
Holger ruft an Holger ruft an ... wegen Nazi-Angriffen
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Dec 19, 2025 Peter Dinkloh, Mediensekretär bei ver.di, diskutiert einen gewalttätigen Übergriff auf Journalisten in Fretterode im Jahr 2018. Er kritisiert die milde Urteilsfindung, die die politische Dimension des Angriffs nicht erkannte – stattdessen wurde es als Konflikt zwischen Jugendgruppen betrachtet. Dinkloh beleuchtet Probleme in der Polizeiarbeit und den strukturellen Herausforderungen für Journalisten im Umgang mit Rechtsextremismus. Sein Engagement zeigt zudem die Wichtigkeit von Gewerkschaftsschutz und rechtlichem Beistand für Medienvertreter.
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Episode notes
Brutaler Angriff Bei Recherchen
- Zwei Journalisten wurden 2018 vor dem Haus des Neonazi-Kaders Thorsten Heise verfolgt und brutal angegriffen.
- Einer wurde mit einem Messer verletzt, dem anderen mit einem Schraubenschlüssel auf die Stirn geschlagen und die Kamera gestohlen.
Polizeichefende Schlampigkeit Belastet Verfahren
- Die Polizei hat die Beweisaufnahme laut Peter Dinkloh anfänglich sträflich vernachlässigt, was das Verfahren erschwerte.
- Der Bundesgerichtshof rügte später die mangelhafte Würdigung der Beweise im ersten Urteil.
Politische Dimension Wurde Verkannt
- Das erste Urteil verharmloste die Tat als Konflikt zwischen „zwei Lagern“ und erkannte die politische Dimension nicht an.
- Der Bundesgerichtshof sah diese Verkennung der politischen Motivation als Fehler an.
