Howard Schultz, der Unternehmer hinter dem Erfolg von Starbucks, teilt seine faszinierende Reise und die Entdeckung der Kaffeekultur. Er erzählt, wie sein Besuch in einer kleinen Seattle-Firma sein Leben veränderte und die Weichen für Starbucks stellte. Währenddessen floriert Dunkin' Donuts unter der Führung von Bob Rosenberg und nutzt starke Werbestrategien, um einen festen Platz im amerikanischen Markt zu sichern. Schultzs Vision und der Wettkampf um die Herzen der Kaffeeliebhaber gestalten sich als spannendes Duell.
Howard Schultz erkennt, dass materielle Erfüllung ihn nicht glücklich macht und dass er eine neue berufliche Mission braucht.
Der Besuch bei Starbucks inspiriert Schultz, Kaffee als emotionale Erfahrung und nicht nur als Produkt zu betrachten.
Deep dives
Howard Schultz und die Suche nach Sinn
Howard Schultz, ein Vice President eines Kunststoffunternehmens, erlebt eine tiefe Unzufriedenheit in seinem Leben, trotz seines vermeintlichen Erfolgs. Er reflektiert über seine Kindheit in Armut und erkennt, dass ihn materielle Dinge nicht erfüllen. Während er einen langweiligen Arbeitstag verbringt, entdeckt er, dass ein kleines Einzelhandelsunternehmen in Seattle, Starbucks, eine enorme Nachfrage nach Kaffeemaschinen hat. Diese Entdeckung führt ihn zu einer wichtigen Einsicht: Er muss sein berufliches Leben ändern und eine neue Mission finden.
Der Besuch bei Starbucks
Als Schultz Seattle besucht, ist er überwältigt von der unscheinbaren Starbucks-Filiale am Pike Place Market und dem reichen Aroma von frisch geröstetem Kaffee. Der persönliche Kontakt mit den Starbucks-Besitzern, Jerry Baldwin und Gordon Bowker, beeindruckt ihn zutiefst und weckt seine Leidenschaft für hochwertigen Kaffee. Schultz entdeckt, dass Kaffee viel mehr als ein konsumierbares Produkt ist; es kann ein Erlebnis sein, das mit Emotionen und Genuss verbunden ist. Diese Erkenntnis inspiriert ihn dazu, nach Möglichkeiten zu suchen, Starbucks über den Verkauf von Kaffeebohnen hinaus zu entwickeln.
Der Kampf um Starbucks
Nachdem Schultz seinen Wunsch äußert, bei Starbucks zu arbeiten und das Unternehmen zu erweitern, stößt er zunächst auf Widerstand von Baldwin und Bowker. Trotz mehrerer Ablehnungen bleibt er hartnäckig und zeigt unerschütterlichen Glauben an das Potenzial der Marke. Schließlich überzeugt ihn Baldwin, als er Schultz' Leidenschaft und Überzeugung erkennt und ihm die Position als Leiter für Einzelhandel und Vermarktung anbietet. Dieser Moment markiert den Beginn von Schultz' entscheidender Rolle bei der Transformation von Starbucks in eine bekannte Kaffeekultur.
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Die Entdeckung der Kaffeekultur und die Expansion von Dunkin' Donuts
Während Dunkin’ Donuts floriert und expandiert, langweilt sich Howard Schultz, ein 28-jähriger Unternehmer aus New York. Doch dann bekommt er Wind von einer kleinen Firma in Seattle, die nur vier Filialen hat und dennoch mehr Kaffeemaschinen verkauft als der größte Warenhausbetreiber der Vereinigten Staaten, Macy's. Er fährt nach Seattle, um den Laden, der sich Starbucks Coffee and Tea nennt, kennenzulernen. Der Besuch wird eine Offenbarung. Noch während er sich vom Duft und Geschmack des köstlichen Kaffees verführen lässt, steigt die Popularität von Dunkin’ Donuts dank eines überarbeiteten Bäckers sprunghaft an.