
Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen
Wann Horten zum Problem wird: Psychologie eines unterschätzten Krankheitsbilds
Jan 15, 2025
Veronika Schröter, Leiterin des Instituts für Messie-Therapie, erklärt die Psychologie hinter pathologischem Horten. Sie beleuchtet, wie emotionale Blockaden und Bindungstraumata zu dieser ernsthaften Erkrankung führen können. Der Unterschied zwischen gesundem Sammeln und Horten wird angesprochen, inklusive Stolz und Scham. Zudem erörtert sie, wie sich therapeutische Ansätze anpassen lassen, um Heilung zu fördern. Am Ende gibt es einen interessanten Exkurs zu Flohsamenschalen und deren positive Wirkungen auf die Verdauung.
11:33
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Quick takeaways
- Pathologisches Horten ist eine ernsthafte psychische Erkrankung, verbunden mit Bindungstraumafolgestörungen aus der Kindheit, nicht einfach Faulheit.
- Die Behandlung erfordert ein ganzheitliches Verständnis der emotionalen Blockaden und familiären Dynamiken, um Identität und Selbstwertgefühl zu stärken.
Deep dives
Pathologisches Horten und seine Ursachen
Pathologisches Horten betrifft schätzungsweise zwei bis sechs Prozent der Bevölkerung und ist eng mit psychischen Erkrankungen verbunden. Betroffene zeigen häufig Anzeichen von Bindungstraumafolgestörungen, die aus überwältigenden Kindheitserfahrungen resultieren. Diese Heimsammlungen sind oft von tiefem Schamgefühl geprägt, im Gegensatz zu Sammlungen, die Stolz hervorrufen. Experten identifizieren emotionale Blockaden sowie familiäre Dynamiken als zentrale Faktoren, die zu einem solchen Verhalten führen.
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