
JACOBIN Podcast Antifaschistische Wirtschaftspolitik auf Schwedisch – von Troels Skadhauge
Jan 17, 2026
Der schwedische Meidner-Plan zielt auf einen sozialistischen Übergang und reflektiert die frühen Erfahrungen von Rudolf Meidner während des Reichstagsbrands. Sein politisches Erwachen in der Weimarer Republik und die Flucht vor dem Faschismus prägten seine radikale Sichtweise. Troels diskutiert das Rehn-Meidner-Modell für solidarische Löhne und das Konzept der Lohnempfängerfonds, das die Eigentumsfrage in der schwedischen Gesellschaft herausfordert. Meidners Ideen sind nicht nur historisch, sondern auch heute relevant.
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Prägung Durch Den Reichstagsbrand
- Rudolf Meidner erlebte als 18‑Jähriger den Reichstagsbrand und die Zerstörung der deutschen Demokratie hautnah.
- Diese Erfahrungen prägten seine Flucht nach Schweden und seine spätere politische Haltung nachhaltig.
Deutsche Wurzeln Und Marxistische Prägung
- Meidner wuchs in Breslau in einer assimilierten jüdischen Familie auf und las früh Marx, besonders das Kommunistische Manifest.
- Sein Marx‑Interesse wurde zur Grundlage seiner politischen Ansichten und Forderungen nach Eigentumsveränderungen.
Flucht Nach Schweden Und Karriere
- Nach der Machtergreifung der Nazis floh Meidner 1933 über Sassnitz nach Stockholm, wo die SAP regierte.
- In Schweden wurde er später Chefökonom des Gewerkschaftsbunds LO und prägte die Arbeiterbewegung.




