
Spitzengespräch Michel Friedman im Talk: »Man kann auch seinen Selbstmord wählen«
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Sep 8, 2026 Michel Friedman, Publizist, Jurist und Philosoph, spricht über den AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt und seine Folgen für Deutschland. Es geht um seine Angst vor einer AfD in der Bundesregierung, seinen Bruch mit der CDU und die Frage, warum er trotz allem bleiben will. Außerdem: historische Verantwortung, Antisemitismus, Pressefreiheit und ein mögliches AfD-Verbotsverfahren.
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Episode notes
Gewählt Zu Werden Macht Nicht Demokratisch
- Eine freie Wahl macht eine antidemokratische Partei nicht demokratisch.
- Friedman unterscheidet zwischen dem demokratischen Haus und einem antidemokratischen Haus, das die Verfassung selbst zerstören will.
Streiten Ohne Menschenfeindlichkeit Zu Verharmlosen
- Friedman will jeden AfD-Wähler ernst nehmen und mit ihm streiten, lehnt aber die Inhalte der Partei kompromisslos ab.
- Er nennt Hass, Gewalt, Menschenwürdeverletzung und geistige Brandstiftung als deren Kern.
Erinnerung Verhindert Nicht Jede Gewalt
- Holocaust-Erinnerung soll nicht bloß Schuldgefühle erzeugen, sondern zeigen, wozu Menschen fähig sind.
- Gewalt beginnt laut Friedman mit Verharmlosung, Opportunismus und dem Satz, man sei nicht zuständig.



