Die Filmanalyse

Q&A 3 : Literaturverfilmungen, Fassbinder, Happy Ends, Gibt es Antikriegsfilme? (Teaser)

8 snips
Jan 20, 2026
Wolfgang M. Schmitt teilt seine Kinoerfahrungen und kritisiert Filme wie 'Greenland II' und die Adaption von 'Der Fremde'. Es werden die besten Werke von Rainer Werner Fassbinder und die Wirkung von Kriegsfilmen diskutiert. Ein besonders spannendes Thema ist die Frage, was eine gelungene Literaturverfilmung ausmacht. Zudem reflektiert er darüber, warum beim Happy End oft abgeblendet wird. Das Publikum kommt ebenfalls zu Wort und stellt interessante Fragen zur Filmwirkung und deren Authentizität.
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ANECDOTE

Vorzeitiges Verlassen von Greenland 2

  • Wolfgang M. Schmitt berichtet, dass er den Film Greenland 2 im Kino vorzeitig verlassen hat, weil er die Kameraführung und Geschichte unerträglich fand.
  • Er hoffte auf politische Tiefe, wurde aber enttäuscht und kritisiert vor allem die schlechte Bildgestaltung.
INSIGHT

Das Problem Innerer Gleichgültigkeit im Film

  • Schmitt erklärt, warum Camus' Der Fremde schwer zu verfilmen ist: Innere Gleichgültigkeit lässt sich mit Außenaufnahmen kaum darstellen.
  • Er kritisiert, dass die Adaption mittels Voice-over und homoerotischer Lesart die existenzialistische Aussage des Romans untergräbt.
INSIGHT

Anlasslosigkeit Der Gewalt In Camus

  • Schmitt erklärt, dass Camus' Roman die anlasslose Natur von Gewalt und Gleichgültigkeit darstellt, nicht psychologische Motive.
  • Eine filmische Zuschreibung klarer Motive unterläuft die existenzialistische Aussage des Romans.
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