SWR Kultur lesenswert - Literatur

Barbara Honigmann – Mischka. Drei Porträts

Jan 23, 2026
In einer kleinen Moskauer Küche in den 60er Jahren finden Dissidenten Zuflucht vor der KGB-Überwachung. Hier werden literarische Legenden wie Heinrich Böll und Alexander Solschenizyn vorgestellt. Die Gäste erzählen ihre Geschichten von Zwangsarbeit und psychischer Verfolgung. Ortsnamen des Gulag hallen wider und verbinden sich mit schrecklichen Erinnerungen. Barbara Honigmann reflektiert über ihre jüdische Identität und die Lebenswege ihrer Vorfahren. Ihr Buch wird als wertvolle Lektüre im Kontext aktueller Geschehnisse in Russland gewürdigt.
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ANECDOTE

Mischkas Küche Als Zufluchtsort

  • In Mischkas Moskauer Küche trafen sich in den späten 60er Jahren Dissidenten und fanden im häuslichen Raum Schutz und Verständnis.
  • Gäste lasen aus verbotenen Werken und suchten Ruhe vor KGB-Überwachung.
INSIGHT

Ortsnamen prägen politische Erkenntnis

  • Ortsnamen wie Workuta oder Kolyma wurden mit Gefängnis, Lager und Gulag verbunden und prägten die politische Aufklärung der Zuhörenden.
  • Barbara Honigmann betont, dass diese Berichte die Welt wachrüttelten und Vergleichsfragen zu Konzentrationslagern aufwarfen.
ANECDOTE

Lebensweg Von Wilhelmine Slavutskaya

  • Mischka war Wilhelmine Hermanova Slavutskaya aus Riga und wurde hundertjährig; ihr Leben spiegelte das 20. Jahrhundert wider.
  • Für die junge Barbara Honigmann wurde sie eine mütterliche Freundin und Gegenstand eines eindringlichen Porträts.
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