
F.A.Z. Podcast für Deutschland Tödliche ICE-Schüsse: „Trump erklärt Großteil der Bevölkerung den Krieg“
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Jan 14, 2026 Thomas Zimmer, Historiker und USA-Experte, beleuchtet die eskalierenden Konflikte rund um die brutale Vorgehensweise der ICE in Minneapolis. Er erklärt, wie die Einsätze als politische Strategie zur Durchsetzung autoritärer Kontrolle genutzt werden. Zimmer diskutiert auch den Einfluss von gewalttätigen Bildern auf die Gesellschaft und die fortwährenden juristischen Herausforderungen. Außerdem warnt er vor dem Vertrauensverlust in staatliche Institutionen und bietet eine pessimistisch-optimistische Perspektive auf die zukünftigen autoritären Ambitionen in den USA.
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Episode notes
Regierung Als Kriegserklärer
- Thomas Zimmer beschreibt, dass die Trump-Regierung breite Teile der Bevölkerung wie einen Feind behandelt und militärisch begegnet.
- Das Vorgehen wirkt eher wie Besetzung oder Krieg als wie normale Einwanderungspolitik.
ICE Als Paramilitärischer Machtarm
- Zimmer erklärt, ICE und Border Patrol sollen als paramilitärischer Arm der Präsidentschaft fungieren und Macht auf der Straße durchsetzen.
- Die Einsätze richten sich gezielt gegen liberale Städte wie Minneapolis, um Konflikte zu erzwingen.
Gezielte Eskalation Als Strategie
- Zimmer sieht eine bewusste Eskalationsstrategie: Gewalt auf der Straße als Mittel zur Durchsetzung autoritärer Ziele.
- Diese Eskalation soll Vorwand für mehr Nationalgarde und Machtbefugnisse liefern.
