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Maria Montessori: Kinderliebe und Rassentheorie - #1120

7 snips
Apr 1, 2024
Matthias Dusini, ein Experten für Pädagogik, diskutiert mit Raimund Löw über die widersprüchliche Figur Maria Montessori. Sie beleuchten die rassistischen Theorien, die ihrer bekannten Erziehungsmethode zugrunde liegen. Das Gespräch thematisiert die Ambivalenz der Montessori-Pädagogik und deren Verbreitung in Österreich. Zudem wird Montessoris Einfluss auf soziale Bewegungen im Roten Wien betrachtet und die kritische Rolle von Rassismus in der Montessori-Bewegung analysiert.
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Episode notes
INSIGHT

Ambivalente Gründerin

  • Maria Montessori prägte eine weit verbreitete, als befreiend empfundene Pädagogik, die Selbstbestimmung der Kinder betont.
  • Historische Quellen zeigen jedoch, dass Montessori politisch ambivalent war und Mussolini positiv gegenüberstand.
INSIGHT

Rassentheorie Als Fundament

  • Sabine Seichter behauptet, Montessori habe rassistische und eugenische Schriften systematisch entwickelt und wiederholt.
  • Seichter sieht in Montessoris Werk eine klare Hierarchisierung von
INSIGHT

Mythos Der Anti‑Autoritären Pädagogin

  • Das verbreitete Bild von Montessori als rein anti-autoritäre Reformpädagogin ist unvollständig.
  • Ihre naturwissenschaftliche Prägung und deterministische Vorstellungen werden oft ausgeblendet.
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