
Auf den Punkt Verdi-Anschlag in München: Ein Jahr danach beginnt der Prozess
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Jan 16, 2026 Annette Ramelsberger, Gerichtsreporterin der Süddeutschen Zeitung, berichtete live vom Prozessauftakt zu einem furchtbaren Anschlag, bei dem ein Mann ein Auto in eine Verdi-Demo lenkte. Sie schildert die grausame Bilanz: eine Mutter und ihr Kind starben, und 43 Menschen wurden verletzt. Besonders berührend war ihr Gespräch mit dem Witwer Marius H., der seine Familie an diesem Tag verlor. Ramelsberger diskutiert auch die religiöse Motivation des Täters und mögliche Unterstützer. Ein eindringlicher Einblick in die Auswirkungen von Terror.
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Kurz, Doch Verheerend
- Der Anschlag dauerte nur wenige Sekunden, doch richtete verheerende Schäden an: zwei Tote und 43 Schwerverletzte.
- Annette Ramelsberger beschreibt die Tat als „Essenz von Terror und Grauen“ und betont die plötzliche Brutalität des Mini-Cooper-Angriffs.
Witwer Hält Hand Drei Tage
- Marius H. hielt drei Tage die Hand seiner sterbenden Frau und Tochter, bevor sie starben.
- Er zog danach nach Münster zurück und sagt, der Täter sei ihm egal; er wolle Zeugnis für seine Familie ablegen.
Religiöses Zeichen Vor Gericht
- Der Angeklagte zeigte wiederholt den nach oben gerichteten Zeigefinger, ein von IS missbrauchtes Erkennungszeichen.
- Dieses Verhalten diente vor Gericht als sichtbares politisch-religiöses Statement.

