
FALTER Radio Europa zwischen 1968 und 2018 – #111
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Nov 16, 2018 Daniel Cohn-Bendit, ehemaliger Europaabgeordneter und Aktivist der 68er-Bewegung, und Claus Leggewie, Politikwissenschaftler und Experte für europäische Politik, tauchen tief in die Herausforderungen des Nationalismus und die Bedeutung der Europawahlen 2019 ein. Sie beleuchten die gesellschaftlichen Veränderungen seit 1968, diskutieren die emotionale Dimension der europäischen Integration und analysieren Angela Merkels Einfluss. Zudem wird die Verbindung zwischen Klimapolitik, sozialer Gerechtigkeit und nationaler Souveränität thematisiert.
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Episode notes
Europa Als Selbstverständliche Bewegungsfreiheit
- Für die 68er war Europa selbstverständlich und bildete die geistige Bewegungsfreiheit.
- Die Kritik richtete sich eher gegen nationale Gründerfiguren als gegen die europäische Idee.
Warum Konservative Noch Angst Vor 68 Haben
- Cohn-Bendit sieht 1968 als sozial-kulturellen Aufbruch, politisch aber nicht mehr aktuell.
- Konservative nutzen die Angst vor 68, weil die Bewegung Normen von unten neu definierte.
Merkels Weggang Öffnet Europas Debatte
- Cohn-Bendit hält Merkels Abschied für das Ende einer stabilitätsorientierten deutschen Europa-Ära.
- Das Ende eröffnet einen offenen Streit um Europas Zukunft und macht Europa zum Wahlkampfthema.


