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Migration: Plädoyer für Menschlichkeit im Eigeninteresse - #1224
Sep 22, 2024
Judith Kohlenberger, führende Migrationsforscherin, setzt sich für eine menschlichere Behandlung von Flüchtlingen ein. Sie kritisiert die restriktive Asylpolitik in Ungarn und Österreich und beleuchtet die Herausforderungen der Integration. Kohlenberger argumentiert für eine Balance zwischen Kontrolle und Menschlichkeit in der Migrationspolitik. Zudem thematisiert sie die Chancen der Integration und die notwendigen Investitionen in die Zukunft von Migrantenkindern. Ein faszinierender Einblick in die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen und Möglichkeiten.
41:42
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Quick takeaways
- Judith Kohlenberger fordert, dass europäische Länder sich von restriktiven Migrationspolitiken abwenden, um Integration und Menschlichkeit zu fördern.
- Die gegenwärtige Verhärtung der Migrationspolitik wird als gefährlich für den sozialen Zusammenhalt und langfristige gesellschaftliche Stabilität angesehen.
Deep dives
Plädoyer für Menschlichkeit in der Migration
Ein zentraler Punkt der Diskussion ist die Notwendigkeit, Mitgefühl und Menschlichkeit im Umgang mit Migranten zu fördern. Judith Kohlenberger betont, dass Deutschland und andere Länder sich von Abschottungspolitiken entfernen sollten, um echten Herausforderungen in der Integration zu begegnen. Politische Maßnahmen, die Grenzkontrollen oder Abschiebungen fördern, führen oft zu größerer Enttäuschung in der Gesellschaft und verringern die Bereitschaft, Migranten zu unterstützen. Die Verhärtung der Grenzen wird als Gefahr für den sozialen Zusammenhalt angesehen, da sie die Gesellschaft langfristig teuer zu stehen kommen könnte.