
Psychologie to go! Die posttraumatische Belastungsstörung: Mythen und Missverständnisse
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Jan 11, 2026 Christian Weiß, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, bringt wertvolle Einblicke in die Welt der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Er und Franca Cerutti beleuchten gängige Mythen, wie die Vorstellung, dass nur psychisch schwache Menschen PTBS entwickeln. Sie diskutieren, was als Trauma gilt und dass nicht jeder, der ein Trauma erlebt, auch PTBS entwickelt. Auch die biologischen Aspekte und die Gefahren falscher Erinnerungen werden thematisiert. Eine aufklärende Unterhaltung, die die häufigsten Missverständnisse über Trauma aufdeckt.
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Begriffsverwässerung Von Trauma
- Der Begriff "Trauma" wird oft verwässert und für Kränkungen oder Trennungen benutzt.
- Solche Begriffsverwässerung kann Betroffene und eigene Sensibilität unnötig erhöhen.
Trauma Führt Nicht Automatisch Zu PTBS
- Nicht jedes potenziell traumatische Ereignis führt zu einer PTBS.
- Nur etwa 5–6% der Betroffenen entwickeln eine posttraumatische Belastungsstörung.
Menschengemachte Gewalt Hat Höheres Risiko
- Menschengemachte Gewalt führt häufiger zu PTBS als Naturkatastrophen.
- Bei schwerer Misshandlung oder sexuellem Missbrauch kann die Rate bis zu 50% steigen.
