

Der Kampf gegen Serbiens brutales Regime
Aug 20, 2025
Im Gespräch mit Adelheid Wölfl, Südosteuropa-Korrespondentin des STANDARD und Expertin für die politische Lage in Serbien, geht es um die Demokratiebewegung in Serbien. Sie beschreibt, wie Studierende und Bürger seit November 2024 gegen Gewalt und Wahlmanipulation protestieren. Wölfl erläutert die brutale Reaktion von Präsident Vučić auf diese Proteste und untersucht die komplexe Beziehung zwischen seinem autoritären Regime und der EU. Kreativität und Solidarität innerhalb der Bewegung zeigen, wie dringend der Wunsch nach Veränderung ist.
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Episode notes
Einsturz Als Katalysator
- Der Einsturz des Vordachs in Novi Sad war der Auslöser, der Proteste mit jahrelanger Unzufriedenheit verband.
- Er offenbarte Pfusch bei China-finanzierten Infrastrukturprojekten und symbolisierte staatliche Korruption.
Breite Gesellschaftliche Mobilisierung
- Die Proteste sind landesweit und gesellschaftsübergreifend, nicht nur in Großstädten.
- Studierende organisierten Wanderungen, gewannen Unterstützer wie Bauern, Künstler und Intellektuelle.
Wandernde Studierendenbewegung
- Studierende wandern bei Kälte von Ort zu Ort und werden überall mit Essen und Unterstützung empfangen.
- Sie fuhren sogar per Fahrrad nach Brüssel und Straßburg, um in Europa Solidarität zu suchen.