
Dissens #327 Antifaschistische Wirtschaftspolitik: Wie weit tragen die Ideen der Antifa-Ökonomen?
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Jan 7, 2026 In dieser Folge ist Sabine Nuss zu Gast, Politologin und Publizistin mit Fokus auf Ideologien des Privateigentums und Digitalisierung. Sie diskutiert die Ambivalenz und politischen Mobilisierungsfähigkeiten des Begriffs ‚antifaschistische Wirtschaftspolitik‘. Nuss beleuchtet die Zusammenhänge zwischen Sparmaßnahmen, Inflation und dem Anstieg rechter Strömungen. Zudem thematisiert sie die Rolle internationaler Solidarität und die Grenzen traditioneller Ansätze wie Vermögensteuer und Mietendeckel im Kampf gegen Faschismus.
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Episode notes
Begriff Als Alarmruf
- Der Begriff »antifaschistische Wirtschaftspolitik« ist ambivalent, aber nützlich als Alarmruf gegen faschistoide Normalisierung.
- Er macht ökonomische Ursachen sichtbarer, ohne einen einheitlichen Faschismusbegriff vorauszusetzen.
Vom Tweet Zum Maßnahmenbündel
- Isabella Webers viraler Tweet nach Trumps Wahl bündelte bereits bekannte keynesianische Vorschläge.
- Vorschläge umfassen Vermögenssteuer, Mietendeckel, Preiskontrollen und sozial-ökologische Investitionen.
Evidenz Für Ökonomische Effekte
- Zahlreiche Studien zeigen Korrelationen zwischen Sparmaßnahmen, Inflation oder steigenden Mieten und Zuwächsen rechter Stimmen.
- Korrelationen erklären aber nicht automatisch die kausalen Motivationen einzelner Wählerinnen.



