Ständiges vergleichen: Warum wir es tun und wie man es lässt
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Aug 11, 2025
Der Drang, sich ständig mit anderen zu vergleichen, wird untersucht und mit tierischem Verhalten verglichen. Persönliche Geschichten über berufliche Herausforderungen zeigen die Balance zwischen körperlicher und mentaler Anstrengung. Die Auswirkungen des Vergleichsdrucks auf das Selbstbewusstsein werden thematisiert. Zudem wird die Psychologie des sozialen Vergleichs beleuchtet, einschließlich der Rolle von sozialen Medien. Schließlich wird die Bedeutung von Selbstakzeptanz und die emotionalen Effekte dieses ständigen Vergleichs diskutiert.
01:15:26
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insights INSIGHT
Sozialer Vergleich Als Grundbedürfnis
Menschen haben einen Drang, sich zu evaluieren und dafür Maßstäbe zu suchen.
Leon Windscheid beschreibt Festingers Idee, dass wir uns mit anderen messen, wenn objektive Maße fehlen.
insights INSIGHT
Drei Richtungen Des Vergleichs
Vergleiche laufen überwiegend in drei Richtungen: nach oben, nach unten und horizontal.
Leon Windscheid erklärt die Grundtypen und nennt typische Alltagsbeispiele.
question_answer ANECDOTE
Brustkrebs‑Studie Zeigt Abwärtsvergleiche
In einer Studie wurden 78 Brustkrebspatientinnen befragt, die oft Abwärtsvergleiche nutzten.
Leon Windscheid erläutert, dass solche Vergleiche kurzfristig trösten, aber auch Scham auslösen können.
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Betreutes Fühlen
Wir Menschen vergleichen uns permanent mit anderen. Macht die Kollegin den Job besser? Bin ich als Vater gut genug? Wer hat den schönsten Körper, das dickste Auto, die schlausten Kinder. Warum können wir einfach nicht aufhören, uns mit anderen zu vergleichen? Was macht das mit uns, immer auf andere zu gucken anstatt auf uns selbst. Atze und Leon klären die Psychologie dahinter. Wer besser versteht, warum und wie wir uns vergleichen, kann sich selbst Druck nehmen.
Fühlt euch gut betreut
Leon & Atze
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Quellen:
Festinger, L. (1954). A theory of social comparison processes. Human relations.
Wood, J. V., Taylor, S. E., & Lichtman, R. R. (1985). Social comparison in adjustment to breast cancer. Journal of personality and social psychology.
Wills, T. A. (1981). Downward comparison principles in social psychology. Psychological bulletin.
Chansiri, K., & Wongphothiphan, T. (2023). The indirect effects of Instagram images on women’s self-esteem: The moderating roles of BMI and perceived weight. New Media & Society.
McComb, C. A., Vanman, E. J., & Tobin, S. J. (2023). A meta-analysis of the effects of social media exposure to upward comparison targets on self-evaluations and emotions. Media Psychology.
Gerber, J. P., Wheeler, L., & Suls, J. (2018). A social comparison theory meta-analysis 60+ years on. Psychological Bulletin.
Mussweiler, T. (2001). Focus of comparison as a determinant of assimilation versus contrast in social comparison. Personality and Social Psychology Bulletin, 27(1), 38-47.
Morse, S., & Gergen, K. J. (1970). Social comparison, self-consistency, and the concept of self. Journal of personality and social psychology.
Suls, J., Martin, R., & Wheeler, L. (2002). Social comparison: Why, with whom, and with what effect?. Current directions in psychological science
Wheeler, L., & Suls, J. (2007). Assimilation in social comparison: Can we agree on what it is?. Revue internationale de psychologie sociale
Redaktion: Dr. Jan Rudloff
Produktion: Murmel Productions