
FALTER Radio Episode 33: Doron Rabinovici über die Nationalbibliothek
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Feb 23, 2018 Doron Rabinovici ist ein renommierter Schriftsteller und Historiker, der die Österreichische Nationalbibliothek als "Marktplatz der Erinnerung" beschreibt. Er beleuchtet die faszinierende Vielsprachigkeit und Weltoffenheit der Bibliothek, während er die dunklen Kapitel der Zensur während des Nationalsozialismus anspricht. Rabinovici reflektiert über die symbolträchtige Bedeutung des Heldenplatzes in Wien und die Rolle von Büchern als Hüter der kulturellen Identität. Seine Ansichten laden zu einer wichtigen Diskussion über den Wert von Wissen in unserer Gesellschaft ein.
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Transcript
Episode notes
Heldentat Bei Der Brandnacht 1848
- Doron Rabinovici erzählt, wie Hofbibliothekare 1848 unter Einsatz ihres Lebens Bände aus dem brennenden Augustinertrakt retteten.
- Diese Rettung machte vieles von dem aus, was heute als Schatzkammer des Wissens gefeiert wird, erst möglich.
Persönliche Begegnung Mit Der Bibliothek
- Rabinovici schildert seine erste scheue Begegnung mit der Nationalbibliothek als staunender Student und späterem Vielleser.
- Er beschreibt die Bibliothek als lebendigen Organismus aus Büchern, Nutzern und Personal.
Sammlung Und Zensur Können Verbunden Sein
- Rabinovici zeigt, dass Sammeln und Zensieren historisch oft Hand in Hand gingen, etwa durch Bibliothekare als Zensoren.
- Freiheit der Schrift kann also auch ohne Feuer durch institutionelle Kontrolle bedroht werden.
