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Episode 28: Rassismus am Wiener Gürtel

Feb 7, 2018
Heinz Fischer, ehemaliger Bundespräsident Österreichs, diskutiert die Kontroversen rund um Burschenschaften sowie deren historische und gesellschaftliche Rolle. Lukas Matzinger beleuchtet in seinen Recherchen die rassistische Diskriminierung in Wiens Musiklokalen, während Anneliese Rohrer und Nina Brnada die politischen Turbulenzen in der Regierungskoalition analysieren. Roland Lehner erklärt die Ursachen rassistischer Praktiken durch Türsteher und zeigt auf, wie tief verwurzelt Rassismus in der österreichischen Gesellschaft ist.
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Episode notes
INSIGHT

Wegschauen Als Gesellschafliche Verantwortung

  • Anneliese Rohrer kritisiert jahrzehntelanges Wegschauen gegenüber Burschenschaften und rechter Vernetzung.
  • Sie nennt aktuelle Reaktionen oft Heuchelei, weil Strukturen seit langem bekannt sind.
INSIGHT

Historische Wurzeln Des Problems

  • Heinz Fischer sieht tief verwurzelte deutschnationale Traditionen als Grund für wiederkehrende rechtsextreme Erscheinungen.
  • Er betont, dass lange Zeit kollektives Wegsehen und Narrationen wie «wir waren Opfer» Aufarbeitung verzögert haben.
ADVICE

Konsequenzen Und Menschenwürde Fordern

  • Nach Einzelfällen müssen Konsequenzen gezogen und Nationalismus konsequent entgegnet werden.
  • Politiker und Gesellschaft sollen Menschenwürde verteidigen und keine Hierarchien nach Herkunft zulassen.
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