Wissen Weekly

Imposter: Warum trauen wir uns wenig zu? #newyearnewme

30 snips
Jan 11, 2026
Mona Leonhardt, Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Postdoc an der Goethe-Universität Frankfurt, erforscht das Imposter-Selbstkonzept. Sie erklärt, wie weit verbreitet diese Selbstzweifel sind, sogar unter sehr erfolgreichen Menschen. Typische Merkmale wie Perfektionismus und Prokrastination sowie betroffene Gruppen werden beleuchtet. Mona bietet hilfreiche Strategien gegen Imposter-Gefühle an, wie Journaling und das Akzeptieren von Lob. Sie diskutiert auch die Bedeutung von Wissen über das Phänomen und die Notwendigkeit professioneller Hilfe bei starkem Stress.
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ANECDOTE

Vom Schulbank‑Zweifel Zur Führungsrolle

  • Lisa-Sophie beschreibt Sarah, die schon in der Schule ihre Leistungen kleinredete und später in einer Bank Karriere machte.
  • Trotz objektiver Erfolge zweifelte Sarah ständig an sich und fürchtete, ihre vermeintliche Inkompetenz könnte auffliegen.
INSIGHT

Imposter Als Persönlichkeitsmerkmal

  • Mona Leonhardt erklärt, dass das Imposter‑Selbstkonzept ein Persönlichkeitsmerkmal und kein Syndrom ist.
  • Es ist in allen Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt und kein Zeichen einer psychischen Störung.
INSIGHT

Erfolge Werden Auf Äußeres Geschoben

  • Personen mit starkem Imposter‑Selbstkonzept führen Erfolge oft äußeren Faktoren wie Glück zu.
  • Sie fürchten, andere würden durch ihre Leistungen getäuscht und sprechen daher von einem „Tiefstapeln“.
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