
Philosophie to go Herbert Marcuse – Der eindimensionale Mensch
Nov 30, 2025
Herbert Marcuse kritisiert die Illusion von Freiheit im modernen Kapitalismus. Konsum und Wohlstand lähmen kritisches Denken und vernebeln unsere Bedürfnisse. Systemkritik wird oft in kapitalistische Logik integriert und dadurch neutralisiert. Die Gastgeber betonen, wie Technik und Werbung falsche Entscheidungsfreiheit suggerieren. Sie fordern einen Wechsel von nutzbringendem zu spekulativem Denken, um radicale Alternativen zu entwickeln. Letztlich plädieren sie für eine kollektive Verweigerung der Unfreiheit.
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Paralyse Der Kritik Durch Konsum
- Marcuse beschreibt eine 'Paralyse der Kritik', weil Konsum und Komfort systemische Kritik ersticken.
- Die Zufriedenheit durch materielle Güter verhindert grundlegende Systemfragen und macht Gesellschaft stabil.
Kritik Wird Im System Vereinnahmt
- Kritik wird oft im System integriert und neutralisiert, sodass Reformen das Grundprinzip nicht verändern.
- Damit bleiben Veränderungen quantitativ statt qualitativ und erhalten die Ausbeutungsstruktur.
Generalstreik Als Radikale Verweigerung
- Micha nennt den Generalstreik als extremes Beispiel kollektiver Verweigerung, weist aber auf rechtliche Hindernisse hin.
- Der Gedanke dient als provokantes Bild, wie man Systemzufriedenheit durchbrechen könnte.



