
Auf den Punkt Grönland-Zölle: Kann die EU sich gegen Trump wehren?
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Jan 19, 2026 Jan Diesteldorf, Brüssel-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung, beleuchtet die drohenden Zölle von Trump auf europäische Staaten im Zusammenhang mit Grönland. Er diskutiert die potentiellen wirtschaftlichen Auswirkungen auf Deutschland und die EU. Diesteldorf erklärt, wie Trumps unberechenbare Politik Abkommen gefährdet und analysiert, welche Gegenmaßnahmen die EU ergreifen könnte, einschließlich Importverboten und Einschränkungen für US-Digitalkonzerne. Zudem betont er die Uneinigkeit in der EU als großes Hindernis in der aktuellen Krise.
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Zolldrohung Als Machtinstrument
- Donald Trump droht der EU mit zusätzlichen Zöllen bis zu 25 Prozent, um Druck in der Grönlandfrage zu erzeugen.
- Die Zölle würden zusätzlich zu bereits bestehenden 15 Prozent auf viele EU-Waren kommen und Europa wirtschaftlich erpressen.
Abkommen Haben Geringe Verbindlichkeit
- Der 15-Prozent-Basiszoll ist politisch bereits real, doch die EU hat ihre Gegenleistungen noch nicht umgesetzt.
- Jan Diesteldorf betont, dass Trump sich nicht an solche Deals gebunden fühlt und Abkommen schnell aushöhlen kann.
Wirtschaftlicher Preis Ein Konflikt
- Zusätzliche Zölle würden für die europäische Wirtschaft einen Preisschock auslösen und Exporte in die USA verteuern.
- Folgen wären Margeverluste, Marktanteilsrückgang, verschobene Investitionen und das Risiko eines breiten Handelskriegs.
