

„Augsteins Freitag“: Im Gespräch mit Melisa Erkurt
Feb 26, 2021
Melisa Erkurt, eine österreichische Journalistin und ehemalige Lehrerin, thematisiert im Gespräch die vernachlässigten Kinder aus sozial schwachen Familien und mit Migrationshintergrund. Sie beleuchtet die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Bildungssystem in Österreich und Deutschland. Insbesondere geht es um unzureichende politische Maßnahmen, soziale Ungleichheiten und die dringende Notwendigkeit, benachteiligte Gruppen stärker zu unterstützen. Zudem vergleicht sie die Bildungssysteme beider Länder und diskutiert die Herausforderungen der Schulbildung und deren Finanzierung.
AI Snips
Chapters
Books
Transcript
Episode notes
Pandemie Als Soziales Phänomen
- Corona ist nicht nur ein medizinisches, sondern vor allem ein soziales Phänomen.
- Melisa Erkurt betont, dass Kinder gesellschaftlich die größte Last der Krise tragen werden.
Politik Formt Schulpolitik Mehr Als Virus
- Unterschiedliche Länder treffen sehr verschiedene Entscheidungen zu Schulöffnungen trotz ähnlicher Virenlage.
- Erkurt sieht das auch als Ergebnis politischer, medialer und gewerkschaftlicher Einflüsse, nicht nur epidemiologischer Fakten.
Lehrer Entdeckten Heimbedingungen
- Melisa Erkurt berichtet, dass viele LehrerInnen während Distance Learning erst bemerkten, wie unbekannt die häuslichen Verhältnisse ihrer Schüler sind.
- Sie schildert, dass Schüler oft keinen Internetzugang, kein Gerät oder keine häusliche Unterstützung hatten.