
Sinneswandel Neues Jahr, neues Ich?
Jan 4, 2026
Neujahrsvorsätze sind für viele ein vertrautes, aber auch ambivalentes Ritual. Sie blicken auf ihre Ursprünge im Altertum zurück und erläutern, warum der Jahresanfang oft als psychologischer Neustart wahrgenommen wird. Gleichzeitig wird die hohe Abbrecherquote von Vorsätzen kritisch betrachtet. Philosophische und feministische Perspektiven stellen die Frage, ob Vorsätze auch weniger leistungsorientiert und solidarischer gestaltet werden können. Marilena teilt persönliche, nicht optimierungsgetriebene Pläne und thematisiert die Bedeutung von Care-Ethik.
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Episode notes
Persönliche Neujahrsrituale
- Marilena erinnert sich an volle Fitnessstudios im Januar und das schnelle Verlassen danach.
- Sie schreibt jedes Jahr zum 31. Fragen an ihr zukünftiges Ich und findet das reflektierend und hilfreich.
Vorsätze Haben Alte Wurzeln
- Neujahrsvorsätze existieren bereits seit dem alten Babylon und haben sich über Kultur und Zeit verändert.
- Die Römer verlegten den Jahresbeginn in den Januar wegen Janus, dem Gott mit zwei Gesichtern.
Der Fresh‑Start‑Effekt
- Katie Milkman beschreibt den Fresh-Start-Effekt: Schwellenmomente fördern Veränderungsbereitschaft.
- Solche Kapitelwechsel lassen uns das alte Selbst ablegen und motivieren zu neuen Zielen.




