
Wohlstand für Alle Ep. 339: Wer ist mächtiger – Trump oder die Wirtschaft?
Feb 4, 2026
Unberechenbare Zollpolitik, Marktverunsicherung und die Frage, wie viel politisches Handeln ökonomische Grenzen hat. Diskussion einer historischen Abhandlung von Böhm‑Bawerk über Macht versus ökonomisches Gesetz. Debatte zu Lohn-, Preis- und Monopolmechanismen sowie zu Bondmärkten als disziplinierende Kraft. Reflexion über Nationalismus, bewussten wirtschaftlichen Schaden und journalistische Verwendungen der Theorie.
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Ökonomische Gesetze Als Schranke Für Macht
- Böhm-Bawerk argumentiert, dass ökonomische Gesetze Macht begrenzen und Politik nur innerhalb dieses Rahmens agieren kann.
- Er sieht Preisbildung als Ergebnis von Grenznutzen und Grenzproduktivität, nicht als reines Machtspiel.
Löhne Und Grenzproduktivität
- Löhne erklärt Böhm-Bawerk durch Grenzproduktivität: zusätzliche Arbeitskraft darf maximal den Wert ihres Mehrprodukts erhalten.
- Daraus folgt, dass Dauerlohnforderungen oberhalb der Grenzproduktivität langfristig nicht haltbar seien.
Streikmacht Stoßt Auf Ökonomische Grenzen
- Böhm-Bawerk zeigt, wie Streiks kurzfristig Druck erzeugen können, aber langfristig durch Streikbruch und wirtschaftliche Kosten begrenzt sind.
- Er behauptet, nur vorübergehende Lohnerhöhungen lassen sich durchsetzen, dauerhafte Senkung des Kapitalzinses sei unwahrscheinlich.



