

#219 Die Nonnen von Goldenstein #3: "Wir sind uns wie Marionetten vorgekommen"
Aug 28, 2025
Schwester Bernadette, eine der letzten Augustiner Chorfrauen vom Salzburger Kloster Goldenstein, teilt ihre bewegende Geschichte. Sie spricht über den Umgang mit Geld im Kloster und die dramatischen Umstände, die dazu führten, dass ihre Ersparnisse plötzlich verschwanden. Die Nonnen stehen nun vor der Herausforderung, in einem Altersheim leben zu müssen, obwohl sie dies nicht wollten. Zudem thematisiert sie die Schwierigkeiten im Umgang mit Behörden und die Unsicherheiten bezüglich ihrer finanziellen Situation und des Glaubens, der ihnen Halt gibt.
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Episode notes
Verstecktes Erbe Verschwindet
- Schwester Bernadette bekam nach dem Erbe eine Wohnung und 150.000 Euro, wovon sie Teile spendete und Rücklagen behielt.
- Etwa 50.000 Euro lagerte sie in einem Plastiksackerl im Kleiderschrank, das später verschwunden war.
Zellen Durchwühlt Nach Ausgesperrt
- Als die Schwestern ausgesperrt wurden, fand Schwester Bernadette ihre Zellen durchwühlt und beschädigt vor.
- Türen, Schubladen und Sanitärbereiche waren offen, Fliesen und Treppenlift wurden entfernt oder beschädigt.
Armutsgelübde Beschränkt Verfügungsrechte
- Das Armutsgelübde bedeutet, dass Schwestern kein Privatvermögen ohne Erlaubnis der Oberen besitzen dürfen.
- In der Praxis erhielten sie persönliche Mittel nur nach Zustimmung der Oberin und hatten selten eigene Verfügungsgewalt.