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Mensch ohne Welt, Teil 1 - #1552

6 snips
Jan 10, 2026
Alexandra Schauer, Soziologin und Autorin des Buches "Mensch ohne Welt", diskutiert den Wandel der Zeitwahrnehmung in der Spätmoderne. Sie erklärt, wie die Vorstellung von Fortschritt im 19. Jahrhundert entstand und heute durch Kurzfristigkeit ersetzt wird. Schauer hinterfragt, wie technologische Veränderungen und die kapitalistische Uhrzeit unsere Zukunftserwartungen beeinflussen. Zudem beleuchtet sie die Rolle der Öffentlichkeit und der Städte in der modernen Welt, und ruft zur Wiederentdeckung kollektiven Handelns auf.
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Episode notes
INSIGHT

Gestaltbarkeit Der Geschichte Entstanden

  • Die Moderne brachte die Idee, dass Menschen die Zukunft gestalten und Fortschritt möglich ist.
  • Alexandra Schauer betont, dass diese Gestaltbarkeit historisch mit Industrialisierung und Uhrzeit verknüpft ist.
ANECDOTE

Bildgegenüberstellung Als Illustratives Beispiel

  • Schauer kontrastiert ein Bild von 1872 (American Progress) mit einem Spiegel-Cover zur Jahrtausendwende.
  • Das zeigt den Wandel von Fortschrittshoffnung zu einer dunklen, unkontrollierbaren Zukunftsangst.
INSIGHT

Uhrzeit Veränderte Unser Zeitbewusstsein

  • Die Ablösung zyklischer Naturzeit durch rechenhafte Uhrzeit öffnete Zukunftsräume.
  • Spätmoderne Flexibilisierung erzeugt Kurzfristigkeit und ein Gefühl historischer Desorientierung.
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