
FALTER Radio Hongkong und die Angst vor China – #196
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Jun 19, 2019 In dieser Diskussion sprechen Susanne Weigelin-Schwiedrzik, Leiterin des Ostasien-Instituts, und Dietmar Schweisgut, ehemaliger Botschafter in Peking, über die turbulente Situation in Hongkong. Sie analysieren die Protestbewegung und das zunehmende politische Bewusstsein der Jugend. Zudem beleuchten sie die Spannungen zwischen Europa und China sowie die Sorgen um zivile Freiheiten. Ein zentrales Thema ist die Ambivalenz der europäischen Wahrnehmung Chinas und die Notwendigkeit eines klaren Dialogs, um bestehende Ängste abzubauen.
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Episode notes
Persönliche Wahrnehmung Von Ressentiments
- Weina Zhao berichtet von wiederkehrenden Ressentiments gegen Festlandchinesen bei ihren Hongkong-Besuchen der letzten zehn Jahre.
- Sie beschreibt diese Spannungen als politisch konstruzierten Rassismus durch Vermischung von kultureller und politischer Identität.
Gesetz Trifft Auf Identität
- Susanne Weigelin-Schwiedrzik betont, dass das Auslieferungsgesetz die zentrale Hongkonger Identität berührte und daher große Mobilisierung auslöste.
- Sie sieht Hongkong als Zufluchtsort, dessen Schutzgefühl das starke Protestmoment erklärt.
Zensur Und Informationsverbreitung
- Weina Zhao schildert, wie chinesische Internetzensur Schlagwörter und Bilder der Hongkong-Proteste schnell löscht.
- Sie unterscheidet eine große politisch desinteressierte Gruppe und eine kleine, die Informationen kreativ teilt.
