

"Alles Negative durchzuarbeiten, macht es meist nur schlimmer"
Aug 25, 2025
Gitta Jacob, klinische Psychologin und Bestsellerautorin, beleuchtet, wie wir negative Gefühle besser regulieren können. Sie erklärt, dass übermäßiges Grübeln oft kontraproduktiv ist und gibt hilfreiche Tipps, wie man Konflikte in Beziehungen gelassener angehen kann. Emotionen brauchen keinen Kampf, sondern sollten akzeptiert werden. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Umgang mit komplexen Gefühlen nach intimen Momenten und der Bedeutung positiver Emotionen für unser Wohlbefinden. Gitta ermutigt, die eigene Gefühlsgestaltung aktiv in die Hand zu nehmen.
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Episode notes
Kleines Ereignis, große Grübelspirale
- Kleine Zwischenfälle lösen oft übermäßiges Grübeln aus, obwohl meist nichts Großes dahintersteckt.
- Gitta Jacob betont, dass exzessives Analysieren negative Gefühle verstärkt statt löst.
Negativbias Als Überlebensmechanismus
- Unser Gehirn ist evolutionär auf das Erkennen von Problemen programmiert, was Negativfokus fördert.
- Dauernde Selbstanalyse kann Erwartungen konditionieren und zukünftige negative Gefühle verstärken.
Basisemotionen Als Handlungsheuristik
- Basisemotionen lassen sich nach Valenz und Aktivierungsgrad ordnen und geben Handlungsheuristiken.
- Angst vermeidet, Wut aktiviert, Traurigkeit beruhigt; das hilft Entscheidungen in Echtzeit.