
FALTER Radio Das Kriegsgetöse USA-Iran erklärt – #275
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Jan 11, 2020 Humayun Alisade, Menschenrechtsexperte mit UN-Erfahrung, Omar Al-Rawi, Wiener SPÖ-Gemeinderat mit irakischen Wurzeln, und Franz Kössler, FALTER-Außenpolitikkolumnist, diskutieren die geopolitischen Spannungen nach der Ermordung von General Soleimani. Sie beleuchten die Reaktion im Iran und Irak sowie die internen Konflikte, die die militärischen Dynamiken beeinflussen. Dabei wird die begrenzte Rolle Europas in der Deeskalation thematisiert, ebenso wie die komplexen regionalen Beziehungen und die Herausforderungen der Atompolitik.
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Episode notes
Akute Gefahr, begrenzte Eskalation
- Die Tötung Soleimanis löste zwar akute Kriegsangst aus, doch eine großflächige Eskalation wurde vermieden.
- Europa hat kaum Druckmittel, um in der Region deeskalierend zu wirken.
Unberechenbarkeit In Washington
- Franz Kössler betont Trumps Unberechenbarkeit und das Fehlen mäßigender Berater im Weißen Haus.
- Trump neigt zu spektakulären Aktionen ohne umfassende strategische Abwägung.
Geteilte Wahrnehmung Im Iran
- Humayun Alisade beschreibt zwei iranische Perspektiven auf Soleimani: Anhänger sehen ihn als Ideologe, Gegner als brutalen Kommandeur.
- Die Bevölkerung lebte bereits länger in der Angst vor einem US-Angriff.
