinfachen: Belege erkennen, automatisch kontieren, Berichte erstellen und amtliche Schreiben in klare Sprache übersetzen.
Themen dieser Folge:
Warum Finanzwissen kein Privileg sein darf
Wie KI Steuern entkompliziert und Selbstständige entlastet
Vertrauen als UX-Problem des Staates
Technologie als Werkzeug zur Befähigung statt Bevormundung
Die Vision einer faireren, verständlicheren Finanzwelt
Über die Gästin:
Agnieszka Walorska ist Gründerin von mika und Expertin für menschenzentrierte Technologie. Ihre Motivation ist persönlich: Als Migrantin und Gründerin erlebte sie selbst, wie unzugänglich das deutsche Steuersystem sein kann. Heute setzt sie sich dafür ein, dass Technologie Brücken baut – zwischen Paragrafen und Praxis, zwischen Amtssprache und Alltag.

Oct 15, 2025 • 18min
Alles Legal #114: Buy Now, Pay Later - Was heute rechtlich gilt.
mit Dana Wondra & Florian Lörsch
Annerton-Experte Florian Lörsch erklärt im „Alles Legal”-Podcast, wie Buy Now, Pay Later heute rechtlich einzuordnen ist, welche Modelle sich durchgesetzt haben und wo Händler, Anbieter und Aufsicht genau hinschauen müssen.
Was verbirgt sich rechtlich eigentlich hinter dem Begriff Buy Now, Pay Later (BNPL)? In der ersten Folge der neuen Reihe von „Alles Legal - Fintech-Recht kompakt“ beleuchten Dana Wondra und Florian Lörsch den aktuellen Status quo der BNPL-Modelle, vom klassischen Rechnungskauf bis zu komplexeren Ratenlösungen.
Ein zentrales Thema: die rechtliche Struktur hinter den Kulissen, meist in Form von echtem Factoring. Dabei verkauft der Händler seine Forderung an einen Zahlungsdienstleister, erhält schnell Liquidität, trägt aber kein Ausfallrisiko. Der Endkunde zahlt später, merkt von der juristischen Konstruktion im Checkout aber wenig.
Florian Lörsch erklärt, warum das unechte Factoring für BNPL meist ungeeignet ist, welche Lizenzarten erforderlich sind (Factoring-Erlaubnis nach KWG oder ZAG-Zahlungslizenz) und wie die BaFin den wirtschaftlichen Schwerpunkt der Modelle einordnet. Zahlungsmethode versus Händlerfinanzierung.
Auch geldwäscherechtlich ist das Konstrukt besonders: Weil nur der Händler als Vertragspartner gilt, bleibt der Endkunde bisher von Identifikationspflichten unberührt. Das könnte sich mit künftigen EU-Vorgaben ändern.
Die Folge zeigt: Auch ohne neue Regulierung ist BNPL heute schon komplex. In Folge 2 geht es dann um die Verbraucherkreditrichtlinie CCD2 und wie sie das Verbraucherkreditrecht für BNPL neu aufstellt.
Jetzt reinhören – überall, wo es Podcasts gibt.

Oct 13, 2025 • 1h 1min
Episode 17_25: AI in Finance: OpenAI als Plattform, Agentic Commerce und neue Bots im Banking
mit Maik Klotz & Sascha Dewald
Maik und Sascha sprechen wieder einmal über die neuesten Entwicklungen im Bereich Künstliche Intelligenz und deren Auswirkungen auf den Finanz- und E-Commerce-Sektor. Es geht um die OpenAI Developer Days, die Evolution von GPT zu einer Plattform, die Integration von E-Commerce in ChatGPT, die Zukunft des Einkaufens durch Conversational E-Commerce, die beeindruckenden Fortschritte von Sora 2 in der KI-Videoerstellung sowie die aktuellen Urheberrechtsfragen, die durch die GEMA-Klage gegen OpenAI aufgeworfen werden.
Auch die anderen Themen kommen nicht zu kurz: Sascha und Maik sprechen über neue KI-Browser, KI-Modelle, Fintech-Innovationen und erfolgreiche KI-Startups in Deutschland.
Vom Assistant zur Plattform: Chat wird zum Betriebssystem
OpenAI hat mit Dev Days endgültig klargemacht: GPT ist nicht mehr „nur“ ein Assistent, sondern das Frontend eines Ökosystems. App-SDK, AgentKit, native Apps wie Spotify/Canva/Booking direkt im Chat: ohne App-Wechsel, ohne Login-Hopping. Dazu „Merchants in ChatGPT“ mit Instant-Checkout (Stripe & Co.). Ergebnis: Conversational E-Commerce statt Warenkorb-Romantik. Sichtbarkeit wandert vom SEO-Schaufenster in Relevanz-Algorithmen des Chats. Loyalty-Widgets, Upselling-Karussells, Payment-Orchestrierung im Shop?
Werden von der Zwischenschicht ausgebremst.
Das fehlende Puzzleteil heißt AP2 (Agent Payments Protocol): signierte Mandate, auditierbar, Account-to-Account bis Stablecoin. Wenn Agenten zahlungsfähig, revisionssicher und regelbasiert sind, schrumpft das sichtbare Frontend. Banken müssen Produkte agententauglich machen: Limits, Mandate, Budgets, Dispute-Flows, Logs. Wer keine Schnittstelle für Agenten anbietet, wird nicht mehr angesteuert. Pull war gestern, Push & Presence ist die Roadmap.
Content-Realitätsschock: Sora 2, Rechte & der neue Alltag
Sora 2 hebt Videogenerierung auf ein Niveau, bei dem Physik, Kontinuität und Ton „echt genug“ wirken. Avatare, Cameo, Remixes. Das ist großartig für Kreative, brandgefährlich für Öffentlichkeit. Die Moderationsschrauben drehen bereits, aber: Die Welle kommt auch aus offenen Modellen, lokal und unreguliert. Heißt: Wir werden lange mit Content-Überfluss leben, inklusive Deepfake-Fallhöhe.
Parallel juristische Realität: GEMA vs. OpenAI wegen Trainingsdaten und Ausgaben geschützter Lyrics. Die Kernfrage ist simpel und unbequem: Darf KI ohne Zustimmung mit urheberrechtlich geschütztem Material trainieren und was passiert bei Ausgabeähnlichkeit? Transparenz, Vergütung, Durchsetzung, das ist alles bisher ungelöst.
Browser, Banken, Build vs. Buy: Agenten ziehen ein
Der Browser wird zur KI-Kommandozentrale: Perplexity „Comet“ ist frei verfügbar, Anthropic testet tief integrierte Assists via Extensions. Opera „Neon“ ist verspielt, aber Datensparsamkeit bleibt ein Fragezeichen, also Vorsicht bei Privatem. Die Richtung ist klar: Stimme, Linse, Kontext statt Tabs und Tool-Zoo.
In der Bank-IT übersetzen das Akteure wie Bud.ai (UK): spezialisiertes Financial-AI-Stack auf Transaktionen, Budget, Beratung, natürlich MCP-fähig, API-first. Ergebnis: schneller validieren, agentische Customer-Service-Flows, personalisierte Finanzbegleitung – ohne jahrelange Eigenentwicklung. In LATAM macht Prometeo „Agentic Banking“ als No-Code-Portal produktiv: WhatsApp-Überweisungen, Echtzeit-Konto-Automation, Audit-Spuren out-of-the-box. Und aus Berlin meldet sich mit Palaa (≥ 1 Mrd. € Bewertung) ein Voice-First-Agent-Anbieter, der bei Großkunden 60 %+ der Anfragen autonom löst – Modellagnostik, Enterprise-Infrastruktur, Use-Case-Disziplin.
Konsequenz fürs Operative? Make-or-Buy neu denken:
Kurz gesagt: Die Kundenschnittstelle wandert in dialogische, agentische Ebenen. Wer Produkte, Inhalte und Prozesse dafür vorbereitet, gewinnt – nicht mit der lautesten App, sondern mit der leisesten, verlässlichsten Infrastruktur im Hintergrund.
Hört rein und sagt uns, was ihr denkt!
Es geht es um:
OpenAI entwickelt sich von einem Assistenten zu einer umfassenden Plattform.
Die Integration von E-Commerce in ChatGPT revolutioniert das Einkaufserlebnis.
Conversational E-Commerce könnte das bewusste Shoppen verändern.
Sora 2 bietet beeindruckende Fortschritte in der KI-Videoerstellung.
Urheberrechtsfragen sind ein zentrales Thema in der KI-Entwicklung.
Die Nutzung von ChatGPT steigt, während das Suchvolumen bei Google sinkt.
Die Qualität von KI-generierten Inhalten wird immer besser.
Händler müssen sich an die neuen Gegebenheiten im E-Commerce anpassen.
Die GEMA-Klage gegen OpenAI könnte weitreichende Folgen haben.
Die Zukunft des Internets könnte eine stärkere Regulierung erfordern. Der Komet Browser ist jetzt für alle Nutzer verfügbar.
Perplexity und Opera entwickeln KI-gestützte Browser.
Claude 4.5 ist besonders bei Entwicklern beliebt.
Paloa erreicht eine Unternehmensbewertung von einer Milliarde Euro.
Die Entwicklung von KI-Hardware steht vor großen Herausforderungen.
Alexa erhält ein Update, um intelligenter zu agieren.
Erfolgreiche KI-Startups in Deutschland zeigen Potenzial.
Viel Spaß beim Hören!
**Shownotes **
OpenAI DevDay 2025 – Ankündigung: https://openai.com/index/announcing-devday-2025
OpenAI-Dev-Days: Ein Ökosystem rund um ChatGPT: https://www.heise.de/news/OpenAI-Dev-Days-Ein-Oekosystem-rund-um-ChatGPT-10726270.html
LinkedIn-Post von Jens Polomski (KI/AI/ChatGPT): https://www.linkedin.com/posts/jens-polomskiki-ai-chatgpt-activity-7378666158402461696-CUPn/
Buy it in ChatGPT: Instant Checkout and the Agentic Commerce Protocol: https://openai.com/index/buy-it-in-chatgpt/
Introducing Claude Sonnet 4.5: https://www.anthropic.com/news/claude-sonnet-4-5
Sora 2 Prompting Guide: https://cookbook.openai.com/examples/sora/sora2prompting_guide
OpenAI’s Sora-App erreicht 1 Mio. Downloads: https://www.macrumors.com/2025/10/09/openai-sora-app-1-million-downloads/
Introducing Parental Controls: https://openai.com/index/introducing-parental-controls/
KI-Browser „Comet“ von Perplexity nun frei verfügbar: https://www.heise.de/news/KI-Browser-Comet-von-Perplexity-nun-frei-verfuegbar-10711943.html
Google investiert 5 Mrd. € in Belgien und schafft 300 Jobs: https://www.aiapps.com/news/google-will-invest-5-billion-euros-in-belgium-and-create-300-new-jobs/
Bud.ai (Homepage): http://bud.ai
Prometeo unveils Agentic Banking – Enabling AI-Driven Autonomous Financial Infrastructure: https://www.businesswire.com/news/home/20251007405194/en/Prometeo-Unveils-Agentic-Banking-Enabling-AIDriven-Autonomous-Financial-Infrastructure
OpenAI: Die GEMA bringt den KI-Streit vor Gericht: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/open-ai-die-gema-bringt-den-ki-streit-vor-gericht-110709015.html
Zukunft von Alexa: Amazon stellt neue KI-Assistenten vor: https://www.handelsblatt.com/technik/ki/zukunft-von-alexa-amazon-stellt-neue-ki-assistenten-vor/100159354.html
KI-Kundenservice aus Deutschland: Parloa ist eine Milliarde wert: https://www.heise.de/news/KI-Kundenservice-aus-Deutschland-Parloa-ist-eine-Milliarde-wert-10670091.html
European small companies adopt AI while lacking essential digital systems: https://www.aiapps.com/news/european-small-companies-adopt-ai-while-lacking-essential-digital-systems-research-reveals/
Disclaimer
Was ihr hier hört, sind unsere Gedanken und Meinungen, nicht die unserer Arbeitgeber, Zimmerpflanzen oder Haustiere. Als Enthusiasten versuchen wir, euch Einblicke in die Welt von künstlicher Intelligenz in Finance zu geben, aber wir sind nur AI-Enthusiasten, keine Hellseher. Unsere Einschätzungen könnten genauso gut aus einem Horoskop stammen. Also, macht's euch gemütlich und genießt die Show!

Oct 10, 2025 • 45min
#540: Wenn junge Zielgruppen keine Lust auf Banking haben
mit Moderatorin Nicole Nitsche, Joshua Olbrich (Finwyz), Fabienne Lindner (Crif) und Christian Binder (Finstep)
Banken reden gerne über die Bedeutung junger Zielgruppen – handeln aber selten danach. Kinder- und Jugendkonten gibt es zwar, doch richtig Fahrt aufgenommen hat das Thema bislang nicht. Eine Kontoeröffnung bleibt kompliziert, gerade bei Minderjährigen. Viele Institute wissen zwar, dass die junge Generation wichtig ist – schließlich wird sie Vermögen erben –, aber sie behandeln das Thema wie eine Aufgabe für morgen.
„Die junge Generation wurde als Zielgruppe lange unterschätzt“, sagt Joshua Olbrich. Doch das Bewusstsein wächst: Wer heute ein Kinderdepot bei einem Neobroker eröffnet, bleibt dort oft auch als Erwachsener – vor allem, wenn das Produkt digital, verständlich und alltagstauglich ist.
Kein Desinteresse – sondern Diskrepanz
Junge Menschen haben keine Lust auf das falsche Banking. Sie akzeptieren keine Produkte, die nicht zu ihrem Alltag, ihren Werten oder ihrem Tempo passen. Sie lernen über Finanzen auf TikTok und Discord, nicht im Beratungsgespräch. Sie erleben Geld in Apps, nicht in Filialen. Loyalität bedeutet für sie nicht, ein Konto 30 Jahre zu behalten, sondern immer wieder überzeugt zu werden.
Das eigentliche Problem ist nicht Desinteresse, sondern die Diskrepanz zwischen Anspruch und Angebot. Banken sprechen über die Gen Z, statt mit ihr. Sie wollen sie „abholen“, anstatt sie einzuladen, mitzudenken. Dabei beginnt finanzielle Mündigkeit früher, als viele glauben – beim Taschengeld, beim ersten App-Kauf, beim Kinderdepot.
Lernen von anderen
Ein Blick in die USA zeigt, dass es auch anders geht: Dort erhält jedes Neugeborene ein staatliches Investmentkonto mit 1.000 Dollar Startkapital – Investieren ab Geburt als gesellschaftliches Projekt. In Deutschland dagegen reden wir über die Frühstarterrente ab 2026 – zehn Euro im Monat. Symbolik statt System. Warum also nicht größer denken? Warum ist Vermögensaufbau in Europa noch immer ein Privileg und keine Infrastruktur?
Banking als Teil des Lebensgefühls
Das Panel machte deutlich: Banking ist kein abgeschlossenes System, sondern ein Spiel, das sich ständig neu programmiert. Vertrauen entsteht, wenn man zuhört. Relevanz, wenn man kulturelle Codes versteht. Bindung, wenn man bereit ist, unperfekt zu sein.
Die Generation Z hat längst eigene Spielwelten geschaffen – Wallets, Communities, Plattformen, auf denen sie über Geld spricht, lernt und handelt. Die Frage ist nicht mehr, wie man sie abholt, sondern ob Banken überhaupt noch Teil dieses Spiels sein wollen.
Das Fazit: Wenn Banking relevant bleiben will, muss es wieder Teil des Lebensgefühls werden – nahbar, digital, verständlich. Nicht später, sondern jetzt.

Oct 6, 2025 • 36min
3x3=10 #7: Exklusiv: Sophie Thurner im Podcast
Marvin Vortkamp, Julian Prüfer & Sophie Thurner
Die Gründerin und CEO von Beatvest spricht über über die Mission des Fintechs und warum Kooperationen so wichtig sind.
In dieser Folge von 3x3=10 ist Sophie Thurner von Beatvest zu Gast. Sie beschreibt das eigene Fintech vorab schonmal als Duolingo der Finanzen. Die Idee dahinter ist einfach: Kurze Lerneinheiten sollen dazu führen, dass die Menschen Finanzen besser verstehen, sich damit beschäftigen und dann auch tatsächlich investieren.
Denn Thurner ist überzeugt: Finanzbildung wirkt, wenn sie in den Alltag passt. Viele Menschen finden über konkrete Lebensereignisse den Einstieg. Erstes Gehalt, Familienplanung, Absicherung. Entscheidend sei der Schritt vom Konsumieren zum Handeln, glaubt die Gründerin von Beatvest und spricht darüber im Podcast ausführlich.
**So plant Beatvest Kooperationen **
Seit der Gründung versucht Thurner das eigene Start-up vor allem über Kooperationen interessant zu machen. Das geschieht zum einen über „Co-Label” und zum anderen über „White Label”. Start-ups arbeiten dabei oft schneller als Institute planen können. Damit am Ende Nutzung entsteht, müssen Entscheidungen zügig fallen und Abläufe schlank sein. Es braucht eine klare Synchronisierung der Zyklen für Entscheidungen und Umsetzung, sagt Thurner im Podast. Erwartungen würden am besten zu Beginn offen gelegt werden. So bleibe der Fokus auf Ergebnis und Wirkung.
Wie Thurners Weg aussah, wie sie Kooperationen pusht und was all das mit Regulatorik zu tun hat: Jetzt anhören!

Oct 3, 2025 • 49min
#539: Bunq, Wero, Klarna: Das sind die wichtigsten Fintechs-News im September
mit André Bajorat & Jochen Siegert
Jochen Siegert und André M. Bajorat nehmen in der neuesten Podcast-Folge die wichtigsten Nachrichten aus der Fintech-Szene unter die Lupe. Es geht unter anderem um JP Morgan, Trade Republic und die neue Paypal-Dach-Chefin.
Nach der Sommerpause ging es im September hoch her. Deshalb ohne viel Geplänkel: Hier kommen die wichtigsten Fintech-News:
• Niederländische Zentralbank verhängt Millionenstrafe gegen Bunq wegen wiederholter AML-Verstöße
• JP Morgan plant Markteintritt: Digitale Privatkundenbank startet 2026 in Deutschland
• Störung bei Wero: Zahlungen von Volksbanken vorübergehend unterbrochen
• Berliner Fintech Nao bringt alternative Investments in die Niederlande
• C24-Bank unter Druck: Schwere Vorwürfe zu Sicherheitsmängeln und Chaos
• Klarna feiert spektakuläres Börsendebüt – diese Investoren profitieren am meisten
• Trade Republic steigt ins Vermögensmanagement ein
• Nexi übernimmt deutsche Computop vollständig
• Paypal setzt auf KI-Bündnis mit Google zur Stärkung digitaler Sicherheit
• Carola Wahl wird Paypal-Chefin der DACH-Region
• Stablecoin-Business heizt sich auf
• Revolut mit milliardenschwerem Expansionskurs: 11,5 Mrd. Euro für globales Wachstum
• Scalable Capital erhält Vollbank-Lizenz
Bleibt informiert! Viel Spaß beim Hören.

Sep 29, 2025 • 1h 9min
Episode 16_25: AI in Finance: Zwischen Hype, Handwerk und Hausaufgaben
mit Maik Klotz & Sascha Dewald
Vom Schaulaufen in Berlin bis zur Banking Exchange in Frankfurt: Was gerade wirklich zählt und eben nicht.
Sonntagmorgen, zwei Frühstücke, zwei Orte. Sascha meldet sich aus einem märkischen Wellness-Idyll nach der DKB-35-Jahr-Feier mit 6000 Menschen. Maik aus Siegen, Provinz voller Leben, ohne Regen, aber mit Herbstgefühl. Maik und Sascha steigen direkt rein in eine Woche, die es in sich hatte: Axel-Springer-Award für Sam Altman, Welt-AI-Summit, jede Menge Panels, und mittendrin unser eigenes Event-Baby, die Banking Exchange. Und die AI-News kommen alles andere als zu kurz.
Es geht es um:
Sascha berichtet von der 35-Jahr-Feier der DKB und dem Welt-AI-Summit.
Sam Altman betont die Bedeutung von KI für die Zukunft der Arbeit.
Politische Diskussionen über KI und deren Regulierung sind notwendig.
Die Banking Exchange zeigt, dass das Thema KI in der Finanzbranche angekommen ist.
Die Suche im Internet verändert sich durch KI-gestützte Zusammenfassungen.
Zero-Click-Suchen nehmen zu und gefährden die Sichtbarkeit von Experten.
Datenschutz muss neu bewertet werden im Kontext von KI.
Die Vielfalt in der Suche ist bedroht durch algorithmische Entscheidungen.
Die Sichtbarkeit von NGOs in der digitalen Welt ist gefährdet.
Die Notwendigkeit neuer Geschäftsmodelle in der digitalen Landschaft wird deutlich. Die Sichtbarkeit von Stimmen in der Gesellschaft ist entscheidend.
KI-Modelle sind oft nicht neutral und können voreingenommen sein.
Das Suchverhalten verändert sich durch KI-Zusammenfassungen.
Interaktive Technologien ermöglichen neue Formen der Informationssuche.
Gesundheitstechnologie wird durch vernetzte Geräte revolutioniert.
Personalisierte Nachrichtenfeeds könnten die Informationsaufnahme verändern.
Agenten können in unserem Namen handeln und Finanztransaktionen durchführen.
Die finanzielle Entwicklung im KI-Sektor ist rasant und komplex.
Digitale Souveränität ist ein wichtiges Thema für die Zukunft.
- Die Nachhaltigkeit von Geschäftsmodellen im KI-Bereich muss hinterfragt werden.
Viel Spaß beim Hören!
**Shownotes **
Hier sind alle Links aus deiner PDF im gewünschten Schema extrahiert:
Perplexity: Ein Personal Assistant für dein Postfach: https://www.perplexity.ai/de/hub/blog/a-personal-assistant-for-your-inbox
ChatGPT Pulse – OpenAI baut sich den Newsfeed fürs Handy: https://www.heise.de/news/Proaktiver-KI-Chatbot-ChatGPT-Pulse-statt-Social-Media-10671482.html?wt_mc=nl.red.ho.ho-nl-ki-update.2025-09-26.ansprache.ansprache
Google Search Live endlich im Roll-out: https://www.it-daily.net/shortnews/google-search-live
Introducing the Perplexity Search API: https://www.perplexity.ai/hub/blog/introducing-the-perplexity-search-api
Microsoft öffnet Copilot für Anthropic: https://www.heise.de/news/Microsoft-erweitert-Copilot-um-Anthropic-KI-10669854.html?wt_mc=nl.red.ho.ho-nl-ki-update.2025-09-26.ansprache.ansprache
Announcing Agent Payments Protocol (AP2) | Google Cloud Blog: https://cloud.google.com/blog/products/ai-machine-learning/announcing-agents-to-payments-ap2-protocol?hl=en
Nvidia, OpenAI und das Perpetuum Mobile des Kapitals: https://www.heise.de/news/Naechster-KI-Deal-Nvidia-will-100-Milliarden-US-Dollar-in-OpenAI-investieren-10666767.html?wt_mc=nl.red.ho.ho-nl-ki-update.2025-09-24.ansprache.ansprache
OpenAI und NVIDIA Partnerschaft (10 Gigawatt Systeme): https://openai.com/index/openai-nvidia-systems-partnership/
Claude kann jetzt Dateien erstellen und nutzen: https://www.anthropic.com/news/create-files
Inside the world’s most powerful AI datacenter: https://blogs.microsoft.com/blog/2025/09/18/inside-the-worlds-most-powerful-ai-datacenter/
Introducing Vibes: AI-Videos entdecken und erstellen: https://about.fb.com/news/2025/09/introducing-vibes-ai-videos/
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Disclaimer
Was ihr hier hört, sind unsere Gedanken und Meinungen, nicht die unserer Arbeitgeber, Zimmerpflanzen oder Haustiere. Als Enthusiasten versuchen wir euch Einblicke in die Welt von künstlicher Intelligenz in Finance zu geben, aber wir sind nur AI-Enthusiasten, keine Hellseher. Unsere Einschätzungen könnten genauso gut aus einem Horoskop stammen. Also, macht's euch gemütlich und genießt die Show!

Sep 26, 2025 • 39min
#538: Warum im ETF-Markt die Karten neu gemischt werden
mit Chris Püllen (NaroIQ), Laura Cüppers (Lemon Markets), Robin Binder (Nao) und Moderatorin Sophie Osen Akhibi (Targobank)
Der ETF-Markt boomt – besonders junge Anleger:innen setzen auf Sparpläne und günstige Einstiegsprodukte. Doch die Karten werden neu gemischt: ETFs sind längst mehr als „passive“ Investments. In einem spannenden BEX-Panel diskutierten Chris Püllen (NaroIQ), Laura Cüppers (Lemon Markets), Robin Binder (Nao) und Moderatorin Sophie Osen Akhibi (Targobank), wie aus ETF-Hüllen aktive Strategien werden, welche Rolle Banken und Broker künftig spielen und warum Finanzbildung entscheidend ist.
ETFs waren in den letzten Jahren der große Wachstumstreiber der Finanzbranche. Besonders junge Menschen nutzen ETF-Sparpläne mittlerweile ganz selbstverständlich – und das Marktvolumen ist enorm. Doch wohin entwickelt sich der Trend? Einig war sich das Panel schnell: ETFs sind Vergangenheit und Zukunft zugleich. „Es ist eine Illusion, dass ETFs wirklich passiv sind – am Ende sind sie nur eine Hülle“, betont Chris Püllen von NaroIQ. Und genau diese Hülle könne künftig stärker mit aktiven Strategien gefüllt werden.
Für Laura Cüppers von Lemon Markets ist der Markt gerade erst am Anfang: „Ein passiver ETF ist ein gutes Einstiegsprodukt, aber die Potenziale sind immer noch riesig.“ Ihr Blick geht vor allem auf die geringe Aktienmarktbeteiligung in Deutschland, die gerade einmal bei 17 Prozent liegt. Robin Binder von Nao verweist auf den Einstieg von Trade Republic in Private Equity – für ihn ein Zeichen, dass der Appetit nach neuen Produkten groß ist und andere Anlageklassen ähnlich populär werden könnten wie ETFs.
Doch mit mehr Aktivität stellt sich auch die Kostenfrage. „Insgesamt sinken Kosten – aber die Kosten von ETFs werden steigen“, erklärt Püllen. Nach wenigen Jahren seien sie für viele Banken sogar ein Minusgeschäft. Wer hier bestehen will, brauche eine klare Strategie: eigene Produkte, aktive Fonds im ETF-Format, Abomodelle, Wertpapierkredite oder Cross-Selling.
Moderatorin Sophie Osen Akhibi brachte es auf den Punkt: Broker und Banken tragen Verantwortung, Finanzbildung zu fördern und Kund:innen Orientierung zu geben. Das Fazit des Panels: Passive ETFs sind nicht das Endspiel – sie sind der Anfang. Wer keine eigene Strategie entwickelt, läuft Gefahr, die Partie zu verlieren.

Sep 24, 2025 • 18min
Alles Legal #113: Einheitlich gründen – wie das 28. Regime Start-ups in Europa stärken soll
mit Dana Wondra & Charles Krier
Einheitliche Regeln, digitale Gründung, weniger Hürden: Die EU will mit dem 28. Regime eine neue Rechtsform schaffen, die grenzüberschreitendes Wachstum fördert. Was es damit auf sich hat, erklärt Charles Krier in der neuen Folge von „Alles Legal – Fintech-Recht kompakt“.
Wer in Europa ein Unternehmen gründen und den EU-Markt bedienen will, stößt schnell an Grenzen, unter anderem juristischer Natur. 27 Mitgliedstaaten, 27 unterschiedliche Rechtsrahmen: eine Herausforderung für Start-ups, die skalieren wollen. Mit dem sogenannten 28. Regime will die EU nun Abhilfe schaffen.
Der Vorschlag zielt auf eine freiwillige, EU-weit anerkannte Unternehmensform ab. Sie soll Unternehmensgründungen digital vereinfachen, Verwaltungskosten senken und eine Expansion über Ländergrenzen hinweg erleichtern. Doch was steckt hinter dem Vorschlag? Und wie realistisch ist seine Umsetzung?
Dana Wondra spricht mit Charles Krier, Partner bei Annerton in Luxemburg, über die politischen Hintergründe, die technischen Details und die Herausforderungen. Denn klar ist: Das Projekt ist ambitioniert. Ziel ist ein vollständig digitales Gründungsverfahren, ein zentrales EU-Register, neue Beteiligungsmodelle für Mitarbeitende sowie Rechtsklarheit bei grenzüberschreitenden Investitionen.
Die Folge beleuchtet u. a.:
Was genau das 28. Regime vorsieht und warum es keine nationale Gesetzgebung ersetzen, sondern ergänzen will
Warum besonders Start-ups und Scale-ups im Fokus stehen – und warum das kritisiert wird
Wie ein „Opt-In“-Modell funktionieren kann und warum eine spezialisierte Rechtsprechung entscheidend ist
Welche Rolle Steward Ownership, ESOPs und eigenkapitalähnliche Instrumente in der Kapitalbeschaffung spielen
Wie das 28. Regime Killer Acquisitions verhindern und europäische Innovationskraft sichern soll
Der Entwurf befindet sich aktuell in der Konsultationsphase und birgt enormes Potenzial, aber auch rechtliche Fallstricke. Wenn es gelingt, die vielen guten Ideen praxistauglich umzusetzen, könnte das 28. Regime ein echtes Upgrade für ein einheitliches, innovationsfreundliches Gründungsklima in der EU werden.
Jetzt reinhören – überall, wo es Podcasts gibt.


