
FALTER Radio Nina Chruschtschowa über Putin, Stalin und ihren Urgroßvater – #134
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Jan 18, 2019 Nina Chruschtschowa, amerikanische Russlandexpertin und Urenkelin von Nikita Chruschtschow, teilt faszinierende Einblicke in Putins strategisches Spiel und die geopolitische Landschaft Russlands. Sie diskutiert, wie Putin das Bild des Opfers westlicher Einmischung nutzt, und analysiert die Rolle der Angst in der russischen Gesellschaft, die zu Selbstzensur führt. Zudem beleuchtet sie die komplexe Erinnerung an Chruschtschow und Stalin, die die gespaltene Identität der Nation widerspiegelt und ihre politischen Spannungen offenbart.
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Episode notes
Putins Sicht Auf Einmischung
- Putin sieht westliche Einmischung als Normalzustand und handelt entsprechend defensiv bzw. reaktiv.
- Seine Eingriffe wirken weniger strategisch geplant als Ausdruck von Misstrauen und Vergeltung.
Ziel Der Russland-Intervention 2016
- Die russische Einmischung 2016 war eher ein Versuch, westliche Hybris zu entlarven als ein klarer Plan, Trump zu wählen.
- Für Putin ging es darum, die Zerbrechlichkeit der US-Demokratie sichtbar zu machen.
Strategie Gegenüber Europa
- Putin sucht in Europa Verbündete dort, wo er Hebelwirkung hat, nicht zwingend ein Zerbrechen der EU.
- Unterstützung für rechte Parteien dient ihm als Hebel und Legitimation, nicht als Endziel.
