In dieser Folge wird das Phänomen der FOMO, die Angst etwas zu verpassen, eingehend beleuchtet. Es werden persönliche Geschichten geteilt, die zeigen, wie FOMO zu sozialen und gesundheitlichen Problemen führen kann. Außerdem wird diskutiert, wie soziale Medien und Marketingstrategien diese Angst verstärken. Experten geben Tipps, um sich aus diesem Vergleichs-Dilemma zu befreien und stattdessen den Druck zu vermindern. Besonderes Augenmerk liegt auf der Förderung von JOMO, der Freude am Verpassen.
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Quick takeaways
FOMO führt zu innerer Unruhe und Stress, da Menschen oft Verpflichtungen eingehen, die ihre Lebensqualität beeinträchtigen.
Experten empfehlen, positive soziale Vergleiche zu fördern und mehr Zeit für sich selbst zu verbringen, um FOMO zu reduzieren.
Deep dives
FOMO und der Druck zur Teilnahme
FOMO, oder die Angst, etwas zu verpassen, ist ein weit verbreitetes Phänomen, das oft dazu führt, dass Menschen an Veranstaltungen teilnehmen, obwohl sie nicht wirklich daran interessiert sind. Diese Dynamik kann zu innerer Unruhe und Stress führen, wie es im Fall von Jan zu beobachten ist. Er erlebte, dass sein dringendes Bedürfnis, keine Gelegenheiten zu verpassen, ihn dazu brachte, zu Partys zu gehen, selbst wenn er sich dagegen fühlte. Dies führte letztendlich zu einem Zustand der Erschöpfung und fühlte sich wie eine Verpflichtung an, was seine Lebensqualität beeinträchtigte und einen burnoutähnlichen Effekt erzeugte.
Die Rolle von Social Media bei FOMO
Social Media verstärkt das Gefühl von FOMO erheblich, da Nutzer ständig mit den Aktivitäten anderer konfrontiert werden. Viele Menschen haben das Gefühl, dass sie weniger wertvoll sind, wenn sie nicht das gleiche spannende Leben führen wie die Influencer, denen sie folgen. Dies führt zu einem Teufelskreis, in dem der Druck, an sozialen Aktivitäten teilzunehmen, wächst, während gleichzeitig die eigene Zufriedenheit abnimmt. Jan erlebte diese Wechselwirkung und stellte fest, dass die ständige Nutzung von Social Media seine sozialen Ängste und gesundheitlichen Probleme verstärkte.
FOMO als Gefühlszustand und seine Bewältigung
FOMO wird nicht als eine behandelbare Krankheit betrachtet, sondern eher als ein emotionaler Zustand, der durch sozialen Vergleich und anhaltenden Leistungsdruck entsteht. Es wird darauf hingewiesen, dass die Anfälligkeit für FOMO durch das alltägliche Angebot und die Vielzahl von Möglichkeiten im Leben verstärkt wird. Studien zeigen, dass FOMO eng mit Stress und sogar psychischen Erkrankungen verbunden sein kann, was den Bedarf an Strategien zur Bewältigung unterstreicht. Um FOMO zu reduzieren, empfehlen Experten, den Fokus auf positive soziale Vergleiche zu richten und mehr Zeit für sich selbst einzuräumen, wie Jan es leitete.
Die bessere Party, der geilere Urlaub oder auch der verpasste Spieleabend bei Freunden. Das Gras ist halt immer grüner auf der anderen Seite, oder? Sagt man zumindest so! In dieser Folge Wissen Weekly gehen wir dem berüchtigten FOMO-Effekt auf den Grund: der Angst davor, etwas zu verpassen oder sich für Dinge zu entscheiden, die im Nachhinein vielleicht nicht die beste Option waren. Lisa-Sophie Scheurell hat mit Menschen gesprochen, für die FOMO zu einer starken Belastung wurde und Expert:innen gefragt, wie man aus diesem Hamsterrad sich ständig mit allem und jedem vergleichen zu müssen auch wieder rauskommt.
Hier könnt ihr auschecken, welche Bücher Jan während seiner FOMO-Genesungsphase geholfen hat. Und ganz wichtig: Hier gibt es eine Seite auf der ihr Hilfe findet, wenn ihr Tipps sucht, um eure Handyzeit zu reduzieren. Wer Lust bekommen hat, unsere Folge über die Folgen von zu viel Screentime zuhören, der klickt hier drauf. Die Folge FOMO mit Lisa könnt ihr hier hören. Die Tik Toks, die ihr in dieser Folge gehört habt, sind von kimisinamoodlive, julesslw, anni___we und von ninachuba.