
Wohlstand für Alle Literatur #61: Émile Zola – Das Geld
Jan 31, 2026
Eine Analyse von Zolas Finanzroman und seiner Darstellung des 19. Jahrhundert Kapitalismus. Es geht um einen kühnen Bankplan, Spekulation und Börsenfieber, das Kleinbürger wie Kapitalisten erfasst. Thematisiert werden Gier, religiöse Instrumentalisierung und Selbsttäuschung des Protagonisten. Diskussionen vergleichen moralische Gegenspieler und die Grenze von Fiktion und realer Ökonomie.
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Saccards Zweiter Versuch
- Saccard hat bereits einen früheren Aufstieg erlebt und ist brutal gescheitert, bevor er das Projekt neu startet.
- Er setzt nun alles auf eine Karte, indem er erneut eine riesige Bank gründen will.
Finanzkapital Als Erzählung
- Émile Zolas Roman zeigt, wie Finanzkapital als globale Erzählung funktioniert und Fiktionen verkauft werden.
- Spekulation nutzt Geschichten, nicht nur reale wirtschaftliche Grundlagen, um Kapital anzuziehen.
Die Banque Universelle Und Ihre Basis
- Saccard gründet die Banque Universelle mit einer großartigen Idee vom Orient-Ausbau und religiösem Spin.
- Die Bank basiert auf Erzählungen, Betrug und Fiktion statt tragfähiger realwirtschaftlicher Grundlagen.



